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Kernfusions-Experiment: Physiker jubeln über 17 Kilojoule
Eddie Dewald / LLNL

Die Kernfusion könnte die Energieprobleme der Menschheit mit einem Schlag lösen. Doch seit Jahrzehnten versuchen Physiker vergeblich, sie zu zünden. Nun bestätigen US-Forscher wichtige Fortschritte dank ultrakurzer Laserpulse.

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chen-men 17.02.2014, 15:03
300. Methan aus Reststoffen

Für die Gasversorgung (nicht zuletzt von Gasmotor-BHKW) sollte vor allem das energetische Potential von Reststoffen erschlossen werden.
Ich verweise erneut auf die Ringvorlesung in Leipzig 2009/10, insbesondere auf den brillianten Beitrag von Marco Klemm:
http://wwwm.htwk-leipzig.de/~m6bast/...91125klemm.pdf

Viele Reststoffe sind energetisch viel zu wertvoll, als daß sie einfach kompostiert werden oder irgendwo verrotten und Wärme und CO2 (und angeblich auch Schlimmeres) sinnlos an die Umwelt abgeben.

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gegenstrahler 17.02.2014, 15:10
301. Doppelt gemoppelt!

Zitat von gegenstrahler
Der zweite zitierte Abschnitt sollte lauten.

Die in einem auf die Spannung U aufgeladenen Kondensator (der Kapazität C) gespeicherte elektrische Feldenergie beträgt Eel = ½ CU2.
©Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, Mannheim; Spektrum Akademischer Verlag GmbH, Heidelberg, 2003

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cassandros 17.02.2014, 15:18
302. Deine Lage ist hoffnungslos, aber mit viel Energie potentiell verbesserungsfähig

Zitat von gegenstrahler
Alles Formen der potenziellen Energie, die nichts mit Lageenergie zu tun haben, mit denen man aber die Schüler der 8. Klasse nicht belasten möchte. !
Du willst mich auf den Arm nehmen. Stimmt's?
Jedenfalls hoffe ich das. Für dich.
Sonst wäre es wirklich ein Armutszeugnis.

Oder willst du mir allen Ernstes hier in aller Öffentlichkeit erklären, daß du immer noch nicht kapiert hast, was potentielle Energie ist?!
Schreck, laß nach.

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Pi-Street 17.02.2014, 15:45
303. Die Wort-Gülle-Biogas-Anlage

Zitat von chen-men
Gespannte Feder oder gehobenes Gewicht: andere Probleme haben wir nicht?
Reimt sich sogar. Worin liegt das Problem, zwei anderen zur Potentiellen Energie zuzuhören?

Zitat von chen-men
Oder dies: "...STROMMASTEN daher aus KARBON (je nachdem, wie teuer die Fasermatte ist als Wertstoff-Rohstoff).
Man muß bei den in Frage kommenden Materialen einen Quotienten bilden. Stahl hat auch einen, und Karbon müßte im Wettbewerb (oder Preisvergleich) Stahl schlagen - im Quotienten; und für den Mast.

Zitat von chen-men
GRUNDEINKOMMEN (bedingungsloses...), Schlaraffenland - alles klar?
Sicher, bedingungslos. Zu 40 bis 70%. Nicht in Euro. In "Joule".

Zitat von chen-men
Argumente zu meinem Vorschlag, die massenhaft vorhandenen Notstromanlagen als eine Art Reserve zur Netzstabilisierung zu erschließen?
Wenn man bedenkt, dass Sie mit der Mengenlehre erheblich auf Kriegsfuß stehen, mag man gar nicht mehr nachfragen, was Sie nun auch noch mit "massenhaft" meinen - oder welche "Notstromanlagen" Sie zudem noch meinen? Die aus Krankenhäusern? Sie sprachen grad noch von "hundertausenden" Blockheizkraftwerken, obwohl in Deutschland gerade mal um die 60 Tsd. verbaut sind. Blockheizkraftwerke in Ihrer Größenordnung von getippt 16 Milliarden Euro seien "nur ein Bruchteil vom Wert neuer Gaskraftwerke", und Energiewende hieß für Sie bislang "Passiv-Häuser und VIG-Scheiben", Letztere es aber hier noch gar nicht zu kaufen gibt. Im selben Atemzug kommentieren Sie andere Kommentare als "Wortmüll", und Sie wollen...

