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Hygiene in Krankenhäusern - was muss geändert werden?

Jährlich sterben in Deutschland viele Menschen, weil sie sich in Krankenhäusern mit Keimen angesteckt haben. Sind die Vorschriften zur Hygiene ausreichend und werden nur nicht hinreichend angewendet? Oder besteht grundsätzlich Handlungsbedarf?

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jt82 30.03.2012, 09:11
360.

Zitat von Roller
Nein! Man muss das AB immer nach 3-4 Wochen wechseln, wenn die Beschwerden nicht ganz weg sind. Der heutige Arzt verschreibt fast neimals laenger als 14 Tage ein AB und dann wartet er ab. Jetzt koennen die resistenten Bakterien sich schoen verbreiten, falls es sie noch gibt, und bei der .....
Blödsinn! Man gibt AB nur so lange wie nötig(max. 10-14 Tage ist idR vollkommen okay)-vorsorglich länger geben macht große Schäden: zu Erklärung:
ein AB hat ja einen gewisses Wirkspektrum (zum Beispiel gramnegative Bakterien im einfachsten Fall). Das AB wird oral (durch den Mund) eingenommen, nun ist aber nicht nur das krankmachende Bakterium gramnegativ (wie in unserem Beispiel) sondern auch viele der Darmbakterien. Man macht also bei jeder AB-Behandlung einen Teil der Darmflora kaputt und die Neubesiedlung bzw. die sich wehrenden Darmbakterien können ebenso krank machen. Daher gilt die Devise nur so viel/lange wie nötig

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exmachina 30.03.2012, 12:45
361. Schöner Nick

Zitat von RoteRose
Sagen Sie, sind Sie nicht willens oder nicht fähig eigene Gedanken zu entwickeln? Oder können Sie nur das Gedanken"gut" anderer Menschen übernehmen? Genießen Sie eigentlich Ihre Paranoia und Ihren Hass? Ich hatte eigentlich angenommen, dass Sie intelligent genug sind um zu erkennen, was "..." bedeutet. Offensichtlich aber sind Sie es nicht. Und es bleibt dabei, dass das 1944 dummes Zeug war. Was ich tue oder lasse können Sie gerne mir überlassen. Und ich nehme an, Sie pflichten der Aussage noch bei, dass jeder Impfung ein versuchter Mord ist, gelle?
Na Softship, wieviele Nicks haben Sie hier eigentlich?
Legen Sie sich immer dann einen neuen Nick zu, wenn Sie den alten durch dummes Geschwafel verbrannt haben?

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RoteRose 30.03.2012, 13:58
362.

Zitat von exmachina
Na Softship, wieviele Nicks haben Sie hier eigentlich? Legen Sie sich immer dann einen neuen Nick zu, wenn Sie den alten durch dummes Geschwafel verbrannt haben?
Wovon reden Sie denn eigentlich? Vielleicht haben Sie sich in der Dosis vergriffen?

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exmachina 04.04.2012, 21:29
363. Drei Affen

Zitat von sysop
Jährlich sterben in Deutschland viele Menschen, weil sie sich in Krankenhäusern mit Keimen angesteckt haben. Sind die Vorschriften zur Hygiene ausreichend und werden nur nicht hinreichend angewendet? Oder besteht grundsätzlich Handlungsbedarf?
„Nach Untersuchungen des amerikanischen Institute of Medicine sterben allein in den USA alljährlich bis zu 98 000 Menschen an Behandlungsfehlern bei ihrem Krankenhausaufenthalt. In Deutschland sei die Situation »ähnlich«, meint der Präsident der Deutschen Chirurgischen Gesellschaft Matthias Rothmund.41 Nach einer im April 2007 veröffentlichten Studie des Aktionsbündnisses Patientensicherheit, die vom Gesundheitsministerium finanziert wurde, sterben bis zu 17 000 Patienten jährlich wegen Behandlungsfehlern alleine in deutschen Krankenhäusern. Ursachen seinen falsche Behandlungen, mangelnde Sorgfalt und Schlampereien. Australische und englische Studien ergaben, dass zwischen zwölf und sechzehn Prozent der Klinikpatienten bei ihrer Behandlung »ein unerwünschtes Ergebnis widerfährt«. In Deutschland gehört das Risiko, an Behandlungsfehlern im Krankenhaus zu sterben, zu den zehn häufigsten Todesursachen - noch vor Aids und Brustkrebs. Insgesamt sterben in Deutschland mehr Menschen durch Ärztepfusch als im Straßenverkehr. Überträgt man allerdings die Zahlen der amerikanischen Studie auf Deutschland, würden hier entsprechend zur Bevölkerungszahl jährlich zirka 30 000 Menschen an Behandlungsfehlern sterben. Das heißt, eine Kleinstadt würde ausgelöscht.“

