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Klimaschutz: Weltweit größter CO2-Speicher in der Nordsee geplant
Dean Mouhtaropoulos/ Getty Images

60 Millionen Tonnen Kohlendioxid setzen die Häfen von Rotterdam, Amsterdam und Gent jährlich frei. Ein Teil der klimaschädlichen Emissionen soll nun in leere Gasfelder unter der Nordsee gepumpt werden.

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Philipp64 14.05.2019, 14:10
90. Biomasse fixiert das CO2 mit Sonnenenergie

5 Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid kann man mit 10 000 Quadratkilometer Energiepflanzen aus der Luft "saugen" mit Hilfe von Sonnenenergie. In der Sahara gibt es dafür genug Platz und wenn man den Menschen dort einen Abnahmepreis von 10 cent pro Kilogramm Kohlenstoff (5 ct pro Kg Biomasse) garantieren würde, wäre das die beste Entwicklungshilfe (ca. 130 Millionen Euro). Der Kohlenstoff muss wiederverwendet werden und das sinnvollste ist nun mal über Biomasse. Die anschließende Chemie ist gut erforscht. Der ganze fossile Kohlenstoff muss im Boden bleiben. Kraftstoffe aus Kohlenwasserstoffen müssen synthetisch erzeugt werden und die ganze Kohlenstoff-Chemie kann auch über Biomasse-Kohlenstoff laufen. Das, was die Natur in Millionen Jahren gemacht hat, können und müssen wir nachmachen innerhalb von kurzer Zeit. Die Chemie dafür existiert schon und die Energie dafür können und müssen wir aus Sonne, Wind, Wasser, etc. gewinnen.

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gerd0210 14.05.2019, 17:59
91.

Zitat von ziehenimbein
Wenn man das CO2 dort einfängt wo es entsteht, ist es mit Sicherheit mittlerweile günstiger die Entstehung zu vermeiden. Es wird wohl da entstehen wo Kohlenwasserstoffe oder auch Kohlenstoff verbrannt wird, in Kraftwerken und/oder Heizungen. Sinnvoller wären Energiespeicher, die die Energie sonst abgeregelter Windkraft- oder Solaranlagen aufnehmen. Sehr viel davon könnte als Wärme gespeichert werden, was aber kaum jemand macht. Der Plan der Häfen ist pure Geldverschwendung!
Gilt das auch für die Zementherstellung?

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gerd0210 14.05.2019, 18:05
92.

Zitat von twike-fahrer
Nein, kein Erbarmen mit Menschheit, denn sie wissen sehr genau welchen Irrsinn sie begehen. Anstatt energieaufwändig das CO2 stümperhaft zu vergraben könnte die Energie zur Elektrolyse eingesetzt werden. Dann das CO2 zur Methanisierung verwenden. Dabei wird Energie frei, die zur optimierten Elektrolyse genutzt werden kann. Und das erzeugte Methan kann unbegrenzt im Erdgasnetz sinnvoll verwendet werden. Gas und Öl aus fossilen Quellen wird zunehmend dadurch ersetzt. Das CO2 ist im nachhaltigen Kreislauf und braucht nicht sinnlos verscharrt zu werden.
Man muss auch die Vorteile sehen. Wenn die Kohle nicht mehr genutzt wird, kühlt die Erde schnell wieder ab. Dann aber kann man das CO2 ja wieder rauslassen...

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gerd0210 14.05.2019, 18:10
93.

Zitat von kuschl
Ich bin noch verzweifelt am Überlegen, wie ich den Klimawandel noch zum gut laufenden Geschäftsmodell nutze. Politik ist schon besetzt. Deutsche Umwelthilfe ist auch schon mit drin. Epidemiologische Studien gibts mit Fördergeldern auch schon jede Menge, die beißen einen auch weg, wenn man von dem Kuchen was abhaben will. CO2 Speicher kann man auch jetzt vergessen, journalistische Alarmmeldungen macht SPON schon. Hat noch jemand eine Idee?
Sie könnten noch Kühlschränke verkaufen, in denen man das Trockeneis aufbewahren kann.

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Lobinj 17.05.2019, 08:37
94. Besser...

Zitat von Das Pferd
Ich staune immer, daß es wohl einfacher ist das CO2 aus der Luft zu filtern, als es unmittelbar nach Verbrennungsprozessen abzuscheiden. Oder denkt man dort schon so weit, daß es irgendwann keine großindustiellen CO2-Lieferenten mehr gibt? Zumindest die Zementindustrie liefert das Zeug doch noch auf Ewigkeiten mit hoher Konzentration. Soll kein Gemaule sein, wir müssen alles mögliche probieren, aber ich verstehe diesen Punkt wirklich nicht.
Was noch einfacher wäre es gar nicht erst freizusetzen. Und das Beste: mit recht wenig Anstrengung ginge das heute schon.

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Lobinj 17.05.2019, 08:39
95.

Zitat von harald441
Und was ändert sich dadurch am Wetter? Und wer gibt mir das schwarz auf weiß? Und wollen wir diese Wetteränderungen überhaupt? Wer wünscht diese, und in welcher Form?
Am Wetter ändert sich nichts, das ist so wie es ist. Mit etwas Hoffnung ändert sich dadurch das Klima nicht so extrem. Obwohl es der falsch Ansatz ist.

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Lobinj 17.05.2019, 08:40
96. Ursachenbekämpfung?

Das mag wohl niemand hier. Die Leute hinter dem Projekt nicht und auch die meisten Kommentatoren.
Viel einfacher wäre es nichts mehr zu Verbrennen. Dann muss man es auch nicht speichern. Und das wäre problemlos möglich wenn die Regierung nicht die Energiewende selbst bekämpfen würde.

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