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In kenianischem Wildtierreservat: Letztes männliches Nördliches Breitmaulnashorn der
REUTERS

Sudan war 45 Jahre alt und hat zuletzt gelitten: Tierärzte mussten das letzte männliche Nördliche Breitmaulnashorn einschläfern. Es bleiben zwei Weibchen seiner Art - und eine Hoffnung Berliner Forscher.

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mwroer 20.03.2018, 09:45
10.

Zitat von Beutetier
Ich hoffe das ist jetzt der Moment, wo die Menschen verstehen werden, dass das Tier auch ein Recht auf unseren Planeten hat. Diese Nachricht macht mich sehr traurig und deswegen schreibe ich auch hier. Manchmal muss aber etwas schlimmes passieren, damit es den Menschen bewusst wird, um eine Verhaltensänderung herbeizuführen. Ich hoffe sehr, dass es zu etwas Positivem führt und dieser Tod nicht umsonst ist.
Warum sollte das der Moment sein an dem Menschen schlauer werden?

Es sind in den letzten 50 Jahren viele Tierarten ausgestorben und nicht einmal hat der Mensch innegehalten. Es bekommt nur nicht jede Tierart einen Artikel auf Spon oder in anderen Medien.

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static2206 20.03.2018, 09:47
11. Auch der "Tierschutz" wird immer härter.

War Sudan nicht das Nashorn, was 24h täglich von bewaffneten Soldaten bewacht wurde? Mittlerweile werden viele Reservate mit schweren Waffen und dem dafür ausgebildeten Fachpersonal geschützt. Wer den Tieren zu nah kommt wird erschossen. Manchmal trifft es unschuldige. Allerdings habe ich mit den Wilderern kein Mitleid, wenn sie die Jagd verloren haben.

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mwroer 20.03.2018, 09:47
12.

Zitat von marialeidenberg
ist Klonen / in vitro Fertilisation keine Option (gewesen)? Denn man hat es doch wohl kommen sehen.
Und wofür das ganze? Damit man ein männliches Nashorn noch 45 Jahre im Zoo bewundern kann? Oder damit man die Zahl der ausgestorbenen Subspezies um 1 drücken kann?

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ge1234 20.03.2018, 09:49
13. Dem...

Zitat von doppelpost123
Wir Menschen sind schon eine Spezies von Idioten.
... ist leider nichts hinzuzufügenl

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ge1234 20.03.2018, 09:53
14. Lesen hilft...

Zitat von marialeidenberg
ist Klonen / in vitro Fertilisation keine Option (gewesen)? Denn man hat es doch wohl kommen sehen.
Steht alles im Artikel!

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bstendig 20.03.2018, 09:59
15. Nein, nicht deswegen

Zitat von mwroer
Und wofür das ganze? Damit man ein männliches Nashorn noch 45 Jahre im Zoo bewundern kann? Oder damit man die Zahl der ausgestorbenen Subspezies um 1 drücken kann?
Sondern damit wir antworten können, wenn eine außerirdische Raumsonde uns besucht und nach einem männlichen nördlichen Breitmaulnashorn ruft.

Andernfalls könnte die Erde zerstört werden. Wusste schon Captain Kirk:-)

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Leser161 20.03.2018, 10:06
16. Übertreibt man da jetzt nicht?

Generell ist es immer traurig, wenn eine Spezies ausstirbt. Aber in diesem Fall sehe ich die Zuspitzung auf einen Aspekt der Sache nicht dienlich an. Vermutlich ist es für das Nördliche Breitmaulnashorn sowieso zu spät. Und. Nach Lektüre des Wikipediaartikels ist mir immer noch nicht klar, ob das nördliche Breitmausnashorn wirklich einzigartig ist oder nur ein Breitmaulnashorn aus einem anderen Verbreitungsgebiet als das Südliche.

Eine Konzentration der Kräfte auf sehr einzigartige und rettbare Spezies wie den Beutelteufel oder essenziell wichtige wie Bienen schiene mir besser.

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mhwse 20.03.2018, 10:25
17. man weiss z.B. nicht

Zitat von Leser161
Generell ist es immer traurig, wenn eine Spezies ausstirbt. Aber in diesem Fall sehe ich die Zuspitzung auf einen Aspekt der Sache nicht dienlich an. Vermutlich ist es für das Nördliche Breitmaulnashorn sowieso zu spät. Und. Nach Lektüre des Wikipediaartikels ist mir immer noch nicht klar, ob das nördliche Breitmausnashorn wirklich einzigartig ist oder nur ein Breitmaulnashorn aus einem anderen Verbreitungsgebiet als das Südliche. Eine Konzentration der Kräfte auf sehr einzigartige und rettbare Spezies wie den Beutelteufel oder essenziell wichtige wie Bienen schiene mir besser.
ob wie oder warum dann - das Nashorn, welches ein Säugetier ist, Resistenzen gegen bestimmte Viren Bakterien hat.
(1. ganz unserem Überleben gewidmete Überlegung)
(2. das Nashorn hat mit Sicherheit eine wichtige Funktion im Ökosystem - das Nördliche ist wohl besser an die dortigen Gegebenheiten angepasst ..)
(3. rein philosophisch gesehen, ist die Erde die einzige - und bisher überhaupt - bekannte Lebensinsel in einem weiten Umkreis - bzw. "Umkugel")

Man könnte sich aus dem gleichen Grund fragen, warum jedes Jahr Milliarden Summen für jegliche Kunst und Kulturgüter ausgegeben werden - deren Handel, deren Erhalt, deren Herstellung/Bewertung ..

Man könnte das Geld schlicht sparen.

Jede Art/Gattung, ist eine durch Millionen Jahre, in einem algorithmischen Prozess, entstandene Form von Kunst - auch die hässlichste Spinne oder welches Tier/Pflanze Sie halt als "hässlich" empfinden ..

Damit wird diese Art einzigartig(! - tautologisch ..) und erhaltenswert.

Oder wir werden alle zu Sklaven des Staates und kümmern uns nur noch um Nahrung, Wohnung und Fortpflanzung - geht auch .. (das ist der philosophische Hintergrund ..) und vernichten Alles und Jedes (und vermutlich in Folge Jeden/e) was diesem Bestreben im Weg steht ..

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avestin 20.03.2018, 10:25
18. Alles wird sich fügen...

Auch wenn wir eine vielversprechende Spezies hätten werden können, so haben wir uns doch weit unter unseren Möglichkeiten verkauft. Ein bisschen Zeit für Wiedergutmachung hätten wir noch, stünde unsere Habgier dem Streben nach Wahrhaftigkeit nicht so sperrig im Weg.

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Pickle_Rick 20.03.2018, 10:55
19.

Zitat von doppelpost123
Wir Menschen sind schon eine Spezies von Idioten.
Es gibt keine Karmapunkte oder Kekse dafür schuldbewusst auf der eigenen Spezies rumzuhacken. Denn wenn man ehrlich ist, geht danach doch sowieso alle wieder seinen gewohnten Gang. Außerdem sind es Menschen, die aufgrund der Leistung ihres Geistes dazu fähig wären dieses Tier doch vor dem Aussterben zu bewahren.

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