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Klage gegen deutschen Energiekonzern: Jetzt zahl mal, RWE
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Ein peruanischer Bauer verklagt den deutschen Energiekonzern RWE. Er hat Angst, dass seine Heimatstadt wegen eines wachsenden Gletschersees in tödlicher Gefahr ist. Der Fall zeigt die Grenzen des Rechtssystems auf.

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Leser161 08.12.2015, 20:53
1. Sehr interessant

Die Argumente beider Seiten sind nicht von der Hand zu weisen. Lassen wir uns einfach mal überraschen wie das weitergeht.

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hatshepsut 08.12.2015, 20:56
2. Wieso verklagt er nicht die Chinesen?

Die haben mehr Schuld, dasselbe bei den Amerikanern.

Ach ja stimmt ja, die lachen sich schlapp, da ist nix zu holen, alles klar.

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hapebo 08.12.2015, 21:00
3. Was kostet die Welt?

Also nichts gegen den guten Mann,aber warum RWE und nicht EON oder der französische Versorger SUEZ.Meine Güte sind wir denn für alles Unglück dieser Erde zuständig.Aber unsere Richterlein werden ein weises Urteil fällen und der deutsche Steuerzahler wird halt dann blechen dürfen.

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otto_iii 08.12.2015, 21:05
4. 839

Solange solche offensichtlich aussichtslosen und mutwilligen Klagen nicht noch mit Prozesskostenhilfe finanziert werden kann er ja machen was er will. Traurig ist nur, dass es immer noch irgendwelche Träumer mit zuviel Geld gibt, die so etwas finanzieren - genauso wie all die Flüge zur Weltklimakonferenz.

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SchmidtPe 08.12.2015, 21:06
5. Wer wird als Nächster verklagt?

Ein dankbares Ziel geben die AutofahrerInnen ab. Wenn der Ausstoss von Kohlendioxid erst mal zu Schadenersatz verpflichtet, könnte das ein exzellentes Geschäftsmodell für Anwälte werden. Stürme, Überschwemmungen und tote Eisbären, da kann noch einiges auf uns zukommen...

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skulman24 08.12.2015, 21:06
6.

Das ist lächerlich, der Großteil des CO2 kommt nicht aus D. Und die Klage geht davon aus, dass CO2 die Ursache für die Klimaveränderung ist, ein guter Anwalt zerreißt die Klage in der Luft die Summe der Forderung ist so gering, dass höchstwahrscheinlich die Anwaltskosten für den Konzern höher sind.

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Savoyen 08.12.2015, 21:10
7. Nur mal gefragt...

"Auf den Pressefotos tragen beide dieselben Sachen, die sie auch zu Hause tragen: Praktische, robuste Outdoor-Kleidung für das Leben in den Bergen."

Wie die wohl ohne die Mithilfe von RWE und Konsorten so günstig hergestellt worden wären, dass sich auch ein peruanischer Andenbauer solche hochwertigen Kleidungsstücke leisten kann.

"Doch noch höher sind die schnee- und eisbedeckten Berge der Region, bis fast 7000 Meter hoch, in denen Saúl Luciano Lliuya oft mit Touristen unterwegs ist."

Ähm, und diese Touristen, die kommen natürlich alle klimaverträglich mit Fesselballon und zu Fuß in eine entlegene Andenregion, oder?

Ist es wirklich zu viel verlangt, dass ein Journalist wenigsten mal versucht, nicht so leicht durchschaubares Propagandamaterial zu veröffentlichen?

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wolle0601 08.12.2015, 21:25
8. Was mit all den Emissionen

auch angetrieben wurde, sind technische, medizinische und landwirtschaftliche Fortschritte. Ausdrückbar sind sie in zusätzlichen Menschenleben. Beziehungsweise Nicht-Leben, wenn diese Dinge nicht stattgefunden hätten. Wie bewerten wir das?

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BauO 08.12.2015, 21:26
9. Eigene Nase

die Fliegerei ist wahrscheinlich mit die effektivste Möglichkeit legal möglichst viel CO2 zu erzeugen. Den Flug nach Paris hätten sie der Umwelt ersparen sollen. Sie sollten auch keine Touristen mehr in Peru führen, die mit dem Flieger anreisen.

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