Forum: Wissenschaft
Klimawandel-Prognose: Berlin so heiß wie Australien, Madrids Sommer wie in Marrakesch
Chris Lane/ Fairfax Media/ Getty Images

Eine neue Studie zeigt, wie die Sommer in 520 Städten in Zukunft aussehen könnten: In den Metropolen wird es demnach deutlich heißer - selbst wenn die Klimaziele eingehalten werden.

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Ein PKW- Fahrer 12.07.2019, 10:52
80. Eiszeit

Wenn man die Klima- Kurven der Vergangenheit interpoliert, könnte uns auch eine kleine Eiszeit blühen, wie es diese bereits im"finsteren Mittelalter" gab. Da gab es keinerlei Korrelation zur globalen CO2- Konzentration und diverse ernst zu nehmende Wissenschaftler verneinen diese auch heute.

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olli0816 12.07.2019, 10:53
81. Das schreiben Sie jetzt schon unter dem dritten Beitrag

Zitat von Andraax
Sie demonstrieren eindrucksvoll, dass Sie vom wissenschaftlichen Arbeiten keine Ahnung haben. Selbstverständlich wird die Interpretation der Ergebnisse wissenschaftlicher Studien bei multifaktoriellen Systemen IMMER in dieser Art geschrieben, alles andere wäre wissenschaftlich nicht lauter.
Auch wissenschaftliche Arbeiten haben keinen Absolutheitsanspruch und wenn sie selber welche geschrieben haben, wissen Sie das auch. Diese Arbeit ist nur eine Prognose, es gibt viele bekannte und unbekannte Stellschrauben, die das Geschreibsel schnell ad acta legen könnten. Bricht der Supervulkan im Yosemite-Park aus, dann ist unser letztes Problem die Klimaerwärmung und selbst weniger einschneidende Ereignisse können große Auswirkungen haben.

Fakt ist heute, dass ein Teil der Klimaerwärmung vom Menschen gemacht ist und ein Teil ganz natürliche Einflüsse unterliegen. Mit grünen Themen wird heute aktiv Politik betrieben und Machtinteressen verfolgt, genauso wird daran sehr viel Geld verdient. Das wird bei der emotionalisierten Debatte völlig unter dem Teppich gekehrt inklusive Beschimpfung von Leuten, die die Debatte als überzogen betrachten.

Das der natürliche Teil nicht unerheblich ist, ist nicht von der Hand zu weisen. Gehen Sie z.B. mal in Luzern ins Gletschermuseum im ersten Stock. Da ist ein Relief ausgestellt, wie der Vierwaldstättersee vor ca. 10.000 Jahre aussah. Im Süden nur ein paar Bergspitzen und da werden die Berge verdammt hoch. Ansonsten Eiswüste. Nur: nennenswerte Industrialisierung gibt es erst seid ca. 1800 (Dampfmaschine) und ich schreib jetzt mal ganz kackfrech, dass über dem schönen Schweizer See um 1800 einige Boote gefahren sind.

Das Problem ist, dass wissenschaftliche Themen politisiert werden und von interessierten Kreisen dür ihre eigenen Ziele in Beschlag genommen werden. Das ist schädlich. Wissenschaftliche Themen sollten bei den Leuten bleiben, die davon etwas verstehen und Konzepte ausarbeiten, wie man manches besser machen kann. Ich habe weiter oben schon ein paar Vorschläge geschrieben. Es gibt viel mehr davon und die sind konstruktiver als stupide Verbote.

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gaheris 12.07.2019, 10:56
82. Unglaublich...

wie viele hier im Forum die CO2-Prolematik klein reden.
Lieber leugnen, das Problem auf andere schieben oder sich sogar noch an der Erwärmung erfreuen. Auf keinen Fall die Lebensweise ändern.
Tut mir nur leid für unsere Kinder und Enkel.

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mullertomas989 12.07.2019, 10:59
83. Ich denke, es gibt keine andere Möglichkeit

Zitat von Das Pferd
Wälder kann man nicht aufforsten, die sind halt schon Wälder. Das Dumme ist: haben wir genug Brachland? Bin im Urlaub durch das Oderbruch geradelt, mit genau der Frage im Hinterkopf. Natürlich werden schon landwirtschaftlich nicht genutzte Flächen renaturiert, auch künstliche Sümpfe wieder angelegt. Aber für den großen Sprung müssten wir die riesigen Maisfelder wenigstens in Wald umwandeln. Der Mais ist aber als Futterpflanze und vor allem beim "Biosprit" wichtig, und verbessert uns beim Benzin wenigstens etwas die Klimabilanz. Nicht einfach. Aber natürlich kein Grund, nicht anzufangen.
Nur CO2 und Methan usw. zu reduzieren, reicht halt nicht. Versuche haben ergeben, dass selbst dann, wenn die Bürger vegan und ohne Auto und mit Wärmedämmung usw. leben, trotzdem noch deutlich mehr CO2-Äquivalente emittieren, als die erlaubten 2000 . Also muss man CO2-Aufnahmefähigkeit der Natur erhöhen! Dadurch, indem man mehr Bäume pflanzt, weltweit! Das wusste schon der PlantforthePlanet-Junge und kürzlich hat dies auch eine Studie der ETH Zürich bestätigt.

