Forum: Wissenschaft
Innovationen zum Klimaschutz: Rettung durch Technik
SkySails

Anstatt des Handels mit wirkungsarmen CO2-Ausgleichszertifikaten muss eine harte CO2-Steuer her. Deren Einnahmen sollten konsequent in technische Innovationen zur Energieversorgung gesteckt werden. Ideen dafür gibt es genug.

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AxelSchudak 16.06.2019, 18:47
50. Windräder...

Beteiligt Anwohner an den Erlösen der Windräder. Wenn man 1% des Erlöses auf die Anwohner innerhalb der zehnfachen Höhe umlegt, wären die Widerstände deutlich geringer.
Den Schlüssel müsste man noch ausarbeiten - je näher, desto mehr - und man sollte das nur für Anwohner gelten lassen, die bei Errichtung der Windräder schon da wohnen (also kein Zuzug in die Subvention).

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schwarzeliste 16.06.2019, 18:48
51. Unsozial

Alles im Prinzip richtig, aber leider auch sehr unsozial. Die CO2-Steuer trifft alle, am härtesten aber die Ärmeren. Es ist richtig, wenn es wirklich etwas bringen soll, müssen die Einnahmen aus der CO2-Steuer komplett in den Ausbau der Erneuerbaren Energien gesteckt werden, und zwar derjenigen, die aktuell verfügbar sind. Eigentlich fällt mir da nur ein: Freifeld-Photovoltaik und Offshore-Windkraft. Für den sozialen Umverteilungsmechanismus, der uns in letzter Zeit ständig von Grünen und SPD vorgegaukelt wird, bleibt da natürlich kein einziger Cent übrig. Schade, dass sich Herr Stöcker davor drückt, diese harte Wahrheit auszusprechen

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Kindergeburtstag 16.06.2019, 18:51
52. !

Ist das richtig, dass man shcon in den Grundschulen anfängt massiv Klimapanik zu schüren?
Da sage ich nur, zu, dass wenn man Kindersoldaten brütet und für die eigene Sache einsetzt, sollte man sie wenigstens mit Maschinengewehren oder so ausstatten!

Viel von dem was über Klimaerwärmung, Ursachen und Wundermitteln gesagt wird, ist stark vereinfcht und teilweise wird sogar wissentlich Falsches gesagt.
Ob man dem blind hinterherlaufen mag, sollte jedem selbst überlassen werden, vor allem Kindern!
Ein Bildchen, dass ich für sehr aussagekräftig halte, habe ich ja schon ein paar mal gepostet, es dauert 20Sekunden es sich anzuschauen.
http://www.drroyspencer.com/wp-content/uploads/UAH_LT_1979_thru_May_2019_v6.jpg
Gäbe es nur anthropogens CO2 als Erwärmungsgrund, müsste jeder Datenpunkt den gleichen Trend unterstüzen, aber man sieht deutlich Messunsicherheit und verschiedene natürliche Einflüsse, die in den Prognosen nicht angemessen berücksichtigt werden.
Das ist wirklich so einfach:
Jeder das nicht ausspricht, versteht entweder Naturwissenschaft auf einfachsten Niveau nicht oder lügt (für eigenen Vorteil, wo wäre zum Beispiel Herr Stöcker ohne diese endlose Wiederholung leerer Behauptungen)

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spon_4_me 16.06.2019, 18:52
53. @ mikelinden (# 21):

Ich gehöre zu den Grünen, die die Nutzung der Kernkraft - zumindest bei den Reaktoren der 5. Generation - befürworten würden, wiewohl ich nicht blind bin für die Probleme bei der Gewinnung und Entsorgung der Brennstoffe. Aber so viel über-den-Schatten-Hopsen bei Deutschlands Partei der Stunde ist wohl undenkbar. Emotion verspeist Ratio regelmäßig zum Frühstück.

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bali64 16.06.2019, 18:54
54. Akzeptanz für CO2-Steuer

Um so eine Steuer einführen zu können, wird auch eine gewisse Akzeptanz benötigt. Die erreicht man am ehesten, wenn man das Geld zu 100 Prozent den Bürgern zurückgibt in Form eines monatlichen pro-Kopf-Betrages. Das ist auch sozialverträglich, da sowohl Familien mit Kindern als auch Geringverdienende im Durchschnitt weniger CO2 verursachen als der verbleibende Teil der Bevölkerung. Ich würde wahrscheinlich etwas draufzahlen, aber das ist es mir wert.
Außerdem sollte endlich das Erneuerbare-Energien-Gesetz dem schwedischen Modell angepasst werden: Dort gibt der Staat vor, wieviel erneuerbare Energie die Anbieter einspeisen müssen und diese müssen sie am Markt kaufen. Das fördert den Wettbewerb, senkt die Kosten und der Staat bestimmt das Tempo. Damit der Häuslebauer trotzdem eine Chance hat, seinen Strom aus der Photovoltaik-Anlage kostendeckend zu verkaufen, kann ja eine spezielle Förderung eingerichtet werden.