Quelle: „Quelle:“Anklage unerwünscht“ von Jürgen Roth

+ 30.000 Hygieneopfer

„Statt der bisher angenommenen 400.000 bis 600.000 Infektionsfälle müssen von „einer Mindestzahl von 700.000“ Infektionen ausgegangen werden. Auch die Zahl der geschätzten Todesfälle von 7500 bis 15.000 durch sogenannte nosokomiale Infektionen müsse „nach oben korrigiert“ werden. Stattdessen sei „mit bis zu 30.000 Todesfällen pro Jahr“ zu rechnen.“
Quelle: Hygiene: 30.000 Tote pro Jahr durch Krankenhaus-Infektionen - Nachrichten Wirtschaft - WELT ONLINE

Mithin 60 000 Todesfälle p.a. = 3 deutsche Kleinstädte p.a. deren Einwohner ausgelöscht werden, oder jeden 3 Tag ein vollbesetzter Airbus A 380, der abstürzt – ins Meer des Schweigens und Vertuschens.

Massensterben, totgeschwiegen, Tag für Tag, Jahr für Jahr, unter fachkundiger Beobachtung von Medizinern, Politikern und Justiz der Bundesrepublik Deutschland.

Ein Täterkollektiv par excellence.

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jherren 06.04.2012, 18:22
364.

Zitat von sysop
Jährlich sterben in Deutschland viele Menschen, weil sie sich in Krankenhäusern mit Keimen angesteckt haben. Sind die Vorschriften zur Hygiene ausreichend und werden nur nicht hinreichend angewendet? Oder besteht grundsätzlich Handlungsbedarf?
Ich arbeite in Amerika in einem sehr grossen Krankenhaus und wier Haben eigene putzleute die die Zimmer taeglich reinigen und diese Putzleute arbeiten in drei Schichten.Und Jeder der im Krankenhaus aufgenommen wird getested und wenn er positiv ist kommt er in Isolation, wenn der Patient entlassen wird ,wird das Zimmer Isolation gereinigt dass heisst neue vorhaenge,Waende werden abgewaschen alles wird mit Clorax abgewischt. Wir muessen unsere Haende bevor Patienten contact mit einem Alkehol based gel reinigen oder mit wasser und seife waschen dass selbe gilt wenn wir dass Zimmer verlassen.Patienten koennen uns bitten die Hande zu reinigen wenn wier es vergessen.Wenn ein Patient sich im Krankenhaus ansteckt muss dass Krankenhaus die rechnung tragen und nicht die Versicherung. Reinigungskraefte die fom Krankenhaus eingestellt werden sind nicht teurer als eine Firma und sie koennen besser uberwacht werden wie bei uns wir haben superweiser fuer die Reinigungskraefte.

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exmachina 08.04.2012, 01:16
365. Ignaz Semmelweiss

Zitat von jherren
...Waende werden abgewaschen alles wird mit Clorax abgewischt.
Wenn die Gesunden die Wände waschen für die Kranken, dann ist es um die Gesundheit der Gesunden gut bestellt.

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beatmeup 08.04.2012, 02:49
366.

das erste was mir einfällt ist, dass mediziner ihren kittel nicht in der mensa tragen sollten. [PUNKT]
der kittel ist kein accessoire, sondern ne klobürste und die nimmt man auch nicht mit zum essen. daran erkennt man in uniklinik mensen die mediziner und die biologen. die einen tragen nen kittel und die anderen nicht.

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krassopoteri 08.04.2012, 14:52
367.

Zitat von RoteRose
Es streitet keiner ab, dass die Hygiene in Krankenhäuser verbessert werden muss. Aber diese Probleme alle als "Ärztepfusch" zu deklarieren ist einfach Unfug. Es streitet auch keiner ab, dass es Ärztefehler gibt. Wenn ein Patient zu viele Schmerzmittel erhalten hat, ist das eben nicht zwingen "Ärztepfusch", sondern kann sehr wohl "Pflegerpfusch" gewesen sein. Oder meinen Sie etwa, dass Pflegekräfte vor der Gabe einer jeder Dosis Schmerzmittel den Arzt erst fragen, ob sie das dürfen. Wer keine Ahnung von der Materie hat sind Sie.
Das Beste ist, man schafft das gesamte derzeitige Krankheitssystem ab. Deutschland würde 290 Milliarden pro Jahr sparen und es würde zudem noch der Volksgesundheit dienen.

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KPunkt 09.04.2012, 12:43
368.

Zitat von krassopoteri
Das Beste ist, man schafft das gesamte derzeitige Krankheitssystem ab. Deutschland würde 290 Milliarden pro Jahr sparen und es würde zudem noch der Volksgesundheit dienen.
Noch besser wäre es, die Krankheiten abzuschaffen, was würde man da erst sparen.

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Dion 09.04.2012, 13:15
369. Standesdünkel geht vor Hygiene

Zitat von beatmeup
das erste was mir einfällt ist, dass mediziner ihren kittel nicht in der mensa tragen sollten.
Das kann man sich abschminken, denn an den (wehenden) Kitteln samt (in der Tasche steckendem) Stethoskop erkennt man die Ärzte – sonst könnte man sie mit Pflege- und Putzpersonal verwechseln.

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