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Klima-Statistik: Treibhausgas-Ausstoß steigt schneller als je zuvor

Der Kampf gegen den Klimawandel droht verloren zu gehen: Der CO2-Ausstoß ist 2010 erneut gestiegen - und zwar schneller als je zuvor, wie eine neue Statistik der Internationalen Energie-Agentur besagt. Die Begrenzung der Erwärmung auf zwei Grad sei nur noch "eine nette Utopie".

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Alf.Edel 30.05.2011, 11:13
100. Mehr AKW's gegen den Klimawandel!

manchmal kann die Lösung so einfach sein...

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Müssen 30.05.2011, 11:14
101. Angst

Zitat von sysop
Der Kampf gegen den Klimawandel droht verloren zu gehen: Der CO2-Ausstoß ist 2010 erneut gestiegen - und zwar schneller als je zuvor, wie eine neue Statistik der Internationalen Energie-Agentur besagt. Die Begrenzung der Erwärmung auf zwei Grad sei nur noch "eine nette Utopie".


Klimawandel,Weltwirtschaft,Prognose,verdüstert,ver heerend,drastisch,extrem...


In der Geschichte war doch der Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen? Weit aus höher oder?

Da hilft wohl der Verkauf von FCKW freien Kühlschränken auch nicht seit 10 Jahren..
politisch,wirtschaftlich motivierte Absichten..

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seine_unermesslichkeit 30.05.2011, 11:15
102. ...

Zitat von Stammzelle
... Die Natur wird daher diese evolutionäre Sackgasse, der wir den Namen Homo Sapiens gaben, aus Eigeninteresse bald beenden.
Wie kommen Sie darauf, dass es gut und böse in der Natur gibt? Natur ist doch immer das, was ist. Seit Millionen Jahren stossen vielleicht, Milliarden Lichtjahre entfernt, zwei Galaxien zusammen. Ganze extraterristische Zivilisationen gehen dabei zu Grunde. Das ist Natur!
Und der Mensch ist Natur und kommt aus dieser. Also ist ein stinkender Müllhaufen genauso Natur wie der wunderbar anzuschauende Pilz einer explodierende Atombombe.
Der Klimawandel wird kommen, davon bin ich überzeugt. Aber ich sehe das inzwischen gelassen, denn dann bin ich schon lange tot. Wenn ich 20 Jahre alt wäre, dann würde ich mich dafür einsetzen, dass wir unseren Lebenswandel in der westlichen Welt radikal ändern müssen. Weg von dem idiotischen Konsum! Aber es gibt ja genügend andere junge Leute heute. Leute, die meinen, dass radioaktive Abfälle schlimmer sind als CO2. Und diese Leute werden ja die ersten Ausläufer der Klimakatastrophe noch mitbekommen!

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Frederik72 30.05.2011, 11:16
103. Nochmal Äpfel und Birnen.

Zitat von Pastor_David
"Kampf gegen den Klimawandel". Kann man doch gleich auch gegen die Monddrehung kämpfen. Oder: "Kampf gegen die Sonnenflecken". Besser wäre es vielleicht, die Journalisten würden den "Kampf gegen Propaganda-Lügen" auf ihre Fahnen schreiben und diesen CO2-Humbug endlich mal as das darstellen, was es ist: "Pseudowissenschaftlicher Schwachsinn zum Kassieren neuer Steuern". Ein wenig erinnert der SPON an die Sprecher der Katholischen Kirche vor einigen Jahrhunderten, als dieser das Geld "knapper" wurde und sie sich eine neue Sünde ausdachte (die Onanie) und gleich das probate Gegenmittel bereitstellte: "Klimazertifikane" - äh nein "Ablassbriefe". Hätte es damals den SPON schon gegeben, hiesse die Schlagzeile: "Kampf gegen die Onanie geht wahrscheinlich verloren." Das Klima WANDELT SICH IMMER. Es ist nicht konstant! Warmzeiten, Eiszeiten, kurze (H)Eiszeiten und dergleichen wechseln sich ab. Die Sonne bestimmt die Temperaturen, die Erdachse deren grobe Verteilung. Nehmen Sie doch mal die Ausrede "Klimastörung" (Eis und Schnee in Australien) zum Anlass, die Klimalüge nicht mehr weiter zu propagieren. Denken!
Ja das tut es, hat es getan und wird es auch weiterhin tun, aber bisher gab es keine Menschen die die fossilen Energieträger verfeuern und gleichzeitig die Wälder abholzen, sowie die Meere schädigen.

