Forum: Wissenschaft
Klima: "Das Todesurteil unterschreibe ich nicht"
AFP

Der Außenminister der Marshallinseln kämpft gegen den Untergang seines Landes und droht, den Weltklimavertrag scheitern zu lassen. Doch in der Uno bestimmt nicht die Politik, sondern die Industrie, sagt er.

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Trizi 22.07.2015, 12:45
140. egal

ehrlich - es ist mir egal.
Wenn's nach mit geht, soll doch jeder CO2 produzieren wie er will.

Ich habe wahrscheinlich noch 20 Jahre zu leben, bei ganz viel Glück 30 Jahre.
Nach mir die Sinnflut!

Egoistisch? Aber ja!

Allerdings hat meine Vorgängergeneration mir auch scheinbar unlösbare Probleme hinterlassen und retrospektiv hat sich doch alles in Wohlgefallen aufgelöst.

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dritter_versuch 22.07.2015, 12:46
141. Nocheinmal

Zitat von lupenreinerdemokrat
Die Sonneneinstrahlung auf der Venus ist bedeutend größer als auf der Erde. 38 Mill. km ist der minimale Abstand zw. Erde und Sonne. Also etwas besser informieren, bevor solches Unwissen im Forum präsentiert wird! ;-) Außerdem hat die Venus im Vergleich zur Erde eine völlig andere Zusammensetzung der Atmosphäre, erheblich mehr Vulkanismus und ist von daher so gut mit der Erde vergleichbar wie der Mars!
Aufg der Venus sind die Wolken viel dichter als auf der Erde. Wolken blockieren Sonnenlicht.

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dritter_versuch 22.07.2015, 12:48
142. das tun Sie doch

Zitat von Kindergeburtstag
Nuja, aber man kann Schwachstellen in der Argumentation aufzeigen und sehen, wie viel übrigbleibt.. Diesen Monat würde ich darauf hinweisen, dass der neue "globale Temperaturmonatsrekord" im wesentlichen auf eine Neukalibrierung alter Temperaturdaten zurückzuführen ist.. warum gab es da eigentlich keine Diskussion zu? Vielleicht weil die Klimawissenschaft da sehr ärmlich aussieht? (Entweder die Klimawissenschaft hat schon immer die Temeratur falsch bestimmt oder die neue Methode ist falsch.. so oder so würde ich den kleinen Unterschieden wenig Vertrauen schenken) Zum aktuellen Thema.. der Meeresspiegelanstieg ist ohne Zweifel die dramatischste Folge der angenommenen maßgeblich anthropogenen Klimaerwärmung. Was ist mit dne Hinweisen, dass der Meeresspiegel gar nicht dramatisch, sondern linear wie schon seit Jahrzehnten ansteigt? Oder mit der Tatsache, dass die Modelle dazu wesentliche Parameter nicht beinhalten? Siehe: https://www.llnl.gov/news/livermore-lab-scientists-show-salinity-matters-when-it-comes-sea-level-changes Darf man solche kritischen Fakten heutzutage überhaupt noch ansprechen?
das tun Sie doch. Sie sprechen solche Fragen an.
Sie können hier den größten Blödsinn behaupten. Solange Sie nicht gegen die Forenregeln verstossen wird Ihr Beitrag veröffenlicht.
Nur wird damit Ihre Argumentation auch nicht wahrer.

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grm5015 22.07.2015, 12:49
143. Prozente

Zitat von dritter_versuch
400 ppm CO2 kühlen die Erde um 70%. Das soll Ihnen einer glauben?
Athmosphäre ( Treibhausgas) : 70 %
Wolken : 13 %
Boden : 17 %

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Immanuel K. 22.07.2015, 12:52
144. Worum geht es Ihnen denn?

Zitat von Kindergeburtstag
Nuja, aber man kann Schwachstellen in der Argumentation aufzeigen und sehen, wie viel übrigbleibt.. Darf man solche kritischen Fakten heutzutage überhaupt noch ansprechen?
Also, was ich gelesen und erlebt habe ist Folgendes: Anfang der 70er Jahre, gab es noch Gegenden in der Welt, ohne Umweltverschmutzung (durch Schwermetalle und Dioxine etc) - das gibt es heute nicht mehr...
Im Pazifik gibt es Plastikmüllstrudel, mit einem Durchmesser von 1500km (also praktisch so groß wie Westeuropa) - der Mensch dominiert die gesamte Welt - warum soll das mit dem CO2 anders sein...?

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peter_freiburg 22.07.2015, 12:54
145. suvival of the fittest

Zitat von aufdenpunktgebracht
Aber es gibt eine Gesetz aus der Evolutionstheorie: "Survival of the Fittest". Das Leben ist ein Anpassungsprozeß und erfordert ständiges Umdenken und Verändern. Das ist uns in der heutigen Zeit abhanden gekommen.
Werden sie bezahlt für das, was sie hier schreiben?
Darwins "Survival of the fittest" bezieht sich auf ganz andere Zeiträume.

Den aufrechten Gang hat der Mensch sicher nicht in fünf Generationen gelernt.

Hier verkennen Leute wie sie eins: der momentane Klimawandel verläuft im Gegensatz zu anderen Zeitperioden extrem schnell.

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grm5015 22.07.2015, 12:57
146. meinen Sie ?