Zitat von chen-men
machbare und finanzierbare Lösungen, und die SCHNELL!
Meinen Sie nicht, dass Sie noch zu jung sind, als dass Sie sich schon profund zu den dann hoch komplexen Erneuerbaren Energien äußern können?

Ursprünglich ging es in dem Thread zudem über die KERNFUSION, daher ist auch Ihr folgender Beitrag verschroben:
Zitat von chen-men
wir brauchen keine Hirngespinste wie "Fusionskraftwerke"
Im Mindesten bedeutet die Kernfusion eine Grundlagenforschung, und mit einem Hirngespinst hat die so dann doch nichts zu tun.

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gegenstrahler 17.02.2014, 16:40
304. Doch lieber

Zitat von cassandros
Du willst mich auf den Arm nehmen. Stimmt's? Jedenfalls hoffe ich das. Für dich. Sonst wäre es wirklich ein Armutszeugnis. Oder willst du mir allen Ernstes hier in aller Öffentlichkeit erklären, daß du immer noch nicht kapiert hast, was potentielle Energie ist?! Schreck, laß nach.
... rer. nat., Sie lieber Genetiker, Sie sind es der hartnäckig an der Auffassung festhält, dass potentielle Energie grundsätzlich mit Lageenergie gleichzusetzen ist und sich selbst auf den Arm nimmt. Das Armutszeugnis ...

Haben Sie nicht auch schon http://www.chemgapedia.de/vsengine/v...e_4.vscml.html zitiert? Dort sind unter Überschrift "Potentielle Energie" aufgelistet, Potenzielle Energie im Gravitationsfeld (Lageenergie, Potenzielle Energie einer Feder (Spannenergie) und die Beispiele aus dem Lexikon der Naturwissenschaften der Brockhaus Redaktion habe ich Ihnen in meinem letzten Beitrag aufgelistet.

Der Dobrinski/Krakau/Vogel, "Physik für Ingenieure", den ich nach fleißigem Besuch der Vorlesung "Physik für Ingenieure und Naturwissenschaftler" zur mündlichen Vordiplomprüfung quasi auswendig konnte, formuliert es so: Sowohl Lageenergie WL = m*g*h als auch Spannenergie WS = (1/2) * D *s2 bezeichnet man als potentielle Energie

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knuty 17.02.2014, 19:06
305.

Zitat von Pi-Street
Wie kann ich Ihnen die Sache näher bringen? Für die erneuerbaren Energien brauchen Sie einen abgegrenzten Rechtskörper (*§aragra§hen*). Was Sie vorstellen in Sachen Wasserkraft-Strom via HGÜ, ist in der Tat GRÜNER STROM. Der MINDERT - wieder in der Tat - den CO2-Ausstoß. Auf 0 setzt sich der CO2-Ausstoß aus Energieerzeugung aber nur, WENN ein EE-Kreislauf etabliert ist. Der EE-Kreislauf ist ein primär ÖKONOMISCHER und gänzlich politisch UNGEFÄRBTER Kreislauf. Er befriedigt dabei - wie zufällig - Banker und Ökos gleichermaßen, die sich sonst gegenseitig an die Wäsche gehen. Ansonsten interessiert den Banker nicht die Umwelt und den Öko nicht das Geld - als jeweils Interessenvertreter. Mit dem EE-Kreislauf würde werden der "CO2-Austoß über Energieerzeugung" = 0 - und damit würde er sein ein Nebeneffekt. In dem Fall ersehnt und gewollt. Der Öko will die Klimawende, der Banker will eine stabile Wirtschaft und/oder Gewinne. Erneuerbare Energien meinen NICHT "GRÜNER STROM". GRÜN ist eine menschliche Wertung, so wie ein Rind nicht weiß, dass sein Fleisch schmeckt. Kriegen wir die Unterscheidung noch hin miteinander?
Sorry, aber was haben Ihre philosophischen Ausführungen mit meinem Beitrag zu tun: Man braucht dazu überhaupt keine Pumpwasserwerke in NO. NO hat mehr als genug Stauseen. Das ist ja gerade der Vorteil. Das Einzige was fehlt sind Leitungen nach NO..?

Zitat von
Was passiert mit den Kosten der Leitungen? Wer trägt die, wie werden die umgelegt?
Eine deutsch-norwegische Betreibergesellschaft, jeweils zu 50% Anteilen. Die errichtet die Leitungen und verkauft den Windstrom an NO und den Wasserkraftstrom an D. Mögliche Gewinne/Verluste werden so beiden Seiten gleichermaßen zugeschrieben.

