Forum: Wissenschaft
Homöopathie-Debatte: Die unsichtbare Teekanne
imago/ Christian Ohde

Die Techniker Krankenkasse hat sich diese Woche einen Intensivkurs in Sachen Wissenschaft eingebrockt. Es ging um Homöopathie. Warum man der nicht trauen sollte, lässt sich sogar mithilfe einer toten Fliege verdeutlichen.

Seite 39 von 46
Robeuten_II 12.03.2017, 18:59
380.

Zitat von Wotan 279
Die ignoranten Kritiker der Homöopathie sind sich nicht bewusst, dass homöopathische Produkte auf "Informationsbasis" funktionieren, d.h. die Heilkraft ergibt sich aus den im Produkt enthaltenen Informationen, die entweder durch Licht oder Elektrizität übermittelt werden. Diese Heilkraft lässig sich sogar mit Hilfe von Licht auf elektronische Medien übertragen. Die Suche nach heilkräftigen Molekülen ist somit sinnlos. Diese Tatsache erklärt auch, warum es der pharmazeutischen Industrie nicht gelingt, Naturprodukte künstlich herzustellen. Sie ist einfach nicht in der Lage, die darin enthaltenen "Informationen" zu reproduzieren. Es gibt hierzu sehr interessante relevante und überzeugende Literatur, die Interessenten unbedingt lesen sollten.
Ahem, wie erklären Sie uns dann, daß es nicht eine solide Studie gibt, die eine Wirksamkeit der H. über den Plazeboeffekt hinaus aufzeigen konnte? Es ist völlig egal, "wie" die H. "wirkt"; es gibt keinen Wirksamkeitsnachweis. Abgesehen davon sind all' die lustigen a posteriori an die H. angeflanschten pseudonaturwissenschaftlichen "Erklärungen" wie Wasser"gedächtnis", "INformationsspeicherung" etc. x-fach widerlegt.

Beitrag melden
H. Krämer 12.03.2017, 19:00
381. endlich jemand der weiß was richtig ist

Zitat von meineeine001
Auch für sie: Das ist Unsinn! Bei Homöopathie hält die Grundannahme ja noch nichtmal stand, dass es besser wirkt als Placebos.
Ich bin immer wieder wie starr vor Ehrfurcht, treffe ich auf jemand, der die ganze Wahrheit für sich gepachtet hat.
Und so aus einer unerreichbar überlegenen Position anderen sagen kann: Das ist Unsinn !!!

Jeder Widerspruch ist zwecklos, alle anderen sind dümmer.

Beitrag melden
sojetztja 12.03.2017, 19:00
382.

Zitat von RudiRastlos2
Wieso ist es "wissenschaftstheoretischer Unsinn ist, Belege für die Nicht-Wirksamkeit einer Therapie zu verlangen"? Das hat doch nichts mit "Wissenschaftstheorie" zu tun, denn es ist theoretisch und praktisch Möglich, die Nichtwirksamkeit einer Therapie zu beweisen.
Das Problem ist wohl, dass der, der an die Wirksamkeit glaubt, immer entgegnen kann: "O h n e meine Therapie, wären die Symptome
n o c h schlimmer gewesen, der Tumor n o c h schneller gewachsen, der Tod n o c h früher eingetreten..." Das lässt sich nicht beweisen, das Gegenteil aber eben auch nicht.

Beitrag melden
galadhryel 12.03.2017, 19:00
383. Naja tripudians-Globuli

Zitat von bloßich
Sie schreiben "nachweislich". Wie wurde dieser Nachweis denn geführt, wenn ich fragen darf ?
Gerinnungsstatus! Und sonst keine Medikation!

Beitrag melden
Robeuten_II 12.03.2017, 19:01
384.

Zitat von TS_Alien
Kluge Menschen lehnen "Theorien" ab, die wissenschaftlich widerlegt oder gar nicht möglich sind. Wer dennoch an solche "Theorien" glaubt, hinterlässt keinen intelligenten Eindruck und macht sich lächerlich. Homöopathie-Anhänger spielen in der gleichen Liga wie die Perpetuum-Mobile-Bauer oder die Kreis-Quadrierer. Diese Liga ist die unterste Liga. Absteigen geht nicht mehr.
;-) - made my day! So, muß jetzt mein perpetuum mobile bremsen; wird einfach zu warm und hell im Haus :-)

