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Klimakrise: Die Menschheit verliert die Kontrolle über den Zustand der Erde
Diane Keough/ Getty Images

Über Jahrtausende hat sich der Mensch zu einer Kraft entwickelt, die den ganzen Planeten verändert. Nun ist sie so stark geworden, dass sie das Erdsystem zum Kippen bringen könnte.

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Sensør 31.08.2019, 21:07
150. @34 hansa_vor - was hindert sie

Zitat von hansa_vor
Sensør: Seit Beginn der Menschheit ignoriert dieser schon seine eigene, zerstörerische Art. Wer darauf hinweist, wird womöglich noch bestraft. Bei Ozonloch und sauren Regen wurde im allerletzten Moment das Ruder herumgerissen, im Internetzeitalter reichen offenbar genug Leugner, auch ein letztes Umlenken zu verhindern. Die Menschen werden aussterben, der Planet sich hinterher wieder einregulieren. Für mich eine traumhaft schöne Vorstellung. hansa_vor: Was hindert sie daran ihre "traumhaft schöne Vorstellung" bereits jetzt umzusetzen? Es würde dem Planeten gut tun, ebenso gut würde es dem Planeten gut tun wenn Leute wie Rahmstorf (immerhin hat er einmal PROJEKTION verwendet) nicht um die Welt fliegen und zusätzliches CO2 mit Dampfplaudern verbreiten würden. Allen Untergangsfetichisten sei gesagt, macht hinne, immer nur labern aber nicht vollziehen ist kindisch!
Hallo hansa_vor: Im Gegenteil zu Ihrer Vermutung ziehe ich das schon seit 30 Jahren knallhart durch, Kein Auto, kein Fliegen, Arbeitsplatzauswahl nach ökologischen Aspekten, Urlaub vor der Haustür, bewusst ernähren - die Leute zeigen mir 'nen Vogel und beschimpfen mich z.B. als Traumtänzer oder hirnlosen Neanderthaler. In den letzten Jahren ist es ein bisschen weniger geworden, aber dass sind Tropfen auf den berühmten heißen Stein. Bis man bei diesem Lern-Tempo relevante Verbesserungen an der Umwelt vermelden könnte, würden allerdings voch 2000 Jahre vergehen, und die haben wir nicht mehr. Mit Untergangsfetischismus haben meine Kommentare nichts zu tun, sondern eher mit heimtückischer Provokation. ich halte meine Einstelllung sogar noch für optimistisch.

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Kanalysiert 31.08.2019, 21:09
151. Geschichte bildet,

denn aus ihr kann man entnehmen, dass die Menschheit ihr Verhalten noch nie geändert hat, bevor sie den Karren nicht mit Vollgas vor die Wand gefahren hatte. Die Nummer ist durch, die Gier nach Geld inklusive populistischer Dummschwätzer werden die Zerstörung vorantreiben. Houston, we have more than one problem.

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sans_words 31.08.2019, 21:09
152. Gut gemalt

Wie immer malt Herr Rahmstorf die Folgen der Klimaerwärmung in den buntesten Farben. Niemals lässt er ein Wort über die Kausalität fallen.

Die Bilder, die er malt, sind schrecklich. Es ist die Wirkung auf die Psyche des Lesers, was zählt. Was Herr Ramstorf nicht will, ist eine rationale Diskussion über Ursachen und beste Umgangsmethoden mit der Problematik. Das würde ihn - einen kompetenten Diskussionsgegner vorausgesetzt - in Schwierigkeiten bringen.

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perfekt!57 31.08.2019, 21:09
153. Diese dumn-provokant wirkenden Überschriften müssen wohl sein

es wirkt für manche vielleicht so, dass die Menschheit (!) immer mehr dabei wäre, die Kontrolle über sich selbst zu verlieren - aber eine Kontrolle über 'das Klima' hat sie wohl noch nie gehabt. Kein Wunder dass so viele Forschungsergebnisse des pik bei der Politik 'in die Ablage p' gehen. dann oder andere fühlt sich eventuell an Elisabeth Mann erinnert die jüngste Tochter von Thomas wann die in den letzten 5-7 Jahren ihres Lebens für die Rettung der Umwelt fast jeden zweiten Tag im Flieger gesessen hat - von einer internationalen Konferenz zur nächsten. In der Tat wir haben es begriffen.

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sehr_ratlos 31.08.2019, 21:11
154. Kommentar: Mir reichts! Greta!

aber ganz anders als "gewisse alles ist gut" Mitdiskutanten erwarten :
https://www.mimikama.at/greenkama/kommentar-mir-reichts-greta/
Endlich jemand der all seinen Frust über die Ignoranz all jener in Worten fasst, welche inzwischen gewöhnlich als "überzogen" gelöscht werden. Nur ein kleiner Auszug : "Aber halte doch bitte, bitte einfach die Klappe, wenn andere Leute den Ernst der Lage erkannt haben und für sich persönlich entscheiden: ein WEITER SO geht nicht". Ja, wer die sich ständig verschärfende Situation glaubt ignorieren zu können, nur weil es "ihm" / seltener "ihr" so garnicht passt, trägt dazu bei die Kontrolle endgültig zu verlieren. Während 1950 (5 Jahre nach meiner Geburt) noch 2,53 Milliarden Menschen diesen Planeten bewohnten und ausbeuteten, sind es inzwischen mehr als 7,5 Milliarden. Kaum ein Fleck auf dieser Erde der nicht bereits vom sog. "Homo Sapiens" beansprucht wird. Es gibt da immer weniger Auswege. Eine Menschheit die bereits Ende Juli 2019 (für dieses Jahr) ihr gesamtes Ressourcenbudget verbraten hat (hauptsächlich die sog. "1. Welt") hat längst jede Kontrolle verloren. Das irre Verbrauchszahlen USA jährlich 2,6 km³ - zehn EU-Statten weitere 1,6 km³ (Rohöleinheit (RÖE) genannt, oder Öläquivalent) seit Jahrzehnten in dieser Größenordnung an fossilen Brennstoffen abfackeln, soll folgenlos bleiben ? Ich werde diese Ignoranten niemals verstehen. Meine "Restlaufzeit" - rein statistisch - liegt bei ca. 10 Jahren. Zu lang um den wachsenden Problemen noch zu entgehen. Wirklich leid tut es mir allerdings um alle die weltweit gerade mit ihrem Leben beginnen....

