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Kernfusions-Anlage Wendelstein 7-X: Diese künstliche Sonne soll alle Energieprobleme
IPP

Kann der Mensch die Kernfusion bändigen, die unsere Sonne scheinen lässt? Im Greifswalder Reaktor Wendelstein 7-X wollen Forscher heute eine 100 Millionen Grad heiße Atomsuppe minutenlang kontrollieren. Gelungen ist das bislang noch nie.

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Pixopax 10.12.2015, 09:42
40.

Ich drücke die Daumen! Das wird unsere Zukunft, entwickelt in Deutschland, dem Land der Erfinder. Wir sollten darauf stolz sein. In 50 Jahren werden wir dadurch Energie im Überfluss haben, wenn alles klappt. Aber vor 100 Jahren klangen Atomkraftwerke auch wie von einer anderen Welt, mittlerweile sind sie Technik von gestern.

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SamG 10.12.2015, 09:42
41. auf jeden Fall gut investiert!

auf jeden Fall gut investiert! Arbeitsplætze, Grundlagenforschung, neue Wissenschaftliche Erkenntnisse!
Und die Betræge sind læcherlich im Vergleich zu dem was sonst so an Geldern an den Børsen der Welt jeden Tag hin und her fliesst...

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Pixopax 10.12.2015, 09:44
42.

Zitat von klauspeterstuder
In Form von Wasser. Wie viel davon verbrauchen wir pro Jahr, wenn das Experiment gelingt und wir unseren gesamten Energiebedarf durch die Kernfusion decken? Tausende Tonnen? Weniger oder mehr? Auf die Dauer sicher zu viel. Wie viel Wasserstoff benötigen die Wissenschaftler und Techniker allein für ihre Experimente?
Die Menge an Deuterium auf der Erde ist so gigantisch, dass wir damit noch Energie erzeugen können wenn die Sonne längst ausgebrannt ist. Sie ist quasi für uns unendlich, das wird nie alle.
Die Experimente werden allenfalls ein paar gramm verbrauchen, wenn überhaupt.

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paterfelix 10.12.2015, 09:45
43. Der Mitteleinsatz ist sogar noch viel zu klein

"Das ist ein unangemessen hoher Mitteleinsatz".
Ist der Mann noch zu retten?
Es geht hier um ein zentrales Problem der Menschheit. Der Fortbestand und der Wohlstand hängen entscheidend von der Verfügbarkeit von Energie ab.
Ich bin selbst ein großer Naturfreund und fühl mich bei den Grünen wohl, aber so einen Unsinn hört man nicht gerne. Grade für die Umwelt wäre die Fusion ein Gewinn.
Die menschliche Zivilisation hätte eine großartige und vermutlich friedliche Zukunft vor sich, wenn die Fusion gelingen würde.

"Ist bis 2050 noch nicht ausgereift"
Bitte? Woher wissen die das? Wenn man nicht anfängt und Erfahrung sammelt, wird es natürlich nie was.
Das ist eben Grundlagenforschung.

Statt einer Milliarde kann man hier deutlich mehr Geld in die Hand nehmen.

Ansonsten toller, spannender Artikel. Ich fiebere mit den Forschern und hoffe auf Berichte hier im SPON.

Gruß
paterfelix

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Velociped 10.12.2015, 09:45
44. Kritik falsch wiedergegeben

Die Hauptkritik ist nicht, dass es Fusionskraftwerke "nicht brauchen" würde. Die Hauptkritik ist, dass Fusionskraftwerke genauso radioaktiven Müll produzieren wie herkömmliche Atomkraftwerke. Sicher geht es nicht mehr um Uran und Plutonium sondern um andere Elemente - doch das Problem ist das gleiche.
Hier Abermilliarden zu investieren, die nicht nur nicht wirtschaftlich sind sondern auch noch dazu eine umweltfeindliche Technologie fördert, ist unnötig.

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lupidus 10.12.2015, 09:45
45.

