Forum: Wissenschaft
Internationales Forscherteam: Ohne Klimawandel hätte es die Juli-Hitze nicht gegeben
DPA

Im Sommer ist es schon mal heiß, klar. Aber wenn es so oft so heiß ist wie zuletzt - woran liegt das? Ein internationales Forscherteam hat die Juli-Hitzewelle untersucht. Ergebnis: Wir sind schuld.

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Gluehweintrinker 02.08.2019, 13:54
1. Nur noch Sekunden bis zum nächsten "Skeptiker".

Wir erwarten die Stimmen der Unbelehrbaren.
1. Hitze hat es immer schon gegeben
2. Was soll das bisschen CO2 schon ausrichten?
3. Das Klima wandelte sich schon immer
4. Endlich mal ein richtiger Sommer.
5. Klimawandel dient nur als Bürger-Abzocke
6. Die Mainstream-Medien lügen alle
7. Die Wissenschaftler sind Teil einer Weltverschwörung
8. Ach, und wie erklärt man die Kälte von Neuseeland?
9. Ich finde es schön, wenn es nicht mehr so kalt ist.
Wetten?

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4schaffhauser 02.08.2019, 13:55
2. Hab

gestern unseren ehemaligen Finanzminister Peer Steinbrück beim Einkaufen getroffen.

Er hat zugegeben, dass der Olaf Scholz einfach nur mehr Geld für AKK braucht, die neue Wunderwaffe. Also, wer das Vaterland vor Russland schützen will, sollte sich für die CO2-Steuer ohne Rückzahlung aussprechen. Das sind die Menschen auch so gewohnt.

Das ist ein ironischer Beitrag. Bis auf den ersten Satz.

P.S.Bei Steinbrücks ist auch die Frau der Chef.

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photoshop.info 02.08.2019, 13:57
3. Wer ist "wir"?

Sieht man sich den deutschen Anteil der Luftverschmutzung an, dann sind wir ein verschwindend kleines Licht am Firmament der Klimaverpester. China, Indien, USA, Rußland und in Bälde Afrika: DAS sind die Baustellen, die ein "Wir" auf dem Buchdeckel haben. Unsere lachhaften Versuche der Luft- und Klimarettung sind ja nett. Aber sie haben so gut wie überhaupt keinen Einfluß auf das Gesamtbild. Aber man erzählt es dem deutschen Michel. Nur: "wir" haben keinen Einfluß auf die Klimapolitik der genannten Staaten. Ergo: kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist...

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frank.huebner 02.08.2019, 13:57
4. Wetter oder Klima?

Was denn nun? Als zu lesen war, dass der Juni im Vergleich recht kühl war, wurde von den Wetterfröschen gesagt, es sei das Wetter, nicht das Klima. Ist der Juli zu heiß, sei das Klima schuld, nicht das Wetter. Evtl sollen sich die Fachleute mal einigen, ob für ein Phänomen nun das Wetter oder das Klima verantwortlich ist. Davon abgesehen glaube cih auch, dass der Mensch für die Extremwetterlagen mitverantwortlich ist und dass wir etwas dagegen tun müssen. Der Weg ist dann eine andere Frage. IN dem Beispiel hier habe cih so meine Probleme, das Wetterphänomen mittels statistischer Rechenspiele dem Klima zuzurechnen. Da werden sich viele Klimawandelleugner drauf stürzen und Gegenrechnungen vornehmen, die ebenso falsch oder richtig sind wie die Rechenspiele hier.

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ckriddle 02.08.2019, 14:06
5. Zeitverschwendung

Anstatt sinnlos Zeit damit zu verschwenden, Wahrscheinlichkeiten und Halbwahrheiten zu analysieren, sollten die Forscher sich eher damit beschäftigen, was man dem Klimawandel entgegensetzen kann. Spielereien am Computer mit erwartbarem Ergebnis nützen nur dem Zeitvertreib der Wissenschaftler...

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Andraax 02.08.2019, 14:07
6.

Zitat von frank.huebner
...IN dem Beispiel hier habe cih so meine Probleme, das Wetterphänomen mittels statistischer Rechenspiele dem Klima zuzurechnen. Da werden sich viele Klimawandelleugner drauf stürzen und Gegenrechnungen vornehmen, die ebenso falsch oder richtig sind wie die Rechenspiele hier.
Die Technik, die Frau Prof. Otto verwendet ist extra dafür gemacht solche Ausagen treffen zu können. Wissenschaftler können nichts dafür, dass der Durchschnitts-Klimawandelleugner keine Ahnung von Statistik hat.

