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Klimakrise und Trockenheit: Förster warnen vor nächstem Waldsterben
Julian Stratenschulte/ DPA

Schädlinge und Stürme verursachen Schäden in Milliardenhöhe: Die deutschen Wälder sind durch Trockenheit und Klimawandel geschwächt. Lässt sich das große Baumsterben noch verhindern?

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geri&freki 25.07.2019, 20:16
20. Wer Augen hat zu sehen,...

Zitat von quercusilex1
Jetzt macht damit noch die Städter närrisch. Als Waldbesitzer im Hunsrück sage ich, dass es zwar Probleme gibt, die sich aber im Lauf der Jahrzehnte durch die Natur beheben. Sehr schlimme Stürme und Borkenkäfer hatte ich auch vor 30 Jahren.
... der sehe!
Haben Sie keine Rotbuchen bei sich im Hunsrück? Ist dieser eventuell eine Insel der Seeligen im Ozean der Dürre? Oder wollen Sie die massiven Schäden bei dieser Baumart einfach nicht sehen?
Genau hierin besteht der Unterschied zwischen früheren Kalamitäten und der heutigen Situation!

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Andraax 25.07.2019, 20:18
21.

Zitat von michibln
Wenn das genauso stattfindet wie beim letzten Mal, nämlich ausschließlich in den Medien und im Wahlprogramm der Grünen, dann habe ich nichts dagegen.
Artikel nicht gelesen?

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götzvonberlichingen_2 25.07.2019, 20:18
22. Ja aber

Zitat von alienfreak
Fichten kommen eben in unseren Graden eher im "Alpenland" vor, weil die Bäume es eher kühl mögen. Man hat diese halt aufgrund des geraden Wuchses und Anspruchslosigkeit überall gepflanzt. Nun ist es ein Stück wärmer und die Fichten finden das eben nicht so gut. Überraschung! Vielleicht sollte man einfach Sorten nehmen die dem Klima auch gewachsen sind? Was für eine irreführende Pressemeldung.
Ja, Fichten mögen Sensibelchen sein. Aber das die Temperaturen eindeutig zu heiß sind und es viel zu wenig regnet ist für Sie nicht sonderlich erwähnenswert? Bei den Fichten fällt es auf, weil es davon so viele gibt - aber alle anderen Bäume leiden ebenfalls massiv. Auch die doitsche Eiche....

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quercusilex1 25.07.2019, 20:19
23. @ binibona

Es tut mir Leid, aber wenn Sie miterlebt hätten, welche schönen Buchen und Eichen nur wegen des Transport der Flügel der Windräder gefällt wurden, würde sie es verstehen. Selbst nicht feinfüligen Arbeitern tat es leid. Es geht doch nur ums Geld für die Wind Anlagen.

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transmission-zukunft 25.07.2019, 20:20
24. Nein, es wird schwierig.

Wenn ich mir die Wälder in meiner näheren Umgebung, Bezirk Braunschweig, ansehe dann gibt es sehr viele Bäume die trocken sind. Selbst die Gut aussehen, bei dehnen liegt (Eichen, Eschen) nach einem kleinen Sturm, die halbe Krone auf einmal auf der Erde.
Alt sind die leider nicht geworden ca. 70 cm Durchmesser.

Geht mal in den nächsten Wald, Ja ihr müßt mal aus eurem Geländewagen mal aussteigen und euch bewegen erst dann seht ihr es. Auch der zerstört den Wald.

Leider ist auch im Forstbereich das Denken des schnellen Geldes tägliches Tagesgeschäft und dadurch werden schon zu junge Bäume gefällt. Es wird bald so aussehen wie in den Südlichen Ländern wo es nur noch nackten Fels gibt.

Und in Berlin handeln sie noch um die CO2 Steuer oder werfen Österreich vor das sie den Verkehr von der Strasse haben wollen und bekommen hier die Bahntrassen nicht in Ordnung. Aber Hauptsache neue Straßen... Wodurch natürlich durch die Wälder aber die gibt ja bald nicht mehr und dann ist viel Platz für eure Autos!

