Forum: Wissenschaft
Great Barrier Reef: "Null Aussicht auf Erholung"
ARC CENTRE CORA/ REX/ Shutterstock

Das einst so bunte größte Korallenriff der Welt droht für immer zu verblassen. Nach der Korallenbleiche im vergangenen Jahr, hat es diesmal die Mitte des Riffs getroffen. Forscher warnen, das Ökosystem könnte für immer zerstört sein.

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Dr.W.Drews 10.04.2017, 12:23
1. Ernsthafter Naturschutz?

Ernsthafter Naturschutz hat in Australien sowieso noch nie stattgefunden. Australien fördert große Mengen Kohle und auch Deutschland hat alle wissenschaftliche gebotenen Schritte abgesagt. Allein schon die Automobilindustrie und ihre Kunden treten den Klimaschutz mit Füßen.
Und der Streit, ob der Wandel nun natürlich oder menschengemacht ist, hat keine Relevanz. Auch eine natürliche Klimaschwankung zerstört die Umwelt die der Mensch für seine Existenz mit 7 Mrd. Individuen braucht. Wenige Millionen Menschen könnten auch sehr gut mit halbtoten Weltmeeren leben. Aber eben keine wachsende Weltbevölkerung von 7 Mrd. Menschen.

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ctwalt 10.04.2017, 12:30
2. Da muss ich ja noch mal schnell hin

am Besten mit einem Kreuzfahrtschiff oder mit einem Billigflieger....... Die extreme CO2 Produktion ist keinesfalls verantwortlich für eines dieser bitteren "Phänomene"

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permissiveactionlink 10.04.2017, 12:48
3. Viertel nach Zwölf

Der verheerenden Erfindungen eines unglückseligen Erfinders namens Thomas Midgley jun. aus dem US Bundesstaat Ohio konnte sich die Menschheit wohl gerade noch rechtzeitig und hoffentlich endgültig entledigen : Fluorchlorkohlenwasserstoffe und Tetraethylblei. Erstaunlich schnell wurden diese Substanzen weltweit, aber bis heute leider nicht vollständig, verbannt. Die Vernichtung der Ozonschicht und die erhöhten Bleikonzentrationen in der Umwelt stellten ein nicht mehr akzeptables Risiko dar. Aber die Zeiten ändern sich gerade : Auf den Rat von Fachleuten gibt man nicht mehr viel, und für einige Foristen auch hier in den Foren existiert kein Klimawandel. Nicht einmal Fachleute können Sie eines Besseren belehren. Gab es nicht schon immer Klimawandel ? Und wenn die Korallenriffe sterben, waren die dann nicht evolutiv gesehen einfach fällig ? Die Verringerung der Kohlendioxidemissionen dürfte mit weitaus größeren Einschränkungen für den Lebensstandart verbunden sein, als der Verzicht auf unbrennbare Treibgase oder Antiklopfmittel. Dieser Verzicht ist aber sehr unpopulär, nicht nur bei den Bürgern, sondern besonders bei all jenen, die an dem Verkauf und der Verbrennung fossiler Brennstoffe mächtig Reibach machen ! Wenn wir nicht bald handeln und die Verantwortung wieder jenen Menschen übertragen, die sich mit den Themen auskennen, und die Deutungshoheit endlich denen entreißen, die mit der Verbrennung fossiler Energieträger sehr viel Geld verdienen und uns durch gezielte Desinformation verdummen, dann wird es bald keine Hotspots der Artenvielfalt mehr in den tropischen Korallenriffen geben. Mit dann freundlicher Unterstützung von Exxon Mobil, Royal Dutch Shell, Petrochina, Chevron, Total, B(ritish)P(etrol), Occidental Petrolium, ENI, Gazprom, Statoil und anderen.

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wilam 10.04.2017, 13:16
4. inzwischen läuft das überall

Wir haben die Bodenbleiche und die Grundvergiftung. Dazwischen stolziert das frischgebadete Schmidtchen herum und lässt sich nicht mal durch EU-Klagen Beine machen. Waldsterben wird durch Abholzung bekämpft, Austrocknung durch Müll und CO2-Mangel durch Rauch verhindert. Nein, die sieben Milliarden haben damit nichts zu tun, auch nicht mit Krieg und Hunger, wir machen noch elfe draus. Man kann nur noch zugucken, wer gewinnt: Krieg und Hunger oder das Schwinden bewohnbarer Regionen.

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xxbigj 10.04.2017, 13:26
5. Danke!

Blöde Natur! Macht einfach nicht das was wir von Ihr wollen...Ich denke aber mal, dass es mit der Kohlekraft bald wieder aufwärts geht und dann auch die Umwelt sich wieder erholt. Die Natur ist es nicht mehr gewöhnt, dass die Umgebung "sauber" ist. Da muss wirklich was getan werden. Nochmal ein großes Dankeschön an Euch alle die Jahrezehnte lang die Energiepolitik der Union mit getragen haben. Schön die Welt zerstören auf Kosten der jungen Generationen. Und A-Müll für die nächsten 100 te Jahre hinterlassen.

