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Klima-Bilanz: Was bringt der Verzicht auf Auto, Reisen, Fleisch?
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Jeder kann dazu beitragen, die Erderwärmung zu stoppen. Nur wie viel machen Fleisch- und Autoverzicht tatsächlich in der Treibhausgas-Bilanz aus? Probieren Sie es aus.

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wannbrach 14.08.2017, 12:37
90.

Wenn man die Atomkraftwerke nicht abgeschaltet hätte wäre der CO2 Ausstoß auch viel geringer. dann wären da noch die vielen Flugreisen der Politiker und Journalisten ganz zu schweigen von den Urlaubern.

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ingohe 14.08.2017, 12:58
91. Und nun?

Wenn man tatsächlich zu der Überzeugung käme, dass eine weiter steigende CO2 Konzentration der Erdatmosphäre sehr problematisch ist, müsste man die human verursachten Emissionen um Größenordnungen von 80% reduzieren. Schließlich handelt es sich anders als bei Schadstoffen um einen kumulativen Effekt. Einsparungen von 10% sind lächerlich. Sie gehen im Messrauschen und dem berechtigten Wohlstandsanspruch anderer Menschheitsregionen unter. Nachdem hier schon die ersten Kommentatoren die Kinderzahl reduzieren wollen, warte ich auf die ersten Massaker von Klimaschutz-Terroristen.

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protonendichte 14.08.2017, 13:07
92. Kernproblem ist die massiv zunehmende Überbevölkerung.

Würde es auf der Erde lediglich die Bevölkerungszahl von vor 500 Jahren geben, wären paradiesische Zustände vorstellbar.
Platz für alle. Kein Nahrungsmangel, massiv reduzierte Umweltbelastung. Bessere Bildung für alle Menschen bei ungestörter Weiterentwicklung der Technologien und der Wissenschaft.

Ein Utopie!

Die Menschen werden in ihrem Egoismus und ihrer Unvernunft genauso weitermachen, wie bisher, so lange, wie es eben weiter geht.
Damit wird irgendwann Schluß sein, sei es durch Zerstörung der Umwelt und ihrer Ressourcen und/oder (hierdurch) ausgelöste Kriege/Verteilungskämpfe.
Das wird dann, früher oder später alle Menschen dieses Planeten betreffen.

Und abschließend zur Vorstellung einer zweiten Erde:
Völliger Käse:
1. Zu weit entfernt, außer man kriecht durch ein Wurmloch dorthin.
2. Wozu? Um dann auch diese Welt, auf der man bestimmt ausgerechnet auf uns gewartet hat, in gleicher Weise zu zerstören?

Der Mensch, so pessimistisch bin ich in dieser Beziehung, wird die Probleme nicht lösen. Die Natur wird uns das irgendwann abnehmen.
In kosmischen Maßstäben betrachtet beträgt die Existenz des Menschen weniger als einen Wimpernschlag.

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Medienkritiker 14.08.2017, 13:10
93. Stimmt!

Zitat von wannbrach
Wenn man die Atomkraftwerke nicht abgeschaltet hätte wäre der CO2 Ausstoß auch viel geringer. dann wären da noch die vielen Flugreisen der Politiker und Journalisten ganz zu schweigen von den Urlaubern.
Für Deutschland isoliert betrachtet, trifft das zu. In Anbetracht der Tatsache, dass allein China pro Woche ein neues Kohlekraftwerk eröffnet, sind die Bemühungen Deutschlands jedoch ohnehin sinnfrei...Daraus folgt, es ist eh schnurz, ob wir unsere "Klimaziele" erreichen oder nicht!

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spon-facebook-20293782072 14.08.2017, 13:15
94. Wer soll Anfangen..?

Würden die Einwohner des globalen Südens (der Industrieländer), die 20 % der Weltbevölkerung ausmachen, mit derselben Energie auskommen wie die restlichen 80 % der Weltbevölkerung, dann würden sich die Treibhausgeasemissionen halbieren. Das geht nicht nur mit technischem Fortschritt sondern es sind auch Verhaltensänderungen notwendig. Eine ausführliche Berechnung dazu ist unter: http://www.vitopia.de/Downloads/2015_11_zusammenfassung_umweltpreis.pdf
Das Deutschland mit seinen gerade mal 80 mio. Einwohnern nur einen kleinen Teil weltweit beitragen kann ist klar. Daher ist die letzte Antwort im Test auch überflüssig. Die Wirkung kommt erst durch eine Kombination von verschiedenen Maßnahmen und das Handeln von vielen Leuten zustande.