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andre_36 16.06.2019, 18:54
55.

Interessante Ideen im Artikel und auch in einigen Kommentaren. Es wird allerdings deutlich, dass es keine effektive Lösung für das Problem gibt, da alle Vorschläge als Prämisse setzen, dass unter allen Umständen die Möglichkeit erhalten werden muss, die Menge an umgesetzter Energie beizubehalten. Energieumsatz zu senken und vor allem Verschwendung einzudämmen, scheint keine Option. Würde dadurch das erste Gebot der Marktwirtschaft verletzt? Kauf Dich tot!

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meimei 16.06.2019, 18:54
56.

eine Co2-Steuer meinet wegen, aber hierdurch müssen dann die Menschen entlastet werden. Also lenken ja, aber bitte nicht auf Kosten der nicht-Oberschicht!

Das ist mein Problem, zum Beispiel mit der Verbotspartei in Grün, deren Ideen oft ziemlich unsozial sind.

Verbieten, teurer machen - wer kann sich dann noch Reisen oder ein Auto in der Stadt leisten? die mittlerweile typische Grünenwählerklientel ;) Und haben dann mit ihren SUVs schön Platz, die Straßen sind dann ja leerer.

Das ist ernst gemeint, wenn auch mit einem Zwinkern.

Erst eben eine kleine Meldung auf SPON, Deutschland soll auch ab 2050 klimaneutral sein.

Also mit der CO2-Steuer den öffentlichen Nah- und Fernverkehr ausbauen und günstig machen!

Vor ein paar Jahren ist ja ein Gesetz/Verordnung verabschiedet worden, ich entsinne mich leider nicht mehr genau. Jedenfalls, soweit die damalige Berichtserstattung auch so umgesetzt wurde, sind die Auflagen ab 2030 folgend: keine Gasheizung mehr für Neubauten erlaubt. Mögliche Alternativen nur Fernwärme und Wärmepumpe. (in Kombination mit quasi Passivhausstandard)

Und irgendwann laufen auch Altbestand, die Ausnahmen für ältere Gebäude aus.

Nur wie soll das umgesetzt werden? (speziell bei Altbestand, müssen diese Gebäude dann abgerissen werden, weil sich niemand die Heizkosten oder Lösung leisten kann?)

Was beim Haus mit Garten noch klappen kann (Solar und Fotovoltaik, Wärmepumpe) ist in der Stadt wohl schlecht umsetzbar, oder?

Wärmepumpe geht ja wohl eher schlecht, abgesehen davon, dass dies ziemlich teuer wird, wenn das alle machen wollen dort, Mehrparteienhäuser?!

Fernwärme gibt es ja auch nicht überall. Die dazu gehörige Infrastruktur müsste auch langsam angefangen werden, zu planen und zu bauen.

Wenn dies noch zutrifft (ich werde auch nochmal nachlesen) wäre das z.B. ein Ansatzpunkt, CO2-Steuer, aber mit hohen Zuschüssen für die Eigentümer - nicht mal wieder eine Art Zwangsenteignung (durch Zwang, unökonomische, unrealistische Dinge einbauen zu müssen, Investitionskosten und laufenden Betriebs!)

Es ist bei solchen Maßnahmen auch wirklich kein Wunder, wenn Neubauten immer teurer werden, selbst so einfach wie noch möglich, und bei günstigerem Baugrund.

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Beat Adler 16.06.2019, 18:55
57. Windkraftanlagen, fest oder schwimmend, gehoeren aufs Meer hinaus.

Zitat von badsachsa37441
Man kann die Gegend nicht mit den Windrädern zupflastern. Dann kommt wieder n halber Tornado und fegt einige dieser Teile um. Das alles wieder aufzubauen kostet einiges an Energie. Warum versucht man nicht wie schon öfters angedacht wie z.b. im Harz, Talsperren anzulegen. Wasser läuft durch Regen und Flüsse rein, durch Generatoren die Strom erzeugen wieder raus und weiter gehts. Umweltfreundlicher gehts halt leider nicht.
Windkraftanlagen, fest oder schwimmend, gehoeren aufs Meer hinaus. Das erst NACHDEM an Land jedes Hausdach mit Sonnenkollektoren in Kombination mit Hausspeicherbatterie ausgestatte ist. NACHDEM, also nur wenn noetig!