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G. Samsa 12.07.2019, 11:00
84.

Zitat von Andraax
Ich versuche mal Ihnen den wissenschaftlichen Erkenntnisprozess zu erklären, damit Sie in Zukunft sinvollere Beiträge verfassen können. Selbstverständlich ist eine große Anzahl hochwertiger Publikationen wichtig zur Bestimmung des aktuellen Kenntnisstandes. Dabei handelt es sich nicht um einen "demokratischen" sondern um einen statistischen Prozess. Einzelne Publikationen können Fehler enthalten (trotz gewissenhafter Arbeit und Peer-Review), oder gar absichtliche Falschinterpretation. Eine hohe Zahl von Publikationen, die in eine Richtung weisen, minimieren das Gewicht von Fehlern oder Täuschungen. Ganz einfach, aber von wissenschaftlichen Laien nicht verstanden.
Sie haben anscheinend die Aussage, auf die Sie antworten, nicht verstanden. Als Experte für den wissenschaftlichen Erkenntnisprozess sollten Sie eventuell Ihre Lesefähigkeit auffrischen.

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Spiegelkritikus 12.07.2019, 11:01
85. Klima und Herrschaft

Zitat von Affenhauptmann
Also bis vor kurzem ging man noch davon aus, dass bei zunehmender globaler Temperatur grössere Massen an Eis an den Polen schmelzen, dadurch der Salzgehalt der Ozeane zurückgeht, dadurch wiederum der Golfstrom nachlässt oder ganz versiegt und als Folge des Ganzen die Temperaturen in Nord- und Mitteleuropa deutlich sinken werden. Aber heute läuft es ja so: Hier ist das Ergebnis, macht mal eine Studie damit das passt.
Die Klimapanik muß ständig geschürt werden, schließlich winken hohe zusätzliche Steuereinnahmen, die politische Kontrolle aller Lebensbereiche und nicht zuletzt viele weitere gut bezahlte Stellen für Klimaforscher.
Die Mär vom anthropogenen Klimawandel wurde übrigens vom Rockefeller Brothers Fund bereits in den 80ern initiiert.

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bwk 12.07.2019, 11:07
86. Prognosen

Jedes Schuljahr gibt es eine neue Überraschung wenn wieder mehr Kinder als benötigte Lehrer vorhanden sind. Eine Gesellschaft, die es nicht schafft kurzfristige Veränderungen abzuschätzen wirkt wenig glaubhaft wenn sie stattdessen Temperaturprognosen für 2050 abgibt. Heute ist es hier übrigens kälter als im Julidurchschnitt.

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Andraax 12.07.2019, 11:13
87.

Zitat von olli0816
Auch wissenschaftliche Arbeiten haben keinen Absolutheitsanspruch und wenn sie selber welche geschrieben haben, wissen Sie das auch. Diese Arbeit ist nur eine Prognose, es gibt viele bekannte und unbekannte Stellschrauben, die das Geschreibsel schnell ad acta legen könnten. Bricht der Supervulkan im Yosemite-Park aus, dann ist unser letztes Problem die Klimaerwärmung und selbst weniger einschneidende Ereignisse können große Auswirkungen haben. Fakt ist heute, dass ein Teil der Klimaerwärmung vom Menschen gemacht ist und ein Teil ganz natürliche Einflüsse unterliegen. Mit grünen Themen wird heute aktiv Politik betrieben und Machtinteressen verfolgt, genauso wird daran sehr viel Geld verdient. Das wird bei der emotionalisierten Debatte völlig unter dem Teppich gekehrt inklusive Beschimpfung von Leuten, die die Debatte als überzogen betrachten. Das der natürliche Teil nicht unerheblich ist, ist nicht von der Hand zu weisen. Gehen Sie z.B. mal in Luzern ins Gletschermuseum im ersten Stock. Da ist ein Relief ausgestellt, wie der Vierwaldstättersee vor ca. 10.000 Jahre aussah. Im Süden nur ein paar Bergspitzen und da werden die Berge verdammt hoch. Ansonsten Eiswüste. Nur: nennenswerte Industrialisierung gibt es erst seid ca. 1800 (Dampfmaschine) und ich schreib jetzt mal ganz kackfrech, dass über dem schönen Schweizer See um 1800 einige Boote gefahren sind. Das Problem ist, dass wissenschaftliche Themen politisiert werden und von interessierten Kreisen dür ihre eigenen Ziele in Beschlag genommen werden. Das ist schädlich. Wissenschaftliche Themen sollten bei den Leuten bleiben, die davon etwas verstehen und Konzepte ausarbeiten, wie man manches besser machen kann. Ich habe weiter oben schon ein paar Vorschläge geschrieben. Es gibt viel mehr davon und die sind konstruktiver als stupide Verbote.
Wenn Sie alle meine Beiträge gelesen haben, haben Sie auch gelesen, wie der wissenschaftliche Erkenntnisstand aus vielen Publikationen gewonnen wird, und dass dabei eben genau kein Absolutheitsanspruch vorausgesetzt wird (ganz im Gegenteil). Daher gibt es einen wissenschaftlichen Konsens, und das ist nunmal der aktuelle Kenntnisstand an dem sich unser Handeln orientieren muss, denn nach Unwägbarkeiten, wie einem potenziellen Vulkanausbruch (der bald kommen kann oder auch nicht) kann man keine Entscheidungen treffen - oder kaufen Sie sich eine Luxusjacht weil Sie vielelicht nächsten Monat im Lotto gewinnen könnten?
"Ihre" Fakten und Lösungsvorschläge interessien mich überhaupt nicht wenn Sie keine expliziete Expertise auf dem Gebiet aufweisen, sondern der wissenschaftliche Konsens von Experten. Das sollten Sie auch tun, solange Sie nicht den gesamten wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn der letzten 2000 Jahre ablehnen.

