Forum: Wissenschaft
Historischer Vergleich: Saure Meere stressen Ökosysteme

Die Ozeane der Welt werden immer saurer - mit einer Geschwindigkeit, wie sie in 65 Millionen Jahren nicht aufgetreten ist. Britische Forscher befürchten deswegen, dass in der Tiefsee ein massives Artensterben droht. Auch oberflächennahe Gewässer sehen sie gefährdet.

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paml1983 15.02.2010, 09:45
1. Das "böse" CO2...

Zitat von sysop
Die Ozeane der Welt werden immer saurer - mit einer Geschwindigkeit, wie sie in 65 Millionen Jahren nicht aufgetreten ist. Britische Forscher befürchten deswegen, dass in der Tiefsee ein massives Artensterben droht. Auch oberflächennahe Gewässer sehen sie gefährdet.
......................................
Interessant ist die "Ruderei" rund um das "böse CO2", nachdem immer mehr Details um die Manipulationen rund um Temperaturwerte, Gletscherstudien etc. ans Tageslicht kommen, muss man quasi über die "Hintertür" versuchen, das CO2 weiters als das "böse CO2" hinzustellen und, ach ja, der Mensch ist an allem Schuld, natürlich!
Vor allem der "deutsche Mensch" muss sich in kollektiver "Sühne" (CO2-Abgaben) ergeben und ausreichend Buße tun (noch höhere Energiepreise - allerdings nur um die Gewinne der Energiekonzerne noch weiter anwachsen zu lassen).
Vor kurzem war auf SPON der Artikel über die "Vermüllung der Meere" zu lesen, da liegt viel eher die Ursache, als bei CO2, an welchem der menschgemachte Anteil gerade mal 4% von 0,0380% in der Luft enthaltenem CO2 ausmacht! Mit all den Fabriken etc.
Das macht im Klartext: 0,00152% Volumenanteil an der Luft aus!
Das ist ungefähr so, wie wenn ein Spatz ins Fünfzig-Meter-Becken "pisst", was dann zur "Verunreinigung" dieses führen soll....?
Die Meere übersäuern wegen "Umweltfreveleien" und zu allererst aus natürlichen Ursachen, wie Unterwasser-Vulkane", über welche wir nach wie vor so gut wie gar nichts wissen, weil diese u.a. auch in 5000 Metern Tiefe oder noch tiefer aktiv sind und Unmengen von CO2 ins Meer ausstoßen!
Aber das passt halt nicht ins "Irrsinns-Schema" der antropogenen Klima-Veränderung rein, denn einen Vulkan kann man leider nicht "abzocken"...!
Aufwachen bitte!

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darkangel_ger 15.02.2010, 09:56
2. glückwunsch

Zitat von sysop
Die Ozeane der Welt werden immer saurer - mit einer Geschwindigkeit, wie sie in 65 Millionen Jahren nicht aufgetreten ist. Britische Forscher befürchten deswegen, dass in der Tiefsee ein massives Artensterben droht. Auch oberflächennahe Gewässer sehen sie gefährdet.
Vor allem der letzte Satz gibt einem zu denken:
"Auf dem Klimagipfel in Kopenhagen hatten mehrere Uno-Agenturen eine Studie vorgestellt, nach der die Ozeane bis zum Jahr 2050 um 150 Prozent saurer werden könnten - zumindest wenn es zu keiner dramatischen Reduktion der CO2-Emissionen kommt. Und danach sieht es einstweilen nicht aus."

glückwunsch deutschland kann ich da nur sagen !
lieber die kernkraftwerke (schon co2 frei) mit windmühlen und solarzellen ersetzen wollen aber die schmutzigen kohlekraftwerke schön weiterbetreiben...

umgekehrt muss es laufen, anders geht es nicht, wenn wir was für das klima des planeten tun wollen !
ausstieg aus der kohle mit erneuerbaren und erst dann sich um die kernenergie unterhalten.

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Sir_Lancaster 15.02.2010, 10:49
3. Werdet endlich wach!

