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Japanisches AKW Fukushima: Techniker müssen Reinigung radioaktiver Brühe stoppen

Schon wieder ein Rückschlag im japanischen Unglücks-AKW Fukushima: Mit einer aufwendig installierten Anlage sollte das radioaktiv verseuchte Wasser gereinigt werden. Doch nun mussten die Techniker des Betreibers Tepco den Apparat schon wieder abschalten.

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ACroonen 18.06.2011, 22:46
160. -

Zitat von tangarra
Wenigstens noch ein Mensch hat Vertrauen in die Arbeit und die Aussagen von AREVA! Warum schalten die Deutschen eigentlich die Kernkraftwerke ab, wo AREVA doch sagt, dass sie alle sicher sind?
Vertrauen in AREVA? Tut mir leid. Es ging nur darum zu verdeutlichen wie dort gekühlt wird. Ansonsten darf als gesichert gelten, dass der RDB löchrig ist wie ein Sieb. Frage mich ohnehin wie lange der Boden des RDB den ganzen Spass noch mitmacht. Corium, Korrosion, thermische Spannungen, Spannungsrisse, ohnehin schon älterer Werkstoff. Irgendwann plumpst denen der ganze Quatsch ins Containment. Hübsch ein RDB nach dem anderen.

Das ganze ist ohenhin nur noch ein Spiel mit begrenzter Zeit. irgendwann ist dort alles so kontaminiert, dass ein Arbeiten unmöglich ist und das gelände sich selbst überlassen wird.

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gorge11 18.06.2011, 22:50
162. Man weiss es nicht

Zitat von Bernhard Fischer
One executive said "6-9 month time-frame is only a target to strive for, and not a binding one." [So the "roadmap" is a wish-list.] About the Reactor 1 whose Containment Vessel is now found to be leaking water, "We have to find the leak and stop it. If we don't know the extend of the damage to the Containment Vessel, we don't know how long it takes to stop the leak." Another exec says "it will take 1 or 2 additional months" to bring the reactors in "cold shutdown" because of the bigger cooling system now envisioned. Yet another one says "the works at three reactors [1, 2, 3] are not progressing simultaneously, as planned. We'll have to ask workers to work during the New Year holidays."
Je länger man wartet, da energisch ran zu gehen,
umso mehr mehr besteht die Gefaht (wohlgemerkt nur die Gefahr) das man da gar nicht mehr ran kommt.
weil alles verseucht ist.
Mal angenommen, man sagt, man muss Quartier
einnehmen in einem Kilometer Entfernung,
weil die Strahlung so stark ist,
dann braucht ein guter Läufer im Anzug
15 Min, um dann 2 Minuten zu arbeiten,
ja dann braucht er gar nicht kommen.
Ich denke es wird so kommen:
Die Japaner haben zu lange gepennt.
Es ist nichts mehr zu machen.

Es kann aber auch anders kommen.
Die Japaner haben als einziges Land
wirklich terroristischen erpressern
(Flugzeugentführeren) nachgegeben,
im Interesse der Entführten,
wohlwissend dass das nur neue Terrorristen
animiert, und sind damit gut gefahren.
das wiederspricht der Doktrin wie
wir sie kennen.

Allerdings, Terroristen sind Terroristen
und AKWs sind AWKs,
und Atomfritzen sind Atomfritzen.

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Knutie 18.06.2011, 23:06
163. °

Zitat von kabelfritze
Einen Gutteil nicht, aber auf jeden Fall die leicht flüchtigen Anteile. Der Schmelzklumpen selbst lässt sich nicht so leicht zerstäuben. Ich schätze mal, 1 bis2 von den 60 Tonnen sind weg.
Falls ein bis zwei Tonnen Kernschmelze, oder auch weniger, ganz oder inTeilen in und um Nr. 3 seit drei Monaten herumliegen würden, würden da nur noch Zombies rumlaufen können.
Abgesehen davon würden sich die restlichen knapp 60 Tonnen Kernschmelze ohne eine, wenn auch löchrige, Ummantelung des RDB extrem bemerkbar machen. Sei es durch enorme Strahlung oder durch die Hitze.
Und im RDB selber kann es keine Knallgasexplosion geben, weil dazu der Sauerstoff fehlt.

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doc 123 18.06.2011, 23:49
164. Schon geklärt!

Zitat von kabelfritze
Wenn jemand auf die Idee käme, in die Druckbehälter Wasser zu leiten, würde es dampfen bis der Arzt kommt. Durch welche Zuleitungen sollte das auch erfolgen? Auf den letzten Bildern waren nur völlig verwurschtelte Rohrleitungen zu sehen. Erzählen Sie mir nichts von intakten Leitungen im Kühlsystem.
Diesen Punkt hatten wir hier schon vor ca. 3 Monaten geklärt, die Wassereinspeißung erfolgt über das Feuerlöschsystem. Ich denke mir das dann so, dass das von oben draufgespenkelte Wasser den Dampf und die damit austretende Radioaktivät gleich wieder "abregnen" ließ. Die einzige Frage, die damalig noch ungeklärt blieb, war doch wohin diese ganzen eingepumpten Wassermassen hin verschwanden. Aber auch das ist mittlerweile geklärt, nämlich über die Löcher der geplatzten RDBs und undichten Containments in die Keller der Gebäude.