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Das Pferd 12.07.2019, 11:14
88.

Zitat von ATLien
Dass hier mit der Kommentarfunktion naturwissenschaftlichen Leichtgewichten ein Forum zur Verbreitung „kreativer“ Theorien gegeben wird. Z.B. Lösung der Erderwärmung durch Verspiegelung von Dächern und weiß angestrichenen Straßen. Da sollte man mal überlegen wieviel Prozent der Erdoberfläche aus Dächern und Straßen besteht und dass Wärme nicht nur durch direkte Sonneneinstrahlung entsteht, sondern auch insbesondere auch durch Konvektion. Und so geht es gerade weiter...
na ja, Wärme entsteht nicht durch Konvektion, sondern Konvektion durch Wärmeunterschiede.
Und helle Dächer sind natürlich nicht die Lösung, sondern nur ein winziger Baustein. "Die" Lösung sehe ich übrigens nicht, deshalb sollten wir uns eben auch mit kleinen und kleinsten Beiträgen beschäftigen. Eben bei Fragen wie "rettet es das Klima, wenn ich auf meinen Flug verzichte?" Die Antwort ist nein, aber mit ein wenig Überlegung kommen Sie darauf, warum das trotzdem sinnvoll ist.

Aber zu Ihren hellen Flächen:
wo liegt eigentlich der Unterschied, ob Licht direkt reflektiert oder Absorbiert und durch Wärmestrahlung abgegeben wird? Das ist doch im Kern das, was Ihnen nicht einleuchtet, oder? Kurze Erklärung:
Die Strahlung der Sonne und der Erdoberfläche sind Elektromagnetische Strahlung in einem weiten Frequenzbereich. Der Intensitätsverlauf dieser Strahlung ist ein sogenanntes Planck-Spektrum, Max Plank erhielt für dessen theoretische Herleitung den Nobelpreis 1900. Im Kern kann man sagen, daß der Verlauf und damit das Maximum direkt von der Temperatur abhängig sind.
Und die liegt bei der Sonne bei 6000 K, bei der Erde unter 300K.
Das Strahlungsmaximum liegt also in ganz anderen Frequenzbereichen. Und die Atmosphäre Ist für unterschiedliche Frequenzen unterschiedlich durchlässig.
Reflektiertes Licht hat im Idealfall genau das Spektrum der Sonnenstrahlung, vermindert um die Bereiche (UV) die die Atmosphäre gar nicht zum Boden durchlässt. Die liegen also genau im optischen Fenster, also sichtbares Licht und nahes Infrarot, und werden also sehr effektiv in den Weltraum abgestrahlt.
Die Erde hat hingegen ein Strahlungsmaximum im Bereich, wo die Absorptionsbänder von CO2 H2O CH4 (mehratomige Gase, deshalb Bänder und keine Linien) etc liegen. Und was das bedeutet, wurde ja in den letzten 40 Jahren bis zum Erbrechen immer wieder erklärt, das ist halt der Treibhauseffekt, den spare ich mir mal.

Also kurz: es ist sinnvoll versiegelte Flächen, wenn sie nicht zu vermeiden sind, hell auszuführen. Das hat Grenzen, stellen sie sich nur eine gleißend weiße Straße im Sommer als Autofahrer vor. Aber in Teilbereichen ist es sinnvoll.

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Andraax 12.07.2019, 11:15
89.

Zitat von G. Samsa
Sie haben anscheinend die Aussage, auf die Sie antworten, nicht verstanden. Als Experte für den wissenschaftlichen Erkenntnisprozess sollten Sie eventuell Ihre Lesefähigkeit auffrischen.
Würden Sie mir Unwissendem dann vielleicht Ihre eloquent verschlüsselte Aussage näher erklären?

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