Forum: Wissenschaft
Hohe Nitratwerte: Trinkwasser bald 45 Prozent teurer?
DPA

In vielen Regionen Deutschlands sind die Nitratwerte zu hoch, deshalb müssen die Bürger bald mehr für Trinkwasser zahlen. Auf eine Familie könnten nach SPIEGEL-Informationen Extrakosten von 134 Euro zukommen.

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Michael200669 10.06.2017, 13:40
130.

Zitat von fisschfreund
Selbst schuld. Wer Schweinefleisch für 3 Euro pro kg fressen will, muss eben woanders draufzahlen.
Zeigen sie mir bitte den Laden, wo Schweinefleisch den Preis 3 Euro/Kg hat. Ich kenne diesen nicht. Im Durchschnitt kostet "günstiges" Schweinefleisch im Schnitt zwischen 4 bis 5 Euro pro Kilo, wenn nicht sogar mehr.

Es ist ein Mär, was anderes zu behaupten.

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PunktKommaStrich0 10.06.2017, 13:41
131.

Zitat von Topf Gun
Wir gehen seit Jahrzehnten zum lokalen Metzger. Warum muss ich dann ebenfalls für diesen Schwachsinn gerade stehen ?
Sehe ich genauso. Anstatt die Frage zu stellen, warum die Trinkwasseraufbereitung keine staatliche Aufgabe ist, tritt man lieber nach links, rechts oder unten. Perfektes Beispiel für die Folgen der Privatisierung von Grundrechten.

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St.Baphomet 10.06.2017, 13:42
132. Sorry lieber kumi-ori das stimmt so nicht!

Was haben die Konsumenten in Spanien oder Bulgarien mit diesem Problem zu tun?
In erster Linie ist unser CDU-Landwirschaftsminister daran schuld.
Natürlich auch die Verantwortlichen die EU-Richtlinien seit Jahren zu Gunsten der Landwirte nicht umsetzen.
Und zum Schluss natürlich wir selbst weil wir diese Lobbyistenhörigen seit Jahren in die Regierungen wählen.

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rloose 10.06.2017, 13:45
133.

Zitat von cassandros
Die folgenden Karten des "Clean River Trust" zur Belastung von Süßgewässern in Europa zeigen ein etwas anderes Bild: - http://www.cleanriverstrust.co.uk/oh-dear/ - http://www.cleanriverstrust.co.uk/wp-content/uploads/2016/10/chroni-map.png
Gülle, die in D in Flüsse fließt, fließt eben manchmal auch durch NL. Wenn man sie hier auf den Acker kippt, fließt sie aber nicht nur in Flüsse, sondern auch gleich ins Grundwasser. Aus Spaß exportieren niederländische Landwirte ihre Gülle jedenfalls nicht nach D. Und D ist nunmal das Land, was die EU-Nitratverordnung nicht umgesetzt hat.

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kumi-ori 10.06.2017, 13:48
134.

Zitat von Kritik
Ich glaube, der Forist wollte den Bogen spannen von höherem Fleischpreis zu weniger Fleischkonsum. Diesen Zusammenhang kann man sicherlich nicht bestreiten.
Glaub ich nicht. Auch bei 19,90/kg ist der Fleischpreis noch marginal.

Wenn jemand etwas für einen geringeren Fleischverbrauch tun möchte, dann muss er ganz wo anders anfangen.

Erstens muss das Fleischlose mal weg vom Image des Freudlosen, ewig Nörgelnden. Ich habe keine Lust, mich beim Essen über Kläranlagen und Nährstoffgehalt zu unterhalten. Ich habe auch keine Lust, ständig über Prozentzahlen und Krankheiten zu jammern. Soll er im Spiegelforum lieber einen guten Artikel schreiben, den lese ich dann. Wenn ich mit demEsssen fertig bin.

Zweitens muss die Kochszene in Gastronomie und Kantinen auf etwas mehr Phantasie beim Umgang mit fleischlosen Gerichten trainiert werden. Das vegetarische oder vegane Essen ist in Deutschland schlicht ungeniesbar. Das hat nichts damit zu tun, dass kein Fleisch drin ist, sondern dass niemand weiß, wie man so etwas zubereitet. Natürlich ist das Kochen mit Gemüse sehr viel teurer als das mit Fleisch, denn es kostet Arbeitszeit. Deshalb verwenden die bauernschlauen Gastronomen gern vorgefertigte Produkte oder Konserven, und entsprechend ist dann der Geschmack. Auch bei Gewürzen ist man meist sehr sparsam. Wer selbst kocht, der hat es natürlich eher in der Hand. Aber man muss wissen, wie es geht, und man muss sehr viel mehr Zeit haben. Und zu glauben, etwas Käse über den Broccoli geklatscht, löst das Problem, der irrt hier: Käse erzeugt letzten Endes genauso Gülle.