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geri&freki 25.07.2019, 20:21
25. Heilige Einfalt

Zitat von olli0816
Ich kann mich erinnern, wie wir zu meiner Schulzeit eine Wanderung durch den Wald gemacht haben, der gleich hinter der Schule war inklusive einem Förster. Der Hintergrund der Wanderung war, dass aufgrund des sauren Regens der Wald bis 1990 quasi sterben wird. Es wurde viel über Borkenkäfer erzählt und das im Wald Kalk verteilt wird, um den Regen zu neutralisieren. Aber eigentlich würde nicht viel helfen, wenn der Regen nicht aufhört. Ziemlich zeitgleich sah ich eine Dokumentation im Fernsehen zum Waldsterben. Das war alles um 1980 herum, da wurde ziemlich das gleiche gesagt und es gab sogar erste - für heutige Zeiten grauselige - Computergrafiken, wie der Schwarzwald in 10 Jahren aussehen wird. Nunja, Schäden im Wald gibt es, aber wir haben heute mehr Wald als 1980. Auch wenn die Luftverschmutzung nicht mehr so hoch ist und man an den Rhein gehen kann, ohne das es einem schlecht wird weil er so stinkt, waren das nicht die alleinigen ausschlaggebenden Punkte, warum es heute noch Wald gibt. Es wurde überdramatisiert. Was passiert, wenn es in unseren Breitengraden wärmer wird? Die Arten der Pflanzen werden sich verändern. Es werden sich hier sowohl Pflanzen- als auch Tierarten ansiedeln, die heute weiter südlich vorkommen. Das kann man schon seid einiger Zeit beobachten. Der Wald wird deswegen nicht verschwinden, sondern einige Sorten werden weiter nach Norden wandern. Dazu kommt: Der steigende CO2-Gehalt wird immer stark verteufelt. Aber genau der Stoff gefällt den Pflanzen übermäßig gut. Deutschland ist so grün wie lange nicht mehr. Eine der wenigen positiven Auswirkungen der steigenden CO2-Konzentration. Für Menschen natürlich nicht so toll. Aber es gibt Abhilfe: Man googel "Carbon Engineering", die können das CO2 aus der Luft filtern. Eine erste große Anlage wird in Texas in Betrieb gehen. Da das lukrativ sein kann, befürchte ich eher, dass wir die Leute davon abhalten sollten, in Zukunft zu viel CO2 zu filtern. Das ist ziemlich lukrativ.
Der ganze CO2-Düngungs-Effekt nützt nichts, wenn der Baum nicht auch ausreichend Wasser bekommt. So schwer dürfte das doch nicht zu begreifen sein. Oder wollen Sie den Wald zukünftig mit der Gießkanne versorgen?

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Gluehweintrinker 25.07.2019, 20:27
26. Vielleicht doch "Forststerben" statt "Waldsterben"?

Eigentlich ist es eine Katastrophe mit Ansage, denn es kam schließlich nicht überraschend. Zeit -zig Jahren ist klar, dass der Billy-Regal-Baum bei uns keine Zukunft mehr hat, und was geschah? Monokulturen dünnstängeliger Schnellwachsbäume so weit das Auge reicht, damit nur ja der Profit stimmt und schnell neuer Rohstoff für Billigmöbel nachwächst. Stürme, Borkenkäferplagen, Dürre... nichts brachte die Holzproduzenten von ihrem Tun ab. Ist jetzt Mitleid geboten?

Handeln wäre sinnvoller... sofortiger Kohleausstieg, massive Förderung der Photovoltaik, Windkraft und Speichersystemen - Zurückdrängung von Individualverkehr aus Ballungsräumen, massiver Ausbau der Schiene im Nah- und Fernferkehr, Stadtbegrünung, Dachbegrünung, wenn keine Solarpaneele verbaut werden. Wasserflächen, Solarthermie für Heißes Wasser wo immer es geht. CO2-Bepreisung!

Und Schluss mit dem irrsinnigen Anbau von Nadelbäumen, Wechsel zu hitzeresistenten Sorten.

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schamot 25.07.2019, 20:29
27. Fichten, Fichten, Fichten

Und nun die Überraschung. War das alles mit Klima, Monokultur und so nicht schon in den 80ern bekannt. 40Jahre Hädonie.

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darkbishop 25.07.2019, 20:29
28.

Zitat von Hank Hill
In den 70er Jahren waren bei uns auch viele Menschen besorgt der Wald könnte sterben. Es gab den Slogan "Erst stirbt der Wald, dann stirbt der Mensch". Die Franzosen, die kein Wort für Waldsterben hatten, sprachen dann immer gerne etwas hämisch von "Le Waldsterben". Natürlich ist es sinnvoll Maßnahmen zu ergreifen wenn größere Schäden verhindert werden können. Aber es bleibt wohl ein deutsches Phänomen sich hysterisch mit diesem Thema zu beschäftigen.
Das Waldsterben konnte abgewendet werden, da Kraftwerke massiv mit Entschwefelungsfiltern ausgestattet wurden.
Da war keine Hysterie, sondern Wissenschaft....

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cvdheyden 25.07.2019, 20:32
29. Die Bäume werden sterben

Und wir werden eine Wüste haben. Genau wie beim letzten mal, wo der saure Regen alles vernichtet hat. Es war ja immer zu spät und die Apokalypse ist nicht mehr zu verhindern. Ich glaube wir werden alle sterben in den nächsten Jahren, Ironie off.

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