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Klimakrise: Gemeinsam gegen den Golem
baona/ iStockphoto/ Getty Images

Zum ersten Mal hat die Menschheit einen gemeinsamen Feind. Und wir alle tragen eine Mitschuld, dass die Klimakrise bisher nicht entschlossen bekämpft wurde. Diese Woche wird weltweit zeigen, dass sich das nun ändert.

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r.voelckel 16.09.2019, 08:45
1. Schon wieder

Alles richtig. Allerletzte Chance und zwar radikal, wie bisher noch nie, aber warum, verdammt noch mal, schon wieder das Tabu der Bevölkerungsexplosion. Welcher Neunmalkluge will mir erklären, das 7 oder 14 Milliarden egal ist. Aber nein: böse Industrieländer, ökologischer Fußabdruck usw. sorry aber wir müssen an einem Strang ziehen ohne Ideologie, sonst ist es in 100 Jahren vorbei

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robin-masters 16.09.2019, 08:46
2. 80er Jahre

Hatten wir das alles nicht schon in den 80ern?
Eine Umweltbewegung gibt es schon seit Beginn der Industrialisierung... den Lauf der Zeit konnte es nicht ändern nur leichte Verbesserungen herbeiführen.
Bin gespannt wie es diesmal ausgeht... unendlich viele Versuche haben wir wohl nicht mehr...

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semafi 16.09.2019, 08:49
3. Chapeau

Der beste Beitrag zu diesem Thema seit langem.

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SummseMann 16.09.2019, 08:49
4. Ganze Wahrheit?

Ich bin mal sehr gespannt ob da wirklich objektiv berichtet wird. Ob der Hautpgrund für die Probleme, die Überbevölkerung, angesprochen wird. Ob ehrlich berichtet wird wie weit sich unser Lebensstandard reduzieren muss um bei 12 Mrd. Menschen (da wird es sich einpendeln) die Ressourcen einer Erde zu verbrauchen. Ob ernsthaft darüber berichtet wird wer was beeinflussen kann oder ob die Illusion gepflegt wird Deutschland hätte einen messbaren Einfluss auf das Klima. Wie nachhaltig sind E-Autos, wie stark belastet das Internet, der Liebling der Friday Schulschwänzer, das Klima, welchen Einlfuss hat fliegen global, welchen Anteil hat Verkehr, welchen Heizen, wer hat welchen Einfluss auf das Klima und was wäre der beste, nicht der populistischte, Hebel um bei der Rettung anzusetzen. Es wäre wirklich schön einmal subjektive Berichte zu lesen ohne Polemik, nur Fakten.

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ontwoone 16.09.2019, 08:53
5. Bin dabei!

Danke! Auf den Punkt und schmerzlich wahr geschrieben. Zu erwähnen sind noch all jene, die in Folge der Klimaveränderungen um ihr Leben fliehen müssen. Mögen sie eine Minderheit bleiben!

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worlunteer 16.09.2019, 08:53
6. Konservative werden mit Verachtung gestraft?

Unwahrscheinlich. Die Lebensrealität der Arbeitnehmer ist eine ganz andere als die ihrer Kinder. Natürlich gibt es noch ein paar Elfenbeinturm-Wissenschaflter, die sich im Rausch der vermeintlichen Wichtigkeit dem Vorhaben anschließen. Solange die Menschen ihr Auskommen mit Arbeit finanzieren werden Arbeitgeber nicht zur Verabtwortung gezogen. Das liegt in der Natur der Sache. Ob die Menschheit in 50 oder 50.000 Jahren untergeht ist völlig belanglos. Die Mehrheit wird das nicht mehr erleben und wenn sie nicht arbeiten geht, vermutlich nicht einmal die nächsten 5 Jahre, ebenso wenig wie ihre Kinder. Dieses Dilemma lässt sich nicht mit Demos, Appellen und Sitzblockaden lösen. Auch mit Verständnis und kollektivem Gewissen nicht. Es ist ein Problem der Abhängigkeit und ich sehe nicht wer bereit wäre sein Auskommen zu riskieren, um das aus der Welt zu schaffen.

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Bret 16.09.2019, 08:55
7. Wir alle tragen eine Mitschuld?

Ganz so einfach ist es nicht... Wer als Bürger ein halbwegs "normales" Leben führen will ist darauf angewiesen etablierte Systeme zu benutzen, wenn er nicht ständig angestrengt gegen den Strom schwimmen will.
Doch wer etabliert Systeme? Ölbarone, Chemiekonzerne, Agrarwirtschaft, Autobosse, Fluggesellschaften und Politik.
Ich glaube, es ist dem Nutzer egal, mit welchem Antrieb sein Auto fährt - Hauptsache er funktioniert und ist praktikabel. Hätte man Elektroautos von Anfang an etabliert, wäre das heute völlig normal. Hätte man praktikable Gegenpole zur Verpackungsflut etabliert, gäbe es bei Weitem nicht so viel (Plastik-) Müll.
Und jetzt dem "Verbraucher" die Schuld in die Schuhe zu schieben und zu sagen "er will es so", ist einfach ungerecht. Trotzdem gibt es natürlich eine Mitverantwortung, die fällt aber wesentlich geringer aus als sie gerne unterstellt wird. Die Schuld und Verantwortung liegt hauptsächlich bei denjenigen die solche System ins Leben rufen und sie möglichst allen verkaufen wollen.

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MariaKnissel 16.09.2019, 09:05
8. Richtig!

Danke, Christian Stöcker! Jeder Satz in diesem Artikel ist richtig. Der Klimawandel ist die wichtigste und dringendste Herausforderung unserer Zeit, sie ist nicht einfach nur ein Thema unter vielen. Das haben Sie in Ihrem treffenden Flugzeug-Bild vor einiger Zeit schon sehr treffend dargestellt. Es gilt zu handeln statt weiter heiße Luft zu produzieren oder von innovativen Lösungen zu schwafeln, die erst noch gefunden werden müssen. Sie sind längst da. Und sie werden unser Leben schöner machen. Weniger Autos in den Städten? Was für ein Gewinn an Lebensqualität. Ebenso wie das Leben in einem anständig gedämmten Haus und das Atmen von Luft ohne die Abgase von Kohle-und Benzinverbrennung.
Gut, dass es Journalisten wie Christian Stöcker gibt, die sich dem komplexen und „undankbaren“ Thema Klimawandel stellen, aufklären und zeigen, dass wir weniger Angst vor Veränderung haben müssen als vor Nicht-Veränderung.

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mark.muc 16.09.2019, 09:07
9.

Zitat von robin-masters
Hatten wir das alles nicht schon in den 80ern? Eine Umweltbewegung gibt es schon seit Beginn der Industrialisierung... den Lauf der Zeit konnte es nicht ändern nur leichte Verbesserungen herbeiführen. Bin gespannt wie es diesmal ausgeht... unendlich viele Versuche haben wir wohl nicht mehr...
Der drohende Klimawandel war schon in den 70er Jahren eines der Hauptargumente für Atomenergie. Die Anti AKW Bewegung mag Recht gehabt haben. Sich die Argumente der Gegner aber nicht anzuhören und ernst zu nehmen war ein schwerer Fehler. Wahrscheinlich sterben bereits heute jedes Jahr mehr Menschen an den Folgen des Klimawandels als an den Folgen der AKWs insgesamt gestorben sind. Genauso wie damals fehlt auch heute die Sachlichkeit in der Diskussion, so werden meines Erachtens die Probleme der E Mobilität heruntergespielt. Es ist - wie damals- keine Sachdiskussion sondern ein Gefecht der Gesinnungen.

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