Zitat von
Wie es genau dazu kam, dass das Wasser der Arktis beinahe Badewannentemperatur hatte, das weiß niemand so recht.
Ein wichtiger Satz!
Zitat von
Als sicher gilt nur: Vor rund 55,5 Millionen Jahren, am Übergang zwischen den Erdzeitaltern Paläozän und Eozän, war unser Planet ungewöhnlich warm. Innerhalb von 20.000 Jahren stiegen die Temperaturen um rund sechs Grad an - und pendelten sich erst nach mehr als 100.000 Jahren wieder ein. Große Mengen Treibhausgase ließen damals die Ozeane versauern - genau so, wie es auch derzeit der Fall ist.
War das nicht die Zeit als die Aliens massiv Kohlekraftwerke auf diesem Planeten betrieben, bevor sie auf Atomkraft umstiegen?
Zitat von
"Trotz vieler Experimente im Labor wissen wir noch immer nicht, wie sich die Ökosysteme im Detail verändern werden", sagt Andy Ridgewell von der Universtät im britischen Bristol im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE.
Noch ein wichtiger Satz - wir haben keinen blassen Schimmer wie die Systeme funktionieren, aber wir wissen genau, dass, das böse, böse CO2 Schuld ist.

Zitat von
Dagegen kam das Leben nahe der Wasseroberfläche vergleichsweise glimpflich davon - und Säugetiere an Land konnten von der Hitze sogar profitieren.
Klasse, ich als landlebendes Säugetier hab gerade noch ein paar Kohlen ins Feuer geschmissen, schließlich sagt das Potsdamer Orakel nur 2 bis 4 Grad Erwärmung voraus, ergo 2 Grad weniger als damals.

Wann kapiert SPON es endlich, die Welt ändert sich permanent, nicht nur das Klima. Lebensarten schaffen es mit diesen Veränderung fertig zu werden oder teilen ihr Schicksal mit den Dinos, den Mammuts, den Säbelzahntigern und tausenden anderer Arten. Einen Status quo zu halten oder gar auf die Bäume zurück zukehren wird den Gutmenschen nicht gelingen (auch wenn Baumbesetzungen sehr populär sind).

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timewalk 15.02.2010, 10:59
4. Petm

Zitat von sysop
Die Ozeane der Welt werden immer saurer - mit einer Geschwindigkeit, wie sie in 65 Millionen Jahren nicht aufgetreten ist. Britische Forscher befürchten deswegen, dass in der Tiefsee ein massives Artensterben droht. Auch oberflächennahe Gewässer sehen sie gefährdet.
Hier noch die Wikipedia dazu.
http://en.wikipedia.org/wiki/PETM

Und das ganze auf Deutsch
Zitat von
Das Paläozän/Eozän-Temperaturmaximum (PETM) vor etwa 55 Millionen Jahren war eine kurze Periode einer globalumfassenden starken Klimaerwärmung, die mit einem erhöhten Eintrag von Treibhausgasen verbunden war. Die Temperaturen stiegen dabei von etwa 18 °C im späten Paläozän bis auf über 23 °C während des PETM. Die damit einhergehenden Umweltveränderungen sind für niedrige Breiten teilweise gut dokumentiert. Erst eine 2004 in der zentralen Arktis entnommene Sedimentprobe liefert Erkenntnisse über die veränderten Bedingungen in den hohen nördlichen Breiten.
http://de.wikipedia.org/wiki/Pal%C3%...peraturmaximum

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dingodog 15.02.2010, 11:08
5. Bitte korrekte Zahlen verwenden!

Zitat von paml1983
...................................... Vor kurzem war auf SPON der Artikel über die "Vermüllung der Meere" zu lesen, da liegt viel eher die Ursache, als bei CO2, an welchem der menschgemachte Anteil gerade mal 4% von 0,0380% in der Luft enthaltenem CO2 ausmacht! Mit all den Fabriken etc.
Die bekannte Dauermessung der CO2-Konzentration auf Mauna Loa, Hawaii ergibt für 1959 315.98 ppm im Jahresmittel, und für 2009 387.35 ppm. Das ist alleine für diesen Zeitraum von 50 Jahren eine Erhöhung von 22%. Ich wüsste keine natürliche Quelle, die diesen im übrigen sehr stetigen Anstieg verursacht haben könnte.

