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Klimawandel: Forscher warnen vor Hitzekatastrophen in China
REUTERS

China drohen massive Probleme durch den Klimawandel: Laut einer neuen Studie steigt die Gefahr von Hitzewellen in dem Land in den kommenden Jahren massiv. Der Rekordsommer von 2013 wäre demnach nur ein Vorgeschmack.

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observer2014 13.10.2014, 17:01
1. Ernergiewende

Man mag über die Volksrepublik China und insbesondere deren politischem System ja denken wie man will, eines erscheint mir aber sicher zu sein: Sollte die Regierung wegen der Folgen der Kohleverfeuerung in Kraftwerken für Klima und Gesundheit sich zu einer Energiewende entschließen, dann wird diese auch mit allen Konsequenzen umgesetzt. Die geographische Lage erlaubt eine wirtschaftlichere Nutzung der Solareniergie als z. B. in Deutschland. Was die Nutzung der Windernergie angeht, hat die Volksrepublik China ja bereits stark aufgeholt. Der Anteil der mit Windkraft erzeugten Strommenge übersteigt bereits die der Atomkraftwerke. Deswegen sind die Szenarien der Klimawissenschaftler für mich sicherlich ernst zu nehmen. Sobald die chinesische Administration diese auch ernst nimmt, werden sich aber einige Parameter in China ändern. Wegen der unhaltbaren Zustände in den Großstädten hinsichtlich des Smogs scheinen sich die Regierenden ja auch bereits drastische konkrete Maßnahmen bis hin zum Fahrverbot zu überlegen.

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aurichter 13.10.2014, 18:55
2. @ Observer2014

Bezüglich der Klimakatastrophe, die die Chinesen massgeblich mit verursacht haben und noch kräftig an dieser Stellschraube drehen, siehe auch Automobilanmeldungen, wird die Regierung in den nächsten Jahren die Notbremse ziehen müssen. Verstehe einer diese merkwürdige Energiepolitik, da werden merkwürdige Projekte ala Drei Schluchten Staudamm mit immensen Aufwand auch gegen den Willen der Bevölkerung umgesetzt, hat im Land die wohl größte Solarbranche weltweit und landesweit, trotz der Bevölkerungsdichte, noch riesige Landstriche, die eine Bebauung mit Windenergieanlagen und Solarkraftwerken ermöglichen könnten und dann liest man, das weitere soundsoviel hundert Kohlepestanlagen gebaut werden sollen. Was muss eigentlich noch geschehen um ein radikales Umdenken in den Köpfen dieser Apparatschicks zu bewirken? Kann mir doch keiner erzählen, dass diese umweltfreundliche Form der Energiegewinnung in dem Land kostspieliger sein soll als CO2 Schleudern. Die Asiaten müssen hier deutliche Signale setzen bei der Bevölkerungsrate und dem wachsenden Hunger nach Energie. Gerade diese Länder wie auch Indien und Pakistan müssen verstärkt diese neuen Techniken nutzen, ansonsten wird die Studie ganz schnell in ihren negativen Auswirkungen überholt sein.

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jambon1 14.10.2014, 01:16
3.

die einzige Frage, die sich stellt ist die nach der Reduzierung der Weltbevölkerung.
wird sich nach der Klimakatastrophe, nach der daraus resultierenden Hungerkatastrophe, der nachfolgenden humanitären Katastrophe, die Welt Bevölkerung auf einem Vertrag glich er EM Niveau einpendeln?
im Prinzip ja, aber vorher werden im Krieg um Wasser und Ackerland noch schnell alle verfügbaren Atomwaffen eingesetzt.

dann übernehmen Ratten und Kakerlaken das Ruder

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silverhair 14.10.2014, 08:38
4. Viele Probleme

Zitat von aurichter
Bezüglich der Klimakatastrophe, die die Chinesen massgeblich mit verursacht haben und noch kräftig an dieser Stellschraube drehen, siehe auch Automobilanmeldungen, wird die Regierung in den nächsten Jahren die Notbremse ziehen müssen. Verstehe einer diese merkwürdige Energiepolitik, da werden merkwürdige Projekte ala Drei Schluchten Staudamm mit immensen Aufwand auch gegen den Willen der Bevölkerung umgesetzt, hat im Land die wohl größte Solarbranche weltweit und landesweit, trotz der Bevölkerungsdichte, noch riesige Landstriche, die eine Bebauung mit Windenergieanlagen und Solarkraftwerken ermöglichen könnten und dann liest man, das weitere soundsoviel hundert Kohlepestanlagen gebaut werden sollen. Was muss eigentlich noch geschehen um ein radikales Umdenken in den Köpfen dieser Apparatschicks zu bewirken? Kann mir doch keiner erzählen, dass diese umweltfreundliche Form der Energiegewinnung in dem Land kostspieliger sein soll als CO2 Schleudern. Die Asiaten müssen hier deutliche Signale setzen bei der Bevölkerungsrate und dem wachsenden Hunger nach Energie. Gerade diese Länder wie auch Indien und Pakistan müssen verstärkt diese neuen Techniken nutzen, ansonsten wird die Studie ganz schnell in ihren negativen Auswirkungen überholt sein.
#2 Gestern, 18:55 von aurichter

China hat ein gewaltiges zusätzliches Problem .. es "Verwüstet" schneller als sogar die Sahara! Das was sie als "unbebaute Landflächen heute sehen , und dort wo viele alte Städte noch stehen wird bald vom Wüstensand überdeckt sein, so das China fast seine gesamte Bevölkerung umsiedeln muss , und keineswegs eben diese unbebauten Flächen verwenden kann!

