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Kampf gegen Klimakrise: Die Bevölkerungsexplosion fällt aus
Vlad Eugen Nistor/ EyeEm/ Getty Images

Bei Diskussionen über den Klimawandel taucht regelmäßig dieses Argument auf: Wir können ohnehin nichts tun, solange wir nicht das ungebremste Wachstum der Weltbevölkerung stoppen. Dabei ist diese Phase längst vorbei.

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bambata 24.06.2019, 00:18
310.

Zitat von Misha
Die Manager richten sich nach dem, was gefragt (Sozialismus: erlaubt/geplant) ist. Und man möchte immer die neueste Technik haben. So etwas nennt man Fortschritt. Und der wird langfristig immer die anstehenden Probleme lösen! Natürlich werden immer neue Probleme auftreten - das ist der Lauf der Welt!
Zitat: "So etwas nennt man Fortschritt. Und der wird langfristig immer die anstehenden Probleme lösen!"
Einspruch: Bei Unterhaltungselektronik und IT-Produkten (Übergang fließend) gibt es seit 10-15 Jahren keinen Fortschritt, der einen nenneswerten Beitrag zu einem Produktivitätsgewinn leisten würde. Ein Substitutionskauf ist entweder dem Spieltrieb, einem vermeintlichen Statusgewinn oder den fehlenden Betriebssystem-Updates (geplante Obsoleszenz) geschuldet. Zahlenmässig überschaubare professionelle, berufliche Anwendungen und Produkte mal ausgenommen.

Insgesamt lösen solche Produkte keine Probleme, sie schaffen welche.

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babbelnet 24.06.2019, 00:38
311.

"insbesondere für Investitionen in Bildung für Mädchen und Frauen"

die meissten Frauen wissen wie viele Kinder sie kriegen können und noch durchbringen können. Es sind gerade in Afrika eher die Männer die man bilden sollte. Sie sind es nämlich die aus falsch verstandener Männlichkeit viele Kinder haben wollen.

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Darkqueen 24.06.2019, 01:57
312.

Zitat von Fafnir2
für die Klarstellung. Dennoch sind meiner Auffassung nach bereits 8 Milliarden Menschen einfach zu viele.
Na ja, viele die das Fordern können selber was dagegen tun sich einfach nicht vermehren

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Darkqueen 24.06.2019, 02:02
313.

Zitat von Mecky Messer
Die einzige Lösung um *alle* Umweltprobleme zu lösen ist weniger Menschen, und zwar jetzt. Beim CO2 sparen kommt es auf jedes Jahr an, aber bei der Zahl der Menschen heißt es hier "No worries, in 80 Jahren ist (vielleicht) das Maximum erreicht". Das passt nicht zusammen. Die Reduktion der Anzahl der Menschen muss jetzt beginnen, z. B. kein Kindergeld mehr ab dem 2ten Kind und Entwicklungshilfe direkt mit entsprechenden Regeln kopplen. 10 Milliarden Menschen in 2100 die alle so leben wie wir? Dann ist die Erde platt und das letzte Stück Natur zugebaut. Da hilft auch kein Veganismus mehr. PS: Ich fahre E-Auto weil es Spaß macht, fahre Zug weil ich dabei lesen kann und bin Fast-Veganer weil es gesünder ist. Gut für mich, aber die Welt wird das nicht retten.
Vegan ist gesund LOOOL na ja sagen sie das mal mit den Leuten die aufhören Veganer zu sein weil sie extreme gesundheitliche Probleme haben übrigens wenn man die gesamte Weltbevölkerung Vegan und Bio zu ernähren wollte bräuchte man zusätzlich noch 1-2 Erden

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Darkqueen 24.06.2019, 02:13
314.

Zitat von herjemine
Schon die heutigen siebeneinalb Milliarden sind zuviel. Zwei Milliarden weltweit, die aber mit einem guten und nachhaltigem Leben würde knapp gehen ohne das Klima und die Umwelt zu verheizen. Ein zehnjähriges Geburtenmoratorium weltweit wäre ein Anfang.
Ah ja und dann bricht die Rente in Deutschland komplett zusammen und dann haben die Firmen eigenen Friedhöfe weil eine ganze Generation bis zum Tod arbeiten muss

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ulmer_optimist 24.06.2019, 02:58
315. Weniger Wachstum...