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No_Name 19.06.2011, 00:07
165. -

Zitat von sponnie
Frage an die technisch versierten Forenser: Wasser wird gefiltert. Filter wird radioaktiv. Wie wechselt man den Filter sicher? Eine Automatik scheint es dafür ja nicht zu geben. Müssen also wieder minderqualifizierte Leiharbeiter mit im Umkleideraum vergessenen Dosimetern ran?
Man kann auch ohne Filter à la Kaffefilter radiaktive Partikel abscheiden, z.B. durch Zentrifuge. Aber es bleibt halt ein "Konzentrrat" über welches sicher gelagert werden muss.

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No_Name 19.06.2011, 00:16
166. -

Zitat von Bauer_Lindemann
Dann wäre die grüne Mischpoke endlich unter sich. Und glaubt am Ende noch an den Unsinn, den sie hier verzapft. Klappt nicht!
Ah, daher weht der wind. Sie sind garnicht "ProAtom" sondern nur "GegenGrün"

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No_Name 19.06.2011, 00:19
167. -

Zitat von Bauer_Lindemann
Ich meine, dieser Beitrag dokumentiert ausreichend, wie die grüne Ideologie wirkt. Die Worte Erdbeben und Tsunami kommen in diesem Post gar nicht vor.
Nee, man merkt wie Sie versuchen Propaganda zu machen.

Die Toten sind Folge eines nicht mehr abwendbaren, vergangenen Ereignisses.

Fukushima zeigt aber, welche Risiken hier in D permanent weiterhin bestehen.

Eine Tsunmaie dieser größe können wir hier ausschliessen, einen SuperGAU nicht.

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bluxx 19.06.2011, 03:49
168. Wow!

Zitat von Arnie
Hier ein Bild von einer atomaren Explosion im Vergleich zur Fukushima 3 Explosion.
Ja und ? JEDE größere Explosion verläuft so pilzartig, das liegt in der Natur einer Explosion mit Hitzeentwicklung, egal welcher Art, der bekannte richtig typische Atompilz (den man auf beiden Bildern nicht sieht) entsteht dann bei richtig großen Atombombenexplosionen. Kleinere Atombomben können solchen pilzartigen Rauchaufstieg produzieren, aber auch vieles mehr..

Manche Verschwörungstheorie hat ja wenigstens auf den ersten Blick noch was glaubenswürdiges, aber was Sie und dieser Typ für einen Stuß erzählen wollen. Ich möchte nochmal zusammenfassen (bitte korrigieren, mehr als überfliegen war bei Ihrem Link nicht drin):
Weil die Japaner mit dem Iran einen Deal am laufen hatten, installieren die Israelis 500kg-schwere Sicherheitskameras in Fukushima, die eigentlich getarnte Miniatombomben sind. Und damit pulverisieren sie Reaktor 3, während das Stahlgerüst stehn bleibt, natürlich erst nachdem sie das Erdbeben ausgelöst hatten (wie eigentlich, HARP ? Oder wurden da einfach noch ein paar Sicherheitskameras im Meer versenkt?)

Also wenn Sie kein Forentroll sind haben Sie ein ernsthaftes Problem, aber ich tipp auf ersteres! ;)

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saschaegg 19.06.2011, 08:30
169. ist kompliziert

Zitat von J-Créme
Schon für wenige hundert Euro bekommen Sie ein zuverlässiges Strahlenmessgerät, womit Sie Ihre Fischstäbchen (und auch alles andere, sogar Ihren kleinen Sohn selbst) regelmäßig prüfen und sicherlich unbedenklich zum familiären Verzehr freigeben können. Guten Appetit.
Leider nicht. Sie bekommen für wenige hundert Euro nur ein Gerät mit dem man "detektierte Ereignisse" messen kann. Wie gut Ihr Messgerät ist, das wissen Sie nicht.

Sie könnten höchstens qualitative Aussagen machen, wie etwa dass diese Fischstäbchen stärker strahlen als jene, absolute Messwerte, die Sie brauchen um den unbedenklichen Verzehr zu ermöglichen, erhalten Sie so nicht.

Bei den geringen Belastungsgrenzen bezweifele ich sogar, dass Sie mit diesen einfachen Geräten überhaupt im Bereich von einigen zehn bis hundert Bq zutreffende vergleichende Messungen machen können. Das geht nur in aufwendigen Labortest mit kalibrierten Messgeräten im Vergleich mit genormten Strahlern.

Leider ist das so kompliziert.

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