Forum: Wissenschaft
Klimawandel: Alpen könnten in 80 Jahren fast eisfrei sein
M. Huss

Die Erde wird wärmer, das könnte gravierende Folgen auch für die Alpen haben: Forscher aus der Schweiz prognostizieren eine massive Schmelze - schon in 30 Jahren könnten zwei Drittel der Gletscher verschwunden sein.

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MatthiasPetersbach 09.04.2019, 15:38
20.

Zitat von Little_Nemo
Ich fürchte allerdings, dass die Landwirtschaft den meisten Skifahrern bei weitem nicht so viel Spaß machen wird. Zumal Landwirtschaft auf Bergen, die zusehends wegbröseln, weil der Permafrost sie nicht mehr zusammenhält, auch eher suboptimal funktioniert.
Schon klar. Aber irgendwann werden wir uns wieder den Dingen zuwenden müssen, die eventuell auch keinen Spaß machen.
Aber die wir BRAUCHEN. Und die anderen Dinge lassen - bzw. in dem Notwendigen auch den Spaß finden.

Sonst brauchen wir garnicht anfangen, etwas von Nachhaltig, Umweltschutz oder Weltenrettung zu faseln. Das bedeutet automatisch Verzicht auf Unnötiges.

Und da ist die Frage, wer wie oft -oder wer etwas weniger- wohindüst, ziemlich vernachlässigbar. Allein schon das normale Leben des normalen Konsumenten (und seine Tätigkeiten incl. Arbeit) ist da ziemlich unnötig.

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ulrich g 09.04.2019, 15:39
21. Fakten statt Hysterie

Die Alpen entstanden vor 25 Millionen Jahren durch Zusammenprallen der Kontinente Afrika und Europa. Das ganze nennt man Kontinentaldrift und die findet bis heute statt. Seither erodieren die Alpen. Die Vergletscherung der Alpen begann in der Eiszeit vor 110.000 Jahren. Seit Ende der Eiszeit vor 10.000 Jahren sind die Gletscher mehrfach gewachsen und abgeschmolzen. Die Alpen waren also 24,89 Millionen Jahre eisfrei. In dieser Zeit lebten keine Menschen aber es gab zahlreiche teilweise erhebliche Klimaveränderungen. Das natürliche Habitat der Alpen wurde in den letzten 70 Jahren in erster Linie durch wachsende Besiedlung, Tourismus und den Ausbau der Infrastruktur beschädigt. Zu glauben man könne durch das Ende der Kohleverstromung oder durch Dieselverbote in Deutschland etwas gegen den Gletscherschwund unternehmen ist schon ein sehr kruder und wissenschaftlich abenteuerlicher Gedanke. Hilfreicher wäre es da die Alpen im Winter nicht mehr mit Kohorten von Skisportlern zu befahren oder im Sommer zu bewandern. Ob dies allerdings für die Touristenorte hilfreich wäre möge jeder selbst beurteilen.

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DiggaAlla 09.04.2019, 15:49
22.

Die überschrift impliziert, dass dann auch die welt untergeht. Sehe ich nicht so.

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mr.strahlemann 09.04.2019, 15:50
23. Überall Profis und Experten

Wenn es doch allein die Wahrscheinlichkeit und Möglichkeit gibt, dass der Mensch daran schuld hat und das Gegenteil nicht bewiesen werden kann, sollte es Klimaschutz geben. Und was wäre, wenn Klimaschutz funktioniert? Stimmt, wir hätten saubere Luft, wären unabhängig von fossilen Brennstoffen, unsere Kinder wären stolz auf uns und vielleicht würde es sogar der Umwelt gut tun. Aber stimmt: da es nur eine Wahrscheinlichkeit ist, sollten wir nichts zu tun oder schlimmer "es den Profis" überlassen.

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Teddi 09.04.2019, 15:51
24. Man sachte...

Meinungsforscher erforschen Meinungen und nicht Tatsachen. Die Welt hat sich immer schon von Zeit zu Zeit verändert. Das ist natürlich kien Grund, sie gedankenlos zu verschmutzen. Aber, wie die Alpen in 80 Jahren aussehen werden, das ist jetzt sicher nicht berechenbar. Also wozu die Buhmacherei? Übrigens sagen doch die Wissenschaftler, die Alpen seien am Wachsen. Wenn sie also immmer höher werden, werden sie auch Schnee drauf haben. Da wir es aber alle nicht erleben werden, ist es müßig, darüber zu schwatzen. Meine Meinung.

