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Kampf gegen Klimawandel: "Der Atomausstieg ist ein großer Fehler"
DPA

Forscher wie der Klimatologe James Hansen und Lobbyisten fordern auf der Welt-Klimakonferenz, Atomkraftwerke als klimafreundlich anzuerkennen - und zu fördern. Deutschland steckt in der Zwickmühle.

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brandtner 15.11.2017, 17:52
160. Peinlich

Sollte dieser Mensch jemals seine Einkommensquellen offenlegen, wird rauskommen, dass er simplerweise auf dem Lohnzettel der Atomindustrie steht. Wer ernsthaft Kernkraft mit seinen 100-tausend-jährigem Giftmüll für umweltfreundlich oder die Menschheit für fähig hält, den Dreck so lange sicher zu lagern, hat ernsthafte Probleme.

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Topf Gun 15.11.2017, 17:54
161. Besser

Zitat von acculeer
Erst sichert sie den Energieerzeugern längere Laufzeiten für ihre AKW zu, damit die auch Planungssicherheit haben, dann gibt es in Japan eine große Welle (Japan liegt ja quasi in der Nachbarschaft), schon kippt sie wiedermal um und beschließt hopplahop den Ausstieg. Wahnsinn, solch eine Versagerin wurde wiedergewählt und wurschtelt weiter, bis das Land vollends ruiniert ist. Das was wir heute radioaktiven Abfall bezeichnen, ist in 50 Jahren eventuell ein begehrter Rohstoff, muß man halt mal forschen. Gib ja wohl auch noch solch ein Projekt genannt "kalte Fusion"? Eventuell ist das was für uns? Nur mit hirnlosen Windrädern (von denen die Hälfte immer abgeschaltet ist), Solarzellen und einigen Talsperren werden wir hier keine Energiesicherheit bekommen. Deutschland ist (noch) ein Industrieland und soll es auch bleiben.
Besser "hirnlose" Windräder, als hirnlose Atomenergie.......
Übrigens: Energiesicherheit besteht, oder rennen Sie die ganze Zeit mit einer batteriebetriebenen Kerze durch die Gegend ?
Falls Sie keine besseren Gründe wie zukünftige, eventuelle "Vermutungen" haben, sollten Sie den Ball ziemlich flach halten......

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horkini 15.11.2017, 17:55
162. Basta!

Frau Merkel hat nach Schröder-Manier den vorgezogenen Ausstieg zusammen mit ihrem Flüsterer Peter Altmeier sofort nach Fukushima über Nacht entschieden.
Hätte sie stattdessen den bereits bestehenden Ausstiegstermin gelassen und sofort einen Masterplan für die Energiewende in Auftrag gegeben, wären wir erheblich weiter.
Jetzt hat sich der Strompreis fast verdoppelt, die Kohleverstromung brummt , die CO²-Ziele werden verfehlt und es gibt immer noch keinen Masterplan für die Energiewende.
Und das im Lande der Ingenieurskunst und einer promovierten Physikerin als Kanzler.
Armes Deutschland!

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TS_Alien 15.11.2017, 17:55
163.

Da haben viele ein Thema nicht verstanden. Selbst wenn AKWs zu 100 % sicher wären (was sie nicht sind), ist AKW-Strom unverhältnismäßig teuer.

Mit den Folgekosten für den Rückbau der AKWs und die Endlagerung der radioaktiven Abfälle (falls das jemals möglich sein sollte) ist AKW-Strom mit Abstand die teuerste Stromerzeugung.

Der eine oder andere sieht nur die eigenen aktuellen Kosten. Aber was die folgenden Generationen für die frühere und heutige Nutzung der AKWs und ihren Restmüll bezahlen müssen, das übersteigt jede Vorstellungskraft. Es ist kein Wunder, dass sich die AKW-Betreiber bei den Folgekosten drücken. So viel können die Betreiber zur Laufzeit der AKWs gar nicht verdienen, um die Folgekosten zu decken.