Zitat von stiefelriemen93
Der CO2-Gehalt der Atmosphäre ist an der Grenze zu dem was der Grönland-Geltscher langfristig verträgt. Er wird also in ca. 30 Jahren anfangen zu schmelzen und dann wird der Meeresspiegel steigen.
Die Kühlung des
Planeten Erde erfolgt überwiegend aus der Atmosphäre heraus.
Es sind paradoxerweise die „Treibhausgase“, die die meiste Ener-
gie ins Weltall abstrahlen und dadurch den Planeten vor Überhit-
zung bewahren. Kiehl & Trenberth selbst gaben 1997 für die
Kühlung folgende Anteile an
- „Atmosphäre“ (= „Treibhausgase“!): 165 W / m 2 (70%)
- Wolken: 30 W / m 2 (13%)
- Boden: 40 W / m 2 (17%)

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stiefelriemen93 22.07.2015, 12:58
147.

Zitat von lupenreinerdemokrat
Vielleicht mal zum nachdenken: durchschnittliche Temperatur auf dem Mond auf der sonnenbeschienenen Seite: ca. 100°C auf der Schattenseite: ca. -150°C 100°C ist schon etwas weniger, als 430°C auf dem sonnennächsten Planeten Merkur. Finden Sie nicht? Ein Vergleich zwischen Venus und Merkur ist Mumpitz. Ebenso wäre ein Vergleich zwischen Jupiter und Venus Mumpitz, da nur wenige Planeten direkt vergleichbar sind. Dass aber mit zunehmender Sonnennähe die Wärmeeinstrahlung durch die Sonne einen exponentiell steigenden Einfluss auf die Oberflächentemperatur des Planeten ausmacht, dürfte ja hoffentlich auch Ihnen einleuchten.
Es gibt noch einen 2. Faktor: den planetaren Albedo (also den Teil der Sonnenstrahlung den ein Planet reflektiert); Bei der Venus liegt der bei 65% beim sonnennäheren Merkur aber nur bei 10,6% (merkt man auch am Nachthimmel - die Venus ist deutlich heller als der Merkur), also könnte man annehmen das die Venus deutlich kühler sein müsste als der Merkur, aber wegen dem 3. Faktor (dem Treibhauseffekt) ist das Gegenteil der Fall: Venus: Mitteltemperatur von 464°C, Merkur: Mitteltemperatur von 167°C
Im Bezug zum Albedo (Mond: 12%, Erde 36,7%) und der realen durchschnittlichen Oberflächentemperatur gilt Ähnliches im Verlgeich Erde (15°C) und Mond (-55°C).

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peter_freiburg 22.07.2015, 13:00
148. am Thema vorbei

Zitat von LouisWu
So isses wohl. Es ist auch seltsam, warum gerade das aktuell existierende Klima das allein glücklich machende - und daher unbedingt zu erhaltende - sein soll. Es darf nicht wärmer werden (böse!) und kälter werden darf es auch nicht (das wäre sogar bewiesenermaßen ganz böse! Kaltzeiten waren immer schlecht für das Leben auf der Erde). Und wir kleine Menschengruppe, die gerade mal die Fläche des Ruhrgebiets einnehmen würden, wenn jeder Mensch der Erde 1 m² Standfläche hätte, bilden uns ein, das regeln zu können. Einfach irre....
So lenken Menschen eine Argumentation bewusst in eine falsche, unsachliche Richtung. Gratuliere.

1. es geht nicht um "allein glücklich machend". Es geht darum, dass bei einem sehr schnellen Klimawechsel viele Menschen, Tiere, einfach sterben werden, ganz direkt ausgedrückt.

Denn: es geht nicht darum, ob unser existierendes Klima momentan den LouisWu glücklich macht, sondern mit welcher Geschwindigkeit sich die Veränderung vollzieht.

2. Und ja, wir Menschen bilden uns nicht nur ein, wir WISSEN, dass wir einen Einfluss auf das Klima haben. Längst bewiesen und wissenschaftlicher Konsens.

Aber wenn sie denken, kleine Mengen können keinen großen Einfluss haben, dann nehmen sie doch mal 100 Gramm Plutonium mit nach Hause. Was sollen denn bitte lächerliche 100 Gramm schon bewirken, in einem ganzen Haus...

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derbelgarath 22.07.2015, 13:01
149. Die Marshallinseln werden untergehen, so oder so!

Die Marshallinseln, die würden auch dann untergehen, wenn es gar keine Menschen und den von ihnen beschleunigten Klimawandel gäbe - denn die Erde erholt sich gerade von der letzten Eiszeit und ist, wie stets zuvor, auf dem Weg in eine Warmphase in der die Meere steigen.

Was die Menschen tun ist ja nicht, diese Entwicklung zu verursachen, sondern sie beschleunigen den Trend kräftig.

Aber selbst wenn sich diese zusätzliche Beschleunigung verlangsamt oder gar völlig stoppt, so bleibt immer noch der darunterliegende natürliche Trend zu Erderwärmung.

Von daher - die Marshallinseln werden untergehen, das Schicksal ist da völlig unerbittlich. Worum es nur noch gehen kann, ist die Zeit bis dahin.

Und da lohnt es sich schon darüber zu diskutieren, wieviel Kapital man aufwenden will, um etwas, was im Jahre 2300 ohnedies auf natürliche Weise geschieht, nicht bereits 2130 passieren zu lassen.

Manchmal kann es auch pfiffiger sein, die Folgen von etwas abzumildern, was ohnedies kommt, als alles dafür zu verpulvern, zu versuchen zu verhindern, was gar nicht zu verhindern ist!

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