...ist keine Schrumpfung. Und solange Wachstum in Afrika stattfindet, wird auch mit dort hoffentlich steigendem Wohlstand der CO2-Ausstoß steigen. Ich bin der Ansicht, dass 2Mrd. Menschen für den Planeten reichen. Davon sind wir weit entfernt. Auch in Deutschland. Da würden 20 Millionen reichen. Allein die steigende Lebenserwartung wird für steigende Bevölkerungszahlen weltweit sorgen. CO2-Neutralität ist da ein Traum.

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Bastian__ 24.06.2019, 04:52
316. es wird ein Ende des ungebremstes, exponentielles Wachstums geben

Natürlich wird es ein Ende des exponentielles Wachstums geben, da die Ressourcen der Erde begrenzt sind. Aber dieses Ende wird vielen nicht gefallen, da es im Normalfall durch eine oder mehrere große Katastrophen geschieht. Wenn man Populationen beobachtet, ob Bakterien, Heuschrecken oder Ratten, die eine Zeitlang ein exponentielles Wachstum hatten, sieht man stets ein (oder mehrere) sehr einschneiden Ereignisse, wobei extrem viele Exemplare sterben, wodurch dann das Wachstum gebremst wird. - Bei den Menschen muss man nicht nur die Kinder zum Bevölkerungswachstum zurechnen, sondern auch die wachsende Lebenserwartung. Wenn die Lebenserwartung steigt, wird auch eine Reproduktionsrate unter 1 nicht zu einem (kurzfristigen) Bevölkerungsschwund führen. -

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Martin24 24.06.2019, 04:57
317.

Zitat von Phil2302
Warum nicht anders herum: Sorgt mit einer weltweiten 1 Kind Politik dafür, dass die Zahl der Menschen langfristig auf etwas eine Milliarde, vielleicht zwei sinkt, und jeder könnte wieder so viel fliegen und Auto fahren wie er will, ohne sich einschränken zu müssen. Es geht doch darum, einen möglichst hohen Lebensstandard zu erreichen, und nicht darum, 11 Milliarden Menschen als Vegetarier ohne Auto zu haben.
Und da liegt der hase im Pfeffer. Wer entscheidet denn wer sich wobei einschränken muss? Es geht auch nicht um möglichst hohen Lebensstandart, sondern um Lebensqualität. brauche ich tatsächlich 3 Autos und 4 Kühlschränke und jedes Wochenende einen Flug um die Welt?

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DiggaAlla 24.06.2019, 05:49
318.

Wir brauchen mehr diverse geschlechter und partnerschaftsmodelle. Die klassische familie ist nicht mehr geeignet und sollte nur in ausnahmefällen stattfinden. Andernfalls erreichen wir nie das ziel 1 milliarde menschen bzw zombies in 2200 oder 2300 zu sein. Gut, dass bill gates bemühungen enttarnt wurden...sowas entwicklungshilfe zu nennen ist schon lustig. Letztendlich dienen wir alle dem kapitalismus, ob es ums klima, bevölkerung, menschenrechte geht...ohne koform zum wachstum zu sein, passiert auf dieser welt nix.

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tucson58 24.06.2019, 06:25
319. Es wird noch mehr ausfallen

Wie zum beispiel der Klimawandel durch die 3% vom Mensch erzeugten CO 2 . Aber das wird man leider erst in den kommenden Jahren mehr und mehr erkennen . Aber bis dahin dürfte wohl durch den ganzen Klimawahn unser heutiger Lebensstandard sehr teuer geworden sein und die Arbeitsplätze durch das schrumpfen unserer Wirtschaft erheblich zurückgegangen sein .

Diejenigen die heute aus Angst vor dem mensch gemachten Klimawandel Angst vor der Zukunft haben , werden dann als Resultat ihrer Hysterie Angst haben müssen Arbeitsplaetze zu finden und werden Abstriche an ihrem bis heute gewohnten Wohlstand machen machen müssen . Denn nirgends auf der Welt gibt es eine Land das sich so selber wirtschaftlich schadet wie das derzeit bei uns der Fall ist und bei einer Regierung mit den Grünen noch wesentlich schlimmer kommt.


Es gibt nur noch eine kleine Hoffnung, das sich die Grünen in einer Regierung der Realität anpassen, wie sie das schon einmal als die Pazifistenpartei und Raus aus der Nato Schreier von 1998 bis 2005 taten .

Hier schickten sie, unmittelbar nach der Regierungsübernahme mit der SPD, als erste Bundesregierung , seit Ende des zweiten Weltkrieges deutsche Soldaten in einen Kriegseinsatz und das sogar noch ohne UN Mandat .....Hier waren dann Haltung und Aussagen als Oppositionspartei, etwas völlig anderes, wie als Regierungspartei

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