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Hirnforschung: Botenstoff trennt Tollpatsche und Tänzer

Ob Turnen oder*Tanzen: Wie schnell*jemand komplizierte Bewegungsabläufe lernt, hängt von einem Botenstoff im Gehirn ab, der die Signalübertragung hemmt. Die Erkenntnis könnte Schlaganfall-Patienten zugute kommen.

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Emmi 04.03.2011, 16:04
1. Studie mit 12 Teilnehmern!?

Was soll eine Studie mit 12 Teilnehmern!? Da kann man auch gleich Karten legen oder Tierknochen würfeln...

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joe_blow 04.03.2011, 16:41
2. ..

Zitat von Emmi
Was soll eine Studie mit 12 Teilnehmern!? Da kann man auch gleich Karten legen oder Tierknochen würfeln...
So sieht eine Dr.-Arbeit in der Medizin aus. Kein Wunder, dass die fast alle einen Titel haben. Da brauch man auch keinen Geistchreiber.

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k4l 04.03.2011, 16:48
3. nt

mhhh die frage is ob kopieren oder deletantische studien schlimmer ist...

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Frieden ist alles 04.03.2011, 16:56
4. Grössere Zusammenhänge vernachlässigt

Wieder einmal mehr zeigt sich hier in welch oberflächlicherweise auch heute noch Forscher verfahren und darus geonnene Erkennise völlig realitätverzerrend wiedergeben.
Die Frage wie sich das Gehirn der Erwachenen Männer und Frauen die untersucht wurden entwickelt hat,wird auch hier nicht gestellt,womit alle vorhergehenden Ereignide als Ursache ausgeblendet werden.
Eine solche Vorgehensweise ist zutiefst unwissenschafftlich und wiederspricht moderener wissenschafftlicher Erkenntis in vieler Hinsicht.
Hier ein Zitat von Katharina Bruan,Neurobiologin:
"Ein wichtiger und ganz entscheidender Unterschied zwischen dem erwachsenen, erfahrenen Gehirn
und dem kindlichen noch unreifen, im Wachstum befindlichen Gehirn ist jedoch, dass kognitive vor
allem aber auch emotionale Erfahrungen im kindlichen Gehirn viel massivere, und auch dauerhaftere
Spuren hinterlassen als im erwachsenen Gehirn, wo nur noch vergleichsweise subtile Veränderungen
beim Lernen stattfinden."
Hier nachzulesen:
http://www.moses-online.de/files/Bra...nforschung.pdf

Eindeutig geht hier hervor das das gehirn bei Geburt noch sehr unfertig ist und sich erst im Zusammenhang mit äusseren Einflüssen entwickelt,auch was die Lerfähigkeiten betrifft.Verwunderlich auch das der Spiegel immer wieder solch einseitige und unvollständige Studien veröffentlicht und die grösseren Zusammenhänge so konsequent ignoriert.

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hansulrich47 04.03.2011, 16:59
5. Wär ja noch nicht so schlimm ...

Zitat von Emmi
Was soll eine Studie mit 12 Teilnehmern!? Da kann man auch gleich Karten legen oder Tierknochen würfeln...
wenn man nicht davon ausgehen kann, dass vermutlich keine Auswahl unter den Freiwilligen gemacht wurde, die wenigstens etwas auf die allgemeine Menschheit Rücksicht nahm. Wahrscheinlich waren die Freiwilligen alle - wie üblich - Studenten. Das erlaubt natürlich keinen Rückschluss auf das Reagieren des "normelen" Bürgers (oder des typischen Indianers, oder ....).
Vollkommen richtig: Man lernt im Prinzip nichts, was brauchbar wäre. Aber die Wissenschaft hat zu tun!!! :-))

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kroetilein 04.03.2011, 17:01
6. Das ist doch albern...

...wenn ich's richtig verstehe, meinen die Oxforder Tanten doch wohl, wer viel Gaba der wenig lern? Oder ist das lediglich auf Bewegungsablauf-Lernerei reduziert?

Falls nicht - falls das also heißen soll, Gaba behindert grundsetzlich die Lernfähigkeit - dann glaub ich nicht dran.
Ich hatte einen Matheprofessor, der war die Intelligenz in Person, konnte jedoch überhaupt nicht tanzen (Abschlussball!) und stolperte auch sonst über die eigenen Füße. Gaba hin oder her - den interessierte weder Discofox noch irgend eine andere Art von anmutig rumschwänzeln. Den machten halt nur Zahlen an...

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OttoEnn 04.03.2011, 18:04
7. oh

Zitat von k4l
ob kopieren oder deletantische studien schlimmer ist
hm, also ...

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Dumme Fragen 04.03.2011, 18:26
8. re

Zitat von joe_blow
So sieht eine Dr.-Arbeit in der Medizin aus. Kein Wunder, dass die fast alle einen Titel haben. Da brauch man auch keinen Geistchreiber.
Nur nebenbei: eine Doktorarbeit von Medizinern hat nicht ganz das Niveau einer Diplomarbeit bei den Biologen. Aber eine Studie mit n=12 ist schon ganz in Ordnung, um Hypothesen zu überprüfen.

Mich würde interessieren, ob man das gleiche nicht auch mal anhand der Qualität der Handschrift untersuchen kann, also "Sauklaue" vs. "Schönschrift". Ich vermute mal, es gibt ein ähnliches Ergebnis...

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Dumme Fragen 04.03.2011, 18:29
9. Es geht um die "motorische Lernfähigkeit"!

Zitat von kroetilein
Person, konnte jedoch überhaupt nicht tanzen (Abschlussball!) und stolperte auch sonst über die eigenen Füße.
Ausserdem gibt es ganz viele verschiedene Areale im Gehirn, für die vermutlich Normalverteilungen in den Eigenschaften vorliegen dürften - d.h. in dem einen Areal ist jemand "gut", in einem anderen "nicht so gut" - sonst wären wir ja auch alle gleich (was ziemlich langweilig wäre; andererseits lassen die von den Genen gut beglückten Mitbürger_innen leider die Pechvögel die Minderwertigkeit immer verspüren)...

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