Mit frei erfundenen Zahlen zu argumentieren ist einfach schäbig. Ich frage mich wirklich, woher der Hass auf die Wissenschaft und deren Konsens kommt, der durch den Text durchschimmert - als ob die Wissenschaftler eine Weltverschwörung durchführen mit der Absicht, alle CO2-Erzeuger zu quälen.

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ötsch 15.02.2010, 11:14
6. na klar, der mensch ist schuld

Zitat von paml1983
...................................... Interessant ist die "Ruderei" rund um das "böse CO2", nachdem immer mehr Details um die Manipulationen rund um Temperaturwerte, Gletscherstudien etc. ans Tageslicht kommen, muss man quasi über die "Hintertür" versuchen, das CO2 weiters als das "böse CO2" hinzustellen und, ach ja, der Mensch ist ....
DITO! das würde ich exakt so unterschreiben

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Calex 15.02.2010, 11:24
7. Die nächste Kuh

Die nächste Kuh, die durchs Dorf getrieben wird und natürlich wird wieder Panik geschürt!

Ich danke SPON für die dauernde Panikmache, ich nenne das Medienterrorismus.

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Celegorm 15.02.2010, 11:24
8. ...

Zitat von paml1983
Vor allem der "deutsche Mensch" muss sich in kollektiver "Sühne" (CO2-Abgaben) ergeben und ausreichend Buße tun (noch höhere Energiepreise - allerdings nur um die Gewinne der Energiekonzerne noch weiter anwachsen zu lassen).
Mit entsprechender Regulierung lässt sich eigentlich verhindern, dass Mehrkosten vollständig auf den Konsumenten abgewälzt werden. Aber davon abgesehen wären höhere Preise ja durchaus sinnvoll, denn im Endeffekt ist das ja der einzige Hebel, um den Verbrauch zu reduzieren. Es ist entsprechend relativ lächerlich zu suggieren, dass die Nachfrage nach Energie irgendwie perfekt inelastisch wäre. Was sicher nicht der Fall ist, weshalb höhere Preise zu geringerer Nachfrage führen, und das ist letztlich ja aus reiner Nachhaltigkeit wünschenswert, Klimawandel hin oder her. Im übrigen, aus demselben Grund profitieren auch Energieproduzenten langfristig nicht wirklich. Im Gegenteil, das minimiert eher die Gesamtrentabilität gewisser fossiler Ressourcen und das sind ja die eigentlichen Goldesel bei der Thematik.

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Calex 15.02.2010, 11:33
9. Kein Konsens

Zitat von dingodog
Die bekannte Dauermessung der CO2-Konzentration auf Mauna Loa, Hawaii ergibt für 1959 315.98 ppm im Jahresmittel, und für 2009 387.35 ppm. Das ist alleine für diesen Zeitraum von 50 Jahren eine Erhöhung von 22%. Ich wüsste keine natürliche Quelle, die diesen im übrigen sehr stetigen Anstieg verursacht haben könnte. Mit frei erfundenen Zahlen zu argumentieren ist einfach schäbig. Ich frage mich wirklich, woher der Hass auf die Wissenschaft und deren Konsens kommt, der durch den Text durchschimmert - als ob die Wissenschaftler eine Weltverschwörung durchführen mit der Absicht, alle CO2-Erzeuger zu quälen.
1. Der antropogene Einfluss sind laut Bundesumweltamt etwa 4% nicht 22

2. Tippe ich mal auf das Meer als größter CO2 Speicher. Aber nichts genaues weiß man nicht. Die Forscher vermuten bisher nur

3. War der CO2 Gehalt in der Atmosphäre Jahrmillionen um einiges höher

4. Gibt es immer noch keinen experimentellen BEweis für die Volatilität von CO2

5. Gibt es keinen Klimakonsens, auch wenn das IPCC das 1000 Mal am Tag in den Medien präsentiert. Laut einer neuesten anonymen Befragung von Wissenschaftlern, die im Klimaumdfeld arbeiten steht es etwa 50 : 50.

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