Wir haben die übliche Klimaschwankungskurve schon längst verlassen.

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joppo 30.05.2011, 11:16
104. Hysterie

Ein paar wochen schones wetter, fangt die hysterie schon wieder an!

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dienstleister 30.05.2011, 11:16
105. Na und?

Zitat von sysop
Der Kampf gegen den Klimawandel droht verloren zu gehen: Der CO2-Ausstoß ist 2010 erneut gestiegen - und zwar schneller als je zuvor, wie eine neue Statistik der Internationalen Energie-Agentur besagt. Die Begrenzung der Erwärmung auf zwei Grad sei nur noch "eine nette Utopie".
In China
- wird alle 4 Tage ein Kohlekraftwerk in Betrieb genommen,
- werden weiter AKWs geplant, gebaut und betrieben,
- Windkraftanlagen (aus chinesischer Produktion) gebaut.
Was die IPCC-Lobbyisten verbreiten, geht China und anderen großen Emittenten am A.... vorbei.
Mit Recht, denn:

Die Klimaerwärmung durch von Menschen produziertes CO2 ist nach wie vor nur das Produkt von Computermodellen. Tatsächlich stagniert die Temperatur im Mittel über alle Regionen der Welt (in einigen wird es nachweisbar wärmer, in anderen kälter)seit über 10 Jahren, der Meeresspiegel steigt nicht schneller als früher (Seychellen und Malediven sind ebenso wenig gefährdet wie Tuvalu), die Wüstenfläche nimmt ab und auch die Häufigkeit von Unwettern schwankt um den langjährigen Mittelwert. Eine Verdoppelung des CO2-Anteils in der Atmosphäre führt - da sind sich fast alle einig - zu einer Temperaturerhöhung von maximal 1 Grad. Die beliebten Horrorszenarien beruhen auf der umstrittenen Einbeziehung von - in der Realität nicht bestätigten - Zusatzeffekten. Prof. Mojib Latif, eigentlich als Klima-Alarmist bekannt, hat sogar vorsichtshalber die Möglichkeit einer jahrzehntelangen Abkühlungsperiode angesprochen.

Solange es keine verfügbaren Speichertechnologien und entsprechende real vorhandene Anlagen gibt, müssen alle vorhandenen und zukünftig gebauten Wind- und PV-Anlagen durch zusätzlich zu bauende Gas- und Kohlekraftwerke wegen ihrer geringen und schwankenden Verfügbarkeit abgesichert werden, um Blackouts zu vermeiden.

Das bedeutet: eine gleichzeitige Realisierung der Forderungen "Atomausstieg" und "Aufrechterhaltung einer sicheren Stromversorgung" erfordet nach heutigem Stand der Technik zwingend einen höheren CO2-Ausstoß. Aber der kann, wie geschildert, guten Gewissens hingenommen werden.

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el comediante 30.05.2011, 11:16
106.

Ich bin ganz sicher kein Fan von Naomi Klein, jedoch ist dieses Video sehr sehenswert:

http://www.energybulletin.net/media/...-addicted-risk

Teile unsere sog. "Wissensgesellschaft" spielen mit der Annahme, dass der von Menschen verursachte Klimawandel nicht existiert und wir daher unseren bisher gewählten Pfad nicht verlassen müssen. Dabei sollte man sich - einer reinen Logik folgend - diese Frage stellen:

Was ist denn, wenn die Gegenseite tatsächlich recht hat? Kann man sich den Luxus einer solch skeptischen Haltung angesichts der potentiellen Folgen des Klimawandels, der globalen Ressourcenerschöpfung und des Artenschwindens überhaupt leisten?

Ich hoffe sehr, dass der überwiegende Teil der Bevölkerung eben nicht diese skeptische Haltung vertritt, sondern die aufkommenden Gefahren erkennt und zu einem Systemwechsel bereit ist.

