Forum: Wissenschaft
Hoffnung im Unglücks-AKW: Neue Stromleitung nach Fukushima fast fertig

Bislang ist die Kühlung der Brennstäbe im AKW Fukushima gescheitert - jetzt gibt es Hoffnung: Techniker haben eine provisorische Stromleitung zu dem Meiler gelegt, sie soll schnell in Betrieb genommen werden. Trotzdem raten immer mehr Länder ihren Bürgern zur Ausreise aus Japan, auch Deutschland.

Seite 3 von 26
arne1982 16.03.2011, 21:44
20. Wenns so einfach wäre

Zitat von Geziefer
Ich mach mal folgenden Vorschlag: Man sollte alle verfügbaren großen Feuerlöschboote, Hochseeschlepper mit Feuerlöscheinrichtungen und weitere Schiffe mit Pumpen an Bord zu dem kleinen Hafen an der Atomanlage bringen. Die Schiffsdiesel können Strom erzeugen und weitere Pumpen mit Elektrizität versorgen. Solche zum Beispiel: Ich verstehe das nicht, warum man schon lange nicht von der Wasserseite her an die Atomanlage herangegangen ist. Da könnten die Hamburger Redaktion von SPON und SPIEGEL wirklich mal auch an der Küste in Hamburg und Bremen nachfragen.
soweit ich die bisherigen experten verstanden hab kann man nich einfach mit wasser löschen sondern muss das mit bor versetzen weil sonst die prozesse noch beschleunigt werden. Desweiteren kann man glaub ich caesium (bestandteil der brennstäbe glaub ich) auch nicht mit wasser löschen wenn es brennt sondern sollte wohl metallfeuerlöscher nehmen.

Verbessert mich wenn ich unsinn schreib.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
honk zwo 16.03.2011, 21:44
21. Pointe

Zitat von stephan87
Was, außer leicht erhöhter Strahlung, die in einer Wolke über das Meer abgetrieben wurde ist denn bis jetzt überhaupt passiert? Dieses Atomthema war ein Panikmache wie ich sie schon lange nicht mehr erlebt habe. Merkt ihr eigentlich noch was? In anderen Land auf der Erde wurde das Thema dermaßen dramatisch aufgespielt wie in Deutschland. Das ist lächerlich. Es ist eine Schande für Deutschland, dass sich die Gesellschaft immer mehr zu einem kopflosen Mob entwickelt.
Ich vermute Satire, vermisse aber die Pointe. Kleines Gedankenexperiment für den Fall, dass Sie´s ernst meinen: Nordwind.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Izmir.Übül 16.03.2011, 21:44
22.

Zitat von alaxa
Ah, hier haben wir einen Experten vor Ort! Ich lasse mich gern eines Besseren belehren. Der bisherige Verlauf des Atom-Disasters gibt mir recht: Man kriegt nichts geregelt und tappt mega-blind im Atom-Disaster umher. Nurt diese wenigen Fragen an unseren Experten vor Ort: Warum kriegen die Evakuierten in der 30 km-Zone nicht genug zu trinken, zu essen und Klopapier? Warum überlässt es Japan der Betreiber-Company, die wichtigen Informationen zu liefern, die Staatsorgane zu dirigieren und die Anzahl der am Ort tätigen Helfer zu bestimmen?
Ich weiß genau so wenig wie Sie, was vor Ort wirklich los ist, aber im Gegensatz zu Ihnen tue ich nicht so, als ob es anders wäre.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Samuel Hastrim Klepp V 16.03.2011, 21:44
23. --------------------

Zitat von Geziefer
Super Idee, die "Baltic" könnte in ca 30 Tagen dort sein (wenn sie konstant 16 Knoten über Land fährt).

Reicht eine Tankfüllung?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bauagent 16.03.2011, 21:45
24. Leider wahr!

Zitat von alaxa
Bei dem bisherigen japanischen Management der Katastrophe ist zu befürchten, dass auch so eine neue Stromleitung nichts wirklich Wesentliches bringen wird. So leid mir es tut.
Dem muss man wohl widerwillig zustimmen, weil eine bereits derart angelaufene Schmelze, die zu Klumpen verbacken ist, nicht nur nicht mehr aufgehalten werden kann, sondern zu einer exorbitanten Explosion bei Einfüllung führen würde.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
masch 16.03.2011, 21:45
25. Warten wir...

