Forum: Wissenschaft
Großbritannien: Gezeitenkraftwerke könnten 20 Prozent des Stroms liefern
AFP/ Marine Current Turbines

Energie aus Ebbe und Flut: Gezeitenkraftwerke haben in Großbritannien ein großes Potential, zeigt eine neue Studie. Sie könnten ein Fünftel des Strombedarfs der Insel abdecken.

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derdingens 14.01.2013, 13:45
1. 34 Milliarden Pfund

Bei jährlich 4000 Stunden Vollast und 120 Jahren Betrieb ergeben sich Kosten von 0,8 Cent pro Kilowattstunde, da dürfen also ruhig noch ein paar Milliarden für Wartung dazu kommen ...

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Markus Landgraf 14.01.2013, 14:12
2. Kaputt

Zitat von sysop
Energie aus Ebbe und Flut: Gezeitenkraftwerke haben in Großbritannien ein großes Potential, zeigt eine neue Studie. Sie könnten ein Fünftel des Strombedarfs der Insel abdecken.
Ja, klasse. Lasst uns doch das Ökosystem in der Nordsee gleich vergiften. Bei Off-shore vor Deutschland und Gezeitenkraftwerken vor UK wird es eh nix mehr mit der Artenvielfalt.

Die Ökologiebewegung schafft es tatsächlich, den Planeten aus Unkenntnis der Naturgesetze zu ruinieren. Da kann man als Naturwissenschaftler nur mit dem Kopf schütteln

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besso 14.01.2013, 14:18
3. Da gibt es nur eines

Weitere Untersuchungen und Machbarkeitsstudien.
Und eine Pressekampagne...

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casparman 14.01.2013, 14:24
4. Sein Sie doch nicht so ...

Zitat von Markus Landgraf
Ja, klasse. Lasst uns doch das Ökosystem in der Nordsee gleich vergiften. Bei Off-shore vor Deutschland und Gezeitenkraftwerken vor UK wird es eh nix mehr mit der Artenvielfalt. Die Ökologiebewegung schafft es tatsächlich, den Planeten aus Unkenntnis der Naturgesetze zu ruinieren. Da kann man als Naturwissenschaftler nur mit dem Kopf schütteln
... es ist doch ÖKOSTROM! Aber ich geb Ihnen recht, mir als Ökologe hört auch niemand zu, wenn ich die Problematik mal von der Seite Populationsgrösse / Habitat / Ökosystem angehen. Egal, wir pflastern einfach alles zu mit Windrädern, Gezeitenkraftwerken, Solarfeldern und bauen parallel wieder auf Kohlekraftwerke ... das ist alles soooooo unglaublich innovativ. Lustig auch, dass niemand bisher DIE Energieform der zukunft erwähnt hat: Kernfusion, statt Kernspaltung. Bis der ganze Ökostrommist etabliert ist, können sie ihn dann gleich auch wieder abbauen, dann werden nämlich die ersten Kernfusionsreaktoren gebaut (ca. 20 Jahre).

Aber egal ....

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gegenrede 14.01.2013, 14:26
5. Wie halten Sie es mit dem Kopfschütteln

Zitat von Markus Landgraf
Da kann man als Naturwissenschaftler nur mit dem Kopf schütteln
bei Kohlekraftwerken?

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velociraptor 14.01.2013, 14:27
6. Strom

Zitat von Markus Landgraf
Ja, klasse. Lasst uns doch das Ökosystem in der Nordsee gleich vergiften. Bei Off-shore vor Deutschland und Gezeitenkraftwerken vor UK wird es eh nix mehr mit der Artenvielfalt. Die Ökologiebewegung schafft es tatsächlich, den Planeten aus Unkenntnis der Naturgesetze zu ruinieren. Da kann man als Naturwissenschaftler nur mit dem Kopf schütteln
Und woher sollen wir unseren Strom bekommen, wenn diese Energieerzeugungsvariante auch noch schlecht ist...?

