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Kampf gegen Klimakrise: Die Bevölkerungsexplosion fällt aus
Vlad Eugen Nistor/ EyeEm/ Getty Images

Bei Diskussionen über den Klimawandel taucht regelmäßig dieses Argument auf: Wir können ohnehin nichts tun, solange wir nicht das ungebremste Wachstum der Weltbevölkerung stoppen. Dabei ist diese Phase längst vorbei.

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FIFA87 23.06.2019, 15:56
150. mehr Entwicklungshilfe

wie der Autor meint, ist für Afrika (nach Aussage vieler Afrikaner) eben nicht die Lösung um Geburtenraten zu senken. Vielfach landet das Geld bei Kleptokraten und das Volk hat gar nichts davon. Die Länder welche durch sinkende Geburtenraten auffielen, waren ZB Äthiopien oder Kenia, die eher auf Reformen im Land vertrauten

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christian77 23.06.2019, 16:03
151. Rentner

Zitat: Wer soll die Rentner ernähren, wenn wir dem Klima zuliebe immer weniger Kinder erlauben?

Es gibt in diesem Land eine Grundsicherung im Alter, diese wird immer wichtiger, Kindergeld sollte abgeschafft werden , um die Grundsicherung zu verbessern, hohe Steuern auf Kinder koennten einen weiteren Beitrag dazu leisten. Die Bevoelkerungsexplosion hat bereits stattgefunden, es gilt Ihre Folgen in den Griff zu bekommen, sehe ich aber pessimistisch bis unmoeglich.

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ichliebeeuchdochalle 23.06.2019, 16:09
152.

Zitat von mwroer
Kommt das jetzt so fertig aus der Kristallkugel oder gibt es irgendeinen, für uns, nachvollziehbaren Grund der Sie zu dieser Annahme bringt?
Argumentation steht in Beitrag #85.

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Die seltsame Ratte 23.06.2019, 16:09
153. Der Planet wird alles regeln

Zitat von henry_org
Wer berechnet auf welchen Grundlagen, wieviel Menschen die Erde aushält? Und wer bestimmt dann, wer sich wie einschränken muss? Ich glaube, dieser Planet kann das alles sehr gut selbst regeln.....
Sie sprechen es aus. Ob 1, 2, 3, 4 Grad plus, ob CO2 Verdopplung, Verdreifachung, usw. der Planet regelt das. Die Kids for Future haben nur Angst, dass der Planet sie wegoptimiert. Es sind auch nicht "Schüler", es sind eher Gymnasiasten, die ihre Privilegien schützen wollen. Sind auch kaum Migrantenkinder auf den Demos, auch so geht Integration.

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herjemine 23.06.2019, 16:16
154. Wir sind jetzt schon zu viele

Schon die heutigen siebeneinalb Milliarden sind zuviel. Zwei Milliarden weltweit, die aber mit einem guten und nachhaltigem Leben würde knapp gehen ohne das Klima und die Umwelt zu verheizen.
Ein zehnjähriges Geburtenmoratorium weltweit wäre ein Anfang.

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matbhmx 23.06.2019, 16:17
155. Also, wie sich die Bevölkerungszahl denn ...

... tatsächlich entwickeln wird, weiß genaugenommen keiner. Und es ist völlig wurscht, dass die Bevölkerungszahl nicht exponentiell ansteigt. Maßgeblich ist, dass sie weiter steigt. Und noch maßgeblicher ist, wo sie steigt. Dort nämlich, wo sie in soziales Elend hineingeboren werden - und wo man sich daher es nicht leisten kann, sich über Umweltschutz Gedanken zu machen, und wo man sich schon in Ermangelung von Bildung Gedanken macht. Wer auf riesigen Müllhalden lebt und dort seine Lebensmittel zusammensucht, für den ist jede Form von Umweltschutz der reine Hohn. Aber all das kann dahinstehen. Es fängt gerade die Urlaubswelle an - und die Germanen besiedeln wieder temporär den Rest der Welt. Am Flughafen hat man gestern oder vorgestern die Reisenden interviewt zum Stichwort Klimakatastrophe und Flugzeug. Ausnahmslos alle waren für Klimaschutz - und dafür, dass sie jetzt zwingend in die Ferne reisen müssten und das auch noch mit dem Flugzeug!

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schwaebischehausfrau 23.06.2019, 16:17
156. Wo soll man da anfangen?