Zitat von klauspeterstuder
Die Kernfusion verspricht grenzenlose Energie für die Zukunft. Ein unbegrenzter Rohstoff steht dafür zur Verfügung. Aber auch der Wasserstoff auf unserem Planeten ist begrenzt. Wir brauchen ihn zum Leben. In Form von Wasser. Wie viel davon verbrauchen wir pro Jahr, wenn das Experiment gelingt und wir unseren gesamten Energiebedarf durch die Kernfusion decken? Tausende Tonnen? Weniger oder mehr? Auf die Dauer sicher zu viel. Wie viel Wasserstoff benötigen die Wissenschaftler und Techniker allein für ihre Experimente?
also das heutige experiment benötigt weniger als ein zehntel gramm wasserstoff. aber wie die dame vom BUND schon gesagt hat, wir brauchen offenbar keine fusionsenergie. wir haben ja noch kohle, atom, wind und solar und damit genügend existenzgrundlagen für sie und ihre kollegen von greenpeace, robin wood und wie sie alle heißten. denen ist durch den atomausstieg schlagartig klar geworden, dass sie von heute auf morgen unnötig werden könnten, wenn energie plötzlich keine nachteile mehr hätte.

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condor99 10.12.2015, 09:46
46.

Zitat von klauspeterstuder
Die Kernfusion verspricht grenzenlose Energie für die Zukunft. Ein unbegrenzter Rohstoff steht dafür zur Verfügung. Aber auch der Wasserstoff auf unserem Planeten ist begrenzt. Wir brauchen ihn zum Leben. In Form von Wasser. Wie viel davon verbrauchen wir pro Jahr, wenn das Experiment gelingt und wir unseren gesamten Energiebedarf durch die Kernfusion decken? Tausende Tonnen? Weniger oder mehr? Auf die Dauer sicher zu viel. Wie viel Wasserstoff benötigen die Wissenschaftler und Techniker allein für ihre Experimente?
Entsteht nicht auch bei der Kernfusion jede Art von Strahlung.
Also so sauber ist sie am Ende auch nicht.
Zum Beginn des Atomzeitalters ist man auch ziemlich bedenkenlos mit dem Thema Strahlung umgegangen. Wiederholt sich das jetzt wieder?

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elblette 10.12.2015, 09:46
47. Nicht genau gelesen?

Zitat von klauspeterstuder
Wie viel Wasserstoff benötigen die Wissenschaftler und Techniker allein für ihre Experimente?
Ein Gramm Wasserstoff entspricht 100t Kohle. Ich denke, der Wassserverbrauch für das Experiment dürfte sich in eher bescheidenem Rahmen gehalten haben...

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flor10n 10.12.2015, 09:46
48. Nicht alles in Aufwand und Nutzen messbar

Wenn ich solche kritischen Aussagen immer lese,
natürlich braucht man es nicht jetzt und sofort, aber man will sich doch weiterentwickeln!
Forschung ist das A und O, und eine der wichtigsten Größen einer jeden Gesellschaft.
Und ich denke eine Milliarde ist durchaus vertretbar für solch eine Bahnbrechende Forschung.
Hier geht es auch nicht darum sofort einen riesen Profit zu erwirtschaften und Großkonzerne nach vorn zu bringen. Hier geht es um Grundlagenforschung, die unser aller Wissen erweitern- und das Verständnis vom Universum voranbringen soll!

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_gimli_ 10.12.2015, 09:46
49.

Zitat von klauspeterstuder
Die Kernfusion verspricht grenzenlose Energie für die Zukunft. Ein unbegrenzter Rohstoff steht dafür zur Verfügung. Aber auch der Wasserstoff auf unserem Planeten ist begrenzt. Wir brauchen ihn zum Leben. In Form von Wasser. Wie viel davon verbrauchen wir pro Jahr, wenn das Experiment gelingt und wir unseren gesamten Energiebedarf durch die Kernfusion decken? Tausende Tonnen? Weniger oder mehr? Auf die Dauer sicher zu viel. Wie viel Wasserstoff benötigen die Wissenschaftler und Techniker allein für ihre Experimente?
Die Verfügbarkeit von Wasserstoff für die Fusionstechnologie ist überhaupt kein Thema. Auf der Erde gibt es ca. 1,5 Mrd. km3 Wasservorkommen. Die heute in etwas weltweit erzeugte Menge Wasserstoff (zu 95% noch aus fossilen Quellen, zukünftig Elektrolyse) beträgt 500 km3. Selbst wenn sich der Bedarf verzehnfachen würde, würde das nicht ins Gewicht fallen.

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