In Wüstengebieten - besonders in den Bereichen wo sie gerade erst entsteht können sie aber nicht so ganz einfach Solaranlagen aufstellen wegen den Sandstürmen - und auch wegen den extremen Temperaturen die zwischen Tag und Nacht auftreten können!

Ausserdem ist China zusätzlich massiv auf das Wasser aus dem Himalaya angewiesen .. was es sich sogar möglicherweise mit Krieg mit Indien teilen muss, und das unter den Voraussetzungen , das auch dieser Wasserzufluss immer weiter sinkt , weil auch die Gletscher des Himalaya längst am tauen sind!

Den Hunger nach Energie wird China dank der EU und Deutschland bald ja lösen können , den das jetzt Russland größter Gaslieferant Chinas werden wird dürfte klar sein!

Aber insgesamt sind das eine ganze Reihe von Problemen die teilweise miteinander Konkurrieren , so das es da keine einfachen "ach mach mal lösungen" gibt!

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happy2010 14.10.2014, 08:59
5.

Zitat von aurichter
und dann liest man, das weitere soundsoviel hundert Kohlepestanlagen gebaut werden sollen. Was muss eigentlich noch geschehen um ein radikales Umdenken in den Köpfen dieser Apparatschicks zu bewirken? Kann mir doch keiner erzählen, dass diese umweltfreundliche Form der Energiegewinnung in dem Land kostspieliger sein soll als CO2 Schleudern. Die Asiaten müssen hier deutliche Signale setzen bei der Bevölkerungsrate und dem wachsenden Hunger nach Energie. Gerade diese Länder wie auch Indien und Pakistan müssen verstärkt diese neuen Techniken nutzen, ansonsten wird die Studie ganz schnell in ihren negativen Auswirkungen überholt sein.
Tja, trotz der gebetsmühlenartigen Schallplattenwiederholung der EE Fans ist Fossil marktwirtschaftlich immer noch viel billiger wie EE.

Nicht umsonst baut die Welt über 80% Fossilenergie zu

Dagegensteuern kann die Welt, nicht ein einziger Staat,, denn der geht sonst daran zugrunde

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MonsterKrabbe 14.10.2014, 09:27
6. Häufung von Hitzewellen in China ?

Ich habe mir mal die mittleren Monatstemperaturen von Peking und Umgebung für Juni, Juli und August angeschaut. Sie lagen niemals über 30 °C. Die höchste Temperatur von 28,1 °C war im Juli 1994. im August 2013 waren es 27,6 °C. Eine besondere Häufung von Hitzewellen in den letzten 30 Jahren kann ich nicht erkennen - allerdings nur mit bloßem Auge.

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knuty 14.10.2014, 09:31
7.

Zitat von happy2010
Tja, trotz der gebetsmühlenartigen Schallplattenwiederholung der EE Fans ist Fossil marktwirtschaftlich immer noch viel billiger wie EE. Nicht umsonst baut die Welt über 80% Fossilenergie zu Dagegensteuern kann die Welt, nicht ein einziger Staat,, denn der geht sonst daran zugrunde
"Tja, trotz der gebetsmühlenartigen Schallplattenwiederholung der EE Fans ist Fossil marktwirtschaftlich immer noch viel billiger wie EE."

Dann belegen Sie bitte, dass neue konventionelle KW billiger als neue EE-KW sein sollen.
Bisher konnten Sie es jedenfalls nicht.

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knuty 14.10.2014, 10:03
8.

Zitat von MonsterKrabbe
Ich habe mir mal die mittleren Monatstemperaturen von Peking und Umgebung für Juni, Juli und August angeschaut. Sie lagen niemals über 30 °C. Die höchste Temperatur von 28,1 °C war im Juli 1994. im August 2013 waren es 27,6 °C. Eine besondere Häufung von Hitzewellen in den letzten 30 Jahren kann ich nicht erkennen - allerdings nur mit bloßem Auge.
Für Peking und Umgebung haben Sie also keine höheren Temperaturen entdecken können. Und wie sieht es z.B. im etwa 2.500 km weiter südlich gelegenem Guangxi aus?

Schauen Sie sich doch mal die Temperaturen von Kopenhagen an. Vielleicht können Sie wenigstens da höhere Temperaturen für Madrid erkennen.

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MonsterKrabbe 14.10.2014, 19:53
9. #8 Kommentar von Knuty

China ist groß, die Erde ist noch größer. Zum Beispiel wird auf http://wattsupwiththat.com/ heute berichtet:
"Water temperature of the Great Lakes is over 6 degrees colder than normal". (Anmerkung: Grad Fahrenheit)

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