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Impfgegner: Tödliche Dummheit
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Erstmals seit Jahren nehmen die Maserninfektionen weltweit wieder zu. Noch immer tötet die Krankheit mehr als 100.000 Menschen pro Jahr, obwohl wir sie ausrotten könnten. Mitschuldig: Google und Facebook.

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Hermes75 03.03.2019, 14:05
20.

Zitat von manicmecanic
mit den üblichen Beleidigungen von Kritikern an Impfungen.Ich kann diese Art der Meinungsmache nicht mehr sehen,vor allem nicht wegen dem Tonfall.Was mal wieder negiert wird ist daß es aber tatsächlich wenn auch selten 'Komplikationen' nach Impfungen geben kann.Und da spielt es keine Rolle wieviele Fälle es sein können wenn gleichzeitig Impfzwang verlangt wird.Und nein,ich bin geimpft gegen die meisten Krankheiten und auch meinen Goldjungen habe ich impfen lassen.Er hatte aber tatsächlich mehr als einmal Probleme nach Impfungen die nicht als Kleinkram durchgingen.Was mich am meisten an der modernen Impfpraxis stört ist diese Kombigeschichte.Man kann sich bzw. sein Kind ja nicht mehr gezielt gegen einzelne Krankheiten impfen lassen sondern nur noch immer gleich gegen mehrere auf einmal.
Jede medizinische Behandlung ist mit einem gewissen Risiko verbunden - das gilt natürlich auch für Impfungen. Daher nimmt man eine Abwägung von Nutzen und Risiken vor und diese Abwägung fällt gerade bei Impfungen sehr positiv aus.
Es mag sein, dass es Personen gibt die mit Komplikationen auf Impfungen reagieren. Diese Fälle sind selten und noch viel seltener wirklich gefährlich. Auf der anderen Seite kann eine Impfung potenziell tödlich verlaufende Krankheiten verhindern und zusätzlich sorgt eine hinreichend hohe Impfrate auch noch dafür, dass sich diese Krankheiten nicht ausbreiten können.

Wenn ein erwachsener Mensch für sich entscheidet, dass er das vermeidbare Risiko einer tödlichen Krankheit auf sich nehmen will, dann ist das eine Sache. Wenn diese Person aber seine Kinder nicht impfen lässt, dann ist das aus meiner Sicht Körperverletzung durch Unterlassen. Persönlich habe ich überhaupt kein Verständnis für Menschen die durch ihre eigene Ignoranz anderen Menschen Schaden zufügen.

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maric001 03.03.2019, 14:06
21. Luxusproblem fortschrittlicher Gesellschaft

Als Biochemiker, der zudem mit einer Ärztin verheiratet ist, bin ich natürlich in meiner Meinung vorbelastet. Und selbstverständlich ist meine Meinung subjektiv, dass macht eine persönliche Meinung nun einmal aus. Ich kann die Angst vor Impfschäden nachvollziehen. Das diese vorkommen, ist auch unbestreitbar. Im Vergleich zu den gesundheitlichen Risiken einer echten Erkrankung sehe ich dieses Risiko aber als mehr als vertretbar an. Ich selbst hatte weder Mumps, Masern oder Röteln. Ob das an der Impfung lag, kann niemand mit Sicherheit sagen, ich habe aber schwere Masernverläufe gesehen und wünsche das niemandem. Eine generelle Impfpflicht halte ich für falsch. Eine Impfpflicht in z.Bsp. Kitas dagegen für vertretbar. Wenn man seine eigenen Kinder nicht impfen möchte, so sollte das jeder frei entscheiden können. Wenn dadurch aber andere Kinder bewusst der Gefahr einer schweren Erkrankung ausgesetzt werden, ist das für mich Körperverletzung. Denn es gibt Menschen und auch Kinder, die nicht geimpft werden können (Immunerkrankungen etc.). Und die haben leider keine Wahl und sollten daher bestmöglich geschützt werden.

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Berliner42 03.03.2019, 14:06
22.

Zitat von manicmecanic
Was mal wieder negiert wird ist daß es aber tatsächlich wenn auch selten 'Komplikationen' nach Impfungen geben kann. Und da spielt es keine Rolle wieviele Fälle es sein können wenn gleichzeitig Impfzwang verlangt wird.
Wer behauptet, es würde keine Rolle spielen, hat sich schon mal als inkompetent in der Frage dargestellt. Natürlich spielt es eine Rolle, wenn ohne Impfung bis zu 25% sterben und an Komplikationen der Impfung weltweit ein paar wenige Einzelfälle.

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Eben! 03.03.2019, 14:08
23. Rechtsstaat gefragt

Wenn man sich das wiederaufflammen dieser gefährlichen Krankheiten anschaut sollte man meiner Meinung nach das Nicht-Impfen zur Kindeswohlgefährdung erklären und eine allgemeine Impfpflicht einführen.
Das wär der einzige logische Schritt um das wieder einzudämmen.

