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Klimakrise: Die Menschheit verliert die Kontrolle über den Zustand der Erde
Diane Keough/ Getty Images

Über Jahrtausende hat sich der Mensch zu einer Kraft entwickelt, die den ganzen Planeten verändert. Nun ist sie so stark geworden, dass sie das Erdsystem zum Kippen bringen könnte.

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4magda 31.08.2019, 20:51
130. Zukunft

In 200, 300, 400 Jahren leben ca. 2-3 Mrd Menschen in gemässigten Zonen. Leben von dem, was der Boden her gibt. Kein Rindfleisch aus Südamerika, kein "wachsen, wachsen, wachsen. Keine Globalisierung. Reiner "KLIMATISCHER NATIONALISMUS".

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Schartin Mulz 31.08.2019, 20:52
131. Tja,

Zitat von helmut_tholen
Wir müssen pflanzen, pflanzen, pflanzen und sterilisieren, sterilisieren, sterilisieren. Klimaanlagen verbieten ist ein weiterer essentieller Schritt. Klimaanlagen nur für Krankenhäuser. Pflanzen ohne Geschwafel, lernen wir von den geknechteten älteren Völkern und vermeiden mafiöse Strukturen wie PfP. Beim Sterilisieren ist das leuchtende Vorbild Indira Gandhi, die mit Militärhilfe MassenOP durchführte.
wenn das bei Ihren Eltern schon gemacht worden wäre.....

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demokratie-troll 31.08.2019, 20:52
132. Der Nachfolgemensch hat gute Karten

Leider haben nicht alle die dekadenten Vorstellungen von einem klimaunschädlichen Leben wie die Europäer. Die meisten anderen Menschen haben eine ganz andere Agenda und seien Sie versichert, sie sehen sich dabei ganz und gar nicht als Selbstmörder oder Verlierer des Geschehens. So ist es völlig illusorisch zu hoffen, die andern werden den Weg der freiwilligen Askese und des Verzichts gehen und dabei wie die Europäer durch Geburtenverzicht immer weniger werden und den CO2-Ausstoß reduzieren. Ist Niemandem aufgefallen, dass die Europäer die einzigen sind, die das tun? Sie werden die Einzigen bleiben.

Was bewegt die anderen stattdessen? China will die Weltherrschaft, die Welt soll erst danach gerettet werden, der Islam träumt vom apokalyptischen Endkampf gegen die Ungläubigen und von der Vorherrschaft des Islam auf Erden, nur das kann die Welt retten. Und die Raubritter in Lateinamerika leben ohnehin nur kurz im Delirium, das Opium hat ihnen die Religion ersetzt. Stress ist deren Lebenselixier.
Für all diese Menschen wird der Hitzestress nur eins bewirken, die Beschleunigung der evolutionären Entwicklung der Lebewesen auf dem Planeten. Statt dekadenter Stagnation des europäischen Menschengeschlechts, der die Westler nur immer dümmer machte, wird die Menschheit endlich den Kick bekommen, sich im Stress wieder weiterzuentwickeln. Und das, was sich dann herausmendelt, wird der Sieger sein und seine Vorherrschaft ausbauen.
In den Augen der anderen wird der Nachfolgemensch, der genetisch besser konzipierte Mensch, der neue sozialistische Mensch, der fundamentalislamische Mensch, der harte Latino mit Mumm, den dekadenten Europäer einfach hinter sich lassen. Die Weltuntergangspropheten werden untergehen.

Die Europäer denken noch immer, irgendwer gibt noch was auf sie. Alle müssten so denken wie sie. Müssen sie gar nicht! Sie sollten mal endlich anfangen realistisch zu werden.

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j.c.nolte 31.08.2019, 20:52
133. Kontrollgewinn statt -verlust

Zitat von hausfeen
Die Menschheit hat nicht mal die Kontrolle über sich selbst. - Es ist nur hilfreich, wenn die Natur wieder die Kontrolle übernimmt. Anders wird die Spezie es nicht kapieren.
Das glaube ich gar nicht. Der Mensch entwickelt sich immer weiter, meistens zum Besseren. Ich bin sehr froh und dankbar, in heutigen Zeiten leben zu dürfen als beispielsweise 1914/1939 in Deutschland oder 1945 in Japan, im tiefsten Mittelalter oder vor rund 2000 Jahren, als Menschen andere Menschen an Löwen verfütterten, junge Knaben sexuelles Freiwild waren, Sklaven zu halten völlig normal war und der ein oder andere auch schon mal ans Kreuz genagelt wurde und dort auch verendet sind. Soweit ich weiß, sind von denen auch nur eher selten welche wieder 'auferstanden' ; )

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stefan taschkent 31.08.2019, 20:53
134. Hysterie ist angezeigt

Zitat von richey_edwards
Hysterie ist nicht angezeigt. Noch nie ging es so vielen Menschen so gut. Kindersterblichkeit sinkt, Wohlstand steigt, Bildung nimmt zu usw. Das sind Fakten. Der Autor hat dagegen lediglich Befürchtungen und Spekulation.
Das eine (dass es vielen besser geht und dass dies wahrscheinlich noch so weiter geht) hat mit dem anderen (dem Problem der für das Besser gehen nötigen Ressourcen sowohl in der Erde als auch in der Atmosphäre) erst mal 'nur' insofern zu tun, als dass mehr Wohlstand und eine wachsende Bevölkerung noch mehr Ressourcen benötigen. Für dieses Wachstumsparadox haben wir keine echte Lösung, und Hysterie ist mit Blick auf das Klima und alle sich anschließenden Dominosteine mehr als angesagt. Wachstum und Verbrauch auf Kosten des Klimas entwickeln sich dummerweise deutlich schneller an als die Technologien zur Ausbremsung des Klimawandels.

