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Klimakrise: Die Menschheit verliert die Kontrolle über den Zustand der Erde
Diane Keough/ Getty Images

Über Jahrtausende hat sich der Mensch zu einer Kraft entwickelt, die den ganzen Planeten verändert. Nun ist sie so stark geworden, dass sie das Erdsystem zum Kippen bringen könnte.

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dk.bied 06.09.2019, 07:27
750.

Zitat von karl-felix
ist falsch , das haben Sie nur nicht verstanden . Ich erkläre es Ihnen gerne: Die EEG-Umlage ist nicht von allen Stromkunden zu zahlen sondern von den EVU an den ÜNB . Diese haben nur das Recht ihre Ausgaben einem Teil der Stromkunden , den nicht privilegierten Kleinverbrauchern , auf der Rechnung zu vermerken und sich je nach Marktlage diese Ausgaben in voller Höhe bezahlen zu lassen . (Die Vertriebe sind in der Preisgestaltung frei. Mein EVU z.B. hat seit 6 Jahren die Änderungen der EEG-Umlage nicht an mich weitergegeben mit der Begründung der gesunkenen Strombeschaffungskosten ). Bei den privilegierten Großverbraucher Kunden ist ihnen das untersagt. Das erhöht die EEG-Umlage im Jahr um ca. 5 Milliarden Euro zu Lasten der nicht privilegierten Kleinverbraucher. Die EEG-Umlage erhält der ÜNB und da endet die auch . Sie verwechseln vermutlich schlicht die EEG-Umlage ( einen bundesweit einheitlichen, jährlich wechselnden Aufschlag pro kWh ), mit dem auf 20 Jahre festgeschriebenen Kaufpreis für Ökostrom . Das sind drei völlig verschiedene Stiefel, Beträge, Zahler und Empfänger. Diesen Kaufpreis erhält der Ökostromerzeuger, z.B. bei den letzten Ausschreibungen ca. 4 Cent für Solar/Windstrom, als Vergütung leiner Dacheinspeiser ca. 10 Cent/kWh für den dann der nicht privilegierte kleine Endkunde ca. 30 Cent an sein EVU zahlen muss. Je weniger der verbraucht, umso teurer wird der Strom pro kWh, also genau umgekehrt zum Erzeuger- je weniger der einspeist umso höher ist die Vergütung. Die EEG-Umlage tendiert systembedingt gegen 0 und macht momentan ca. 25% des Strompreises aus.
Das ist Ihre Antwort auf meine Aussage
Zitat von dk.bied
"Seit ihrer Einführung ist die EEG-Umlage, die von allen Stromkunden zugunsten der Windbarone und Solarkönige zu zahlen ist, um 3.600 % gestiegen."
Oder hapert es bei Ihnen - wie Sie weiter unten belegn am Verständnis, die Begrifflichkeiten "Garantie/Einspeisevergütung" und "Umlage" inhaltlich von einander zu unterscheiden?
Schauen Sie mal hier:
https://www.solaranlage.eu/photovoltaik/wirtschaftlichkeit/eeg-umlage
Die Quelle dürfte wohl unverdächtig sein, den "Kohlelobbyisten" nahezustehen... Da steht: "Als die EEG-Umlage 2003 eingeführt wurde, betrug sie 0,41 Cent pro Kilowattstunde. Seitdem ist sie in jedem Jahr gestiegen. Im Jahr 2007 wurde mit 1,02 Cent erstmals die Grenze von einem Cent übersprungen." - Also "tendiert gegen 0" ist gänzlich das Gegenteil von dem, was tatsächlich passiert.
Rechnen wir doch mal gemeinsam - Bei ihrer Einfügrung betrug die EEG-Umlage 0,41 ct/kWh - Dann entsprechen 0,41 Ct/kWh genau 100% in 2019 beträgt die EEG-Umlage 6,405 ct/kWh. Wenn 0,41 gleich 100% entsprechen, wieviel sind dann 6,405? Ein einfacher Dreisatz liefert die Lösung: 6,405 * 100% geteilt durch 0,41 = 1.562%.
Was lernen wir daraus?
1.) Ich kann nicht gut im Kopf überschlagen.
2.) Am inhaltlichen Ergebnis ändert das allerdings nichts.

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