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outsider-realist 10.04.2017, 13:33
6.

Zitat von LDaniel
Irgendwie erinnert mich das an meine Schulbücher, die damals schon völlig veraltet waren. Da war es der "saure Regen", der unsere Wälder "unwiederbringlich" zerstört hat und 2017 würde es sicher keine Wälder mehr geben in Deutschland. Solche Öko-Horrormeldungen laufen ....
Wieso wollen sie den sauren Regen leugnen und die Tatsache, das es ein grossflächiges Waldsterben gab? Umweltschutz gab es in den 80ger Jahren so gut wie keinen und die DDR hat der Luft den Rest gegeben. Die Tatsache, das es letzere nicht mehr gibt und sich in Sachen Umweltschutz sich extrem viel getan hat (aber noch nicht genug), macht das Szenario in den 80gern nicht zu einer Lüge.
Sie würden wohl heute noch mit verbleitem Benzin fahren wollen?
Alles Horrorlügen....

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dliblegeips 10.04.2017, 13:35
7.

Zitat von LDaniel
Irgendwie erinnert mich das an meine Schulbücher, die damals schon völlig veraltet waren. Da war es der "saure Regen", der unsere Wälder "unwiederbringlich" zerstört hat und 2017 würde es sicher keine Wälder mehr geben in Deutschland. Solche Öko-Horrormeldungen laufen halt immer gut - und im Gegensatz zu richtigen Wissenschaftlern ruinieren sich diese "Forscher" auch nicht ihre Karriere, wenn sie lauter Vorhersagen machen, die nicht annähernd eintreffen. Ganz im Gegenteil scheint das in diesen Kreisen zum guten Ton zu gehören
Den sauren Regen gab es wirklich. Durch viel bessre Abgasbehandlungen in der Industrie und bei Kraftwerken hat man das Problem in den Griff bekommen. Vor allem die Entschwefelung ist hier zu nennen aber auch die Einführung des Katalysators und der Verzicht auf verbleites Benzin haben dazu beigetragen.
Zudem darf man nicht vergessen dass in Osteuropa nach dem Fall des eisernen Vorhangs massenhaft Industriebetriebe dicht gemacht haben.
FCKW wurden auch verboten, die waren einfach ein bisschen billiger als die Ersatzstoffe aber nicht unverzichtbar.
Hätte man nichts gemacht wären die schlechten Prognosen wohl grösstenteils eingetroffen. Im Nachhinein waren es eher kleine problemlose Änderungen die man durchsetzten musste.
Den Verbrauch an fossilen Brennstoffen könnte man auch reduzieren. Vor allem weil man dadurch zwielichtige Regierungen unterstützt. Bei der Kohle muss sich Australien aber selbst an der Nase nehmen. Für Sonnenenergie hat Australien sehr gute Vorraussetzungen. Das eine oder andere Aufforstungsprogram wäre auch machbar.

Also weniger Polemiken sondern endlich machen.

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Andraax 10.04.2017, 13:49
8. Hauptsache mal gelästert

Zitat von LDaniel
Irgendwie erinnert mich das an meine Schulbücher, die damals schon völlig veraltet waren. Da war es der "saure Regen", der unsere Wälder "unwiederbringlich" zerstört hat und 2017 würde es sicher keine Wälder mehr geben in Deutschland. Solche Öko-Horrormeldungen laufen halt ....
Auch wenn die Extrapolation des Schadens damals übertrieben dargestellt wurde (Mykorrhiza), bleibt die Tatsache, dass auch heute noch saurer Regen als schädlich für die Pflanzenwelt gesehen wird, und dass retrospektiv die Schutzmaßnahmen von damals als richtig eingestuft werden.
Wenn Sie Ahnung von Wissenschaft hätten, wüssten Sie, dass es nicht ehrenrührig ist Standpunkte zu vertreten, die sich im Nachhinein als nicht ganz richtig herausstellen, das schadet einer seriösen wissenschaftlichen Karriere nicht im Geringsten, sondern zeugt von Lernfähigkeit.

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mettwurstlolli 10.04.2017, 13:55
9.

Zitat von LDaniel
Irgendwie erinnert mich das an meine Schulbücher, die damals schon völlig veraltet waren. Da war es der "saure Regen", der unsere Wälder "unwiederbringlich" zerstört hat und 2017 würde es sicher keine Wälder mehr geben in Deutschland. Solche Öko-Horrormeldungen laufen halt....
Das ist wirklich ignorant. Ich habe die kaputten Riffe gesehen- und es gibt kaum etwass deprimierenderes. Da offensichtlich ein Gutteil der Menschen so ignorant ist wie Sie, braucht es Zwangsmaßnahmen und gesetzliche Regelungen, um den Kohlendioxidausstoß zu reduzieren.

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