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Kampf gegen Hunger: Satte zehn Milliarden
Chaiyun Damkaew/ Getty Images

Die Weltgemeinschaft steht vor einer gewaltigen Aufgabe: Bis 2050 muss sie fast doppelt so viel Nahrung produzieren wie heute - ohne zusätzliche Ressourcen. Drei Forscher erklären, wie das gelingen könnte.

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igel_52 08.06.2019, 20:56
1. Wann

beschäftigt sich die Weltgemeinschaft endlich mit dem Thema Eindämmung des Zuwachses an Menschen auf diesem Planeten. Alle Anstrengungen zum Klima werden scheitern wenn es nicht gelingt dieses zu stoppen und einen Rückgang der Zahl zu erreichen. Um alle Menschen angemessen zu ernähren braucht es heute schon viel zu viel Fläche und Chemie.

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spon-facebook-10000123096 08.06.2019, 20:57
2. Es würde schon unglaublich viel helfen

wenn es bei Ottonormalverbraucher ankommen würde dass Fleischkonsum schlecht für die Umwelt ist, und viel mehr Ressourcen verschlingt als vegane Ernährung. Ein Beispiel: In einem Kilo Hähnchen steckt schon ein Kilo Soja (das man gebraucht hat um das Tier zu füttern, natürlich komplett unnatürlich und auf nicht artgerechte Weise). Alles andere was das Tier dann noch so braucht, über Wasser, Getreide, Fläche, usw., muss man dann noch obendrauf rechnen. Kann man nachlesen bei "Soy consumption for feed and fuel in the European Union"

Rinder und Schweine sind natürlich auch nicht umweltfreundlicher, die brauchen mehr Fläche und Wasser.

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Svante07 08.06.2019, 20:58
3. Pflanzen statt Tiere

Nicht Fleisch, sondern Pflanzen essen. Warum kommt kein Forscher auf diese einfache Lösung?
Vegane Kost benötigt die 10fach geringere landwirtschaftliche Fläche.

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*Querdenker* 08.06.2019, 20:58
4. Forscher rechnen am grünen Tisch

Rechnen kann man viel, aber die Weltgemeinschaft bekommt es ja nicht einmal hin, Klimaschutzziele zu erreichen. Da müssen wir uns nun wirklich keine Gedanken mehr darum machen, wie wir doppelt so viele Menschen ernähren können.

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ddcoe 08.06.2019, 20:59
5. Ich bin der Meinung

wenn die Industrieländer sich halbwegs einig wären, dann bräuchte auch heute schon kein einziger Mensch zu hungern. Welchen wir doch Mal hoch wie viele Menschen satt werden könnten - alleine durch die Nahrungsmittel, die unsere Läden und wir Verbraucher jährlich in den Müll werfen. Und das dann in Summe für alle alle Industrieländer. Nein es müsste niemand hungern.

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hellula 08.06.2019, 20:59
6. Die eigene Forschung gerät in Vergessenheit...

Sehr allgemeiner Beitrag ...
Interviewt werden drei Forscher aus den USA mit Ansätzen die in dieser und anderer Form weltweit (auch in Deutschland) untersucht werden. Interessanterweise werden auch vorrangig Biologen zum Welthunger befragt. Die ehemals starke Agrarforschung aus Deutschland (Thaer war der Begründer der modernen Agrarforschung) wird nicht einmal in den heimischen Journalen gefragt. Aber das passt ins Bild - immerhin wird die Gartenbauforschung gerade in ganz D. abgewickelt (Berlin ist der letzte Standort). Berichtet doch mal über unsere Ansätze. Das BMBF hat soeben große Konsortien zu den Agrarsystemen der Zukunft gefördert.

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Garak 08.06.2019, 21:01
7. Wäre Verhütung nicht sinnvoller?

Angesichts der massiven Probleme die das Bevölkerungswachstum mit sich bringt (Umweltschäden, Nahrungsknappheit, soziale und kulturelle Verwerfungen) sollte man da nicht als erstes dafür sorgen das weniger Menschen geboren werden?

Wo soll es enden wenn die Menschheit sich weiterhin unkontrolliert vermehrt? Wo sollen die Rohstoffe, die Energie, die Nahrung und die Konsumgüter herkommen?

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Septic 08.06.2019, 21:02
8. Sollte es gelingen - haben wir 14 Milliarden Menschen

Endloses Wachstum klappt nicht auf einem finiten Planeten. Bei Gewässern kennen wir das mit Algen - da nennt man es Algenblüte und irgendwann verbrauchen die den ganzen Sauerstoff und das Gewässer kippt (alles stirbt).
Dieser Vorgang wird Eutrophierung genannt und genau das passiert mit uns Menschen auf der Erde.

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wulfman65 08.06.2019, 21:03
9. Hut ab...

...wenn ich die Bemühungen dieser Forscher lese, egal ob mit oder ohne Gentechnik und das den We-First-Panik-Grenzschliessern-Isolationsfürsten gegenüberstelle, dann weiss ich, auf wessen Seite ich bin. Ich hoffe, dass die Mehrheit es auch wissen wird und sich nicht von Panik leiten lässt sondern auf Verstand und Zusammenarbeit setzt. It´s the only way...

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