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Kampf gegen Malaria: Stinkesocken-Attrappe soll Moskitos abfangen

Menschen schätzen den Geruch nicht, Mücken dafür umso mehr: Der käsig-muffige Gestank getragener Socken soll künftig bei der Eindämmung von Malaria helfen.*Denn die Socken-Attrappen locken Moskitos, die die Tropenkrankheit übertragen, in die Falle.

sgvs 14.07.2011, 06:36
1. Floriansprinzip

Eine neue Darwinsche Hürde.
Innerhalb sehr kurzer Zeit werden die Sockengeruch liebenden Moskitos zur Minderheit bekämpft worden sein.
Vorteil wird nur der haben, der die Falle als einer der Erstern einsetzt.
Entweder bekämpft man 100% oder begünstigt die mit dem am liebsten Verhalten.

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Koda 14.07.2011, 09:12
2. Moskitos mit Präferation zum Schweißfuß werden damit sicher nicht ausgerottet

Zitat von sgvs
Eine neue Darwinsche Hürde. Innerhalb sehr kurzer Zeit werden die Sockengeruch liebenden Moskitos zur Minderheit bekämpft worden sein. Vorteil wird nur der haben, der die Falle als einer der Erstern einsetzt. Entweder bekämpft man 100% oder begünstigt die mit dem am liebsten Verhalten.
mal abgesehen davon,dass Moskitos wohl nicht nur Menschen angehen.
Oder haben Sie irgendwas davon gehört, dass in de deutschen Wälder die baumschädigenden Indsekten ausgerottet sind, nur weil man dort nun Duftfallen aufgestellt hat?

Ein Vorteil ist doch: die Leute werden weniger gestochen, damit weniger infiztiert und haben dadurch vielleicht auch mehr Zeit, Resisitenzen gegen Malaria aufzubauen. Das gibt es nämlich auch. Das Problem hier ist lediglich, dass diese Resitenz nicht lebenslang ist wie bei einer Impfung gegen Windpocken, sondern nur 6 Monate.

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