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Größen-Rekord: Astronomen entdecken Sterngigant in der Milchstraße
DPA/ NASA/ ESO / ALMA

Er ist rund 500 Mal so schwer wie die Sonne und befindet sich noch im Entstehungsprozess. Astronomen haben einen neuen Mega-Stern entdeckt.

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FrankS. 10.07.2013, 15:29
1. Akkusativ: den Giganten

Also: Astronomen entdecken Sterngiganten in der Milchstraße

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wirklick 10.07.2013, 15:30
2. Diese Berichterstattung über die Astronomie

hat immer denselben Fehler. Vielleicht könnten sich die Autoren mal physikalisch weiterbilden, bevor sie so etwas schreiben. Wenn das Objekt 11000 Lichtjahre entfernt ist, heißt das, dass wir jetzt Vorgänge sehen, die vor 11000 Jahren passiert sind. Also, es bildet sich da zurzeit absolut kein neuer Stern, sondern das geschah vor 11000 Jahren.

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rwspon 10.07.2013, 15:32
3. Richtiges Deutsch

Richtig wäre: "Astronomen entdecken einen Sterngiganten in der Milchstraße"

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Layer_8 10.07.2013, 15:33
4. 500 Sonnenmassen

Zitat von sysop
Er ist rund 500 Mal so schwer wie die Sonne und befindet sich noch im Entstehungsprozess. Astronomen haben einen neuen Mega-Stern entdeckt.
...ein Stern ist das ja noch nicht. Erst wenn Fusionsreaktionen im Kern dieses Gasgebildes einsetzen kann man von einem Stern reden. Dann ists aber schnell vorbei mit der Wolke und der Rest mit 100 Sonnenmassen hat noch spektakuläre Phasenübergänge vor sich. Interessanterweise muss das aber nicht in einem Neutronenstern oder schwarzen Loch enden, es kann bei der Masse ja "vorzeitig" im Inneren zu spontanen Paarerzeugungen bei der entstehenden Gammastrahlung kommen, und der Strahlungsdruck als Gleichgewichtskomponente ist damit auch plötzlich verschwunden. Eine Typ II Supernova ohne Übrigbleibsel quasi.

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Xangod 10.07.2013, 15:40
5. optional

wirklich, man kann aber davon ausgehen, daß er das aktuel immer noch tut. (Ok, wir wissen es nicht, theoretisch könnte der Protostern auch verschwunden sein. Wirklich nachprüfen können wir das erst in 11000 Jahren. Aber so ein Stern verschwindet erfahrungsgemäß nicht so einfach.)

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da_hamstah 10.07.2013, 15:53
6. Das stimmt nicht ganz...

Zitat von wirklick
hat immer denselben Fehler. Vielleicht könnten sich die Autoren mal physikalisch weiterbilden, bevor sie so etwas schreiben. Wenn das Objekt 11000 Lichtjahre entfernt ist, heißt das, dass wir jetzt Vorgänge sehen, die vor 11000 Jahren passiert sind. Also, es bildet sich da zurzeit absolut kein neuer Stern, sondern das geschah vor 11000 Jahren.
Die Betrachtung wo und wann etwas passiert ist relativ. Raum und Zeit ist etwas komplexer als das Hier und Jetzt. Man sollte vorsichtig sein mit Behauptungen sein wie „Sie sollten sich physikalisch weiterbilden“ wenn man selber zu unbedarft an die Sache ran geht…

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protoscorsair 10.07.2013, 15:56
7. Kleinliche Kommentare

Bei Berichterstattungen um Astronomie geht es noch in erster Linie darum, diese hoch komplexen Vorgänge einem breiteren Publikum darzustellen. Da ist zuviel wissenschaftliche exakte Asudrucksweise wohl eher fehlam Platz.
Man könnte natürlich jedem Artikel voranstellen, dass gängige Theorien über die Entstehung der Sterne nichts weiter sind, als in sich konsistente Konstrukte, die solange Gültigkeit haben, bis Sie durch konkrete Beobachtungen widerlegt werden.
Natürlich ist alesvor 11.000 Jahren passiert, aber was sind schon 11.000 Jahre im leben eines Sterns????
Also die Klugsch... lesen ab jetzt bitte ein spezialisiertes Fachjournal, in dem solche Fehler sicher nicht passieren...

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yor 10.07.2013, 16:03
8. Die Bezeichnung

...ist ein Oberbegriff für eine ganze Reihe von mit dem Spitzer-Weltraumteleskop identifizierten Objekten. Im Besonderen handelt es sich um die Dunkelwolke mit dem etwas langweiligen Namen SDC 335.579-0.292 im Sternbild Winkelmaß. Und "Alma" heißt schlicht "Large Millimeter Array", wenn's wen interessiert. Was die Schlaumeiereien zu Lichtjahr und Rechtschreibung betrifft: Seufz.

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jonnyohneh 10.07.2013, 16:10
9.

Arbeitsauftrag 1: Ordnen Sie den Artikel ein den historischen Kontext ein!

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