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Himmelsereignis über Deutschland: Verpassen Sie nicht die letzte Mondfinsternis bis 2
Sven Hoppe/dpa

Am 16. Juli schiebt sich der Mond teilweise in den Kernschatten der Erde. Knapp drei Jahre lang wird es das Schauspiel einer partiellen Finsternis in Deutschland danach nicht mehr geben.

rotella 11.07.2019, 11:13
1. Die letzte totale MF

Die letzte "große" totale Mondfinsterung fand dieses Jahr am 21.01.2019 statt. Im Gegensatz zu der warmen Partynacht des Juli 2018 war das eine eiskalte Nacht und frühmorgens, wo ich dann einer der wenigen gewesen sein dürfte, die dafür rausgegangen sind:

https://de.wikipedia.org/wiki/Mondfinsternis_vom_21._Januar_2019

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permissiveactionlink 11.07.2019, 13:12
2. Ich selbst

finde eine Mondfinsternis nicht mehr so spektakulär. Im letzten Jahr war der nahestehende Mars sogar zunächst weitaus besser zu sehen als der nur schwach kupferrot leuchtende Mond, auch weil letzterer noch recht nahe am Osthorizont stand. Die physikalischen Erklärungen für die Effekte bei einer Mondfinsternis (Mond bewegt sich durch die Ebene der Ekliptik auf der Linie, durch die Sonne und Erde verbunden sind, Refraktion des Lichtes, Rayleigh-Streuung, Umbra und Penumbra) hat man (nach der zwanzigsten Wiederholung sogar ich...) irgendwann geistig assimiliert. Was mich vielleicht noch beeindrucken könnte auf meine alten Tage wäre die Beobachtung der Sonnenkorona über Stunden von der erdzugewandten Seite des Mondes aus, während einer totalen Mondfinsternis natürlich. Als kürzlich Mars und Merkur abends nach Sonnenuntergang knapp über dem Horizont standen, hat das keinen wirklich interessiert. Den Mond sieht man fast immer, Merkur so gut wie nie...

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schwerpunkt 15.07.2019, 10:48
3.

Zitat von permissiveactionlink
finde eine Mondfinsternis nicht mehr so spektakulär. Im letzten Jahr war der nahestehende Mars sogar zunächst weitaus besser zu sehen als der nur schwach kupferrot leuchtende Mond, auch weil letzterer noch recht nahe am Osthorizont stand. Die physikalischen Erklärungen für die Effekte bei einer Mondfinsternis (Mond bewegt sich durch die Ebene der Ekliptik auf der Linie, durch die Sonne und Erde verbunden sind, Refraktion des Lichtes, Rayleigh-Streuung, Umbra und Penumbra) hat man (nach der zwanzigsten Wiederholung sogar ich...) irgendwann geistig assimiliert. Was mich vielleicht noch beeindrucken könnte auf meine alten Tage wäre die Beobachtung der Sonnenkorona über Stunden von der erdzugewandten Seite des Mondes aus, während einer totalen Mondfinsternis natürlich. Als kürzlich Mars und Merkur abends nach Sonnenuntergang knapp über dem Horizont standen, hat das keinen wirklich interessiert. Den Mond sieht man fast immer, Merkur so gut wie nie...
Richtig. Eine Mondfinsternis vom Mond aus gesehen, dürfte so ziemlich das spektakulärste Himmelsschauspiel sein, welche keine katastrophalen Folgen hat. Toppen kann das womöglich nur eine vergleichsweise nahe Supernova am Nachthimmel (zB Beteigeuze) Aber selbst da muss man schon wissen was da passiert, da ein Großteil des Spektakels dann im Kopf statt findet, wenn da für ein paar Wochen ein gleißend heller Punkt am Himmel auftaucht, der nachts einen Schatten wirft.

Bezüglich einer Mondfinsternis vom Mond aus (eigentlich aus der perspektive eine Sonnenfinsternis) beneide ich jeden künftigen Astronauten, der das miterleben darf. Das stellt auch eine wirklich beeindruckende irdische totale Sonnenfinsternis (welche ich in meinem Leben bisher 2mal erleben durfte) buchstäblich in den Schatten.

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