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karlnapf10 14.08.2017, 13:16
95. Ernüchternd...

Ich habe den Co2-Rechner des UBA mal mit meinen Daten gefüttert. Das ist ernüchternd. Bei den Punkten auf die Ich Einfluss habe (Ernährung, Kaufverhalten, Mobilität) kommen ich gerade mal auf 5% Einsparung. Der summierte Verbrauch liegt aber dann immer noch über dem deutschen Durchschnitt. Ich habe immer geglaubt, so umweltschonend wie möglich zu leben, bin aber trotzdem eine Umweltsau. Manchmal bin ich froh, keine Kinder zu haben. Ich wüsste nicht, wie ich ihnen das in 30 Jahren erklären sollte.

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Medienkritiker 14.08.2017, 13:17
96. Mit Sicherheit

Zitat von protonendichte
Der Mensch, so pessimistisch bin ich in dieser Beziehung, wird die Probleme nicht lösen. Die Natur wird uns das irgendwann abnehmen. In kosmischen Maßstäben betrachtet beträgt die Existenz des Menschen weniger als einen Wimpernschlag.
Es bedarf noch nicht einmal des gesunden Pessimismus, um sich darüber im Klaren zu sein, dass unserer Erde ein endliches Dasein beschieden ist.
Zum Thema Überbevölkerung lässt sich anmerken, dass ein "Klimafond" in Höhe von 100 Milliarden jährlich nicht ausreichen wird, um die steigenden Konsumansprüche einer rasant anwachsenden Population zu befriedigen...

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gersois 14.08.2017, 13:25
97. Alkohol

Wie wäre es denn mit einem Verzicht von Wein, Schnaps etc? Bei der alkoholischen Gärung wird auch viel CO2 frei gesetzt!

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Mr T 14.08.2017, 13:39
98.

Zitat von Allewetter
Deutschlands Anteil an der Weltverdreckung beträgt 2 %. Wir können noch einmal 10.000 € pro Kopf zu den Fenstern rauswerfen (die verantwortungslosen Politiker nannten das "Anschubfinanzierung"), wir ändern dadurch fast nichts, vllt. 0,3 %.
Deutschland stell aber nur 1 % der Weltbevoelkerung und ist somit sehr wohl mitverantwortlich.

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Rheinlandpragmatiker 14.08.2017, 13:45
99.

Zitat von protonendichte
Würde es auf der Erde lediglich die Bevölkerungszahl von vor 500 Jahren geben, wären paradiesische Zustände vorstellbar. Platz für alle. Kein Nahrungsmangel, massiv reduzierte Umweltbelastung. Bessere Bildung für alle Menschen bei ungestörter Weiterentwicklung der Technologien und der Wissenschaft. Ein Utopie! Die Menschen werden in ihrem Egoismus und ihrer Unvernunft genauso weitermachen, wie bisher, so lange, wie es eben weiter geht. Damit wird irgendwann Schluß sein, sei es durch Zerstörung der Umwelt und ihrer Ressourcen und/oder (hierdurch) ausgelöste Kriege/Verteilungskämpfe. Das wird dann, früher oder später alle Menschen dieses Planeten betreffen. Und abschließend zur Vorstellung einer zweiten Erde: Völliger Käse: 1. Zu weit entfernt, außer man kriecht durch ein Wurmloch dorthin. 2. Wozu? Um dann auch diese Welt, auf der man bestimmt ausgerechnet auf uns gewartet hat, in gleicher Weise zu zerstören? Der Mensch, so pessimistisch bin ich in dieser Beziehung, wird die Probleme nicht lösen. Die Natur wird uns das irgendwann abnehmen. In kosmischen Maßstäben betrachtet beträgt die Existenz des Menschen weniger als einen Wimpernschlag.
"Kernproblem ist die massiv zunehmende Überbevölkerung."
Da würde ich Ihnen nicht zustimmen. Das Kernprobleme sehe ich ausschließlich in der mangelnden Friedfertigkeit und der fehlenden Hilfsbereitschaft der Erdbewohner untereinander. Ansonsten kämen wir auch mit der aktuellen Bevölkerungszahl hin.
Ich stimme Ihnen aber zu, dass sich mittelfristig das Problem durch die Wirksamkeit des Naturgesetzes von Ursache-Wirkung-Rückwirkung lösen wird - unabhängig von uns Menschen.

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