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Klinischer Tod: Jeder zweite Herzstillstand-Patient berichtet von Nahtoderlebnissen
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Sie glauben, ihren Körper zu verlassen oder ein helles Licht zu sehen: Viele Herzstillstand-Patienten berichten über solche Erfahrungen - obwohl sie klinisch tot waren. Eine Studie zeigt jetzt, dass mehr dahinter stecken könnte als Phantasie.

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veritas31 09.10.2014, 09:39
1. Logischer Fehler

Mag ja sein, dass es eine Seele gibt und diese nach dem körperlichen Tod "weiterlebt" aber dabei stellt sich mir eine logische Frage - was passiert mit Menschen, die an Demenz erkrankt sind???
Lebt dann eine tüddelige Seele weiter...welche Persönlichkeit geht dann ins jenseits? Die gesunde oder die kranke?

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schmusel 09.10.2014, 09:42
2. Quatsch

Die einzige brauchbare Studie von der ich bisher gelesen habe, hat keinen Hinweis auf die authentizität solcher, wohl auch durch Sauerstoffmangel und Hormonausschüttung verursachten Haluzinationen geliefert.

Die Leute berichten gerne davon wie sie von oben herab sehen. Also hat man über den Betten in den Notfallräumen Bilder, Worte und Zahlen angebracht die nur von oben sichtbar sind. Rate mal wie viele nachträglich sagen konnten was da zu sehen war...

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Senf-Dazugeberin 09.10.2014, 09:43
3. Was daran ist neu?

Wir haben schon vor 30 Jahren während meiner Gymnasialzeit das Buch "Leben nach dem Tod" von Moody gelesen. Da waren genau die gleichen Erfahrungen dokumentiert. Was bitte soll also jetzt so neu daran sein?

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imlattig 09.10.2014, 09:47
4. das eingebildete schweben...

ueber dem OP tisch kann auch mit den vorher verabreichten beruhigungsmitteln
zusammenhängen.

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schwerpunkt 09.10.2014, 09:53
5.

Wenn derartige Erfahrungen und Eindrücke nachweislich(!) gemacht werden, wenn das Gehirn keine erkennbare Aktivität mehr hat, ist das mit der Ausschüttung ein Erklärungsversuch mit Lücken.

Sofern es tatsächlich verifizierbare Sinneseindrücke gibt, die auf eine außerkörperliche Wahrnehmung hinweisen (also nachweisliche Umstände, welche nicht aus der Perspektive des Patienten erfahren werden können), sollte der Erklärungsversuch mit der Ausschüttung im Gehirn zumindest erweitert werden.

Fraglich ist, ob es tatsächlich solche Erlebnisse gibt, wie zum Beispiel, dass die Au0enwahrnehmung auch Situationen erfasst, die außer Sicht- und Hörweite des Patienten statt finden.

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ratte321 09.10.2014, 09:55
6.

Eins ist klar, der Anästhesist hat die besten Drogen. Da kann man schon auf Wolke 7 schweben oder die Tiefen der Meere in der Phantasie erkunden.

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lambda1 09.10.2014, 09:58
7. Gute Frage

@veritas31: gute Frage, sehen Sie es mal so, dass die Seele in diesem Leben nach Möglichkeiten lebt und aufzeichnet. Als Säugling oder Dementer ist das reduziert. Nach dem Tod ist die Seele wieder "klar" und voll mit den Erfahrungen früherer Leben vereint.

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lambda1 09.10.2014, 10:01
8. Lesenswertes Buch

non US Neurologen, mit Nahtoderfahrung: Alexander Eben, Blick in die Ewigkeit...

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ixtec 09.10.2014, 10:12
9. Gehirn ist quasi ein Radiogerät

Das Problem hierbei ist das mangelnde Verständnis der Zusammenhänge zwischen Materie und Bewusstsein. Solange Bewusstsein als Produkt von Materie (= Gehirn) missverstanden wird, können solche Phänomene nicht erklärt werden. Die Quantenphyisk ist da schon viel weiter. Es ist ähnlich wie im Mittelalter, wo die Kirche vorgegeben hat, was die Wissenschaft glauben darf und soll. Wir sind leider immer noch in einer kulturellen Phase, wo veraltete Weltbilder stärker sind als der Drang nach Wissen. SPON ist da ein großer Verfechter dieser allgemein akzeptierten Weltbilder, sieht man immer wieder vor allem im Ressort Medizin. Ich rechne daher auch nicht damit, dass mein Beitrag die Zensur von SPON passieren wird. Herzliche Grüße an die Zensoren! :-)

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