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Kampf gegen Klimawandel: "Der Atomausstieg ist ein großer Fehler"
DPA

Forscher wie der Klimatologe James Hansen und Lobbyisten fordern auf der Welt-Klimakonferenz, Atomkraftwerke als klimafreundlich anzuerkennen - und zu fördern. Deutschland steckt in der Zwickmühle.

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Kamillo 15.11.2017, 17:57
170.

Sind die des Wahnsinns fette Beute???

Fukushima
Fleurus
Tökai-Mura
Sewersk
Tschernobyl
Harrisburg
Sellafield
...

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Unfällen_in_kerntechnischen_Anlagen

Strahlentod und Mutation

Stoppe Radioaktivität!

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bammy 15.11.2017, 17:57
171.

Zitat von hubie
Gehts noch? Atomstrom ist hoch subventioniert. Schon jetzt haben sich die Konzerne günstig aus der Verantwortung gekauft. Über tausende Generationen wird der Müll hohe Kosten verursachen aufgrund der Lagerung. Wenn der Müll irgendwann mal vergessen werden sollte, ist er ein schleichendes Gift für die Umwelt.. Wenn ich daran denke, dass jetzt die Entdeckung eines neuen Hohlraumes in der Cheobspyramide eine Schlagzeile wert war, dann bin ich gespannt auf die Schlagzeilen in 10000 Jahren: "strahlendes Loch in 1500 m Tiefe erklärt hundertausende Krebsfälle der letzten 50 Jahre"... Selbst die Aufbereitung genutzter Kühlstäbe verursacht hohe Kosten. Mal davon abgesehen, wenn so ein Kraftwerk hochgeht, wenn in Deutschland auch mit am unwahrscheinlichsten bzw. mehr unter unserer Kontrolle, dann ist die Frage nach der Klimafreundlichkeit hinfällig. Lobbyexperte.
Grundlaststrom muß man nicht unbedingt subventionieren, wenn die Kraftwerke abgeschrieben sind. Und als die Kraftwerke gebaut wurden, war der Staat nicht unwesentlich an den Betreiberunternehmen beteiligt. Und der Neubau dieser Kraftwerke war politisch gewollt und deshalb subventioniert.
Und welche Kosten in Tausenden von Jahren auf eine Menschheit, die sich technisch stetig weiterentwickelt zukommt, kann man doch heute gar nicht bemessen. Vielleicht lachen in die Menschen in Tausend Jahren über unseren heutigen Probleme.

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karl-felix 15.11.2017, 17:57
172. Steinzeitargumentation

Zitat von muekno
ausserdem war der deutsche Atomausstieg nur dem Machtwillen der Mutti geschuldet, trotz den Schwenks vor der BW Wahl wurde diese verloren und heut Zahl D mit überhöhten Strompreise und schlechten CO2 Werten
das haben wir in Deutschland bereits vor einem halben Jahrhundert ausdiskutiert und im Jahre 2000 entschieden . Wir steigen aus beidem aus. Und das ist gut so. Ihre Mutti hat da gar nichts mit zu tun . Alle Verfassungsorgane haben den Ausstieg im Jahr 2000 beschlossen und 2011 noch einmal beeindruckend bestätigt.

Atomkraft ist schlicht keine Alternative. Unbezahlbar und selbst in den Höchstzeiten wurden nie mehr als 3% des globalen Endenergieverbrauches über Strom gedeckt. Eine grossflächige Verbreitung lassen weder das CIA noch der Mossad zu.

Ausser den Atomwaffenstaaten nutzen nur eine Handvoll Möchtegern-Staaten überhaupt die Atomkraft und für die ist die auch überflüssig wie ein Kropf. Unbezahlbar, wie wir in Deutschland nun nach und nach erfahren .

Und ja, mit der Inbetriebnahme des ersten Atomkraftwerkes in Deutschland stiegen die Strompreise unaufhörlich . Erst der Einsatz der EE hat dazu geführt, dass seit fast 10 Jahren die Grosshandelsstrompreise nicht mehr steigen und seit 4 Jahren die der privaten Endverbraucher auch nicht.

Die aggregierten Stromkosten am BIP haben sich seit den Höchstzeiten des Atomstromes in Deutschland 2010 nicht erhöht. Die liegen praktisch unverändert bei ca. 2,5% des BIP, der Anteil bei den Budgets der Haushalte unverändert ungefähr in gleicher Höhe.

Für die Kosten der Atomkraft blutet und zahlt jetzt der Steuerzahler und unsere Kinder und Kindeskinder für nicht eine einzige kWh Strom mehr.

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Benjowi 15.11.2017, 17:57
173. Kurzsichtige Ideologen am Werk!

Zitat von tramtin
Hoffentlich hört niemand auf diesen kurzsichtigen Menschen. Atomkraft - die dreckigste und gefährlichste Art, Strom zu erzeugen, mit Altlasten, die Millionen von Jahren bestehen. Schon heute weiß keine hin wohin mit dem Atommüll. Ein Glück, dass die Kanzlerin den Ausstieg beschlossen hat. Dann wird der Strom eben teurer sein müssen.
Wenn Sie und Ihre ideologischen Freunde noch lange weitermachen mit dem extensiven Verfeuern von Braunkohle -und das ist vom Klima betrachtete die dreckigste und gefährlichste Art, Strom zu erzeugen, wird die sich anbahnende Klimakatastrophe - und das wird eine Katastrophe gewaltigen Ausmaßes- dafür sorgen, dass die Lagerung von Atommüll eher unbedeutend wird. Und der Einsatz von Braunkohle ist hierzulande unabdingbar, weil wir nur mit den Erneuerbaren mehr oder weniger sofort und immer wieder im Daunkeln säßen. Richtig wäre gewesen, die deutschen Reaktoren weiterlaufen zu lassen und in der gewonnenen Zeit die Erneuerbaren grundlastfähig zu machen, was die eigentliche Herausforderung ist und nicht das wahllose Aufstellen von Windrädern und Sonnenkollektoren, die nur liefern, wenn die Bedingungen gut sind. Auf die gewählte Art und Weise ist das Atomrisiko nur hinter die Grenzen in unsichere Reaktoren verlagert und die Klimaproblematik angeheizt worden. Insofern ist nicht Herr Hansen kurzsichtig, sondern Sie und ihre ideologischen Freunde.

