Forum: Wissenschaft
Hochrechnung: Milliarden bewohnbare Planeten in der Milchstraße
AP/ ESO

Der Weltraum - ein galaktischer Flohzirkus? Eine Hochrechnung hat ergeben: Jeder fünfte sonnenähnliche Stern in der Milchstraße besitzt einen Planeten wie die Erde, auf dem Leben möglich sein könnte.

Seite 49 von 49
Olaf 09.11.2015, 15:14
480.

Zitat von werner-xyz
Nun ich halte es auch für vermessen, angesichts reiner Wahrscheinlichkeitsberechnungen, davon auszugehen, dass wir die einzige höhere Lebensform im Universum sind. Warum noch keiner uns besucht hat? Nun vielleicht sind die da draußen einfach zu intelligent dazu.
Nun mal nicht so ungeduldig.

Leben bedeutet ja nicht gleichzeitig intelligentes Leben und intelligentes Leben bedeutet nicht gleich eine technische Zivilisation.

Vor 100 Jahren gab es auch intelligentes Leben auf der Erde, trotzdem wäre jeder Kontaktversuch mit der Erde gescheitert, weil es noch keine Radioteleskope gab.

Wir sind ja selber erst seit einigen Jahrzehnten überhaupt technisch in der Lage entsprechende Botschaften zu senden oder zu empfangen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
syracusa 16.04.2018, 17:22
481.

Sollte es wirklich kein anderes Leben im Universum geben als das auf der Erde, dann würde ich das als ultimativen Beweis für die Existenz Gottes betrachten. So aber muss ich zwingend von einer Vielzahl mit Leben gesegneter Planeten und von der Nichtexistenz von Göttern ausgehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
syracusa 16.04.2018, 17:34
482.

Zitat von worlorn
Das ist ganz und gar nicht klar! Wir wissen ja nicht mal, wie genau sich das Leben auf der Erde entwickelt hat. Wir wissen auch nicht, was alles an Umgebungsfaktoren zusammen kommen mussten. Über andere Lebensformen können sowieso wir nur spekulieren, das ist alles. Angenommen ein Planet hätte praktisch die gleichen Grundbedingungen gehabt wie die Erde, kann man man annehmen, dass es auch dort Leben gibt? Die Antwort lautet: NEIN ...
Ich widerspreche Ihnen ganz grundlegend. Sobald auch nur annähernd die Bedingungen für die Entstehung von Leben passen, wird das Leben auch entstehen. Wir verstehen sehr wohl bereits gut genug, welche Rahmenbedingungen für die Entstehung von Leben, wie wir es kennen, gegeben sein müssen, und wie sich das Leben dann entwickelt.

Die Erde entstant erst vor ca 5 Mrd Jahren, und vor 4,5 Mrd Jahren kollidierte ein anderer Protoplanet mit der jungen Erde, was u.a. zur Entstehung des Monds führte. Sobald dieser flüssig-glühende Gesteinsbrei dann so stark abgekühlt war, dass flüssiges Wasser entstehen konnte, hat sich auch ohne jede weitere Verzögerung des Leben auf der Erde entwickelt.

Leben ist nichts anderes als eine Form der Selbstorganisation der Materie. So wie sich unter den passenden Rahmenbedingungen zwingend Sterne entwickelt, diese zwingend schwerere Elemente als Wasserstoff fusionieren, so wie sich zwingend aus altem Sternenstaub neue Sterne und Planeten entwickeln, und daraus ganze Galaxien und Supercluster, so zwingend muss sich auch Leben entwickeln, sobald es auch nur ansatzweise möglich ist.

Wir haben keinerlei Veranlassung zu glauben, dass das auf den zig Trilliarden Planeten im Universum anders verlaufen könnte als bei uns. Wenn Leben möglich ist, dan wird es zwingend auch entstehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Lord Menial 17.04.2018, 09:50
483.