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ClausB 09.04.2019, 15:51
25. Das:

Zitat von Andraax
Die meisten Klimaforscher (90%+) sind der Meinung, dass sich die augenblicklichen Klimaveränderung NICHT mit natürlichen Veränderungen erklären lassen, wohl aber durch die meschenverursachte Veränderung des CO2-Gehalts in der Atmosphäre....".
irritiert mich immer wieder aufs Neue.
Da erklären die allermeisten Wissenschaftler, Forscher aus den verschiedensten Disziplinen der Naturwissenschaften ( Meteorologie, Physik, Klimatologen usw usf ) und meiner Meinung nach weitaus mehr als 90%, dass die Erderwärmung zu tun mit der vom Menschen verursachten Veränderung des CO2-Gehaltes der Atmosphäre.
Selbst als Laie mit einigem Interesse und einigen Vorkenntnissen kann man sich informieren: "Klimawandel kompakt" von Prof. Christian Schönwiese; empfehlenswert.
Aber ich wette, dass nicht einmal 10% der -kurz gesagt-Klimaleugner überhaupt sich mal intensiv mit der Materie beschäftigt haben und stichhaltige Argumente vorbringen können für diese Ansicht.

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norgejenta 09.04.2019, 15:55
26. Da nützt die ganze schimpferei

auf die Menschheit nichts. Jede intelligente Zivilisation wäre an der selben Stelle wie die Menschheit jetzt. Eine Spezies entwickelt sich, beutet die Natur aus, vermehrt sich , wird älter da bessere Medizin und das führt zu übermässigen Verbrauch und Überbevölkerung. Jetzt kommen die Probleme eben auf den Tisch und die Menschheit wird dieses Problem lösen und auch diesen Filter überwinden.

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guidomuc 09.04.2019, 15:56
27. Wieder mal der Klimagemeinde das Stöckchen hingehalten...

...und viele springen mal wieder drüber. Schön, wie das Klicks generiert.

Zu den Fakten: lt. erstem weltweitem Gletscherinventar der TU Dresden aus dem, Jahre 2015 gibt es auf der Erde 170.000 KubikKILOMETER Gletschereis. https://tu-dresden.de/tu-dresden/newsportal/news/gletscherinventar
Der in dem anderen Artikel erwähnte und angeblich beunruhigende Verlust von 235 Mrd. Kubikmeter oder Tonnen Eis sind etwa 235 Kubikkilometer, also 0,14% davon. Das fällt noch unter Messtoleranz oder natürliche Schwankung. Also alle mal wieder beruhigen und endlich mit dieser Angstmache aufhören.

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mwroer 09.04.2019, 15:59
28.

Zitat von Andraax
Die meisten Klimaforscher (90%+) sind der Meinung, dass sich die augenblicklichen Klimaveränderung NICHT mit natürlichen Veränderungen erklären lassen, wohl aber durch die meschenverursachte Veränderung des CO2-Gehalts in der Atmosphäre. Wenn das Holozän Interglazial die wahrscheinliche Erklärung wäre, hätte das Interglazial ziemlich genau mit der industriellen Revolution begonnen und nicht vor 11.000 Jahren.
Die meisten Klimaforscher wissen allerdings auch dass es heute Zonen mit Gletschern gibt die zur Zeit der Römer eisfrei waren und differenzieren sehr genau zwischen 'Ursache von' und 'Einfluß durch'.

Das geht bei der Klimadiskussion derzeit mehr und mehr verloren.

Natürlich hat der Mensch Einfluß auf die Geschwindigkeit der Klimaveränderungen, das steht außer Frage. Für mich zumindest - allerdings bilde ich mir auch wiederum nicht ein das die letzten 100 Jahre 'Klimageschichte' die Norm des Klimas auf diesem Planeten sind.

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nach-mir-die-springflut 09.04.2019, 16:00
29. Wissen's die Götter

Frage an die Klima-Experten: Wenn im Jahr 2120 kein menschengemachtes CO2 mehr emittiert wird, bis 2100 aber der CO2-Ausstoß noch zunehmen wird, bis er dann bis 2120 abfällt, wie verhält es sich danach mit dem Klima? Ab wann wird's wieder so sein, wie der Mensch von 1950 es gerne will? Um's wieder so zu haben wie 1950, wie viele Vulkane dürfen in welchem Zeitraum nicht ausbrechen?

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