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Klimawandel: Alpen könnten in 80 Jahren fast eisfrei sein
M. Huss

Die Erde wird wärmer, das könnte gravierende Folgen auch für die Alpen haben: Forscher aus der Schweiz prognostizieren eine massive Schmelze - schon in 30 Jahren könnten zwei Drittel der Gletscher verschwunden sein.

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Andraax 09.04.2019, 19:58
70.

Zitat von ulrich g
Im Gegensatz zu Ihnen und habe ich noch Wissen erworben, kann selbstständig denken und muss nicht deshalb nicht etwas glauben nur weil es die von Ihnen genannten Mehrheiten behaupten. Aber wer nichts weiss wie Sie muss halt glauben. Galileo Galilei wusste durch Beobachtung und Messung, dass das bis dahin insbesondere von der Kirche verteidigte Weltbild zentrische Weltbild Ptolemäus falsch war. Die Kirche brauchte 400 Jahre um ihren Irrtum zuzugeben. Fakten können nicht durch Mehrheiten oder Ideologien widerlegt werden obwohl das heute die Fake Welt des Internets und der sozialen Medien suggerieren. Das war es jetzt von meiner Seite.
Hahaha, Sie glauben dieselbe Einsicht wie Galileo wie zu haben. Ihnen ist anscheinend nichts zu peinlich.

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equigen 09.04.2019, 20:06
71. 2007 hieß es 80% wären 2050 weg!

2019 heißt es 50% wären bis 2050 weg.
Und nun? Welche Prophezeiung der Klimaforscher ist jetzt richtig?
Der Trend wäre hier dass es länger dauert als es uns vor 12 Jahren angekündigt wurde... vielleicht dauerts ja noch länger? So wie mit der Arktis Die laut Al Gore 2017 schon zeitweise eisfrei hätte sein sollen.
Hier der Link zur Hochrechnung von 2007:
https://amp.diepresse.com/341526

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tinnytim 09.04.2019, 20:12
72. Sie schon wieder!

Zitat von ulrich g
Im Gegensatz zu Ihnen und habe ich noch Wissen erworben, kann selbstständig denken und muss nicht deshalb nicht etwas glauben nur weil es die von Ihnen genannten Mehrheiten behaupten. Aber wer nichts weiss wie Sie muss halt glauben. Galileo Galilei wusste durch Beobachtung und Messung, dass das bis dahin insbesondere von der Kirche verteidigte Weltbild zentrische Weltbild Ptolemäus falsch war. Die Kirche brauchte 400 Jahre um ihren Irrtum zuzugeben. Fakten können nicht durch Mehrheiten oder Ideologien widerlegt werden obwohl das heute die Fake Welt des Internets und der sozialen Medien suggerieren. Das war es jetzt von meiner Seite.
Na da zieht sich ja bei Ihnen langsam ein roter Faden durch. Erstmal jegliche Fakten meinerseits unbeantwortet lassen und ständig neues Halbwissen in den Raum werfen zum Thema Energiewirtschaft und jetzt leugnen Sie auch noch den anthropogenen Klimawandel. Ich bin begeistert! Der Forist Andraax hat sich da mit Ihnen ganz schön was aufgeladen.
Zu Ihren Beiträgen hier: Über Jahrmillionen war dee CO2-Anteil in der Atmosphäre über ein empfindliches Gleichgewicht einigermaßen konstant (+-100ppm), die Natur hat also stets gleichviel CO2 eingelagert, wie freigesetzt. Nun verbrennt der Mensch eingelagerten Kohlenstoff aus Hunderttausenden Jahren innerhalb von 200 Jahren und das soll keinerlei Effekt haben?

