Forum: Wissenschaft
Klimakatastrophe: Die Kinder sind längst noch nicht wütend genug
Bernat Armangue / AP / DPA

Die Schülerinnen und Schüler, die jeden Freitag auf die Straße gehen, haben etwas Entsetzliches verstanden: Sie werden gerade verraten. Dafür hat diese Woche wieder erschütternde Beispiele geliefert.

Seite 38 von 69
litholas 31.03.2019, 15:44
370.

Zitat von equigen
Max Plack Institut-Forscher Stevens: „Schon in den Siebzigerjahren wurde [die Klimasensitivität bzgl. Der CO2 Verdopplung] mithilfe primitiver Computermodelle ermittelt. Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass ihr Wert vermutlich irgendwo zwischen 1,5 und 4,5 Grad liegen dürfte. An diesem Ergebnis hat sich bis heute, rund 40 Jahre später, nichts geändert.“ Liegt der Wert bei 1,5 ist NICHT mit irgendeiner Katastrophe zu rechnen, denn eine moderate Erhöhung der Temperatur auf der Erde ist zu begrüßen, bei gleichzeitig steigendem CO2 Anteil in der Atmosphäre das wie Pflanzendünger wirkt! ...
Es sind aber Ressourcen vorhanden für viele Verdopplungen. Es ist doch gerade das Ziel der Bemühungen zum Klimaschutz, dass der CO2-Gehalt nicht mehr als verdoppelt wird.

Beitrag melden
Venturalix 31.03.2019, 15:46
371. Alle Jahre wieder...

Ich musste mir schon mehrfach im Leben anhören, welchen Tod ich sterben muss: Waldsterben, Atom-Tod, Nato-Doppelbeschluss inkl. dem daraus folgenden 3. Weltkrieg, Ozonloch, Handy-Strahlung, Abschmelzende Polkappen, Klimatod...irgendwas ist immer!
Um es klar zu sagen: Ich leugne nicht den Klimawandel und auch einen gewissen Einfluss menschlichen Verhaltens auf das Phänomen. Aber die Panikmache verbunden mit totalitären Forderungen (ja, auch hier spielen diverse Eigeninteressen finanzieller Art eine Rolle!) gehen mir entschieden gegen den Strich! Wenn jeder, der nicht ins Panik-Horn stößt, als unverbesserlicher „Klima-Nazi“ diskreditiert wird, läuft etwas falsch!

Beitrag melden
Oberleerer 31.03.2019, 15:47
372.

Zitat von clausde
Andererseits darf man es niemandem verübeln wenn er an der Klimakatastrophe zweifelt. Zu oft wurde schon der Untergang vorhergesagt. Hätten die Vorhersagen der Siebziger Jahre sich bewahrheitet, würden wir schon lange auf Öl verzichten müssen. Wäre in der Rückschau vielleicht nicht verkehrt gewesen. Aber es kam anders. Seit wir alle Katalysatoren fahren ist das Baumsterben plötzlich auch vorbei.
Der Katalysator ist gegen Stickoxide, die den Bäumen eher nutzen.

Das Waldsterben wurde vom Schwefel in den Brennstoffen ausgelöst. Dieser wurde als Schwefelsäure bei Regen ausgewaschen (saurer Regen). Damit ist es vorbei, seit praktisch niemand mehr Schwefelbrennstoffe verbrennen darf. In den Großkraftwerken gibt es entsprechende Filter, die nebenher Gips produzieren.

Weiterhin wird Schwefel im Bunkeröl in der Hochseeschifffahrt verwendet. Aber diese traut sich niemand zu reglementieren. Z.B. könnte man den Kunden verbieten, solche Dienstleister in Anspruch zu nehmen.

Ich würde behaupten, daß die Versauerung der Meere nicht am CO2, sondern am SO2+SO3 liegt. Ebenso schmelzen die Gletscher, weil der Ruß dieser Schiffe die Oberfläche schwarz färbt. Wer mal einen Alpengletscher besucht hat, weiß was ich meine. Da ist keine weiße Idylle, sondern ein schmutziger Film an der Oberfläche.

Beitrag melden
moev 31.03.2019, 15:47
373.

Die jungen wollen weiterhin von den durch die den Klimawandel verursachenden Segnungen profitieren, nur halt so irgendwie ohne Klimawandel.

0 Verzichtsbereitschaft, 0 Alternativvorschläge, einfach ein "bitte weiter X-Box, iphone und Lloret de Mar, aber bitte irgendwie klimafreundlich.

Es stehen ja nicht irgendwo Schlote, die Klimagase um der Klimagase willen produzieren, das ist alles ein Abfallprodukt aus eben diesem Lebensstil den diese Jungen selbst leben und das auch weiter leben wollen.

Beitrag melden
hetticat 31.03.2019, 15:48
374. stimme voll zu.

sehr sehr guter Beitrag.

Beitrag melden
sailor60 31.03.2019, 15:48
375. Ah ja, dafür benötigen Sie Spon?

Zitat von heinzerichii
Interessant wäre von Spiegel-Online mal eine sorgfältig recherchierte Statistik/Gegenüberstellung von alltäglichen Verhaltensweisen und Produkten, wieviel CO2 mit ihnen ausgestoßen wird und mit welchen Verhaltensweisen man den CO2-Ausstoß vielleicht sogar komplett umkehren kann ;-) Vielleicht ein nettes "Spiel" für die Menschen..
hier gehts weiter zum CO2 Rechner.

http://uba.co2-rechner.de/de_DE

Beitrag melden
rrv.vogt 31.03.2019, 15:51
376. Muß das so bleiben?

