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Impfgegner: Tödliche Dummheit
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Erstmals seit Jahren nehmen die Maserninfektionen weltweit wieder zu. Noch immer tötet die Krankheit mehr als 100.000 Menschen pro Jahr, obwohl wir sie ausrotten könnten. Mitschuldig: Google und Facebook.

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ritterralf 03.03.2019, 13:48
10. Eine Impfung ist ein verschreibungspflichtiges Medikament

Natürlich, Impfungen ( jedenfalls die Mehrzahl davon ) sind sicherlich wirksam. Ich denke in diesem Punkt sprechen viele Fakten ganz klar für die Wirksamkeit von Impfungen. Auf der anderen Seite vergessen die meisten Menschen einen sehr wichtigen Aspekt wenn es um Impfungen geht: Impfungen sind verschreibungspflichtige Medikamente, welche neben einer erwünschten Wirkung auch unerwünschte Nebenwirkungen haben können ( siehe Beipackzettel ! ). Doch welcher Arzt händigt den Eltern vor einer Impfung den Beipackzettel aus und berät ausführlich über Nutzen und Risiken einer Impfung ?! Sehen sich Eltern den Beipackzettel aufmerksam an und haben Eltern die Gelegenheit und Zeit sich den Beipackzettel vor einer Impfung anzusehen ? Ich sehe das Problem darin, dass die möglichen Nebenwirkungen von Impfungen kleingeredet und nicht wirklich besprochen werden. Dazu kommt natürlich, dass niemand genau weiss welche Langzeitschäden eine Flut von Impfungen in einem kleinen Körper verursachen kann. Für mich logisch, dass ein kleiner Körper durchaus auch Schaden nehmen kann, wenn man dem Körper ein vielfaches einer fragwürdigen Substanz - über dem allgemein erlaubten Grenzwert ) injeziert. Ich denke, die Wahrscheinlichkeit für Nebenwirkungen sind real und mit diesem Fakt sollten alle Beteiligten offen umgehen. Eltern sollten daran denken, dass niemand wirklich weiss was Impfungen langfristig anrichten können, da es einfach keine verlässlichen Fakten/Studien gibt und wohl auch niemand so wirklich an Fakten interessiert ist. Letztendlich ist es doch so: Wenn wir unsere Kinder impfen hoffen wir natürlich darauf das keine Nebenwirklungen auftreten - und meist treten ja auch - jedenfalls kurzfristig - keine gravierenden Nebenwirklungen auf - aber es ist leider auch irgendwie so, dass wir eine Art " Russisches Roulette " spielen ( bitte entschuldigen Sie den extrem klingenden Vergleich ). Genauso ist es auch bei anderen Medikamenten - es kann etwas passieren, muss aber nicht. Traurig finde ich bei eingetretenen Impfschäden, dass die Eltern gegen das System kämpfen müssen - bei dem Schaden der sowieso schon da ist. Da wollten es die Eltern richtig machen und die Gesellschaft mit einer Impfung schützen ( Herdenschutz ) und bei einem Impfschaden müssen sie plötzlich auf eigene Kosten gegen das System kämpfen - na dann vielen Dank. Natürlich für uns alle blöd, dass die Hersteller von Impfstoffen übrigens für Ihre Produkte nicht haften müssen, sondern wir als Gemeinschaft ( das ist sicherlich sehr angenehm für die Hersteller ). Zum Abschluss möchte ich noch sagen das meine beiden Kinder nicht geimpft sind. Keiner meiner Kinder war je krank oder hatte je eine Krankheit - ausser eine Erkältung/Grippe natürlich - wie z.B eine Mittelohrentzündung. Die geimpften Kinder um uns herum sind ständig krank und natürlich wird diesen Kindern dann Antibiotikum verschrieben ( aber das Thema Antibiotikum steht auf einem anderen Blatt ). Wenn ich mich also umsehe haben wir instinktiv eine gute Wahl für unsere Kinder getroffen ...

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jim.panse 03.03.2019, 13:48
11.

Ich werde ehrlich nie begreifen wie so viele aus so unwissenschaftlichen Gründen gegen Impfungen sein können. Ja es gibt Impfschäden und nahezu jeder ist nach einer Impfung mit Lebendimpfstoff angeschlagen. Aber der Nutzen überwiegt bei Weitem. Herdenschutz hilft auch den wenigen, die aus medizinischen Gründen wirklich nicht geimpft werden dürfen.

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brownie82 03.03.2019, 13:52
12. Angstpatienten und Besserwisser

Ich fand die Begrifflichkeit der „Belehrungsdemokratie“ sehr gut, oftmals sind die Belehrenden selten Gelehrte. So ähnlich verhält es sich auch mit Angstpatienten und Besserwissern, die bei der kleinsten Befindlichkeitsstörung die Sprechzimmer belagern und leider viel zu selten hören: „ihr Kind ist prächtig entwickelt, kein Anlass für weitergehende Untersuchungen“. Wer lässt sich schon gerne eines Besseren belehren!

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doskey 03.03.2019, 13:53
13. Gute Kolumne

Vielen Dank für diese Worte (es ist schon traurig, dass ich mich bedanken muss) und klare Wortwahl, insbesondere im Titel. Leider werden auch in den Kommentaren sicherlich die "Antivaxxer" auch bald zu Wort kommen. Ich finde, dass es Australien richtig macht: Dort wurden unlängst Lehrkräfte und SuS, die über keinen Impfnachweis verfügten, vom Unterricht ausgeschlossen. Von Autofahrern verlangen wir, dass sich diese selbst und ihre Kinder anschnallen. Wer das nicht macht, wird bestraft. Warum sollte es beim Impfen anders sein, zumal Krankheitsträger durch ihre Impfverweigerung das Leben anderer Menschen riskieren und bedrohen.