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jung&jang 09.04.2019, 20:46
73. Rückzug ist ja noch harmlos!

viel schwerwiegender ist die Zunahme von Murenabgängen weil der Boden und die unteren Schichten leichter gleiten werden.
Bergwandern und Alpin skifahren werden zur unkalkulierbaren Gefahr, wobei es mir um die ausschließlich konsumierende Skitouristik nicht ansatzweise Leid täte ,
da dumm geboren, selfish, egoman, sinnfrei sich amüsierend und somit entbehrlich, getreu dem Motto: ich will Spaß...

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Föniks 09.04.2019, 21:02
74. Halbwissen

Zitat von tinnytim
Na da zieht sich ja bei Ihnen langsam ein roter Faden durch. Erstmal jegliche Fakten meinerseits unbeantwortet lassen und ständig neues Halbwissen in den Raum werfen zum Thema Energiewirtschaft und jetzt leugnen Sie auch noch den anthropogenen Klimawandel. Ich bin begeistert! Der Forist Andraax hat sich da mit Ihnen ganz schön was aufgeladen. Zu Ihren Beiträgen hier: Über Jahrmillionen war dee CO2-Anteil in der Atmosphäre über ein empfindliches Gleichgewicht einigermaßen konstant (+-100ppm), die Natur hat also stets gleichviel CO2 eingelagert, wie freigesetzt. Nun verbrennt der Mensch eingelagerten Kohlenstoff aus Hunderttausenden Jahren innerhalb von 200 Jahren und das soll keinerlei Effekt haben?
"Über Jahrmillionen war dee CO2-Anteil in der Atmosphäre über ein empfindliches Gleichgewicht einigermaßen konstant (+-100ppm), die Natur hat also stets gleichviel CO2 eingelagert, wie freigesetzt."

Nein, das ist falsch.
Der C02-Anteil in der Erdatmosphäre war nicht konstant, schon gar nicht über Jahrmillionen. Zu manchen Zeiten der Erdgeschichte war der CO-Anteil auch deutlich höher als heute.

In der Natur existiert kein 'Gleichgewicht', es herrscht permanente Evolution.

"Nun verbrennt der Mensch eingelagerten Kohlenstoff aus Hunderttausenden Jahren innerhalb von 200 Jahren und das soll keinerlei Effekt haben?"

Das wird schon so sein.
Es herrscht allerdings nach wie vor große Unklarheit darüber, wie groß und wie wirkmächtig dieser Effekt tatsächlich ist.

Es wäre allerdings schwachsinnig zu behaupten, dass natürliche Kräfte nunmehr überhaupt keinen Einfluss auf die klimatischen Wandlungen nehmen sollten, nachdem sie allein genau solche Veränderungen über Jahrmillionen bewirkt hatten.

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ingbeti 09.04.2019, 21:04
75. Zur Zeit von

Ötzi waren die Gletscher wesentlich kleiner und die Baumgrenze am Similaun lag 200m höher als heute = mehr als 2°C wärmeres langjähriges Klima als heute. Da hatten wohl Ötzi und seine Kumpel*innen zu große Lagerfeuer gemacht!

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tinnytim 09.04.2019, 21:46
76.

Zitat von Föniks
"Über Jahrmillionen war dee CO2-Anteil in der Atmosphäre über ein empfindliches Gleichgewicht einigermaßen konstant (+-100ppm), die Natur hat also stets gleichviel CO2 eingelagert, wie freigesetzt." Nein, das ist falsch. Der C02-Anteil in der Erdatmosphäre war nicht konstant, schon gar nicht über Jahrmillionen. Zu manchen Zeiten der Erdgeschichte war der CO-Anteil auch deutlich höher als heute. In der Natur existiert kein 'Gleichgewicht', es herrscht permanente Evolution. "Nun verbrennt der Mensch eingelagerten Kohlenstoff aus Hunderttausenden Jahren innerhalb von 200 Jahren und das soll keinerlei Effekt haben?" Das wird schon so sein. Es herrscht allerdings nach wie vor große Unklarheit darüber, wie groß und wie wirkmächtig dieser Effekt tatsächlich ist. Es wäre allerdings schwachsinnig zu behaupten, dass natürliche Kräfte nunmehr überhaupt keinen Einfluss auf die klimatischen Wandlungen nehmen sollten, nachdem sie allein genau solche Veränderungen über Jahrmillionen bewirkt hatten.
Der CO2-Anteil in der Atmosphäre lag seit mindestens 30 Millionen Jajren in dem von mir angegebenen Intervall. Es wäre schwachsinnig zu behaupten, dass die 40ppm die in den letzten 100 Jahren dazu gekommen sind zufällig wären.