Beitrag melden
G. Seiters 12.03.2017, 19:01
385. Alles eine Frage der Definition

Es gibt aber auch keine qualitativ hochwertigen Studien mit gutem Design und für bedeutsame Aussagen ausreichender Teilnehmerzahl, die zu dem Schluss kommen, dass es so was wie Gesundheit gibt. Das ist nämlich alles eine Frage der Definition und es gibt da bei weitem keine wissenschaftstheoretisch allgemein anerkannte und eindeutige Definition. Dasselbe gilt auch für Leben und Bewusstsein. Die meisten Homöopathiekritiker (oder -phobiker) haben augenscheinlich keine Ahnung von der wissenschaftstheoretischen Literatur der letzten 70 Jahre. Also besser mal etwas vorsichtiger argumentieren.

Beitrag melden
Mr T 12.03.2017, 19:01
386.

Zitat von Spiegelleserin57
sehr genau definiert werden bevor man Studien als Argumente heranzieht. Ich sebst habe Studien direkt mitverfolgt und selbst dafür gearbeitet und kann nur sagen: mit Statistik aknn man alles und nichts beweisen. Die wenigsten Mediziner können gut Statistik rechnen und lassen sich gerne immer wieder von Statiskern beraten obwohl sie des eigentlich beherrschen sollte , schon auf Grudn iherer Doktorarbeit die beweisen soll dass ein Student in der Lage ist selbständig wissenschaftlich zu arbeiten. Es sterben jedes Jahr tausende Menschen an den Nebenwirkungen der Medikamente wo so gerne verschwiegen wird da es einem, Milliardengeschäft schadet. Wenn ein homöpathisches Mittel nicht wirkt wird der Patient sowieso augf ein anderes Medkikanet umsteigen und nicht Gefahr laufen Nebenwirkungen eines Medikamentes zu erleiden. Ich selbst habe mich eben auf Grund meiner Erfahrungen direkt mit Studien und den vielen Nebenwirkungen der Merdikamente weitgehend zur Alternativmedizin zugewandt. Ich mußte auch die Erfahrung machen dass viele Mediziner und auch Pflegekräfte über die Nebenwirlkungen der Medikamente auch wenn sie im Beipackzetttel erwähnt sind nich ausreichend informiert sind. Was mir aber aufgefallen ist dass ein Heer von Pharmaberatern städnig die Mediziner besucht und auch zu Kongressen einlädt, natürlich auf Kosten der Industrie, alles natürlich zum Wohle des Patienten :) Vielleicht sollten die Kassen mal darüber nachdenken dass man diese Wohltätigkeitsveranstaltungen etwas unterbindet und eine Gegenleistung des Arztes fodert.
Haben Sie denn dann eine Studie gefunden, die die Wirksamkeit belegt? Als ein Statistikexperte koennen Sie uns bestimmt eine gute Studie zeigen, genau wie ein Germansit unsere Beitraege korrigiren kann...

Beitrag melden
heiden98 12.03.2017, 19:03
387. was ist, wenn etwas wirkt?

Zum Beispiel Fahrten zur Bestrahlung von Knochentumoren? Wg des langen Anfahrtweges (2:30 Std mit dem Taxi - verordnet, muss die Kasse zahlen) waere es sinnvoll, billiger und, vor allem, schonender fuer den Patienten, ein billiges Zimmer (ca 38,-/Tag) zu mieten, aber nein: nicht erstattungsfaehig.
So geht Gesundheits-Politik!

Beitrag melden
galadhryel 12.03.2017, 19:04
388. Wes Brot ich ess, des Lied ich sing...

Zitat von horstenporst
Homöophatie in fester Form = Zucker. Homöopathie in flüssiger Form = Wasser + Ethanol. Wie soll da eine Wirkung abseits des Plabeco-Effekts eintreten? Nochmal in aller Deutlichkeit: In mehr als 100 wissenschaftlichen Studien konnte kein belastbarer Nachweis für eine Wirksamkeit homöopathischer Arzneimittel erbracht werden, die über den Placebo-Effekt hinausgeht!. Warum glauben sie es besser zu Wissen als alle Experten?
Bin sowohl im Medizinischen wie auch im Publizistisch-statistischen nicht ganz unbeschlagen. Und ansonsten: Trial and Error!

Beitrag melden
postit2012 12.03.2017, 19:04
389. Nein,

Zitat von _alexander_
... zumal es auch empirische Langzeitstudien gibt, die die Wirksamkeit homöopathischer Behandlungen nachweisen.
keine einzige.

Beitrag melden
Seite 39 von 46
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!