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Interaktive Karte zur Erderwärmung: So stark trifft der Klimawandel Ihre Stadt
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Historische Wetterdaten für mehr als 500 Orte in ganz Europa zeigen, wo sich der Kontinent wie stark erwärmt hat. Und welche Konsequenzen das für das tägliche Leben haben kann.

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giostamm11 24.09.2018, 16:27
1. Schuljahr

ich habe Bologna angeschaut.....das Schuljahr geht von September bis Anfangs Juni....also nicht in den heissesten Monaten....ab Ende Mai bis Ende August gibt es viele Tage und auch Wochen mit Temp über 30 Grad. Weder haben sich wie beschrieben die Strassen aufgelöst, noch die Schienen verbogen. Die HG flitzt mit 300kmh durch die erhitzte Ebene ohne zu entgleisen. Interessanter wäre es zu erfahren was mit den Wasserreserven passiert oder an der nahen Küste

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rab17 24.09.2018, 16:32
2. ausgezeichnet!

Habe es gerade für meine Stadt angesehen und es sieht echt vielversprechend aus. Ich freue mich. Und für die Weltbevölkerung ist es auch besser. Über 8 Mrd. Menschen ernährt man nur wenn es wärmer und feuchter wird.

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bermany 24.09.2018, 16:38
3. Nicht aussagefähig

Na dann ziehe ich eben aufs Land. Also die Klimaerwärmung für den Raum Deutschland auf 61 Städte zu begrenzen ist ja nun wirklich albern. Zeigt doch lieber eine flächendeckende Hochrechnung, das ist nicht nur anschaulicher sondern auch realistischer. So wird das nix, da werden nur die Leugner auf den Plan gerufen und zu denen zähle ich mich gewiss nicht

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unaufgeregter 24.09.2018, 16:39
4. Schöne Aussichten

Schon in diesem Jahr habe ich auf einen Urlaub im Süden gern verzichtet. Es war ein wunderbarer Sommer. Wenn ich mir die Werte auf der Karte für meine Stadt ansehe, bin ich begeistert und werde im nächsten Jahr Palmen für den Vorgarten anschaffen.

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pera42 24.09.2018, 16:42
5.

Zitat von rab17
Habe es gerade für meine Stadt angesehen und es sieht echt vielversprechend aus. Ich freue mich. Und für die Weltbevölkerung ist es auch besser. Über 8 Mrd. Menschen ernährt man nur wenn es wärmer und feuchter wird.
Ich glaube du hast verpasst dass durch den Klimawandel mehr Menschen hungern. Das lässt sich schon heute an den Daten ablesen. Dazu gabs vor paar Tagen erst Nachrichten.
Ist auch logisch, denn es wird nicht überall per-se feuchter. Die Wolken können zwar mehr Wasser speichern, das heißt aber weder das es öfter Regnet noch das es länger regnet sondern vor allem dass es extremer regnet - was Ernten eher zerstören kann. Andererseits kann die gesteigerte Speicherfähigkeit auch das Wasser wegtransportieren, wodurch es an einigen Orten weniger regnet aber stärker anstatt dass es weitläufiger regnet (was der Ernte zugute käme). Die gesteigerte Wassermenge der Atmosphäre kombiniert mit den langsamer ziehenden Tiefdruckgebieten sorgt für starke Überschwemmungen wie wir sie seit einigen Jahren beobachten können.

Es ist schlimm zu sehen wie die Wissenschaftler Recht haben, man sieht ein deutliches Nord-Süd Gefälle in den Daten.

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richey_edwards 24.09.2018, 16:42
6. Überschaubare Risiken

Das ist ja alles nicht sehr beunruhigend. Nein, ich möchte keine Steuererhöhungen um die Tmeperatur für x Milliarden auf 100-Jahre Sicht um ein paar Zehntel Grad zu senken. Ich mag's warm, toller Sommer!

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sun+sail 24.09.2018, 16:43
7. Warum nicht?

Etwas wärmer im Sommer und weniger Frosttage im Winter. Wir nähern uns langsam dem perfekten Klima an der Ostseeküste. Schade, dass der Artikel so negativ ist. Mir fallen für meinen Wohnort ganz viele positive Effekte ein; von wärmerem Badewasser im Sommer bis zu niedrigeren Heizkosten im Winter.

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Das dazu 24.09.2018, 16:44
8. Was man klar rauslesen kann

ist, das es weiter nördlich wesentlich wärmer geworden ist. Im Süden kaum.
An meinem Wohnort waren die wärmsten Jahre alle im letzten Jahrhundert. Auch gab es nur einen Anstieg um 0,3 Grad. Wogegen Schweden, Finnland und Norwegen allesamt führen in den Listen.
Was sagt das jetzt aus?
Und wie schon erwähnt wurde, schmilzt keine Straße hier im Süden.
Womöglich müssen Strabag und Co mal lernen, richtige Straßen zu bauen.

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iStone 24.09.2018, 16:49
9. The trend is your friend - oder halt auch nicht

Zu dem Datensatz heißt es u.a. laut SPON: "Während Wetterstationen eine viel bessere Aufzeichnung für tägliche Beobachtungen bieten, ist die Verwendung der Reanalyse-Daten aber sehr viel besser geeignet für die Untersuchung langfristiger Trends."
Leider falsch. Reanalyse-Produkte assimilieren ja die Stationsdaten, wobei es darauf ankommt, welcher Datensatz genau genommen wird. Dadurch, dass über die Zeit immer mehr Stationen assimiliert werden, ergibt sich ein künstlicher Trend, der schwer vom echten Trend zu unterscheiden ist. Das gilt v.a. für Temperaturdaten, aber etwa auch für Luftdruck und daraus abgeleitete Stürme. Zum Beispiel hier:
"Inconsistencies between Long-Term Trends in Storminess Derived from the 20CR Reanalysis and Observations", PDF verfügbar (Anmeldung nicht notwendig) über: https://www.researchgate.net/publication/233777548_Inconsistencies_between_Long-Term_Trends_in_Storminess_Derived_from_the_20CR_Re analysis_and_Observations

Trotz dieser Daten- und Trendprobleme besteht am signifikanten Erwärmungstrend kein Zweifel.

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