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ulrich g 09.04.2019, 22:17
77. Kreationisten

Tinnytim leugnet sehr wahrscheinlich auch, dass die Alpen vor 30 Millionen Jahren noch gar nicht existierten und behauptet dass die Kontinentaldrift eine Erfindung der Geologen ist.

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MatthiasPetersbach 10.04.2019, 08:40
78.

Zitat von Little_Nemo
Haben wir denn zu wenig Landwirtschaft? Oder arbeiten wir zu wenig? Wohlmöglich gar weil wir zuviel Ski fahren? Bedeutet Skifahren nicht sogar für viele, dass sie Arbeit haben - in der Gastronomie, dem Beherbergungs- und Bespaßungsgewerbe? Wir müssen uns mehr Gedanken darüber machen wie wir schonender mit unserer Umwelt und den Ressourcen umgehen können.
Wur tun zuviel, was Ressourcen verschwendet - und die Umwelt zerstört. Erstens, WEIL wir es tun - und zweitens, WIE wir es tun.
Daß die heutige Landwirtschaft da anders ist, habe ich nie behauptet.

Aber auch die Landwirtschaft muß nicht SO aussehen - genauso wie das Skifahren.

Wir natürlich tun wir auch das Falsche oder Überflüssige - z.B. (nur als Beispiel) das Drucken von Werbezetteln, die dann zumeist ungesehen im Müll landen, ist wohl augenscheinlich irgendwas, was eventuell Leute ernährt - aber sicher ein schlechtes Geschäft für die Umwelt darstellt.

Aber genau auf DEM ist unsere Welt zur Zeit aufgebaut. Das zu ändern, ist das nicht ganz triviale Problem.

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MatthiasPetersbach 10.04.2019, 08:59
79.

Zitat von hegauloewe
Chance? Nein eher Ihre Ignoranz. Landwirtschaft ohne Wasser? und überhaupt fast alle großen zentraleuropäischen Flüsse entspringen in den Alpen. Schon mal überlegt, ob dann z.B. Basel noch am Rhein liegt? Also keine Chance sondern eine gróße Umweltkatastrophe
Bis jetzt reden wir von gletscherfreien Alpen und nicht von "keine Niederschläge".

Klar, wenn sich der Golfstrom umdreht oder andere Dinge passieren, siehts auf Teilen der Welt übel aus - aber ob auf anderen, weiß man dann trotzdem nicht.

ich war schon in vielen Gegenden der Welt, in denen wirtschaftlich florierende Gewerbezweige aufgegeben wurden. Wegen geänderter Technik, geänderter Nachfrage, geänderter Preise. Das heißt aber nicht, daß man dort nicht LEBEN könnte. Oder, daß sich das nicht ändern könnte.

Auch jeder von uns normal situierten Mitteleuropäern könnte mit einem Bruchteil seines heutigen Besitzes- und Energiebedarfs - leben.

Es ist unsere WIRTSCHAFT, die so nicht existieren könnte. Aber die ist es doch, die die Umwelt gefährdet. Nicht, daß wir was zu essen, trinken, Dach überm Kopf, Unterhaltung und Kultur brauchen.

DAS ginge auch 90 % weniger aufwendig.

Andere Schlüsse, andere (vielleicht weniger?) Ängste - aber Ignoranz finde ich beim mir da jetzt nicht. Sorry.

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