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Greenpeace-Recherche: Dokumente entlarven Willkür bei Gorleben-Wahl

Geologen rieten ab, die Politik entschied anders: Warum wurde ausgerechnet Gorleben als Nuklear-Müllhalde ausgewählt? Von Greenpeace veröffentlichte Dokumente zeigen, wie Fachleute immer wieder übergangen wurden - von Vertretern fast aller Parteien. SPIEGEL ONLINE hat das Material analysiert.

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Emil Ule 13.04.2010, 12:49
1. Ist es nicht wunderbar....

... dass wir nun endlich eine Physikerin als Bundeskanzlerin haben? Endlich ein Frau, die von der Sache was verteht und den Irrsinn zu den Akten legen kann. Hach, was bin ich froh...

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Vex 13.04.2010, 12:49
2. ....

Man sollte Politiker bei dieser Frage einfach komplett entmachten denn sie haben ihr Unvermögen schon oft genug bewiesen.

Es kann doch einfach die Strahlenschutzbehörde übernehmen oder eine neue unabhängige Organisation gegründet werden.

Solange Politiker entscheiden wird die Endlagerung in Deutschland nicht sicherer oder sonst irgendwie besser.

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genugistgenug 13.04.2010, 12:55
3. Umweltministerin

Zitat von sysop
Greenpeace-Recherche: Dokumente entlarven Willkür bei Gorleben-Wahl Geologen rieten ab, die Politik entschied anders: Warum wurde ausgerechnet Gorleben als Nuklear-Müllhalde ausgewählt? Von Greenpeace veröffentlichte Dokumente zeigen, wie Fachleute immer wieder übergangen wurden - von Vertretern fast aller Parteien. SPIEGEL ONLINE hat das Material analysiert.
Warum, das lässt sich erahnen: Der Vermerk aus dem Jahr 1996 prognostiziert nämlich auch die Größe der Flüssigkeitsblase, mitten im geplanten Atommülllager. Es geht um bis zu einer Million Kubikmeter Salzlauge. Zitatende

Aus http://de.wikipedia.org/wiki/Angela_Merkel
Von 1991 bis 1994 war Merkel Bundesministerin für Frauen und Jugend und von 1994 bis 1998 als Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit im Kabinett Kohl......


Was für ein Glück dass eine Person wie dieses Merkel heute nichts mehr zu sagen hat ;-)

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Querspass 13.04.2010, 12:57
4. Mich interessiert mal,

Zitat von sysop
Geologen rieten ab, die Politik entschied anders: Warum wurde ausgerechnet Gorleben als Nuklear-Müllhalde ausgewählt? Von Greenpeace veröffentlichte Dokumente zeigen, wie Fachleute immer wieder übergangen wurden - von Vertretern fast aller Parteien. SPIEGEL ONLINE hat das Material analysiert.
welche Parteien, die Fachleute nicht übergangen haben und trotzdem die Sauerei nicht öffentlich gemacht haben.

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tomtomtomtomtom 13.04.2010, 13:00
5. was nicht sein darf...

... kann auch nicht sein.

Die unlösbare Endlagerproblematik ist und bleibt ein Killerargument für die Kernenergie.

Man braucht kein einziges Gutachten. Gesunder Menschenverstand reicht aus, um zu erkennen, daß der Wunsch nach geologischer Stabilität über 10.000 Jahre unerfüllbar ist. Unsere Kindeskinder werden uns noch verfluchen.

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nixkapital 13.04.2010, 13:00
6. Hm...

Zitat von sysop
Geologen rieten ab, die Politik entschied anders: Warum wurde ausgerechnet Gorleben als Nuklear-Müllhalde ausgewählt? Von Greenpeace veröffentlichte Dokumente zeigen, wie Fachleute immer wieder übergangen wurden - von Vertretern fast aller Parteien. SPIEGEL ONLINE hat das Material analysiert.
Wer entschied wirklich? Die Politik oder die interessierten Unternehmen? Cui Bono?

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xzz 13.04.2010, 13:15
7. 'Entlarvt'

Alle Parteien ignorieren Studien, wenns nicht in deren ideologische Richtlinie passt? Das glaub ich gerne...

Aber Greenpeace behandelt dafür alle Fachleute fair? Unabhängig von ihrer Meinung, sagen wir, zur Atomkraft?
Oder sind etwa sie SPON-Forenteilnehmer alle bereit, den Argumenten von Fachleuten sowohl für als auch gegen Atomkraft Glauben zu schenken?

Leider eine Nicht-Nachricht

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kleinerhobit 13.04.2010, 13:16
8. Da gibt es nur eins! Atomausstieg fortsetzen, ohne wenn und aber!

Hoffentlich werden die Pläne von Schwarz/Gelb zur Laufzeitverlängerung bei der NRW-Wahl ausgebremst. Wenn Schwarz/Gelb die Landtagswahlen in NRW verliert, kippt auch die schwarz/gelbe Mehrheit im Bundesrat. Dann gibt es keine Laufzeitverlängerung. Das ist angesichts des Skandals um Asse und Gorleben auch bitter nötig.

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drkloebner 13.04.2010, 13:16
9. Die leben doch alle noch...

... also meine Damen und Herren Staatsanwälte, ans Werk. Oder wird wieder gewartet, bis alle tot sind?

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