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hausfeen 31.08.2019, 20:53
135. Nicht immer und nicht alle.

Zitat von gersois
Schon immer hat der Mensch seine Umwelt zerstört, Pflanzen und Tiere ausgerottet! Egal wohin schon der Urzeit-Mensch kam, für die dortige Natur war es eine Katastrophe! Von Kontrolle konnte nie die Rede sein! Es war immer Ausbeutung. Und daran hat sich bis heute nichts geändert.
Die Gierigen und die Gewalttätigen waren leider immer viel dynamischer als der Rest.

So kannten die Indigenen Amerikas naturverträglichen Ackerbau. Die drei Schwestern z.B. ...

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Allein-Unter-Welpen 31.08.2019, 20:53
136. Die Erdachse braucht 20.000 Jahre um sich einmal

um sich selbst gedreht zu haben - und der Autor schreibt irgendwas von "jemals gemessen". Historisch gesehen ist das Fliegenschiss und genauso verhaelt es sich mit dem Gedanken die Menscheit haette jemals die Kontrolle ueber die Natur besessen.
Was aber kein Fliegenschiss ist - sondern Beschiss - das ist das was der IPCC und dessen Klimaforscher machen. U.a. Dokumentiert in den climagate E-Mails (2009).
Wird sich die "Arbeitsweise" oder die Weise wie man sich abspricht veraendert haben?
Vielleicht gibt die Weigerung von IPCC Klimapapst Michael Mann einen Hinweis: der weigerte sich aktuell vor Gericht (!!) die von ihm verwendeten Rohdaten und Verarbeitungsweise offenzulegen...
Wer das fuer Wissenschaft haelt - der hat die Kontrolle ueber sein Leben verloren.

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udo46 31.08.2019, 20:54
137.

Das mit den ein- bis zweitausend Jahren ist wieder so eine wissenschaftler-typische Untertreibung.
Wenn der Kipppunkt erst mal erreicht ist, geht es rasend schnell - wie bei der Kaffeetasse.

Im Übrigen: Wer zum Fatalismus neigt, der kann sich ja damit beruhigen, dass das Universum zeitlos ist, die Erde seit etwa vier Milliarden Jahren und der "homo sapiens sapiens" vielleicht seit etwa 300 Tausend Jahren existieren, und um den Erdball zu versauen, nicht mal 200 Jahre gebraucht hat.

Jedoch ist letzteres nicht ganz richtig: Nicht der Mensch an sich hat das selbst verschuldete Elend herauf beschworen, sondern nur der dumme Mensch. Daher sollte man den Begriff "homo sapiens" mal gründlich überdenken, wenn dafür noch Zeit ist.

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thilog 31.08.2019, 20:54
138. Zu hduceck (Nr.1)

Lieber hdudeck,
Sie tun dem Autor bitter unrecht. Die reißerische Überschrift ist nicht seiner Feder entsprungen. Die hat sich der verantwortliche SPON-Überschriften-Mitarbeiter in freier Phantasie und Wortschöpfung ganz allein ausgedacht, um die Klick-Quote zu erhöhen. Die Überschriften der SPON-Artikel und der anderer online-Magazine stammen fast niemals vom Verfasser des Beitrags. Oft hat man den Eindruck, dass der Überschriften-Produzent den Beitrag nicht einmal zu Ende gelesen hat. Der deutsche Journalismus ist so was auf den Hund gekommen....

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Barfüsser 31.08.2019, 20:55
139. Ich bin kein Wissenschaftler,

denke aber, dass der Point of no Return schon hinter uns liegt. Ich denke auch, die Erderwärmung wird nicht einfach linear erfolgen, sondern immer schneller voranschreiten und sich potenzieren. Kann man ja auch im Hinblick auf die aktuellen Klimadaten sehen, die sich seit den 80 ern stark verändert haben..
Außerdem ist die Menschheit im Ganzen einfach viel zu unbeweglich, um noch gegen zu steuern, falls das noch möglich wäre. Im Moment ist das Umweltbewusstsein jedoch in der Realität eher noch sehr wenig bei der großen Mehrzahl aller Nationen vorhanden.

Aber was solls, für mich war der Mensch eine Fehlentwicklung der Natur, er hat zwar ein funktionierende Gehirn entwickelt, es aber fast nur dazu benutzt, anderen Artgenossen und der Natur zu schaden.
Nach dem Mensch wird sich auch die Natur irgendwann wieder erholen und dann die vom Menschen verursachten Schäden und Veränderungen anpassen. Und irgendwann wird sich dann unsere Sonne aufplustern und die Erde war viel kleiner als ein Fliegenschiss in der Geschichte des Universums.

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