Wer mit heutigem Wissen AKW-Strom verteidigt, hat entweder ein finanzielles Interesse oder agitiert.

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Ökofred 15.11.2017, 17:56
164. schön..

Zitat von r.muck
........dämonisiert. Eine offene Diskussion fand nicht statt. Fukushima schließlich, von den über 18.000 zu beklagenden Opfern wurde übrigens nicht eines durch die Kernenergie, die Atommmeiler getötet, ließ Merkel der BW Wahl wegen auf den Anti-Atom-Zug aufspringen und in der Bevölkerung fruchtete die jahrelange Dämonisierung und die schiere Angst, auch unter Vernunftmenschen griff um sich. Das in D weder ein derartiges Erdbeben und Tsunami möglich ist und die deutschen Meiler um den Faktor 10 sicherer als die japanischen sind, spielte alles keine Rolle mehr. Ein ganzes Volk, angeführt von den Grünen und der Presse verfiel in Hysterie und die Politik folgte diesem irren Spiel in der Hoffnung auf Wähler. Baden-Würtemberg ging der CDU trotzdem verloren.
sehen Sie, für die offene Diskussion reposte ich sogar Ihren unsinnigen post. Aber sicher gab es eine offene Diskussion und aus gutem Grund entscheiden sich dien Menschen dagegen.
Und die grüne Verführung ist so umfassend, dass sie bis ins Ausland wirkt! Denn auch dort hat Atomenergie keine Zukunft.

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Sensør 15.11.2017, 17:56
165. psychopathische Einstellung

Herr Hansen hat wohl vom Grundwasser in Fukushima getrunken. Mit seiner Logik können wir auch wieder Asbest als Brandschutz und Heroin als Hustenmedizin einführen. Es gibt bisher keinen Ort auf der Erde, an dem der schwer verseuchte Abfall über Hunderttausende von Jahren sicher aufbewahrt werden kann. Deutschlands Atomausstieg war eine der wenigen wirklich vernünftigen Entscheidungen, auf wenn es Anfangs teurer wird. Sich über billigen Strom zu freuen, und den nachfolgenden Generationen einen unbewohnbaren Planeten zu hinterlassen ist mehr als boshaft, es ist psychopathisch.

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spon-facebook-1458183583 15.11.2017, 17:56
166.

Zitat von Normaler Wutbürger
In ein paar Jahren, wenn die Wissenschaft so weit ist radioaktive Elemte zu neutralisieren, dann werden wir in Deutschland ganz schön dumm aus der Wäsche schauen. Bei uns ist dann das wenige an Land das wir verhältnismäßig zur Einwohnerzahl haben, vollgepflastert mit Windmühlen ... .
Wo haben Sie denn das gelesen. Bis so was möglich wäre unsere Erde schon am Atommüll verstrahlt und es gibt dann keine Wissenschaftler mehr, die so etwas entwickeln können. Selten so einen Schwachsinn gehört. Der Atomausstieg war richtig und wichtig.

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Aquifex 15.11.2017, 17:56
167.