Zitat von syracusa
Ich widerspreche Ihnen ganz grundlegend. Sobald auch nur annähernd die Bedingungen für die Entstehung von Leben passen, wird das Leben auch entstehen. Wenn Leben möglich ist, dan wird es zwingend auch entstehen.
Ein Glaubenssatz. Es fehlt nur jeder noch so geringe Beleg.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
syracusa 17.04.2018, 10:17
484.

Zitat von Lord Menial
Ein Glaubenssatz. Es fehlt nur jeder noch so geringe Beleg.
Sorry, aber ich habe wenigstens einen Beleg für meine Aussage: die Erde. Sie haben gar keinen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gerd0210 18.04.2018, 09:32
485.

Zitat von hashtnt
der warpantrieb gilt doch seit 2012 schon als theoretisch umsetzbar. dann hüpfen wir von planet zu planet. hüpf
Das wäre aber ein sehr langsames hüpfen. Wenn so ein Raumschiff ein ganzes Jahr lang mit 1 g beschleunigt, hätte es endlich Lichtgeschwindigkeit erreicht. Dann muss man noch ein Jahr mit 1 g Abbremsen. Für die Strecke von einem Lichtjahr braucht man also zwei Jahre.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gerd0210 18.04.2018, 12:03
486.

Zitat von Tikal69
Der Gedankengang ist grundsätzlich schon ganz richtig aber es bedarf wirklich einiger Generationen, bis genügend schwere Stoffe vorhanden sind. Übrigens brennen Sterne .....
Unsere Sonne brütet auf ihrem Wasserstoff, kann aber nicht zu den ersten Sternen gehören. Es muss ja schon vor ihr eine Sonne explodiert sein, sonst gäbe es die Planeten mit den schweren Elementen nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gerd0210 18.04.2018, 13:19
487.

Zitat von Ty Coon
Das haben wir heute schon geklärt. Das ist nach bisherigem Wissensstand nicht der Fall. :)
Folgender Versuchsaufbau ist aber möglich:
Man nimmt einen starken Laser und erzeugt damit möglichst viele verschränkte Photonen. Wir haben jetzt zwei Lichtquellen, die räumlich getrennt sind und Licht in zwei unterschiedliche Richtungen ausstrahlen. Zwei Blatt Papier zeigen je einen Leuchtfleck. Nun bringen wir zwei Polfilter ins Spiel, jeder Strahl muss durch seinen Polfilter, bevor er auf das Blatt trifft. Solange beide Polfilter den gleichen Winkel haben, sind zwei helle Punkte zu sehen. Dreht man einen Polfilter um 90 Grad, dann verschwinden beide Leuchtflecke. Wie schnell muss die Übertragung sein, damit auch die entgegengesetzten Photonenpaare vom Verschwindenmüssen erfahren?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
metastabil 18.04.2018, 14:46
488.

Nach einem Jahr mit 1 g hat das Raumschiff 71,8% der Lichtgeschwindigkeit erreicht. Die aus der Schule bekannte Formel v = a*t der klassischen Mechanik kann hier nicht angewandt werden, da bei Geschwindigkeiten ab wenigen Prozent der Lichtgeschwindigkeit der Einfluss relativistischer Effekte auf die Geschwindigkeit nicht mehr vernachlässigt werden kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gerd0210 18.04.2018, 15:52
489.

Zitat von metastabil
Nach einem Jahr mit 1 g hat das Raumschiff 71,8% der Lichtgeschwindigkeit erreicht. Die aus der Schule bekannte Formel v = a*t der klassischen Mechanik kann hier nicht angewandt werden, da bei Geschwindigkeiten ab wenigen Prozent der Lichtgeschwindigkeit der Einfluss relativistischer Effekte auf die Geschwindigkeit nicht mehr vernachlässigt werden kann.
Die Mühe wollte ich mir nicht machen, ich bin von einer Abschaltvorrichtung für physikalische Hindernisse ausgegangen. Solcher Super Hyperlink Spezial Antriebe sah ich als erfunden an.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 49 von 49