Forum: Wissenschaft
Klimaschutz: Forscher beurteilen CO2-Lagerstätten in der Nordsee als sicher
Andrew Aitchison/ Getty Images

Den Kohlendioxid-Ausstoß drastisch zu senken, ist die große umwelttechnische Herausforderung. Es gibt auch Modelle, vorhandenes CO2 einzufangen und im Meer zu versenken. Forscher haben nun untersucht: Ist das auch sicher?

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ginorossi 29.05.2019, 12:11
10. Klar,

wenn sich das CO2 am Meeresboden schnell verteilt, dann isses weg. :-))). Nur mal ein Hinweis aus dem Alltag: im Wasser einer Sprudelflasche ist auch CO2 gelöst, obwohl man es nicht sieht. Mal die Flasche kurz schütteln und dann öffnen - und oh Wunder, sa kommt doch tatsächlich lauter CO2 raus. Dasselbe geschieht übrigens, wenn sich das Wasser erwärmt. Und wo geht das CO2 dann wohl hin, wenn nicht zurüv`Ck in die Atmosphäre? Und das ist dann Wissenschaft von "Forschern"?

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Strai 29.05.2019, 12:12
11. Klingt nicht logisch

Für mich klingt „die dort vorhandenen starken Bodenströmungen verteilen das gelöste CO2 rasch“ etwa so: „Aus dem Auspuff meines Autos strömt CO2, aber das ist kein Problem, denn es verteilt sich schnell in der Atmosphäre“. Was soll dieser Unsinn? Wenn das CO2 aus der Lagerstätte entweicht, ist es wieder in der Umwelt und man hat nichts gewonnen, sondern im Gegenteil, auch noch sinnlos Energie aufgewendet für die Zwischenlagerung.
Kann der Spiegel bitte recherchieren, wer diese Studie in Auftrag gegeben hat bzw. bezahlt?

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merk! 29.05.2019, 12:13
12. Seriöse Wissenschaftler oder gekauft?

BK Merkel hat doch auch so mal dieses Verfahren empfohlen, das macht mich jetzt doch misstrauisch.
Wann kommt ein Aufforstungsprogramm, Landwirtschaftsministerium mauert noch?

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Mikrohirn 29.05.2019, 12:16
13. Muss denn

über jede absurde Schildbürgeridee ein Artikel geschrieben werden? Wenn man mir nur 500 Mio Forschungsgelder gibt, entwickle ich ein Verfahren, wie man CO2 in Lufballons auf den Mond schaffen kann, garantiert. Die paar technischen Problem die es noch gibt, behebe ich für nur weitere 500 Mio. Und! ...bis meine innovative Methode ausgereift ist, braucht niemand ernsthaft etwas Sinnvolles gegen den Klimawandel zu unternehmen.

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archi47 29.05.2019, 12:17
14. ein gefährlicher Unsinn

Aufsäuern der Meere wäre die Folge. Damit gehen alle kalkbildenden Organismen vor die Hunde. Eine Einöde unter Wasser mit verheerenden Folgen für uns.
Immer wieder diese "Daniel Düsentriebs", die an halbgaren technischen Lösungen arbeiten und in der Öffentlichkeit das KO-Kriterium herunterspielen. Frei nach dem Motto: Erst ausprobieren und dann an den Problemen arbeiten.
Am schnellen Zurückfahren der Emmissionen in unsere wichtigsten Nahrungmittel Atemluft und Trinkwasser führt logischerweise kein Weg vorbei.

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gosol 29.05.2019, 12:20
15. Dumm nur

dass CO2, zu vernünftigen Kosten, nur im Abgasstrom eines konventionellen, fossilen Kraftwerks und nicht aus der Luft, abgefangen werden kann. Aber schön: wir setzen auf „Zukunftstechnologien“ zur CO2 Beseitigung. Bis dahin deckelt die GoKo den Ausbau regenerativen Energien. Hat ja bisher nur ca. 100 000 Arbeitsplätze bei der Solar- und Winderergieindustrie gekostet (Da war D mal führend) . Statt dessen retten wir lieber eine handvoll Arbeitsplätze bei der Dreckschleuder Nr.1: Braunkohle. Statt CO2 zu vermeiden wollen wir es lieber energieaufwendig verpacken.

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multi_io 29.05.2019, 12:21
16.

Zitat von hausfeen
So wenig, wie es das Perpetuum Mobile gibt, gibt es auch nicht die Möglichkeit, Öl in der Wüste aus dem Boden zu holen, es zu transportiere, raffinieren und durch Verbrennen Energie zu gewinnen, um dann mit weniger als der gewonnenen Energie es wieder in den Boden zu bringen.
Klar geht das. Mit Perpetuum Mobiles hat das nix zu tun. CO2 zu komprimieren und zu lagern erfordert weniger Energie als es wieder in Öl zu verwandeln.

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multi_io 29.05.2019, 12:22
17.

Also wenn das angeblich unschädlich ist, wieso lösen die das CO2 nicht gleich direkt im Meerwasser, statt es erst noch in leckende "Endlager" zu pressen?

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kodu 29.05.2019, 12:22
18. Man könnte es platt sagen:

Bei der Asse waren sich die begutachtenden Wissenschaftler auch "sicher". Und jetzt...?
Abgesehen davon, daß sich die geplante Verklappung womöglich nicht rechnet, (siehe #2) scheint es "am sichersten" zu sein, die industrielle Erzeugung von CO2 so schnell wie ökonomisch möglich zu verringern. Und das heißt jetzt und heute für jeden Einzelnen: Wir müssen vom Energieverbrauch runter. Jeder muss bei sich anfangen. Die Politik kann nur versuchen, entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen und gleichzeitig dafür zu sorgen, daß die Wirtschaft zur Existenzsicherung intakt bleibt...!
Wenn wir den Klimawandel tatsächlich ernstnhemen wollen, stehen uns im besten Falle unbequeme und im ungünstigsten Fall schlimme Zeiten bevor.

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spon_4666721 29.05.2019, 12:34
19. Huhn oder Ei

C02 Erhöhung in der Luft ist eine Folge des sich erwärmenden Klimas, nicht die Ursache. Wir versuchen zwanghaft CO2 einzusparen, koste es was es woll, verschliessen aber komplett die Augen vor der eigentlichen Ursache, der Vernichtung der Natur, indem wir diese mehr und mehr durch Beton ersetzen und Wälder in unvorstellbarem Ausmaas, in 2018 eine Fläche so gross wie England, JEDES JAHR, gerodet werden, dazu Monokulturen ohne Ende kombiniert mit Massentierhaltung. Wir könnten das komplette CO2 aus der Luft saugen und es würde immer noch wärmer. An den eigentlichen Ursachen will niemand etwas ändern. Regenerative Energie ist eigentlich eine tole Idee, die aktuelle Umsetzung allerdings fördert im Grunde nur die Zerstörung der Natur und damit die Vernichtung unseres Lebensraumes. Der Mensch wird wohl nicht zur Besinnung kommen bevor es zu Spät ist.

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