Ob wir die Vorstellung nun mögen oder nicht - wir kommen zum Ende einer globanen Phase der wirtschaftlichen Expansion, die unsere Vorstellung des Wirtschaftens in ihren Grundfesten erschüttert. Wir leben auf einem endlichen Planeten, setzen jedoch unendliches Wachstum als Quelle unseres Wohlstandes voraus. Dieser Zielkonflikt wird nun immer deutlicher, jedoch scheinen die Handlungsoptionen ohne eine grundlegende Erneuerung unseres Denkens begrenzt zu sein.

Es ist mittlerweile kein Problem mehr, Elektrizität aus erneuerbaren Energien zu fördern. Diese Erkenntnis ist immerhin sehr zufriedenstellend. Auch bei der Wärmeversorgung gibt es sehr gute Lösungskonzepte. Hingegen bleibt der Güter- und Individualverkehr ein ungelöstes Problem.

Die Globalisierung in ihrer jetzigen Form müsste gestoppt werden, wenn wir doch nur Kontrolle über dieses System gewinnen könnten. Es findet kein Handel unter Gleichen statt. Stattdessen werden Arbitragegewinne gesucht, die sich in Form von geringen Lohnkosten und geringen Umweltstandards anbieten. Länder wie China ziehen mit geschickten Methoden hieraus ihren eigenen Nutzen, folgen uns jedoch auf den Pfad eines ungesunden Wirtschafts- und Gesellschaftssystems.

Es bleibt offen, wie wir mit dieser Situation umgehen uns uns den aufkommenden Problemen stellen.

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hugo1000 30.05.2011, 11:17
107. Na ja,

Zitat von bodenheim111
Jeder intelligente Mensch kann erkennen, dass sich die Menschheit auf Crashkurs befindet. Und zwar durch Explosion der Weltbevölkerung in den kommenden Jahrzehnten. All diese Menschen wollen konsumieren, Autos fahren, verbrauchen Rohstoffe, essen Fleisch.. Das hält die Tier- und Pflanzenwelt nicht aus. Tut mir leid, aber die Menschheit ist einfach zu unintelligent, um zu überleben. Wir schaffen in Deutschland vielleicht die Energiewende, aber was bringt das, wenn in Indien die Bevölkerungszahl explodiert? Jedenfalls, der Planet wird es am Ende überleben. Oder vielleicht endet er wie der Mars. Aber viele Tier- und Pflanzenarten werden nicht überleben, und der Mensch vielleicht auch nicht.
es gibt eben gute, und weniger gute Nachrichten. die weniger gute ist, das viele Tierarten aussterben werden, leider.

Die gute Nachricht ist, der Mensch packt`s mangels Intelligenz, und Dank schier unbegrenzter Gier wohl auch nicht.

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Prophet 30.05.2011, 11:17
108. Wie gut

Zitat von sysop
Der Kampf gegen den Klimawandel droht verloren zu gehen: Der CO2-Ausstoß ist 2010 erneut gestiegen - und zwar schneller als je zuvor, wie eine neue Statistik der Internationalen Energie-Agentur besagt. Die Begrenzung der Erwärmung auf zwei Grad sei nur noch "eine nette Utopie".
dass wir unseren Atomstrom demnächst aus dem Ausland beziehen werden, dann fällt zumindest dort nicht noch mehr CO2 an.

Das gute an der Erderwärmung könnte sein, dass wir im Winter nicht so viel heizen müssen. Ach nein, das klappte im letzten Winter auch nicht.

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endymion37 30.05.2011, 11:17
109. ende in sicht

Zitat von sysop
Der Kampf gegen den Klimawandel droht verloren zu gehen: Der CO2-Ausstoß ist 2010 erneut gestiegen - und zwar schneller als je zuvor, wie eine neue Statistik der Internationalen Energie-Agentur besagt. Die Begrenzung der Erwärmung auf zwei Grad sei nur noch "eine nette Utopie".
...glaubt wirklich jemand ernsthaft, dass die welt aufgeben wird, fossile brennstoffe zu verfeuern, bevor sie mehr oder minder aufgebraucht sind?
wir müssen uns daran gewöhnen, dass das CO2 das die Natur in millionen jahren eingelagert hat, von uns in 150 jahren verbrannt wird (seit 1900). Ergo: die meeresspiegel werden weiter steigen. Und. bezin sparen? wozu? ein paar jahre mehr oder weniger machen im grossen und ganzen auch kein unterschied...

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