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IQWiG-Chef Sawicki: Oberster Arzneimittelprüfer muss gehen

Der Krimi um IQWiG-Chef Peter Sawicki ist zuende: Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE soll der Chef des obersten Arzneimittelprüfinstituts seinen Posten räumen. Es ist ein Sieg der Interessenpolitik und der Pharmaindustrie über den Mann, der ihr lange Zeit ein Dorn im Auge war.

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Klaus.G 21.01.2010, 20:56
1. Tja das war doch abzusehen

bei der "Leistung soll sich wieder lohnen" Partei FDP. Das wusste doch jeder was da kommt. Schlimm und unfassbar ist jedoch dass diese Politik unser Gesundheitssystem an die Wand fährt und die Mehrheit der Wähler das immer noch nicht merkt, sonst wäre die FDP nich bei 14%. Glückauf!

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Osis 21.01.2010, 21:01
2. Es lebe die Korruption...

Deutschland eine Bananenrepublik: Wann wacht die Bevölkerung endlich auf und setzt sich gegen den Lobbyismus zur Wehr?


Es wird jeden Tag bizarrer, Schwarz-Gelb will nen neuen Namen, sie möchten "christlich-liberal" genannt werden.

Als ob dieses Land keine anderen Probleme hat. Ein Armutszeugnis für Deutschland, wir werden regiert im Berlusconistil: Intern zerfleischen, Probleme ignorieren oder aussitzen und Lobbys beschenken.

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Hilfskraft 21.01.2010, 21:03
3. Oberster Arzneimittelprüfer muss gehen - Krimi?

Leute, die im Weg stehen, werden kalt gemacht.
Sorry!
Kalt gestellt.
Wofür haben wir denn diese Überflüssigkeit von FDP?
Die agieren nur nach vorheriger Bezahlung.
Krimi kann man das eigentlich nicht nennen.
Das ist schon etwas mehr.
Zuviel für den ehrlichen Bürger.
H.

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jackweil 21.01.2010, 21:05
4. Gekaufte Republik

[QUOTE=sysop;4877450]Der Krimi um IQWiG-Chef Peter Sawicki ist zuende: Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE soll der Chef des obersten Arzneimittelprüfinstituts seinen Posten räumen. Es ist ein Sieg der Interessenpolitik und der Pharmaindustrie über den Mann, der ihr lange Zeit ein Dorn im Auge war.

Mich wundert es nicht. In einer Republik, in der man Mehrwertsteuersenkungen kaufen kann, ist es doch nichts besonderes, das ein pharmafreundlicher Kandidat dort installiert wird, wo eine Interessengemeinschaft ihn dringend braucht. Bin mal gespannt, welche "Spendengelder" dafür geflossen sind?

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liborum 21.01.2010, 21:06
5. Und?

Und was überrascht daran?

In D. wird nur noch Klientelpolitik betrieben - und das "doofe" Volk schaut zu und wählt beim nächsten Mal genauso.

Und das ist erst der Anfang.
Lieschen Müller und Otto Normalo - zieht euch warm an. Es wird für die Mehrheit eisig werden in diesem Staat.

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arno.wiedenroth 21.01.2010, 21:07
6. Bimbes

Willkommen in der Bananenrepublik. Unabhängige Chefredakteure : Raus, Kritische Prüfer : Raus, interessante Spenden : Rein, Gegenleistung: darf es etwas mehr sein?

Mich hat nur überrascht, dass jemand die Frage stellte, ob denn die Regenten und ihre sie tragenden Parteien käuflich seien. Ich bin seit den Spendenaffären nicht mehr davon ausgegangen, sie wären es nicht, das hätte mich echt überrascht. Das Payback einer guten, rechtzeitigen und gezielt eingebrachten Spende bringt weit mehr Zinsen, als jede Bank es anbieten könnte. Man sollte Politik(er) - Fonds auflegen. Da kann man noch echte Renditen machen.

Hat der Mensch Hände, so nimmt er (Chinesische Weißheit)

Viele Grüße

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Hiwi 21.01.2010, 21:11
7. Erst die Hotels, jetzt die Pharmaindustrie

"Die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber ..."
Anders läßt sich das historische Wahlergebnis der FDP wohl nicht erklären. Wir sollten uns bloß weil wir in Deutschland leben keine Illusionen machen. Wenn man die "Auftragssteuersenkung" für Hotels und nun die Kaltstellung des IQWiG-Chefs auf Druck der Pharmaindustrie sieht, dann muß man schon vollkommen naiv sein, wenn man noch glaubt, dies habe etwas mit unabhängiger Politik zum Wohle unseres Landes zu tun. Für mich ist das Käuflichkeit von Politik - da kann Herr Rösler erzählen, was er will.

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Hovac 21.01.2010, 21:13
8. Noch weiter

Es kommt mir in letzter Zeit wirklich so vor als ob sich die Geschwindigkeit der Unverschämtheiten und moralisch ganz ganz armseligen Entscheidungen seit der neuen Regierung sehr beschleunigt haben.
Es haben aus meinem Umfeld tatsächlich Normalverdiener die FDP gewählt weil sie dem "Arbeit muss sich lohnen" Spruch geglaubt haben. Die sind jetzt schon sehr unglücklich mit ihrer Wahlentscheidung.

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dapmr75 21.01.2010, 21:16
9. Schwer enttaeuscht.

Die FDP wird die Quittung fuer ihre absolut masslose lobby- und klientelorientierte Politik bekommen; die vielen skandaloesen Geschehnisse der letzten Monate sind einfach nur einer Regierungspartei unwuerdig.

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