1. Wenn es für Hr. Stöcker eine Entwarnung darstellt, dass " die Weltbevölkerung heute langsamer als 1962 wächst", dann reicht es mit der gleichen kruden Logik auch aus, das CO2-Wachstum etwas zu verlangsamen. Was ja bereits erfolgt ist. Und das Deutschland seine CO2-Emissionen nicht nur in den letzten Jahren sogar senkt (seit 1990 sogar um gigantische 27%), können wir endlich mit der Klima-Weltuntergangshysterie aufhören, oder?

https://www.umweltbundesamt.de/daten/klima/treibhausgas-emissionen-in-deutschland#textpart-1

2. Wenn es lt. Hr. Stöcker ja "Entwarnung" bedeutet, dass lt. neuester Prognose der UNO „spätestens in 80 Jahren die Weltbevölkerung nicht mehr weiter wachsen wird“ , dann ist das ungefähr so beruhigend als würde man einem Krebs-Patienten heute damit trösten, dass es in 80 Jahren bestimmt wirksame Krebs-Medikamente geben würde. Das wird er genauso wenig noch erleben wie unser Planet nochmal über 3 Mrd. Menschen mehr verkraften wird. Aber o.k., durch neue Technologien wird auch der CO2-Anstieg in spätestens 20 Jahren (also noch viel früher als die Weltbevölkerung in 80 Jahren) nicht mehr steigen, wir brauchen demnach also keine Verbote oder sonstigen Einschränkungen in unserem Konsum.

3. Der Bevölkerungsanstieg ist nicht nur wegen damit verbundenem CO2-Anstieg katastrophal. Sondern insbesondere wegen dem damit verbundenen Flächenfraß für Wohnungen und Nahrungsmittelanbau. Mit jedem weiteren Menschen, der irgendwo leben will und essen und konsumieren will, wird der Lebensraum für die anderen Spezies auf diesem Planeten weniger und weniger.

4. Beim CO2 werden Industrie-Staaten offen dafür angeprangert, dass wenige Staaten für einen Großteil des CO2-Anstiegs verantwortlich wären. Beim Bevölkerungsanstieg ist es aber genauso: Gerademal 9 Staaten sind für über 50% des Anstiegs bis 2050 verantwortlich.

5. Prognosen für das Bevölkerungswachstum der nächsten Jahre sind sehr treffsicher. Für das Jahr 2100 dagegen sind sie es nicht.

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Die seltsame Ratte 23.06.2019, 16:18
157. Ach so, die Politik

Zitat von foxbasealpha
Wie schon andere hier hervorgehoben haben, gibt es eine deutliche Steigerung - ob man dabei von Explosion reden möchte und wie hoch sie tatsächlich ausfällt, ist m.E. zweitrangig. Das Problem wird sein, dass wenn diese zusätzlichen Menschen nur annähernd etwas vom Lebensstandard der entwickelten/entwickelteren Ländern erreichen, dies einen erheblichen Ressourcenverbrauch darstellt (da geht es nicht nur um Nahrung und Energie). Es stellt sich die Frage, ob die Erde das verkraftet. Ich stimme den Ausführungen insoweit zu, dass es wichtig ist, die Entwicklungen in den betroffenen Ländern zu fördern - und da ist die Politik durchaus nicht konsequent.
Der Autor redet aber nicht von der Regierungspolitik, sondern von Herrn Kubicki und der FDP. Was Herr Kubicki und die FDP mit der Entwicklungshilfepolitik der GroKo zu tun haben, erschließt sich mir nicht. Vielleicht hat der Autor sich vertippt und Gauland und die AfD gemeint. Das sind die, die nicht mal einen stellvertretenden Bundestagspräsidenten durchsetzen können, aber an denen die Klimarettung scheitert.

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mathiasraschke 23.06.2019, 16:20
158. Der Beitrag ist inkonsequent.

Hat der Ressourcenverbauch auf der Erde durch den Menschen nichts mit der Anzahl der Menschen zu tun?
Und wie sieht es um den kritischen Diskurs aus? Warum werden die vielen Annahmen der Wissenschaftler nicht hinterfragt, so wie übrigens die vielen Annahmen der Klimatologen hinterfragt werden sollten? Versteht der Autor überhaupt die Komplexität der Sachverhalte und die Konsequenzen der Annahmen?

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gerald246 23.06.2019, 16:22
159. "nur" 1.1% Wachstum..

"Mehr Menschen bedeuten auch nicht zwangsläufig mehr CO2 - man muss eben Energieversorgung und Ernährung neu organisieren."

Ach so, mal eben so einfach. Das sind doch riesige Probleme für die wir auch heute noch keine Lösung haben, ganz abgesehen davon dass nicht nur die Weltbevölkerung wächst, sondern auch deren Ansprüche. und da sind wir bei Wasser, Wohnen, Energie - und jeder Menge CO2. Eine Einschränkung des Bevölkerungswachstums, oder ein Nullwachstum würde diese Probleme gewaltig verringern. Ich habe den Eindruck, der Autor will das Problem schönreden um eine genauere Auseinanderstzung zu vermeiden..

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