In der Bucht von Tokio werden 20'000 schwimmende Windkraftanlagen mit senkrecht stehender Achse verankert, erdbeben -und tsunamisicher.

Der See hinter einem Stauwerk nimmt viel Land weg und gast im Sommer und im Herbet Methan aus. Pro Gewichtseinheit ist Methan um die 25 Fach wirksamer in der Steigerung des Treibhauseffektes.
mfG Beat

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Palmstroem 16.06.2019, 18:56
58. Nicht der Atommüll gefährdet die Menschheit

Zitat von Haarfoen
Als erklärter Atomkraftgegner mit ideologischen Scheuklappen würde ich einem weiteren Betrieb von Kernkraftwerken als Übergangslösung durchaus zustimmen. Unter folgenden Voraussetzungen: Es muss parallel hierzu eine verbindliche Regelung erfolgen, was mit dem Atommüll geschieht.
Deutschland erzeugt 450 Tonnen hochradioaktive abgebrannte Brennelemente pro Jahr, aber Gesamt-Emissionen in Höhe von knapp 907 Mio. Tonnen CO2. Allein dieser "kleine" Unterschied macht deutlich, wo das Problem liegt. Es ist kein Endlagerproblem, das die Menschheit bedroht. Derzeit lagern die abgebrannten Brennstäbe in Castorbehältern in Lagerhallen nahe der AKW´s. Und Jürgen Trittin hat dafür eine Erlaubnis über 40 Jahre erteilt. So gefährlich kann der "Atommüll" also nicht sein. Im Gegensatz dazu ist das 1,5 Grad Ziel beim Klimawandel extrem gefährdet.

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james16 16.06.2019, 18:57
59. Wieso Quark ?

Zitat von ArnoNym
Sorry, aber der ganze Artikel ist einfach realitätsfern visionär. Beispiele Gefällig? jaja, immer die gleiche Leier: Die gewünschte Technologie gibt's nicht und wird es auch wahrscheinlich nie geben, aber "kluge Menschen" arbeiten an einer Lösung. "Tolle" Idee! Kann sich der Autor noch an den Artikel jüngst in SPON erinnern, in dem es darum ging, wie klimaschädlich Beton doch sei? Und wie lange hält er? Sorry, aber völliger Quark: 1. Eine "intelligente" Vernetzung erzeugt keine einzige kWh zusätzlich. 2. Das el. Netz ist heute schon so intelligent, daß man in Bayern Strom abrufen kann, der in Schleswig-Holstein erzeugt wurde. Braucht man noch mehr Intelligenz?
Abgesehen davon, dass Quark ein wertvolles Lebensmittel ist:

==> 1. Eine "intelligente" Vernetzung erzeugt keine einzige kWh zusätzlich.
Behauptet ja auch niemand. Aber den Strom dann verbrauchen, wenn er gerade da ist oder billig ist, macht schon Sinn, oder ? Vielleicht tanken Sie Ihr Auto ja auch gerade dann, wenn der Sprit billiger ist. Auch wenn die fuer Ihre Information ueber Spritpreise noetige Vernetzung keinen einzigen Liter Sprit produziert.
==> 2. Das el. Netz ist heute schon so intelligent, daß man in Bayern Strom abrufen kann, der in Schleswig-Holstein erzeugt wurde.
Das scheint ja eben noch nicht ausreichend zu sein. Sonst haetten wir ja nicht die Debatte um neue Trassen, die immer noch nicht fertig sind. Und Vernetzung heisst ja nicht nur den Strom hin- und herzuschicken, sondern Speicherung und Verbrauch intelligent zu steuern, z.B. vernetzte Hausspeicher, Autos als Speicher, elektrische Verbraucher dann laufen zu lassen, wenn gerade viel Strom da ist. Und flexible Strompreise je nach Angebot minutengenau.

==-> 3. Und wie lange hält er?
Ihre Sorgen, wie lange Beton haelt, muesste man haben.
Dann duerften wir kaum mehr etwas bauen, Autobahnen, Bruecken, Haeuser, ... Bei allem stellt sich die Frage nach der Haltbarkeit des Betons. Bei AKWs waere Ihre Sorge wohl berechtigt. Aber bei Falltuermen einfach unverstaendlich.

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