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Kampf gegen Klimakrise: Die Bevölkerungsexplosion fällt aus
Vlad Eugen Nistor/ EyeEm/ Getty Images

Bei Diskussionen über den Klimawandel taucht regelmäßig dieses Argument auf: Wir können ohnehin nichts tun, solange wir nicht das ungebremste Wachstum der Weltbevölkerung stoppen. Dabei ist diese Phase längst vorbei.

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bb1337 23.06.2019, 13:35
1. Hoffentlich stimmt das - hoffentlich hört das Bevölkerungswachstum auf

Viele Probleme der heutigen Zeit resultieren an der Menge an Menschen die es jetzt gibt. Man stelle sich vor auf der Welt leben nur drei Milliarden Menschen. Für alle wäre genug da. Man könnte ohne schlechtes Gewissen leben, billige Immobilien kaufen, es gäbe weniger Armut, weniger Hunger, weniger Krieg, weniger Flüchtlinge und natürlich wäre es auch der notwendige Segen für Klima und Umweltschutz.

Wenn das erreicht wird indem es Frauen besser geht, kann ich nur sagen: Sorgt dafür, dass es ihnen gut geht.

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thomasconrad 23.06.2019, 13:39
2. Einmal Deutschland

JEDES Jahr dazu ist natürlich leicht verkraftbar... NICHT!
Seit wann ist eigentlich langsamere Wachstum gleich Schrumpfung? DAS wird da immer suggeriert... Weniger mehr ist immer noch MEHR. Und so am Rande... was wir da so in Zukunft für viel Geld einsparen wird vom Bevölkerungswachstum und den Indern und Chinesen lockerst mitverbrannt

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Ökofred 23.06.2019, 13:39
3. Guter Artikel

Ich hoffe ja, dass man jetzt diese dämlichen Kommentare "Man ja nix machen, es gibt viel zu viele Menschen und alle wollen einen SUV. Also machen wir hier gar nix.." nicht mehr lesen muß. Und ich bin gespannt, durch was sie ersetzt werden....

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larsmach 23.06.2019, 13:39
4. Beispiel Rhön - Familiengrößen sind kollabiert!

Schon ein Quentchen Wohlstand reicht aus, um Familiengrößen kollabieren zu lassen. Das haben wir zuletzt bei uns in Deutschland gesehen, als Gebiete elektrifiziert wurden usw. (zum Beispiel in der Rhön). Auch bei Migranten aus Ländern mit großen Familien fällt auf, dass die Geburtenrate der ersten in Deutschland lebenden Generation dramatisch einbricht. Fragwürdig bei der (westlichen!) Diskussion um Bevölkerungsgrößen ist jedoch die Tatsache, dass es UNSERE Länder sind, welche unvorstellbar dicht besiedelt wurden - während die meisten afrikanischen Staaten meilenweit davon entfernt sind - auch solche mit idealen Böden und sehr geeigneten Klimazonen für Landwirtschaft. Wenn dort in einigen Fällen Hungersnöte etc. auftreten, dann wegen einer Handvoll korrupter Regierungen. Betrachtet man das Angebot an Primärenergie (Sonne, Geothermie, Mondanziehungskraft) und deren zahlreicher Derivate, so gibt es keinen Grund zur Sorge: Es ist genug für alle da - auch bei wachsendem Wohlstand. Es ist alles eine Frage des "wie".

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asoetjen 23.06.2019, 13:42
5. Sehr interessantes Video zu dem Thema

von Hans Rosling auf TED. Ist auch schon fast 12 Jahre alt, soviel zum Thema Aktualität.
https://www.youtube.com/watch?v=hVimVzgtD6w

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Fafnir2 23.06.2019, 13:43
6. Danke

für die Klarstellung. Dennoch sind meiner Auffassung nach bereits 8 Milliarden Menschen einfach zu viele.

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ruediger 23.06.2019, 13:45
7.

11 (oder auch 10,9) Milliarden Menschen sind zumindest 40% mehr als heute. Und diese Steigerung liegt nicht an einer höheren Geburtenrate sondern an einer höheren Lebenserwartung (und geringeren Kindersterblichkeit). Auch die Annahme eines sinkenden CS2 Aussstosses pro Kopf ist in den Ländern mit steigender Bevölkerung eine absolute Illusion. Hier ist der Ausstoß heute noch sehr klein wird in den nächsten Jahren mit wachsen Wohlstand wachsen. Finanzielle Mittel zur teuren (mehr als 100 Euro pro Tonne) Reduktion stehen dort nicht zur Verfügung.

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Phil2302 23.06.2019, 13:46
8. Falsch gedacht

"Mehr Menschen bedeuten auch nicht zwangsläufig mehr CO2 - man muss ebenEnergieversorgung und Ernährung neu organisieren." Warum nicht anders herum: Sorgt mit einer weltweiten 1 Kind Politik dafür, dass die Zahl der Menschen langfristig auf etwas eine Milliarde, vielleicht zwei sinkt, und jeder könnte wieder so viel fliegen und Auto fahren wie er will, ohne sich einschränken zu müssen. Es geht doch darum, einen möglichst hohen Lebensstandard zu erreichen, und nicht darum, 11 Milliarden Menschen als Vegetarier ohne Auto zu haben.

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bambus 23.06.2019, 13:48
9. Gut, auch mal

eine fundierte Analyse zu dem Problem zu lesen, die angenehm unaufgeregt die warscheinliche Entwicklung schildert. Was nicht heißt, das der menschengemachte Klimawandel nicht auf (kürzere) Dauer dem Menschen das Leben auf dem Planeten zur Hölle machen wird, das ist eine Tatsache an der nur Dumpfbacken zweifeln, nur wird das nur zum Teil auf die Menge der Menschen zurückzuführen sein, primär aber auf die Dummheit der Handelnden.
Btw, ein "gutes" Buch dazu: Susan George, der Lugano Report. Auch heute noch lesenswert in seiner Konsequenz, die Probleme durchzudenken, auch wenn sich einzelnes überholt hat.

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