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hasib3456 03.03.2019, 13:54
14. Verletzt und empört

Als Vater von vier Kindern, je zwei (Un-)Geimpften, stellt sich mir die Frage, macht mich der Ton von Hern Stöcker nun zu einem Informierten, bzw. zu einem Desinformierten? Glauben Sie mir: ich war in jungen Jahren in der Impffrage sozusagen desinformiert, ein junger Psychologe und den Ärzten mit viel Vertrauensbonus begegnend. Heute, dank der gegenwärtigen Informationsmöglichkeiten, bin in gut informiert und als gebildeter Mensch, als kritischer Analyst gesellschaftspolitischer Entwicklungen, durchaus in der Lage, die Impflage zu überblicken. Es bestürzt mich der unterschwellige aggressive Ton dieses Arikels, der mich verletzt und empört.

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klaus. 03.03.2019, 13:55
15. Vater

Meine Jungs (2.5 Jahre und 8 Monate) sind gegen alles geimpft was bisher möglich war. Auch FSME. Außer manchmal leicht erhöhter Temperatur gab es keine Probleme. Meine Frau war nicht gegen Röteln geimpft. Da haben wir während der ersten Schwangerschaft echt Angst gehabt und danach impfen lassen

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waldschrat_72 03.03.2019, 13:57
16. Impfungen zu verweigern..

.. ist je nach Krankheit ein gelebtes Trittbrettfahren bzw. auch eine neue Form russisches Roulette. Im Glauben, das Richtige zu tun, läßt man leider oft die eigenen Kinder ein unkalkulierbares Risiko tragen. Denn das geht nur gut, solange alle anderen durchgeimpft sind. Und das auch nur, bis irgendwann eine kritische Masse an Ungeimpften erreicht ist.
Deswegen sollte der Staat gegenüber Impfverweigerern wohl härtere Seiten aufziehen und ggf. zumindest für die grundlegensten Impfungen (z.B. gegen Polio oder auch die Masern) sogar die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht erwägen.
Leider haben Pharmaindustrie und Ärzte an der zunehmenden Grundskepsis vieler Leute insofern nicht ganz unschuld, da auch bei harmloseren Indikationen viel zu schnell operiert und medikamentiert wird. Da verlieren Leute schon einmal den Überblick für´s Wesentliche.

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uboot84 03.03.2019, 13:57
17. Ich

Zitat von manicmecanic
mit den üblichen Beleidigungen von Kritikern an Impfungen.Ich kann diese Art der Meinungsmache nicht mehr sehen,vor allem nicht wegen dem Tonfall.Was mal wieder negiert wird ist daß es aber tatsächlich wenn auch selten 'Komplikationen' nach Impfungen geben kann.Und da spielt es keine Rolle wieviele Fälle es sein können wenn gleichzeitig Impfzwang verlangt wird.Und nein,ich bin geimpft gegen die meisten Krankheiten und auch meinen Goldjungen habe ich impfen lassen.Er hatte aber tatsächlich mehr als einmal Probleme nach Impfungen die nicht als Kleinkram durchgingen.Was mich am meisten an der modernen Impfpraxis stört ist diese Kombigeschichte.Man kann sich bzw. sein Kind ja nicht mehr gezielt gegen einzelne Krankheiten impfen lassen sondern nur noch immer gleich gegen mehrere auf einmal.
will ihre Erfahrungen mit Imfkomplikationen nicht kleinreden aber vielleicht hat die Impfung ihrer "Goldjungen" einem immunsupprimierten Kind oder einem Kind, dass sich in der Chemotherapie befindet (und nicht geimpft werden durfte), das Leben gerettet!

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Leser161 03.03.2019, 13:57
18. They screwed the truth

Ich finde Impfen eine wichtige Errungenschaft. Wie Antibiotika. Das Problem ist jedoch das das wahre und sinnvolle solange zum eigenen Vorteil verdreht wurde, dass es schwierig geworden ist zwischen richtig und falsch zu unterscheiden. Wie oft schon hat sich etwas was erst gut und wahr klang nach einigen Jahren als Lüge herausgestellt? Irgendwann glauben die Menschen nur noch was sie wollen. Google und Facebook haben damit eher weniger zu tun.

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kain1 03.03.2019, 14:03
19. Etwas mehr Differenzierung täte dem Thema gut

Es wäre sicherlich positiv wenn das Thema Impfen etwas differenzierter betrachtet würde - insbesondre von den Impfbefürwortern. Die Pauschalisierung - die leider auch in diesem Artiekl stattfindet - spielt am Ende des Tages nur den radikalen Impfgegenern in die Karten.

Warum ist es fast unmöglich einen guten Artikel zu finden (oder zu schreiben) der unterschiedet zwischen Impfungen die "unbestritten" einen signifikaten Mehrwert für die Gesundheit haben und denen die rein wirtschaftlich motiviert sind.
So wird z.B. die Impfung gegen Rota-Viren in einem Atemzug mit Polio genannt, oder Impfungen gegen Winpocken mit Masern gleichgestellt. Insbesondere für Deutschland macht so etwas keinen Sinn.
Lassen Sie mich das erklären:
Rota-Viren verursachen fast keine Todesfälle in Deutschland wegen der guten Infrastruktur und medizinischen Versorgung - gleichzeitig wird diese Impfung mit weltweiten Todeszahlen von 280.000 "beworben". Da wird über die Emotionen gearbeitet ohne wirklichen medizinischen Nutzen (wegen der Komilikationen wird diese Impfung z.B. in Franreich nicht mehr empfohlen) - Polio hingegen ist eine wichtige, auch soziale, Impfung. Diese leidet aber unter der unsachlichen Werbugn für doie Rota-Impfung.

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