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isar56 10.06.2017, 13:54
135. Ich hätte da

eine weitere "ertragreiche" Idee: gute Luft ist Mangelware. Warum also keine Atemsteuer in ländlichen Gebieten einführen? Solidaritätsabgaben südlicher Länder als Ausgleich für mehr Wärme und Sonne, hmmmm
da muss doch beim Volk noch mehr zu holen sein.
Allerdings stimme ich dem Foristen zu, der da sinngemäß schreibt, wer für 3 Euro ein Kilo Schweinefleisch erwirbt, muss halt anderweitig blechen. Dieser ganze Billig-und-Hauptsache-viel-Fraß ist dem Profit der Großindustrie geschuldet, der Gier nach viel für wenig Geld unter rücksichtsloser Ausbeutung der Natur - unserer Lebensgrundlage.

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shotaro_kaneda 10.06.2017, 13:58
136. @ kumi-ori*

Gülle ist durchaus ein wertvolles Düngemittel. Da sie unter anderem sowohl Stickstoff als auch Phosphor enthält und quasi "nebenbei" anfällt. Man sollte es nur eben nicht übertreiben und wissen wie und wann man die Gülle fährt. Es ist auf jedenfall sinnvoller die vorhandene Gülle auszubringen, als auf den energieintensiven N-Mineraldünger zurückzugreifen oder die vorhandenen Phosphatreserven noch weiter auszubeuten.

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kumi-ori 10.06.2017, 13:58
137.

Zitat von hallenbeck
Massentierhaltung führt zu - schlechtem Trinkwasser - massiver Treibhausgaserzeugung/Umweltzerstörung - massiven gesundheitlichen Schäden (Stichwort China Study) - massiven Tierleiden aber da der Mensch gierig & genusssüchtig ist und sich niemals das Fleischessen verbieten lassen würde, egal wie fatal die Folgen noch sein werden, kann man nur hoffen, dass der Mensch bald Vergangenheit auf der Erde ist... man kann es dem Planeten nur wünschen
Hoffentlich sind dann die gierigen und genusssüchtigen Hunde, Katzen, Löwen, Tiger, Krokodile und die bösen Maulwürfe auch bald Vergangenheit. die fressen nämlich auch durchwegs Fleisch. In der schönen friedlichen Welt danach gibt es dann nur noch liebe Kühe, Schafe und Ziegen und fromme Bienchen.

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Michael200669 10.06.2017, 14:01
138.

Zitat von Frida_Gold
Doch, können Sie. Sie können z.B. Fleisch aus zertifizierter Bio-Haltung kaufen (nicht das Pseudo-Bio aus den Supermärkten). Dann kostet die Hähnchenbrust eben mal 8€ statt 3€ für ein ganzes Hähnchen, und Sie unterstützen damit Bauern, die artgerechte Tierhaltung und -fütterung betreiben und überschaubare Mengen von Tieren halten. Sie haben es durchaus in der Hand.
Fragen sie doch mal die deutschen Biobauer. Sie kommen schon heute mit der Produktion nicht nach. Würden alle Deutschen nach deutschen Bio-Produkten nachfragen, hätten wir in Deutschland eine Hungerkatastrophe.

Denn wenn selbst alle Bauern, nur noch nach Biostandart produzieren würden, könnten sie gar nicht genügend produzieren, um die Menschen satt zu machen.

Vor allem würden die Menschen mit wenig Geld letztendlich gar nichts mehr zum Essen haben. Denn es gäbe schlicht und einfach nichts in den Läden. Denn das hätten Menschen weg gekauft, die es sich leisten können. Schon mal daran gedacht.

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sachfahnder 10.06.2017, 14:03
139. Die Landwirte lassen lieber ...

... die ihre Lobbyisten ( Funktionäre und Journalisten ) über Hunde jammern, die ihre Hinterlassenschaften in den Wiesen absetzten!

Wer, wie ich auf dem Land wohnt, kann bestätigen, wie sehr sich die hiesigen Bauern einen Dreck um die Grundwasserqualitäten scheren, und lieber Gülle und Stalldung in Unmengen auf die Äcker karren ...

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