Zitat von
Was machen die neuen Leitungen mit dem Strompreis?
Mit welchem Strompreis? Dem norwegischen oder dem deutschen? Dem Preis von Spitzenlaststrom oder dem Preis von Nachtstrom? Dem Preis von Windstrom, Atomstrom oder Kohlestrom?
Norwegischer Wasserkraftstrom kostet jedenfalls rund 18ct/kWh dem Haushaltskunden.

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knuty 17.02.2014, 19:19
306.

Zitat von Pi-Street
Und wenn der Fusionsreaktor (o. etwas Ähnl., von dem wir vielleicht heute noch nichts wissen) mit dem EE-Kosmos an sich erst gar nicht und nie wird konkurrieren können, so wird er sich im ökonomisch relevanten Teil auch NIE durchsetzen.
Das hätte man von AKW auch annehmen können und trotzdem wurden sie gebaut. Und es ist ja nicht so, dass niemand davor gewarnt hätte.

Zitat von
Der Vorteil eines Fusionsreaktor WÄRE, dass eine dann doch eher kleine Kiste diesen sehr großen EE-Kreislauf ersetzen würde.
Klein? Ein Fusionsreaktor braucht dieselben großen Kühltürme und Turbinen wie ein AKW oder Kohlekraftwerk mit vergleichbarer Leistung. Letztendlich kocht ein Fusionsreaktor nämlich auch nur (mit) Wasser.

Zitat von
Einen kWh-Preis aber von 0,1 bis 0,9 Cent muß er schlagen.
Das ist unmöglich. Möglich ist aber, dass Politik und Wirtschaft ihn trotzdem bauen und verkaufen wollen und sei es als Prestige-Objekt, als Leistungsbeweis von Macht und Stärke.

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Pi-Street 17.02.2014, 22:21
307. No-d : D-no

Zitat von knuty
Sorry, aber was haben Ihre philosophischen Ausführungen mit meinem Beitrag zu tun: .?
Nichts Philosophisches war gemeint. Eine Unterscheidung zwischen GRÜNEM STROM und EE-KREISLAUF versuchte ich darzulegen.

Zitat von knuty
Eine deutsch-norwegische Betreibergesellschaft, jeweils zu 50% Anteilen. Die errichtet die Leitungen und verkauft den Windstrom an NO und den Wasserkraftstrom an D. Mögliche Gewinne/Verluste werden so beiden Seiten gleichermaßen zugeschrieben.
Für Deutschland eine Art Wind-Strom-Speicher-Kompensation. Vorausgesetzt, die Stauseen sind immer genug gefüllt.

Zitat von knuty
Mit welchem Strompreis? Dem norwegischen oder dem deutschen? Dem Preis von Spitzenlaststrom oder dem Preis von Nachtstrom? Dem Preis von Windstrom, Atomstrom oder Kohlestrom?
Mit dem deutschen. Wobei es auch umgekehrt geht, die Frage zu stellen. Eigentlich hatte sich die Frage aber selbst beantwortet: Stromkosten + Leitungsabschreibung-Umlage + andere Kosten = Kosten für Endkunden.

Zitat von knuty
Norwegischer Wasserkraftstrom kostet jedenfalls rund 18ct/kWh dem Haushaltskunden.
Das ist viel. Dafür, dass das Wasser sich von alleine staut, und die Kosten nur aus Dammbau und Turbinen und Leitungen entstehen. Dann ist ja der NO-Wasserkraftstrom fast so teuer wie ein D-Windstrom, und wenn bei dem noch Speicher und Leitungen dazu KÄMEN.

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Pi-Street 17.02.2014, 22:24
308. EE und Staat

Zitat von knuty
Klein? Ein Fusionsreaktor braucht dieselben großen Kühltürme und Turbinen wie ein AKW oder Kohlekraftwerk mit vergleichbarer Leistung. Letztendlich kocht ein Fusionsreaktor nämlich auch nur (mit) Wasser.
Der EE-Kreislauf bedeutet viele noch nicht installierte Systeme. Sonst kämen die Kosten nicht zusammen bei der Art der dezentralen Energieerzeugung. Ein Fusionsreaktor wäre demnach wieder die ZENTRALE Energieversorgung.