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gerald246 14.01.2013, 14:31
7. Potenzial?

Zitat von derdingens
Bei jährlich 4000 Stunden Vollast und 120 Jahren Betrieb ergeben sich Kosten von 0,8 Cent pro Kilowattstunde, da dürfen also ruhig noch ein paar Milliarden für Wartung dazu kommen ...
Gezeitenstroemungen haben weil es ja Spring- Nipptiden und Gezeitenwchsel (d.h. Zeiten ohne oder mit sehr geringer Stroemung) gibt etwa 1700 bis 2500 Stunden Vollastbetrieb pro Jahr. Das grosse Gezeitenkraftwerk am Severn ist nicht durchsetzbar, was den Anteil der Gezeitenenergie deutlich verringert (etwa 6% weniger). Die meisten Standorte mit starken Stroemungen (Alderney Races, Nord-Schottland) sind weit von den Orten an denen Strom gebraucht wird entfernt. Wo Yates das Potenzial fuer 15% der Stromerzeugung sieht weiss ich nicht genau. Fuer die angesprochenen Gezeitenkraftwerke mit einem Damm sollte man das Beispiel La Rance betrachten. Das Gezeitenkraftwerk war urspruenglich mit 256 MW gebaut worden, heute werden aufgrund der Verschlammung der Rance nur noch 59 MW erzeugt.

Der Installations- und Wartungsaufwand and entfernten Standorten mit sehr starken Stroemungen (es kann z.B. nur waehrend des Gezeitenwechsels gearbeitet werden, also nur 2-3 Stunden am Tag) ist sehr gross.

Das ist alles ueberhaupt nicht so unproblematisch und kostenguenstig wie die Sudie angibt.

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wernherklima 14.01.2013, 14:33
8. Umweltverschmutzung

Ich kanns kaum fassen wie blöd die Menschheit ist, hat sich denn keiner überlegt wo die Gezeiten-Energie herkommen soll?
In dem Artkel steht sie kommt vom Mond, und das bedeutet zwangsläufig, dass sie wenn man sie industriell abschöpft, dem Mond verloren geht !
Und diese Energie fehlt dann dem Mond um der Erdanziehungkraft zu entkommen -
Was wohl passiert wenn der Mond dann auf die Erde kracht, darum hat sich keiner dieser überbezahlten Wissenschaftler Gedanken gemacht und künftige Generationen dürfen das dann ausbaden ...

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patina 14.01.2013, 14:47
9.

Zitat von wernherklima
Ich kanns kaum fassen wie blöd die Menschheit ist, hat sich denn keiner überlegt wo die Gezeiten-Energie herkommen soll? In dem Artkel steht sie kommt vom Mond, und das bedeutet zwangsläufig, dass sie wenn man sie industriell abschöpft, dem Mond verloren geht ! Und diese Energie fehlt dann dem Mond um der Erdanziehungkraft zu entkommen - Was wohl passiert wenn der Mond dann auf die Erde kracht, darum hat sich keiner dieser überbezahlten Wissenschaftler Gedanken gemacht und künftige Generationen dürfen das dann ausbaden ...
Das wäre leicht auszurechnen. Allerdings kommt die Schwapperei nicht hauptsächlich aus der Energie des Mondes, sie ist in Form von Resonanzbewegungen bereits im Meer gespeichert. Wenn wir jetzt also durch Entnahme von Energie die Dämpfung erhöhen, interessiert das den Mond kein bisschen. Wenn wir zu viel wegnehmen, wird halt der Tidenhub kleiner, so klein schließlich, wie er z.B. im Mittelmeer schon ist. Fällt der Mond deshalb ins Mitttelmeer?
Ich find es ja ok, solche Fragen zu stellen. Aber nur weil man selber die Antwort nicht parat hat, gleich zu schließen, dass sich sonst auch noch niemand mit dem Thema beschäftigt hat, zeugt nicht von großartigem Weitblick!

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