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Strangelove 15.11.2017, 17:58
174. Die alten Märchen...

Zitat von schlob
Diese Reaktoren sind so sicher,dass man sie mitten in eine Großstadt setzen könnte .Eine Kernschmelze kann es nicht geben,weil der Kern sowieso geschmolzenes Salz ist.- Besonders gefährlich? Nein.Das Salz erstarrt sofort,wenn ein Leck entstünde,weil es dann abkühlt.
Ja ja das sagte man auch früher über die AKWs. Absolut sicherer behälter Auffangwanne etc. Was hat es im Ernstfall gebracht? Nichts!

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Freedom of Seech 15.11.2017, 17:58
175.

Zitat von edds
Da es bei Raketenstarts ja noch nie einen Unfall gegeben hat und da Raketenstarts schon immer ohne die Erzeugung von CO2 ausgekommen sind, ist das eine hervorragende Idee. Wieso ist da bis jetzt nur keiner drauf gekomme? Haben Sie auch nur annähernd ein Vorstellung, was eine mit radioaktivem Abfall beladene Rakete, die in einigen Kilometern Höhe explodiert, für eine Verseuchung verursacht?
kein Mensch würde das zurzeit machen. Gäbe es allerdings mit Kernfusion betriebene Raumschiffe - was in den nächsten 100 Jahren einigermaßen realstisch ist - dann wäre das durchaus eine Option.

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Kamillo 15.11.2017, 17:58
176.

Zitat von sucher533
Die Kernenergie wird in Deutschland leider aus ideologischen Gründen verteufelt und zur Glaubensfrage verkommen, mit Wissen hat das nichts zu tun. Wer die Wahrheit ausspricht, wird auf dem medialen Scheiterhaufen verbrannt.
Die Wahrheit kann man in Fukushima, Tschernobyl usw. besichtigen! Viel Spaß dort!

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Ökofred 15.11.2017, 17:58
177. wo das bitte?

Zitat von jhei65@yahoo.de
beide Länder ganz schlechte Erfahrung mit Kernergie gemacht haben. Leider gibt es für diese Länder keine Alternativen. Nur das reiche Deutschland kann sich die wahnsinnig teure EE leisten und wundern sich dass die CO2 Ziele nicht erreicht werden.
2013 war der Atomanteil in Japan gleich NULL. Wie hoch ist er heute? Nicht sehr viel höher. Die Ukrainer haben einfach keine andere Wahl.
Atomenergie "in neu" ist deutlich teurer als EE,

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Aquifex 15.11.2017, 17:58
178.

Zitat von schwerpunkt
Und in ein paar Jahren, wenn wir den WARP-Antrieb haben, schicken wir das, was wir davon nicht neutralisieren konnten in ein fernes, unbelegtes Sternensystem. Beide Aussagen, Ihre und meine haben in etwa die gleiche Realisierungswahrscheinlichkeit. Schminken Sie sich ab, dass man radioaktive Nuklide in irgend einem industriellen Maßstab "neutralisieren" könnte, wie Sie es nennen. Man hat keine Alternative als eben die Halbwertszeiten des instabilen Materials auszusitzen und abzuwarten. Sie können es verdünnen, die absolute Menge bleibt dabei aber immer gleich. Auch "die Wissenschaft" kann keine neuen physikalischen Gesetze erfinden. Sie entdeckt sie nur.
Ideal wäre etwas, was die abgegeben Strahlung wieder in nutzbare Energieformen umwandeln könnte. Wer weiß? Vielleicht "findet" jemand sowas..? Das wäre ein ziemlicher Game-Changer.

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Topf Gun 15.11.2017, 17:59
179. Oh

Zitat von DrWaumiau
Genau das sage ich schon seit Jahren, und seit Jahren kriege ich dafür nur auf den Deckel, weil ich also auch eins von diesen pro-atom-umweltschweinen bis. Dabei ist es doch einfach vollkommen logisch, besser Atom als Kohle zu nutzen, zumindest als Brückentechnologie, bis die erneuerbaren den Bedarf wirklich decken können (Wirkungsgrad und Ausbau). Obendrein sollte es mich doch fast wundern, wenn aus dem strahlenden Müll von heute nicht spätestens übermorgen nochmal jede Menge Energie gewonnen werden kann (schliesslich ist die Abgabe von Strahlung nichts anderes als Abgabe von Energie, wenn ich meinen Physiklehrer damals nicht völlig falsch verstanden habe.) Vor einer Weile gab's in den Medien schonmal Statistiken, die verglichen haben, wieviele Menschen p.a. jeweils durch Kohleenergie vs Atomenergie sterben - Die kann ich jedem Atomgegner nur wärmstens empfehlen zu lesen.
Oh weh. Wer gefährliche, kaum beherrschbare Technologien mit "Wundern" beherrschen will, sollte 40 Tage barfuß in die Wüste gehen. Vielleicht kann er dann sogar übers Wasser laufen......

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