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Klimakrise und Trockenheit: Förster warnen vor nächstem Waldsterben
Julian Stratenschulte/ DPA

Schädlinge und Stürme verursachen Schäden in Milliardenhöhe: Die deutschen Wälder sind durch Trockenheit und Klimawandel geschwächt. Lässt sich das große Baumsterben noch verhindern?

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flaffi 25.07.2019, 19:38
1. Ach so

Am meisten wird doch "rumgehackt" wegen

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ardbeg17 25.07.2019, 19:46
2.

Also Waldnutzung einschränken. Auch gut, gibt es eben weniger Papier, weniger Bauholz, seltener neue Möbel und schon gar keine Pellets zum Verheizen mehr.
Wir kommen der Wahrheit immer näher, was die ganzen Schutzmaßnahmen für uns alle bedeuten können.

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Newspeak 25.07.2019, 19:46
3. ...

Ich entnehme dem Beitrag, nicht der Klimawandel ist das eigentliche Problem, Baeume koennen sich unter natuerlichen Bedingungen anpassen, sondern der Kapitalismus. Aber wem gehoeren denn die Waelder in Deutschland? Wer ist so gierig, um sie hemmungslos auszubeuten und auch am Forstpersonal zu sparen? Ein Tipp, die unteren 90% sind es nicht.

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quercusilex1 25.07.2019, 19:49
4. ja

Jetzt macht damit noch die Städter närrisch.
Als Waldbesitzer im Hunsrück sage ich, dass es zwar Probleme gibt, die sich aber im Lauf der Jahrzehnte durch die Natur beheben. Sehr schlimme Stürme und Borkenkäfer hatte ich auch vor 30 Jahren.

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Andraax 25.07.2019, 19:53
5.

Zitat von flaffi
Am meisten rücksichtlos "rumgehackt" wird doch wegen der Windräder, die jetzt auch noch auf die Waldflächen müssen, da sonst nicht mehr viel zu holen ist.
Sie haben sicher Zahlen wieviele Hektar wegen Windkraftanlagen "rumgehackt" wurden. Beglücken Sie uns doch mit Ihrem Wissen.

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guntergunter 25.07.2019, 19:56
6. Der einzige Weg zu...

...einem gesunden Wald besteht darin, ihn in Ruhe zu lassen und etwas Geduld zu haben.
Alles andere ist Unfug...!

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Hank Hill 25.07.2019, 19:57
7. Le Waldsterben

In den 70er Jahren waren bei uns auch viele Menschen besorgt der Wald könnte sterben. Es gab den Slogan "Erst stirbt der Wald, dann stirbt der Mensch". Die Franzosen, die kein Wort für Waldsterben hatten, sprachen dann immer gerne etwas hämisch von "Le Waldsterben". Natürlich ist es sinnvoll Maßnahmen zu ergreifen wenn größere Schäden verhindert werden können. Aber es bleibt wohl ein deutsches Phänomen sich hysterisch mit diesem Thema zu beschäftigen.

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josho 25.07.2019, 19:58
8. Aufschlussreicher Beitrag in Zeiten.....l

....in denen die Vorsitzende der größten 'Volkspartei" eine Anhebung des Rüstungsetats um mehrere Milliarden Euro fordert. Der Gegner bzw. die wahre Bedrohung ist also nicht im Klimawandel und dessen Folgen, sondern ganz woanders zu suchen..... Weitsichtigkeit sieht anders aus.

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olli0816 25.07.2019, 20:02
9. Ein Deja-vu-Erlebnis

Ich kann mich erinnern, wie wir zu meiner Schulzeit eine Wanderung durch den Wald gemacht haben, der gleich hinter der Schule war inklusive einem Förster. Der Hintergrund der Wanderung war, dass aufgrund des sauren Regens der Wald bis 1990 quasi sterben wird. Es wurde viel über Borkenkäfer erzählt und das im Wald Kalk verteilt wird, um den Regen zu neutralisieren. Aber eigentlich würde nicht viel helfen, wenn der Regen nicht aufhört.

Ziemlich zeitgleich sah ich eine Dokumentation im Fernsehen zum Waldsterben. Das war alles um 1980 herum, da wurde ziemlich das gleiche gesagt und es gab sogar erste - für heutige Zeiten grauselige - Computergrafiken, wie der Schwarzwald in 10 Jahren aussehen wird.

Nunja, Schäden im Wald gibt es, aber wir haben heute mehr Wald als 1980. Auch wenn die Luftverschmutzung nicht mehr so hoch ist und man an den Rhein gehen kann, ohne das es einem schlecht wird weil er so stinkt, waren das nicht die alleinigen ausschlaggebenden Punkte, warum es heute noch Wald gibt. Es wurde überdramatisiert.

Was passiert, wenn es in unseren Breitengraden wärmer wird? Die Arten der Pflanzen werden sich verändern. Es werden sich hier sowohl Pflanzen- als auch Tierarten ansiedeln, die heute weiter südlich vorkommen. Das kann man schon seid einiger Zeit beobachten. Der Wald wird deswegen nicht verschwinden, sondern einige Sorten werden weiter nach Norden wandern.

Dazu kommt: Der steigende CO2-Gehalt wird immer stark verteufelt. Aber genau der Stoff gefällt den Pflanzen übermäßig gut. Deutschland ist so grün wie lange nicht mehr. Eine der wenigen positiven Auswirkungen der steigenden CO2-Konzentration. Für Menschen natürlich nicht so toll. Aber es gibt Abhilfe: Man googel "Carbon Engineering", die können das CO2 aus der Luft filtern. Eine erste große Anlage wird in Texas in Betrieb gehen. Da das lukrativ sein kann, befürchte ich eher, dass wir die Leute davon abhalten sollten, in Zukunft zu viel CO2 zu filtern. Das ist ziemlich lukrativ.

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