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VormSpiegel 02.08.2019, 14:07
7. Es gibt mehr als 500 verschiedene Klima-Modelle

Und die sind praktisch alle nicht akkurat und liefern vor allem auf größere Zeiträume einfach falsche Ergebnisse.

https://phys.org/news/2018-05-climate-accurate.html

So ziemlich alle Modelle haben wenn überhaupt einen Aussagewert von 2 Wochen, danach wird es immer schwammiger.

Es wird immer so hochtrabend geredet als wären diese "Simulationen" wahnwitzig detailliert und wie die Matrix realistisch, das ist aber absolut nicht der Fall, es sind nur mathematische Rechenmodelle und ist nur 1 Parameter davon nicht korrekt, oder fehlt einfach, dann kommt es zu komplett falschen Ergebnissen.
Und bei der Komplexität des ganzen Planeten Erde ist es praktisch gesehen garantiert das man irgendwelche Parameter nicht beachtet hat.
Auch zu beachten das eben doch viele dieser Modelle auf den gleichen Annahmen beruhen, die Modelle also sehr ähnlich aufgebaut werden und mögliche falsche Grundannahmen damit nur verschleppt und vervielfacht werden ; was die Annahme problematisch macht zu meinen, das wenn viele Modelle zu einem ähnlichen Ergebnis kommen dieses Ergebnis damit wahrscheinlicher korrekt wäre.
Ein Klima-Modell kann mathematisch korrekt sein, aber es bleibt ein statistisches Problem mit nahezu unendlich Parametern die es zu beachten gilt, eine Approximation davon kann eben einfach falsche Aussagen erzeugen, vor allem wenn in die Ergebnisse noch mehr Spekulationen rein interpretiert werden die das Modell so gar nicht vorgibt.

Im Ergebnis gibt es wahnwitzig viele Klima Modelle, die aber schlichtweg minimale Aussagekraft haben, weil ihre Genauigkeit extrem fragwürdig ist.
Das ist weit weit entfernt von "Fakten" und man muss die Klima-Modelle eben schon als das beschreiben was sie sind ; "Spekulationen" mit parametrierten Daten ; und den ideologischen und politischen Bias dieser Modelle muss man auch immer im Blick haben, den das ist ein Faktor der vor allem heute immer schwerer ins Gewicht fällt.

@Spiegel : Vom Spiegel wünsche ich mir das bei solchen Berichten deutlich klarer beschrieben wird (oder zumindest links auf solche Quellen) was das Modell aussagt und das es eine Vielzahl anderer Modelle gibt die im Zweifel andere Aussagen treffen.

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felisconcolor 02.08.2019, 14:08
8. Hm

und wer war letztes Jahr Schuld? Und wer war Schuld daran das im Jahr davor keiner Schuld sein konnte, weil der Sommer eigentlich komplett ausgefallen war.? Anstatt ständig immer neue Studien zur Schuldfrage zu erstellen wäre es sicher sinnvoller einen Fahrplan für Massnahmen zu erstellen wenn denn dann der Punkt wirklich eintritt (das es besser wird glaube ich jedenfalls nicht). Und den Plan dann auch weltweit durchzusetzen. Mit den Gegenmassnahmen sind wir global ja schon gescheitert. U.a. deshalb weil sich kein Mensch mehr für soche Studien interessiert. Ausserdem steht schon im Buch der Bücher das der Mensch eigentlich immer Schuld hat und nur durch den Ablasshandel in Erweiterung CO2 Zertifikate und CO2 Steuer von seinen Sünden befreit werden kann. Ihr findet das nicht komisch? ich schon, könnte mich totlachen über das ganze Gerede ohne Taten. Ansonsten ich habe noch max. 30 Jahre auf diesem Planeten und da ich es vermieden habe mich auch noch zu vermehren kann ich nur sagen wenn wir uns nicht mehr sehen noch einen Guten Tag, einen Guten Abend und eine Gute Nacht.

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quark2@mailinator.com 02.08.2019, 14:09
9.

Nicht "Wir sind schuld", sondern die Hitzewelle kam durch den Klimawandel. Das ist ein ziemlicher Unterschied. Es fängt mit dem Wort "Schuld" an, welches impliziert, daß man was falsch gemacht hat. Stellt sich die Frage, wann man eigentlich wieviel wußte und was man zu dem Zeitpunkt technologisch tun konnte. Diese Klimasimulationen brauchen Daten, Hardware und Software. Das mußte erstmal alles geschaffen werden. Auch die Windkraftwerke und Solarpanels und Akkus brauchten Leistungshalbleiter und spezielle chemische Prozesse, die es 1990 noch nicht gab. Man stellt die Energieproduktion der Welt nicht mal eben über Nacht um. Aber Filter auf die Kraftwerke haben wir auch in den 90ern schon gesetzt (damals gegen saueren Regen), es gab Umweltbewußtsein und den Willen zu handeln. Man tue nicht immer so, als würde erst seit letztem Jahr was gemacht.

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