Zitat von knuty
Das ist unmöglich. Möglich ist aber, dass Politik und Wirtschaft ihn trotzdem bauen und verkaufen wollen und sei es als Prestige-Objekt, als Leistungsbeweis von Macht und Stärke.
Das heißt, dass der Fusionsreaktor nichts Weiteres ist als ein KRAFTWERK. Und wenn er keine Strahlung verursacht in der hochtoxischen Quantität wie ein AKW, findet er viel Daseinsberechtigung. Wenn er zu teuer ist, weil Tritium ein zu knapper Stoff ist, wird er sich ökonomisch nicht durchsetzen. Gegen hier und da ein Kohlekraftwerk ist nichts einzuwenden. Gegen hier und da ein Fischereischiff auf dem Ozean auch nicht. Es sind die schieren Mengen, die verbrannt oder gefischt werden, die das ökologische - und am Ende auch ökonomische - System aus dem Gleichgewicht bringen.

Wenn die Industriestaaten die Energiewende hinbekommen, entsteht ein interessanter Moment in Sachen fossiler Rohstoffmarkt. Das Angebot verknappt sich weniger, die Nachfrage sinkt, der Preis sinkt. In dem Moment, in dem die erneuerbaren Energien verstaatlicht werden, löst man das Strom-Mix-Modell wieder auf. Was am Anteil der EE-Energie im Gesamtenergie-Kreislauf des Landes aber gar nichts ändert. Eine rein buchhalterische Frage daher, die sich auftut. Die Trennung zwischen "herkömmlich" und "erneuerbar" heißt nicht, dass der Anteil von "erneuerbar" weniger wird - ganz im Gegenteil sogar, er wird sich erst dadurch drastisch erweitern, und wenn die ersten Zubauraten feststehen und Planungssicherheit einkehrt. Verstaatlichen heißt nicht, dass die Firmen, die die Anlagen herstellen, verstaatlicht werden. Es heißt, dass alle Anlagen, Speicher und Leitungen zum Eigentum des Staates werden. Die Anlagen, Speicher und Leitungen werden dabei wie gewohnt von der Privatwirtschaft entwickelt und hergestellt und bisweilen installiert werden, sie werden nur vom Staat sodann gekauft. Der vermietet die Anlagen dann zurück und teilt sie nach Bedarf entsprechend aus. Jeder kann sich eine Anlage aber auch selbst zulegen, wird aber in seiner Rechnung dazu mit dem Mietpreis vom Staat nicht konkurrieren können. Diese Umstellung, und hier kommt das Wort WENDE erst richtig zur Geltung, geht nach Prioritätsschlüsseln vor sich. Hier treten so sehr unterschiedliche und nicht zu vergleichende Kostenarten auf, dass nur die Mischkalkulation über eine jahrzehntelange Betrachtung hinweg eine etwaige Konstante im Energiepreis gewährleisten kann ohne Nachteile für den Verbraucher oder Endkunden. Der Staat übernimmt und übernähme die komplette Rückversicherung. Die er so oder so aber übernimmt, nur heißt die sonst schnöde "Steuerzahler".

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knuty 17.02.2014, 23:28
309.

Zitat von Pi-Street
Für Deutschland eine Art Wind-Strom-Speicher-Kompensation. Vorausgesetzt, die Stauseen sind immer genug gefüllt.
Wieso Kompensation? Den Windstrom bekommt NO ja nicht umsonst.
Und warum sollten die Speicher nicht gefüllt sein, wenn Windstrom nach NO geliefert wurde?

Zitat von
Das ist viel. Dafür, dass das Wasser sich von alleine staut, und die Kosten nur aus Dammbau und Turbinen und Leitungen entstehen. Dann ist ja der NO-Wasserkraftstrom fast so teuer wie ein D-Windstrom,
Bitte beachten Sie, dass darin schon sämtliche Umlagen wie eine 25% MwSt enthalten sind, die bei einem Export nicht anfallen. Das Preisniveau ist in NO ebenso wie die Einkommen höher als in Deutschland.

Zitat von
und wenn bei dem noch Speicher und Leitungen dazu KÄMEN.
Speicherkosten sind ja schon mit drin. "Nur" die HGÜ-Leitungen verursachen Kosten und die sind geringer als bei Leitungen nach Süddeutschland.
Windstrom aus dem Norden nach Südddeutschland tranportiert verursacht höhere Kosten, die sich dann auch im Preis niederschlagen.

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