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Klimakrise und Trockenheit: Förster warnen vor nächstem Waldsterben
Julian Stratenschulte/ DPA

Schädlinge und Stürme verursachen Schäden in Milliardenhöhe: Die deutschen Wälder sind durch Trockenheit und Klimawandel geschwächt. Lässt sich das große Baumsterben noch verhindern?

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binibona 25.07.2019, 20:03
10. Ja klar

Der typische ???? stört sich an allem Neuen. Windräder sind schuld. Sicher. Schuld die antiquierten Ansichten von Wirtschaftswäldern. Und die Fichtenmonokulturen.

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geri&freki 25.07.2019, 20:04
11. Harte Realität

Zumindest sind die Waldschäden diesmal so massiv, dass sie auch für das Laienauge unübersehbar sind - und nicht nur vornehmlich für das geschulte Expertenauge. Wenigstens für Alljene, die die Dramatik auch sehen wollen. Den üblichen Ignoranten wird auch jetzt nicht zu helfen sein.

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alienfreak 25.07.2019, 20:06
12.

Fichten kommen eben in unseren Graden eher im "Alpenland" vor, weil die Bäume es eher kühl mögen. Man hat diese halt aufgrund des geraden Wuchses und Anspruchslosigkeit überall gepflanzt. Nun ist es ein Stück wärmer und die Fichten finden das eben nicht so gut. Überraschung! Vielleicht sollte man einfach Sorten nehmen die dem Klima auch gewachsen sind? Was für eine irreführende Pressemeldung.

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phatz 25.07.2019, 20:07
13. Im Harz

Bin gerade in Braunlage im Harz und sehr erschrocken, an wie vielen "toten" Flächen ich vorbei gekommen bin. Und das liegt sicher nicht an irgendwelchen Windrädern ... selten so einen dämlichen Kommentar gelesen.

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rolf.scheid.bonn 25.07.2019, 20:08
14. Die Trockenheit...

... der 70er Jahre hat das Waldsterben der 80er verursacht, nicht die Luft-Schadstoffe. Dagegen sind die Bäume ziemlich resistent, wie man in den Industriezentren Chinas und anderenorts sieht. Die Schadstoffbelastung ist dort weitaus höher als sie bei uns je war, und trotzdem sind die Wälder dort stabil. Der Artikel betätigt ja, dass Trockenheit Waldsterben verursacht. Es trifft Monokulturen von Fichten, Tannen und Kiefern. Ökologisch wertvoll sind diese künstlich geschaffenen Bestände ohnehin nicht. In Deutschland ist der Eichen-Rotbuchen-Wald der natürliche Wald. Tannen, Fichten und andere Bäume, die in Monokulturen angelegt wurden, haben bei uns ohnehin nichts zu suchen. Wir sollten die Gelegenheit nutzen, großflächig zum standortgerechten und ökologisch wertvolleren Eichen-Rotbuchen-Wald zurückzukehren. Und dem machen höhere Temperaturen wenig aus.

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doitwithsed 25.07.2019, 20:10
15.

"In einigen Wäldern versuchen Förster, neue resistente Baumarten zu etablieren wie Douglasie oder Roteiche aus Nordamerika. "Doch auch ihnen macht die Trockenheit zu schaffen", sagt Dohle. Er vermutet, dass Bäume aus Südeuropa oder dem Nahen Osten besser geeignet sein könnten, die vor der Eiszeit auch in Nordeuropa heimisch waren."

Man könnte mehr wissen. Aber es war ausgerechnet eine grüne Landesumweltministerin, die in einem bestehenden großflächigen Versuchsrevier (250 ha), in dem exakt zu dieser Aufgabenstellung intensiv seit Jahrzehnten praktisch geforscht wurde, diese quasi über Nacht hat verbieten lassen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Staatsforst_Burgholz#Das_Arboretum_aus_Sicht_des_N aturschutzes

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michibln 25.07.2019, 20:10
16. Waldsterben mal wieder?

Wenn das genauso stattfindet wie beim letzten Mal, nämlich ausschließlich in den Medien und im Wahlprogramm der Grünen, dann habe ich nichts dagegen.

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derleibhaftige 25.07.2019, 20:12
17. Monokulturen

Auf dem Bild kann man eine typische Monokultur aus Fichten erkennen, wie sie in Deutschland vor 150 - 200 Jahren massenhaft zur Holzbewirtschaftung und Aufforstung angepflanzt wurde. Zu dieser Zeit war Deutschland nämlich nahezu ohne Wald, da dieser einmal fast restlos für die Schiffahrt abgeholzt wurde.

Diese Fichten Monokulturen dienten der reinen Holzbewirtschaftung, sind aber nicht sonderlich resistent gegen Schädlinge oder gegen Luftschadstoffe oder sauren Regen und auch schon gar nicht für Temperaturen über 30 Grad und trockenden Boden geeignet.

Diese Felder sollte man mit diesem Wissen der Forstwirtschaft sofort Roden oder kaputt gehen lassen und eine natürliche Mischbepflanzung mit genügend Abstand der Stämme wählen. Natürliche Mischwälder halten dem Einfluss von Sommertemperaturen auch auf jeden Fall stand.

Aber das sollten echte Forstwirte eigentlich auch alles schon wissen, sofern sie ihr Wissen und Methoden nicht aus dem Jahr 1750 übernommen haben.

Und natürlich sollte man gesunden Wald und Schutzgebiete wie den Reinhardswald nicht für Windkraftparks roden, sondern diese Schutzgebiete für die Nachwelt auch erhalten.

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viceman 25.07.2019, 20:16
18. Es liegt auch daran,

dass die Plantagen icht mehr bewirtschaftet werden. Es werden Bäume herausgeschlagen, alle Äste, Wurzeln usw bleiben liegen und an den lichten Stellen wuchern Brombeeren, Himbeeren, Ginter und sonstiges stachelichrs Gestrüpp. In wenigen Jahren bildet sich undurchdringliches, stacheliges Gestrüpp, aber kein Wald oä

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thompopp 25.07.2019, 20:16
19. Erfolgsmodell Privatisierung

Haben wir nicht 70 Jahre lang gehört, die Privatisierung und der Turbo-Kapitalismus wird's schon richten. Nun sehen wir in fast allen Bereichen, so ist es mitnichten! Wir werden uns bald weitgehend vernichten.

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