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ekatus 31.08.2019, 21:11
155. Banal ...

Es ist doch ganz banal:
In meinem Geburtsjahr 1955 lebten etwa 2.7 Milliarden Menschen auf diesem Planeten, heute knapp 7.8 Milliarden ... und es werden immer mehr.

Selbst, wenn man den Menschen der Industriestaaten (korrekt!) einen deutlich größeren ökologischen Footprint zuschreibt, so ändert das nichts an der fast Verdreifachung der numerischen Ausgangsbasis aller "Ökobelaster" mit zunehmender Anteilsverschiebung der globalen Gesamtdemographie Richtung 3. Welt.

Es wird weitergehen!

2050 erzeugen viermal so viel "ökologische Schwachbelaster" wie die sog. "Starkbelaster" der entwickelten Welt mindestens soviel Fußabdruck wie heute die Erste Welt, die vermutlich dann durch Einschränkung und moderne Technik gar nicht mehr so belastend ist.

Aber per saldo wird es durch sehr viele "Schwachbelaster" in Kombination mit "gebesserten Starkbelastern" trotzdem MEHR Footprint geben.

Unheilvoll die im Mainstream nicht stattfindende oder verdrängte Diskussion über die globale Demographie.
Und, wenn diesem Faktor - widerwillig - überhaupt eine Rolle zugebilligt wird, gesteht man diesen Ländern sogar nachsichtig offiziell einen "Nachholbedarf" in Umweltbelastung zu. "Altschuldabtragung" der Ersten Welt nennt man das im Feinsprech!

Das mag moralisch akzeptabel sein, nützt dem Planeten in der Ökobilanz allerdings Null und Nichts! Im Gegenteil!
Im Jahre 2050 sind wir schätzungsweise bei
9.3 Milliarden "Umweltbelastern",
Allein um auf dem heutigen Stand zu bleiben, müsste man die Ökobilanz von 1.5 Milliarden zusätzlichen Menschen komplett wegsparen!

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brandmauerwest77 31.08.2019, 21:11
156. Der Neandertaler und seine Nachkommen

Das eigentlich Schlimme angesichts der diesmal offensichtlich menschengemachten
Klimaveränderungen sind nicht die Veränderungen selbst, die es ja immer wieder in der
Erdgeschichte gab. Das eigentlich Schlimme ist, dass die menschliche Zivilisation anscheinend
nicht in der Lage und willens ist, angemessen darauf zu reagieren. Das wirft ein bezeichnendes
Schlaglicht auf den Entwicklungsstand unserer Zivilisation, der viel besorgniserregender und
hoffnungsloser ist, als der Zustand unserer Erde selbst. Es zeigt, wie weit wir uns von unseren
Wurzeln entfernt haben, nämlich in Einheit und mit RESPEKT vor dem zu leben, was uns ein
Leben und existieren erst ermöglicht. Die Erde wird überleben, keine Frage, denn Sie braucht
uns nicht, aber der Mensch, der ausgerechnet das zerstört, worauf Er dringend angewiesen ist ?
Jedenfalls, als Fazit, der Entwicklungsstand der allgemeinen menschlichen Intelligenz scheint
vom Level her zu niedrig zu sein, um dauerhaft hier existieren zu können.

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spon_2513064 31.08.2019, 21:11
157. Wenn ich die Kommentare der

Klimaleugner lese, wird mir übel. Die Mischung aus Ignoranz und Arroganz ist so ausgeprägt, dass man Ihnen nicht mit Argumenten beikommen kann. Sie werden uns weiter in die Misere hereinreiten. Es wird Zeit, konsequent hohe Steuern auf CO2 zu erheben. Ich hoffe, die Politik hat weltweit genügend Power, das umzusetzen.

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pwinky22 31.08.2019, 21:12
158. Mutter Natur holt sich alles wieder zurück

Die Natur,unsere Mutter Erde, wird sich schon zurückholen was sie hatte. Das war schon immer so und wird auch nach der Era der Menschheit so sein.

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HanzWachner 31.08.2019, 21:14
159. Seit 1972 sind die...

..."Grenzen des Wachstums" thematisiert, aber von Politik und Wirtschaft dauerhaft negiert bis bestritten worden. Heute, 47 Jahre später, wenn die Auswirkungen eines kranken wirtschaftlichen Systems, das auf permanentes Produktions-/Konsum-Wachstum setzt, nicht mehr kontrollierbar sind, Müll und Klimastress, Ressourcenverbrauch und Wassermangel immer weiter in den Alltag auch der Industrienationen dringen, dennoch aber keine Konsequenzen gezogen werden, muss dieser Menschheit deutlich die Lust am eigenen Untergang attestiert werden. Wer nicht hören will muss fühlen, das haben früher die Kinder gelernt. Genützt hat es offenbar nichts.

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