Zitat von hubie
Gehts noch? Atomstrom ist hoch subventioniert. Schon jetzt haben sich die Konzerne günstig aus der Verantwortung gekauft. Über tausende Generationen wird der Müll hohe Kosten verursachen aufgrund der Lagerung. Wenn der Müll irgendwann mal vergessen werden sollte, ist er ein schleichendes Gift für die Umwelt.. Wenn ich daran denke, dass jetzt die Entdeckung eines neuen Hohlraumes in der Cheobspyramide eine Schlagzeile wert war, dann bin ich gespannt auf die Schlagzeilen in 10000 Jahren: "strahlendes Loch in 1500 m Tiefe erklärt hundertausende Krebsfälle der letzten 50 Jahre"... Selbst die Aufbereitung genutzter Kühlstäbe verursacht hohe Kosten. Mal davon abgesehen, wenn so ein Kraftwerk hochgeht, wenn in Deutschland auch mit am unwahrscheinlichsten bzw. mehr unter unserer Kontrolle, dann ist die Frage nach der Klimafreundlichkeit hinfällig. Lobbyexperte.
Auch hier schreibe ich es gerne nochmal: Es gibt ein Studie von Greenpeace, leicht über google zu finden, die die Gesamtsubventionen für Atomstrom auf 300 Mrd Euro hochrechnet. Und da ist so ziemlich alles drin, was einem an möglichen und unmöglichen Subventionen einfallen kann.
Dafür gab es aber auch Jahrzehntelang grundlastfähig 15% des Strombedarfs gedeckt. Heute bezahlen wir jedes Jahr 27 Mrd Euro an EEG Umlage für 3-5% des Strombedarfs als unplanbaren Stromfluß (es geht um abgelieferte Leistung, nicht um installierte Kapazitäten).
Diese EEG-Umlage ist für 20 Jahre garantiert. Niemand - NIEMAND - darf sich angesichts solcher Zahlen über Subventionen für irgendwelche nicht-erneuerbaren Energieformen aufregen.
Jetzt kommen die Argumente Endlagerung und Versicherung. Wie wäre es denn, wenn man von den Betreibern erneuerbarer Energieerzeuger verlangen würde, Versicherungen abzuschließen, die für alle Ausfälle aufkommen, die durch Nichtlieferung und Blackout entstehen? Bei Verzicht auf Konventionelles und Atom sowie gewünschten 80% oder gar mehr Energiedeckung durch Erneuerbare wird man sich damit auseinandersetzen müssen. Das wird niemand versichern wollen, weil die Schäden gar nicht absehbar sind.
Alarmsysteme, Kühlung für Blutbanken, Seren, überhaupt Medikamente, Kommunikation, medizinische Versorgung, mglw. E-Mobilität (obwohl ich daran nicht glaube) um nur das naheliegendste zu nennen steht dann ständig unter dem Damoklesschwert der Flaute.
Wer würde das versichern wollen...?

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purple 15.11.2017, 17:56
168.

Zitat von jhei65@yahoo.de
beide Länder ganz schlechte Erfahrung mit Kernergie gemacht haben. Leider gibt es für diese Länder keine Alternativen. Nur das reiche Deutschland kann sich die wahnsinnig teure EE leisten und wundern sich dass die CO2 Ziele nicht erreicht werden.
Sie wissen schon, dass eine kwh aus neuer PV < 8cent kostet (ohne jede subvention) und aus einem neuen AKW mindestens 15cnt und zwar ohne Endlagerung und Versicherung. Mit beiden würden Atomstrom die 1€ Grenze locker nehmen.

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schlob 15.11.2017, 17:56
169.

Zitat von schwerpunkt
Und in ein paar Jahren, wenn wir den WARP-Antrieb haben, schicken wir das, was wir davon nicht neutralisieren konnten in ein fernes, unbelegtes Sternensystem. Beide Aussagen, Ihre und meine haben in etwa die gleiche Realisierungswahrscheinlichkeit. Schminken Sie sich ab, dass man radioaktive Nuklide in irgend einem industriellen Maßstab "neutralisieren" könnte, wie Sie es nennen. Man hat keine Alternative als eben die Halbwertszeiten des instabilen Materials auszusitzen und abzuwarten. Sie können es verdünnen, die absolute Menge bleibt dabei aber immer gleich. Auch "die Wissenschaft" kann keine neuen physikalischen Gesetze erfinden. Sie entdeckt sie nur.
Aber ich bitte Sie -die ganze Kernkraft beruht darauf,dass man Kerne durch Spaltung in andere Nuklide verwandelt-und sie behaupten,es gäbe gar keine Kernphysik.-
Natürlich können Nuklide verwandelt werden -aber WOZU?
Die meisten Strahlen abzuschirmen reicht ein einfaches Blechfass.

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