Zitat von coyote_de
Also ich weiß nicht wie sehr aus dem Zusammenhang der von Herrn Pflugbeil geäußerte Satz ("Die Anlage ist Schrott - ob die da noch Leute verheizen oder nicht") ist, aber nach meinem laienhaften Verständnis macht es schon einen Unterschied ob man die Reaktoren jetzt sich selbst überläßt und riskiert, daß ein Viertel von Japan mit radioaktiven Partikeln übersähnt wird (netterweise auch noch Plutonium) oder ob man versucht die Reaktoren noch einige Tage irgendwie zu kühlen, so daß die absolute (atomare) Katastrophe noch abzuwenden ist. Soweit ich das verstanden habe wäre eine Explosion bzw. ein schwerer Brand bei der/dem radioaktive Partikel in großen Mengen in die Luft geschleudert werden immer noch das schlimmste Szenario. Ich drücke den Arbeitern in dem Kraftwerk alle Daumen, daß sie Herrn Pflugbeil das Gegenteil beweisen können und die Folgen für Japan usw. noch irgendwie begrenzen können.
...mal ab. Ich gönne den Japanern die Hoffnung auf Minimierung der möglichen Strahlenschäden/Strahlenaustritte. Allerdings muss natürlich der Preis gesehen werden. Wenn für eine Hoffnung 50 Techniker verstrahlt werden, ist das natürlich ein hoher Preis den die 50 Techniker möglicherweise mit ihrem Leben bezahlen müssen. wenn das gleiche Ergebnis einige Tage später eintritt, hat man 50 Menschen die Möglichkeit genommen sich zu retten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hirn_einschalten 16.03.2011, 21:45
26. Lange Liste

Zitat von Zweck-Los
Eine externe Stromversorgung gibt es hoffentlich weltweit für ein jedes Grosskraftwerk. Andernfalls würde die Selbstsicherheit der Atomlobby bezüglich der Sicherheit ihrer Anlagen abermals neu hinterfragt werden. Im Moment tendiere ich sogar für eine Komplett-Abschaltung aller AKWs, auch in Deutschland.
Machen wir mal eine Checklist für deutsche AKWs:

1) externe Stromversorgung (Hatten die Japaner meines Wissens schon, ich glaube die Stromleitung hat der Tsunami oder das Erdbeben gekappt!?)
2) Flugzeugabsturzsichere Betonhülle für den Reaktorkern
3) Flugzeugabsturzsicheres Betonhülle für das Abklingbecken
4) Notkühlkreisläufe für das Abklingbecken.
5) Core Catcher innerhalb des Containments

Ich befürchte es gibt kein Atomkraftwerk auf der Welt, die alle fünf Punkte erfüllt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pax 16.03.2011, 21:45
27. Erinnerungshilfe

Zitat von Zweck-Los
Eine externe Stromversorgung gibt es hoffentlich weltweit für ein jedes Grosskraftwerk. Andernfalls würde die Selbstsicherheit der Atomlobby bezüglich der Sicherheit ihrer Anlagen abermals neu hinterfragt werden.
Zur Erinnerung : es gab ein schweres Erdbeben und ein Tsunami , d.h. die netten Überlandleitungen sind zerstört.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hirn_einschalten 16.03.2011, 21:46
28. Gegenfrage

Zitat von Zweck-Los
Eine externe Stromversorgung gibt es hoffentlich weltweit für ein jedes Grosskraftwerk. Andernfalls würde die Selbstsicherheit der Atomlobby bezüglich der Sicherheit ihrer Anlagen abermals neu hinterfragt werden. Im Moment tendiere ich sogar für eine Komplett-Abschaltung aller AKWs, auch in Deutschland.
Dann kollabieren in weiten Gebieten die Stromnetze, die Kollateralschäden möchte ich mir nicht ausmalen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Geziefer 16.03.2011, 21:48
29. Besseren Vorschlag.

Zitat von honk zwo
Sollen die Schiffe per Fernsteuerung bedient werden oder glauben Sie, dass das Reservoir an Helden für Ihren Vorschlag ausreicht?
Machen Sie einen besseren Vorschlag.

Und beachten Sie, dass zum Beispiel die NORDIC mit Gas- und Explosionsschutz ausgestattet ist. Ausserdem ginge es doch wohl darum, ausreichend Pumpkapazität und Elektrizität bereit zu stellen. Das geht per Schiff schneller und leistungsfähiger als Straßenbau und Kabelziehen.

Aber Sie meinen, sollen es doch die 50 verstrahlten Helden allein machen, oder?

Wenn aber es so sein sollte, dass die Japaner solches Equipment wie die NORDIC und BALTIC nicht haben --- dann vergessen Sie, was ich geschrieben habe.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 3 von 26