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Innerhalb von zehn Minuten geladen: Forscher entwickeln Hochenergie-Batterie für E-Au
Chao-Yang Wang Group

Lange Ladezeiten vermiesen vielen Menschen die Freude am Elektroauto. US-Forscher haben nun einen Akku gebaut, der sich innerhalb von zehn Minuten fast vollständig wieder mit Energie versorgen lässt.

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hm2013_3 30.10.2019, 16:16
1. ich denke da immer an den Reifenwechsel

bei Formel-1 Wettbewerben. Sie schaffen es komplett unter 10 Sekunden. Warum könnten die leeren Batterien mit vollen Batterien in Minuten ersetzt werden, wenn die E-Tankstelle die Möglichkeit hat? Die Batterien müssten nur modular eingebaut werden, was für die Ingenieure eine wirklich einfache Aufgabe ist.

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MisterD 30.10.2019, 16:18
2. Im Labor...

funktioniert auch die Brennstoffzelle... will sagen: Was im Labor gut klappt, muss im rauhen Alltag auf der Straße eben noch längst nicht brauchbar sein. Ich bin eh mal gespannt, was die Akkus sagen, wenn wir mal wieder einen richtig heftigen Winter mit mehreren Wochen unter -10°C kriegen. Die letzten richtig langen und harten Winter waren 2010 und 2011, Schnee bis weit in den März hinein, bis zu -20°C nächtelang... da gabs noch keine nennenswerte Elektromobilität, seitdem waren die Winter eher mild...

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gedankensucher 30.10.2019, 16:19
3. Es wird!

Leisten wir uns doch mal etwas Fortschrittsglauben: In 5 Jahren Batterie-Autos, die sich in 10 Minuten laden lassen, damit 400-500 km weit kommen und dann noch mit regenerativer Energie geladen werden. Das Ende der Forschungs-Fahnenstange ist jedenfalls noch nicht erreicht!

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olfnairolf 30.10.2019, 16:22
4. Fortschritt

am Ende steht zu lesen dass die Batterie also 20min unter Idealbedingungen brauchen wird bis sie zu 80% voll ist. Ich nehme an, unter Straßenbedingungen dann 30min, was nicht wesentlich kürzer ist als die halbe Stunde, die jetzige Batterien brauchen bis sie zu 80% geladen sind.

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meister_proper 30.10.2019, 16:22
5. Interessantes Konzept, aber

es vergehen üblicherweise 5-10 Jahre, bis so etwas vom Labor zur Serienreife gelangt. Das ist allerdings kein Grund jetzt mit dem Wechsel auf E-Mobilität langsamer zu machen. Im Gegenteil: wenn diese (oder eine konkurrierende) Technik verfügbar wird, wäre es klasse, bereits einen nennenswerten Anteil der PKW auf Strom umgestellt zu haben. Umso schneller geht dann die Markteinführung der neuen Technik, weil die Infrastruktur dann bereits steht.

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temp1 30.10.2019, 16:24
6. Toller Fortschritt ... aber

Toller Fortschritt ... aber, der Flaschenhals wird nun wohl das Bereitstellen des für kurze Ladezeiten notwendigen extrem hohen Ladestroms. Um 100kWh in 10Minuten einzuspeisen, sind 600kW Ladestrom notwendig ... Ganz schön viel. Aber vielleicht können diese Batterien auch so schnell Strom abgeben und als Stromspeicher in den Stromtankstellen verbaut werden.

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annie.one 30.10.2019, 16:25
7. Klasse Ansatz

Toll, dass es Ingenieure gibt, die wirklich Neues suchen und nicht minderwertige Technik mit Betrugssoftware kaschieren wollen....

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larsmach 30.10.2019, 16:27
8. Abkühlzeit wäre kein Problem - bei Parallelsystemen

Die im Artikel monierte Abkühlzeit vor Nutzung der frisch geladenen Batterie sehe ich nicht als Problem: Es würde schlichtweg reichen, die ja sowieso modular aufgebauten Batterien separat zu verbinden und zu verschalten, so dass jeweils eine kleine von mindestens zwei wechselseitig geladenen Überbrückungszellen Strom liefert, solange die große(n) noch nicht abgekühlt sind. Das ist wohl der Grund, weshalb man in Deutschland eher von "Angst" und "Problemen" jammert, während in China, den USA oder z.B. Estland jeder kleine Aspekt sofort zum lösungsorientierten Denken anregt - statt zum Lamentieren und Relativieren. Meine Maschinenbaufirma ist in Estland. Und ein aufladbares Elektroauto ist mir allemal lieber als eines, dessen etwas kleineren, jedoch gleichsam leistungsstarken Akkus während der Fahrt durch eine gleichmäßig zu betreibende Brennstoffzelle mit teuer produziertem H2-Druckgas nachgeladen werden: Zu viel Zeug, das kaputt gehen kann (dem deutschen Motto folgend: "Warum einfach, wenn´s auch kompliziert gehen kann?", das sich wie ein roter Faden durch Forschung, Politik und Gesellschaft zu ziehen scheint).

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frankzekert 30.10.2019, 16:28
9. Traumwelt vs. Physik

Es ist ja großartig, wenn man in 10 Minuten auf 80% aufladen kann. Allerdings bedeutet dies bei einem (eher kleinen) Akku mit 50kWh, dass 40kWh in dieser Zeit hinein gepumpt werden müssen. Wenn man mal von 100% Wirkungsgrad ausgeht, ist dann eine Anschlussleistung von 240 kW erforderlich. Nichts für das übliche Eigenheim...

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