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Grönland: Forscher entdecken größten Meteoritenkrater der Erde
Cardiff UC

Es sind die Spuren des wohl größten Infernos, das sich je auf Erden ereignet hat: In Grönland haben Geologen die Überreste eines mächtigen Meteoritenkraters entdeckt - die Spuren einer gigantischen Bombe aus dem All.

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hador2 03.07.2012, 22:26
30.

Zitat von blitzunddonner
dann liegen also der spon-redaktion wissentschaftliche beweise vor, dass der golf von mexiko NICHT von einem meteoriten hervorgerufen wurde. immerhin hat das spiegelei-bundesland etwa 500 km durchmesser bei großzügiger messung an der weitesten stelle. der golf dagegen nur 1800, geschätzt. nun ja, ich lese die wissenschaftsmagazine ja nicht regelmäßig.
Nicht alles was halbwegs rund ist, ist ein Meteoritenkrater. Der Golf von Mexiko ist durch die Kontinentaldrift entstanden.

Zum (wesentlich kleineren) Krater bei Campeche wurde ja schon etwas gepostet.

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nic 03.07.2012, 23:08
31.

Zitat von litholas
Durch die durch die Erde laufende Schockwelle werden vermutlich alle Lebewesen über einigen Gramm Körpergewicht zerschmettert.
wenn ich nicht falsch gerechnet habe, entspräche das einem 1 cm durchmessenden Geschoss, dass auf eine 400 Meter durchmessende Kugel trifft. Ob es da eine Schockwelle geben wird bei den unterschiedlichen Massen?

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Nolf 03.07.2012, 23:40
32. Wie wärs denn....

.... wenn wir nochmal so einen "Brocken" auf die Erde fallen lassen würden?
Ich fänds super, alle Sorgen von wegen Energie und Eurokrise und so wären gelöst. Und dem Planeten würde es ohne uns vermutlich besser gehen, zumindest gäbe es dann für ein paar Million Jahre keine Idioten mehr die großartig ins Klima eingreifen.

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algoviano 03.07.2012, 23:42
33. Apophis übertrieben und trifft uns sowieso nicht

@cassandros: selbst der hypothetisch auf dem Festland mögliche Apophis-Einschlag würde laut NASA evtl. nur 500 Megatonnen TNT entsprechen - sozusagen 10 dreistufigen Wasserstoffbomben an einem Punkt. Allerdings ohne radioaktive Strahlung. Das Ereignis wäre wohl für alle Tiere und Pflanzen innerhalb eines Radius von 200 Kilometern vernichtend, aber eben nicht kontinentenweit, daher hatte ich es "begrenzt" genannt. Der Vergleich mit dem Einschlag des 30km-Grönland-Brockens sprengt dagegen alle Vorstellung - dennoch hat auch dieser mit der Entstehung des Mondes nichts zu tun: das Mond-Ereignis wiederum muss noch viel, viel gewaltiger im Vergleich zum Grönland-Ereignis gewesen sein.

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Adelbert.von.Chamisso 03.07.2012, 23:45
34. Feldbrocken

Zitat von sysop
Es sind die Spuren des wohl größten Infernos, das sich je auf Erden ereignet hat: In Grönland haben Geologen die Überreste eines mächtigen Meteoritenkraters entdeckt - die Spuren einer gigantischen Bombe aus dem All.
Ich wusste schon immer, dass FelD- und nicht FelSbrocken die größte Gefahr aus dem All sind. Ich wusste es schon immer.

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matthias_b. 03.07.2012, 23:46
35. Zwei Anmerkungen

"es wäre eine globale Katastrophe: Das Klima würde sich abkühlen"

Aha. Und warum darf ich dann keine Wolfram-Glühlampen mehr benutzen?

"Dort ist demnach ein 30 Kilometer dicker Brocken eingeschlagen - er war also hundertmal größer als "Apophis".

Über die Eindimensionalität dieser Rechnung wurde ja schon geschrieben.

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saako 04.07.2012, 02:04
36. NeeNee

Zitat von l/d
Was soll schon passieren, wenn 30 km auf 12.000 km Durchmesser treffen und wenn die 30 km sehr schnell unterwegs sind. Verhältnis 1:400, macht also das gleiche Ergebnis, wie wenn ein ultraschnelles DumDumGeschoss mit 200 Gramm Masse auf einen 80 kg Menschen trifft - dumm für den Menschen. Gruss l/d
Es ist eher, als wenn ein halber Millimeter Hagelkorn auf 2 Meter Mensch trifft ^^

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schmunda 04.07.2012, 06:19
37. Und was macht Sie da so sicher?

Zitat von ingman19
Ich möchte darauf hinweisen, dass nicht ein Meteroit zum globalen Aussterben führte, sondern wahrscheinlich ein großer Vulkanausbruch im Ontong Java Plateau.
Und ich hab mal gehört es waren die Deccan Trapps! Es klingt ja fast als wären Sie dabei gewesen. Es herrscht alles andere als Konsens über die Ursache des KT-Aussterbens aber zu solchen Absolutaussagen lassen sich eher wenige hinreissen.

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smerfs 04.07.2012, 06:49
38.

Zitat von stesoell
The future for Apophis on Friday, April 13 of 2029 includes an approach to Earth no closer than 29,470 km (18,300 miles, or 5.6 Earth radii from the center, or 4.6 Earth-radii from the surface) over the mid-Atlantic, appearing to the naked eye as a moderately bright point of light moving rapidly across the sky. Using criteria developed in this research, new measurements possible in 2013 (if not 2011) will likely confirm that in 2036 Apophis will quietly pass more than 49 million km (30.5 million miles; 0.32 AU) from Earth on Easter Sunday of that year (April 13). Q:
hier war ja ein wahrer experte am werk der mit der methode zu guttenberg sein ganzes astrophysikalisches wissen dem gemeinen spon leser offenbart hat!

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Andalusier 04.07.2012, 07:26
39.

Zitat von l/d
Was soll schon passieren, wenn 30 km auf 12.000 km Durchmesser treffen und wenn die 30 km sehr schnell unterwegs sind. Verhältnis 1:400, macht also das gleiche Ergebnis, wie wenn ein ultraschnelles DumDumGeschoss mit 200 Gramm Masse auf einen 80 kg Menschen trifft - dumm für den Menschen. Gruss l/d
Auch dieser Vergleich ist nicht wirklich gelungen.

Längenangaben und Masseangaben gehorchen anderen Gesetzen!

Die Masse ist proportional zur dritten Potenz des Durchmessers:

Der Vergleich: 1 Milligramm trifft auf 80 Kg.
ich wünsche mir dennoch nicht, dass mich 1 Milligramm mit dem Tempo trifft.

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