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der_unbekannte 03.03.2019, 14:11
24. Überheblichkeit

Die Entscheidung von Eltern, ihr Kind impfen oder nicht impfen zu lassen, sollte man respektieren, auch wenn sie einem nicht gefällt. Man sollte sich nichts vorschreiben lassen. Es existieren auch alternative Heilmethoden um sich vor Krankheiten zu schützen. Das Thema Impfung wird ja fast schon wie ein kirchliches Dogma behandelt. Von Dogmen halte ich nichts...

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quizdroid 03.03.2019, 14:11
25. Bildungsproblem

Impfgegner scheren sich nicht darum, dass ihr an Masern erkranktes Kind auch andere Kinder anstecken kann, die dann im schlimmsten Fall daran sterben. Wie viele Probleme unserer Zeit ist dieses Problem eigentlich ein Bildungsproblem. Studien haben festgestellt, dass bei Eltern mit niedrigerem Bildungsniveau der Anteil an Impfgegnern signifikant höher ist. Wer mehr zur Impfkritik lesen möchte, dem empfehle ich Wikipedia.

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maxgil 03.03.2019, 14:13
26. @4

von mir vollste Unterstützung, hatte als Kind Masern und Keuchhusten, war furchtbar. Meine Kinder sind selbstverständlich geimpft. und ja, unsere Regierung sollte was tun....

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andrea.munz 03.03.2019, 14:17
27. Es darf also nur eine Meinung geben - das ist gefährlich

Ich schreibe nicht für oder gegen Impfungen, Befürworter oder Gegner(-Gegner). Hier wird versucht Menschen mit billigen Rechentricks zu beeindrucken. Es gibt immer weniger Masernfälle, von 2015 auf 2016 sind es 90% weniger - verschwindend geringe Zahlen seit 1980. Warum wird dann versucht bei einem noch so kleinen Anstieg Panik zu verbreiten? Jjeder andersdenkende Individum wird als Globale Gefahr bezeichnet.

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Gruesseaushessen 03.03.2019, 14:20
28. Alle Kinder komplett geimpft

Wir haben in damals auch versucht zu informieren. Und ich hatte zwei gut geschriebene Bücher in de Hand. In einem würden alle die Kinder NICHT impfen als Geißel der Menschheit beschrieben. Und es wurde wissenschaftlich plausibel erläutert. In einem anderen würden Eltern die impfen als Schänder ihrer Kinder gebrandmarkt. Konkretes Googeln und wirkliches recherchieren zeigte mir das war esoterisch angehauchter Müll.

Ausschlaggebend war dann der Kinderazt, Pragmatiker. Den hatte ich gefragt ob wir nicht nur die wirklich „wichtigen“ Sachen impfen können. Also alles was Dauerschäden oder Tod verursachen kann.

Er meinte ja, können wir machen. ABER - die von Gegnern beschriebenen Allergischen Reaktionen werden meistens nicht vom Impfstoff sondern von den Trägerstoffen verursacht. Und diese würden bei den „Einzelimpfstoffen“ seit Jahren nicht mehr weiterentwickelt. Die modernsten und best erforschten gäbe es nur bei den (damals) 6er Impfungen. Machte Sinn und Kind wurde sofort 6fach geimpft.

Daher sind alle 3 Kinder komplett durchgeimpft. Eines war mal für 2 Tage etwas schlapper, eines hatte mal leichtes Fieber (was auch von was anderem gekommen sein kann). So what, gehört dazu.
Alle Kinder wohlauf und das jüngste jetzt 12.

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nikaja 03.03.2019, 14:20
29. die Medaille hat immer 2 Seiten

Auch hier in dem Bericht sehr einseitige Stellungnahme für die Impfbefuerworter.
Ich erinnere mich an die Impfkampgnen gegen Vogelgrippe und SARS. Es wurde allenthalben propagiert, wer nicht wollte war gleich ein Impf-Gegner. Das Geschäft mit den Impfungen ist ein Milliardengeschäft an dem viele verdienen. D.h.
es geht auch um potentielle Verdienstausfälle.
Ferner ist die Qualität der Impfstoffe zu betrachten. Es sind Kombipräparate mit Impfverstaerkern, der Patient/Kunde hat gar keine Wahl. Selbst in der Veterinärmedizin wird der Hundehalter bombardiert mit Aufforderungen seinen Hund impfen zu lassen.
Die Verantwortung des Vet ist gleich Null. Hauptsache seine Kasse klingelt. Ich bin nicht grundsätzlich gegen das Impfen, aber bin kritisch gegenüber Kampagnen und Zwang.
Wenn die Aufklärung über Impfschaeden vom impfenden Arzt gemacht wird kann man sich das Ergebnis leicht ausdenken, siehe auch Tropenmedizinische Institute.

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