Zitat von litholas
Windkraft und Solarenergie vermeiden CO2-Emissionen viel billiger und sind auch wesentlich weniger gefährlich.
In anderen Ländern werden Forscher ermutigt, das zu ändern. Warum nicht auch in Deutschland?
Hier gibt es nicht mal eine eigene Produktion für Stromspeicherzellen

Beitrag melden
seemann65 31.03.2019, 15:53
377. Alles oder nichts

Und das global gesehen müsste man um wieder eine Umweltfreuntlichere Lebensweise zu haben müsste man in 17 18 Jahrhundert zurück gehen. Und uns alle von eigenen Anbau vor der Haustür ernähren, mal sehen wie schnell mansche von so einer Demo verschwinden werden wenn sie auf ihre gewohnten Wohlstand ade sagen müssen.

Beitrag melden
frank-xps 31.03.2019, 15:54
378. Think Big

also Flughäfen staatlich auch noch subventioniert gehen natürlich gar nicht. Den BER könnte man doch sofort einstellen. Airbus zu subventionieren wäre natürlich ebenfalls tabu. Aber auch Zeitungen produzieren, einen Wegwerfartikel ;-) sollte man als Journalist schon bedenken. Ebenso der ganze Tourismus. Alles abschaffen.
Mode und Kosmetik sind weitere skandalöse Bereiche des Konsums, Geburtstag und Weihnachten sollten ebenso überdacht werden. Die Kids könnten doch alle auf Geschenke verzichten.
Das wäre schon mal die halbe Miete. Natürlich brauchen wir wieder viel mehr Manpower in der Landwirtschaft und sehr sehr viel weniger Studierte. So eine Universität ist Klimawahnsinn. Wenn wir damit Fertig sind sollten wir uns den Großstädten zuwenden. Da wohnen doch die welche den allergrößten Klimaschaden ever produzieren. Landverschickung und Teilabriss kann hier helfen. Ohne LKW Belieferung wird der Hunger eh alle schnell raus treiben aufs Land. So kann es gehen wenn man seinen Willen bekommt. Ich hoffe der Verfasser hat auch seine eigene Zukunft als Journalist in Frage gestellt denn er produziert einen Einwegartikel eine Zeitung ist ein Wegwerfprodukt. ich bin gespannt auf das jaulen wenn's soweit ist.

Beitrag melden
jim.panse 31.03.2019, 15:55
379.

Zitat von equigen
Max Plack Institut-Forscher Stevens: „Schon in den Siebzigerjahren wurde [die Klimasensitivität bzgl. Der CO2 Verdopplung] mithilfe primitiver Computermodelle ermittelt. Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass ihr Wert vermutlich irgendwo zwischen 1,5 und 4,5 Grad liegen dürfte. An diesem Ergebnis hat sich bis heute, rund 40 Jahre später, nichts geändert.“ Liegt der Wert bei 1,5 ist NICHT mit irgendeiner Katastrophe zu rechnen, denn eine moderate Erhöhung der Temperatur auf der Erde ist zu begrüßen, bei gleichzeitig steigendem CO2 Anteil in der Atmosphäre das wie Pflanzendünger wirkt! Das tut es schon heute, deswegen ist die Erde in den letzten Jahrzehnten 30% grüner geworden (siehe Studie in „Nature“). Dass der von den Satelliten gemessene Meeresspeigel schneller steigt als der Wert der letzten paar Jahrhunderte (wie grad wie groß herumposaunt) ist vollkommen egal, denn der an den Küsten auf der Erde gemessene steigt eben nicht schneller als in den letzten 100 Jahren. Die Messungen der Satelliten passen nicht zu den Messungen auf der Erde - und bis heute hat kein Klimaprophet erklärt, warum man die nicht endlich mal korrigert. Nach wie vor steigt die Anzahl der Hurricans nicht, die Tornadosaison 2018 war besonders schwach. Die angeblich schneefreien Alpen haben zusammen mit der Nordhalbkugel höhere Schneebedeckung gehabt als in den letzten Jahrzehnten. Auf Grönland nimmt das Eis wieder zu. Das Eis in der Arktis ist höher als in den letzten 5 Jahren. Die Monate Januar bis März werden in Deutschland seit 30 (!) Jahren KÄLTER! Das sind einige der Fakten warum die Diskussion NICHT beendet ist. Die Messdaten passen in weiten Teilen nicht zu den Ergebnissen der Klimamodelle die schon 30 Jahre lang eine viel zu starke Erwärmung und viel größere Auswirkungen vorhergesagt haben.
Bitte belegen Sie folgendes statt es nur zu behaupten.
Die Hurrikane und Unwetter nehmen ab (das würde v.a. die Versicherer interessieren).
Die Monate Januar bis März werden in Deutschland seit 30 Jahren kälter.
Die Zunahme der Schneedecke der Alpen in den letzten 50Jahren.
Und bitte keine Ausschnitte von 5-20 Jahren die irrelevant sind!
Und bitte keine pseudowissenschaftlichen Belege wie von Klimaleugnern á la EIKE&Co.

Beitrag melden
Seite 38 von 69
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!